Martin Hübscher will für die SVP in die Zürcher Regierung
«Ich hatte immer Respekt vor dem Wechsel in ein politisches Vollzeitamt, aber jetzt passt es», sagte der 57-Jährige gegenüber dem «Tages-Anzeiger» vom Montag. Grund dafür ist, dass seine Kinder inzwischen erwachsen sind und die Ehefrau die Leitung des Landwirtschaftsbetriebs zusammen mit ihnen übernehmen kann.
Hübscher führt in Wiesendangen bei Winterthur mit seiner Ehefrau einen Betrieb mit 75 Milchkühen und drei Hektaren Land mit Obstbäumen. Würde Hübscher 2027 gewählt, würde der einstige Landwirt Ernst Stocker also von einem Berufskollegen ersetzt.
«Ich suche lieber den Konsens»
Bevor Hübscher 2023 in den Nationalrat gewählt wurde, war er acht Jahre lang Kantonsrat. Während fünf davon präsidierte er die grösste Parlamentsfraktion.
Es reize ihn, mehr Verantwortung zu übernehmen und mehr selber zu gestalten, sagte er. Im Bundeshaus könne man sich auch einbringen und sehr pointiert auftreten. «Das ist aber nicht meine grösste Stärke. Ich suche lieber den Konsens.» Die SVP wird im Juli ihre Kandidierenden nominieren. Die bisherige Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli wird erneut antreten. (sda)
