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Das Schwarzwald-Städtchen Triberg und sein erster Männer-Parkplatz.
bild: dpa

19 Beispiele dafür, dass unser Frauenbild viel gesitteter ist als das des «schwarzen Mannes»*



Was an Silvester am Kölner Bahnhof mit vielen Frauen passiert ist, ist grauenhaft. Die Schuldigen werden gesucht – und in vielen Tweets unter dem Hashtag #rapefugees in einem uralten Bild gefunden: In dem des Wilden, des primitiven schwarzen Mannes. In dem des Affen aus dem arabischen und nordafrikanischen Raum.

«Das rassistische Narrativ ‹schwarzer Mann vergewaltigt weisse Frau› ist volle Kanne durchgeschlagen.»

Publizistin Antje Schrupp

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Ein sehr lesenswertes Buch in diesem Zusammenhang: Claire Golls «Der Neger Jupiter raubt Europa» (1926). Selten wurde so schlau mit Fremdwahrnehmungen gespielt. 
bild: amazon

Das Bild gehört in die Kolonialzeit. Es wurde aus einem eurozentrischen Blickwinkel entworfen. Und allen, die sich dagegen wehren, werde gesagt: «Ihr verhamlost die Vorfälle von Köln!», schreibt die Kolumnistin Margarete Stokowski auf Spiegel Online. Und weiter: «Feministinnen, die seit Jahren und Jahrzehnten über Gewalt gegen Frauen schreiben, wird erklärt, sie würden nur ablenken wollen, um die Täter von Köln zu schützen.»

Nun gut. Dann lasst uns doch von den «Unseren» lernen. Vom zivilisierten Europäer, der weiss, wie man eine Frau behandelt. Mit 19 ausgesuchten Werbebeispielen aus dem deutschsprachigen Raum, die uns zeigen, welches Bild hierzulande vom «schönen Geschlecht» transportiert wird. 

In Köln musst du unbedingt in die Steffie rein! 

In der Schweiz bestehen die Frauen aus bestem Fleisch.

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Unsere Frauen lassen sich so gerne abschleppen.

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bild: emma

Man kann sie sanieren lassen, wenn sie alt sind.

Sie hocken gerne nackt mit heissen Strümpfen und High Heels auf die Fliesen ...

... und sogar auf Parkettböden! ...

... für sie gibt es eigentlich überhaupt nichts Schöneres, als sich auf diversen Bodenbelägen zu räkeln. 

Sie kochen füdliblutt und fettfrei.

Sie sind der Grund, warum es Astronauten gibt.

Sie wissen genau, wie man sich beim Spargelernten schonend bückt.

Sie halten sich mit Pizza-Essen den Po knackig.

Sie saugen so gerne für jeden beliebigen Zweck an Bananen.

Ihre feuchten Täler sind für alle zugänglich.

Sie trainieren die Bestandteile ihres Gerätes hart. 

Ihre Brüste sind zum Reinbeissen. 

Ihre Produktivität steigern sie in Unterwäsche. 

Sie interessieren sich in erster Linie für Haare. 

Aber für die Bildung ziehen sie sich auch mal gerne aus.

Sie machen sich mit ihren Brüsten für den Zeichenunterricht stark.

Wenn sie sich auf ein Klavier setzen, dann in Unterwäsche.

Ihr Gesicht ist sehr sekundär.

Wenn sie ans Oktoberfest gehen, dann nehmen sie ihre Möpse mit. 

*Ironie

(rof via Buzzfeed)

Hier geht's zum weiterführenden Kommentar: «Und was ist mit den Männern?!» Das Schreckgespenst Feminismus geht wieder um

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    Alle Leser-Kommentare
  • Refe25 02.02.2017 21:38
    Highlight Highlight Sorry, aber es gibt auch sehr viel Werbung mit halbnackten Männern mit Sixpack.. Ist das auch sexistisch? Hier beklagt sich ja keiner.. Männer als Sexobjekt sind also ok, bei Frauen ist es etwas schlechtes.. und dann nennt man das Gleichberechtigung.
  • Brienne von Tarth 12.01.2016 14:01
    Highlight Highlight Warum gibt es eigentlich fast keine solchen Werbungen mit sexy Männern für Frauenprodukte? Möglichweise weil es in diese Richtung einfach nicht funktioniert. Im Gegenteil, Frauen würden wohl ein Produkt mit einem Penisfoto eines Mannes nicht kaufen. Männer aber ein Produkt mit Frauenbrüsten. Was sagt uns das? Es steckt nicht zwing. sexismus dahinter, sondern Profitgier. Wäre es anstatt "Sex sells" z.B. "Dead sells" wären überall Leichen drauf. Was ich damit sagen will, die Werbung bleibt so lange so wie sie funktioniert.
    • Menel 12.01.2016 17:12
      Highlight Highlight Sie verwechseln da primäre und sekundäre Geschlechtsmerkmale ;)
    • Brienne von Tarth 12.01.2016 18:10
      Highlight Highlight Habe es extra überspitzt geschrieben und ich musste mich kurz halten wegen den max. zeichen. Man hat aber dir Kernaussage verstanden glaube ich.
    • Menel 12.01.2016 18:39
      Highlight Highlight Naja, würden sie denn auch ein Schaumbad kaufen, auf dem eine Vulva zu sehen ist? Von wegen "Tauchen sie ein ins Vergnügen". Nein, oder? Also hinkt der Vergleich schon etwas.
      Ich kann mir aber vorstellen, dass Frauen nicht weggucken, wenn zB. bei einer Autowerbung das Auto über einen nackten Männerrücken und seinen Knackpo fahren würde ;)
  • Allesliebe 11.01.2016 17:46
    Highlight Highlight Wenn ich Filme/Serien streame und dann diese spezielle Werbung aufpoppt, in denen Frauen es sich *** lassen oder mit übelsten Sprüchen - wahrscheinlich - männliche Teenager angelockt werden sollen, denke ich mir auch: Da kann man noch 100 Jahre lang Gleichberechtigung predigen, wenn man dann nonstop mit diesem Frauenbild zugedonnert wird. Traurig.
    • Menel 27.01.2016 18:11
      Highlight Highlight Diskussion ist schon etwas älter, aber ich bin heute über dieses Video gestolpert. Irgendwas läuft da zwischen der Kindheit und dem Erwachsenwerden der Frauen echt schief.

      Play Icon
  • Bonifatius 11.01.2016 11:42
    Highlight Highlight Hier macht eine Universität Werbung, indem sie dem männlichem Student vermittelt, dass Frauen für ihn sexuell verfügbar sind, wenn er nur hier studiert... Das ist mehr als grenzwertig.
    • Stephan Locher 11.01.2016 21:44
      Highlight Highlight Ich dachte jetzt eher "Das Studium ist so interessant, dass die Studentinnen in den Badeferien nicht mehr Interessieren"
  • Bonifatius 11.01.2016 09:45
    Highlight Highlight Was hat Werbung mit der Wirklichkeit zu tun? Nun, ganz simpel; sie wird gesehen und gilt als Leitkultur. Würden Unternehmen Millionen für Werbung ausgeben, wenn diese keine Wirkung auf unsere Vorstellungen /Ideale haben würde? Dabei geht es nicht nur um die Frau, welche die Werbung gemacht hat, sondern um das Frauenbild, welches sie vermittelt.
    • Luca Brasi 11.01.2016 13:31
      Highlight Highlight Werbung als Leitkultur? Dann müßte ich ja als Mann immer frisch rasiert herumlaufen und mich ausschließlich von McDonald's und Burger King ernähren. Mach ich aber nicht. Warum nicht? Weil man mir (und anderen) schon früh vermittelt hat, daß Werbung nicht real ist und es Ziel ist Aufmerksamkeit zu generieren und etwas zu verkaufen. Wenn man das Produkt gut findet, darf man das gerne machen, aber derjenige, der das als Leitkultur für die Realität ansieht, der scheint mir ernste Probleme zu haben. Wenn Sie kein Hundefleisch essen, wird eine entsprechende Werbung ihre Einstellung wohl kaum ändern.
  • saukaibli 11.01.2016 08:39
    Highlight Highlight Ihr wollt jetzt aber nicht wirklich ein paar doofe, möche-gern-lustige Werbungen mit wirklichere Untrdrückung von Frauen vergleichen? Ich denke mal jede dieser Frauen hat freiwillig bei den Photo Shootigs mitgemacht. Klar, die meisten Sprüche haben bestenfalls Stammtischniveau und sind teilweise sexistisch, aber mitlerweile gibt es gleiche sexistische Werbungen andersrum. Und das ist gut so, das ist für mich mehr Emanzipation als sich über eine doofe Werbung zu echauffieren.
    • AdiB 12.01.2016 16:55
      Highlight Highlight stell dir vor es gibt frauen die freiwillig hausfrau sind oder ein kopftuch tragen. oder wie meine cousine die nie ein minirock und bauchfrei trägt. stell dir das vor?
  • LookingForTheTruth 11.01.2016 00:26
    Highlight Highlight Da ist aber Watson auch nicht viel besser. Aktuellstes Beispiel: Die Bauernregel, auf dem das einzige heisse Bild als Titelbild fungiert, zugleich aber am Schluss vorkommt, damit sich der Leser auch durch alle Regeln durchkämpft...
  • Caduceus 10.01.2016 23:11
    Highlight Highlight Nur weil sie von Nordafrika oder vom nahen Osten kommen, heisst das noch lange nicht, dass sie wie Tiere sind & nichts anderes kennen ausser die Unterdrückung der Frau.

    Es sind Menschen wie wir, mit dem gleichen Verstand und den gleichen Instinkten. Man muss diese halt zügeln, ihnen auf die harte Tour das Leben in Europa beibringen. Oder habt ihr es etwa leicht? Nein, ich denke nicht... Man sollte ihnen Arbeit aufzwingen, ihnen zeigen was es bedeuted sich den Arsch aufreissen zu müssen um überhaupt leben zu können. Sie lernen unsere Lebensweise sonst nie. Schliesslich muss das jeder hier!


  • Nonald Rump 10.01.2016 22:10
    Highlight Highlight Ich bin ein absoluter Befürworter der Gleichberechtigung.

    Wenn es also Frauenparkplätze gibt, muss es auch Männerparkplätze geben. Wenn es Frauenquoten gibt, muss es auch Männerquoten geben. Wenn Männer Armeedienst leisten müssen, sollten es Frauen auch müssen. Das ist Gleichberechtigung.

    Nur wenn wir uns alle gleichberechtigt fühlen, sind wir gleichberechtigt. Ich hoffe sehr, dass man schon in naher Zukunft keine Artikel über Gleichberechtigung mehr schreiben muss, da dies zur Selbstverständlichkeit wird.

    Und noch gleich einmal, damit ich es auch genug erwähnt habe: Gleichberechtigung
    • Mi(d)as 11.01.2016 11:35
      Highlight Highlight @I.D.S nur so zur Info, ich putze jeden Tag fremde Wohnungen, das hat längst nix mehr mit Frauenbild zu tun. Ausserdem ist es nicht automatisch ein Männerparkplatz, nur weil er nicht als Frauenparkplatz markiert ist.
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 10.01.2016 21:24
    Highlight Highlight An alle, die irgendwie meinen, dass Europäer/-innen gegen sexuelle Übergriffe immun sind:
    Ein spassig-kecker Griff unter den Frauenrock am Oktoberfest ...Die Straftat begeht natürlich die Frau, die sich wehrt...
    Gottseidank war das kein Syrer. Und die Dame konnte das Dirndl bestimmt auch gut ausfüllen.
    Zur Quelle: Dominik Krauses Twitter Konto, es steht auch gerade in der Sueddeutschen.
    Benutzer Bild
    • Andi Amo 10.01.2016 22:53
      Highlight Highlight Ich finde dieses Verhalten auch daneben, aber bitte (!), es macht doch wohl einen Unterschied, ob EIN Vollidiot sich an einem Volksfest daneben benimmt oder ob sich junge Männer, die sogar Gäste in einem Land sind, dass sie als Flüchtlinge aufgenommen hat, zu Gruppen zusammenschliessen und gezielt wehrlose Frauen als Mob sexuell misshandelt und ausraubt sowie noch entwürdigend als Schlampen etc. beleidigt! Dieses ständige Relativieren à la "aber da war doch auch dies und das mal an einem Oktoberfest..." ist einfach nur unangebracht und hilft...genau niemandem!
    • Anam.Cara 11.01.2016 07:48
      Highlight Highlight wow. Ich war noch nie auf der Wiesn. Ist das tatsächlich so eine "one-night-stand-verkupplungsVeranstaltung"? Oder sind die Leute einfach nur hemmungslos besoffen?
      Das "Mass" als Waffe macht sie zur Täterin. Nimmt man denn den Übergriff des "Opfers" überhaupt wahr?
      Es würde mich echt interessieren, ob Frauen auf der Wiesn einfach mit "Körperkontakt" rechnen müssen. Wer hat Erfahrung...?
    • Menel 11.01.2016 08:22
      Highlight Highlight @AndiAmo: würden sie von jemandem zusammen geschlagen, macht es da dann einen Unterschied, welche Herkunft der Täter hat? Tuts bei einem Schweizer Täter weniger weh?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Menel 10.01.2016 20:48
    Highlight Highlight Vor 50 Jahren war auch das noch absolut nicht sexistisch.
    Benutzer Bild
  • EvilBetty 10.01.2016 20:32
    Highlight Highlight Ihr wisst aber alle schon dass Werbung nichts mit der Realität zu tun hat? Actimel macht auch nicht fit für den ganzen Tag... 🙄
    • Menel 10.01.2016 20:54
      Highlight Highlight Sag das mal deinem Gehirn. Alles was du jemals siehst und hörst wird abgespeichert und in deine Realität mit eingebaut. Es verändert einen, ohne dass man es bewusst wahrnimmst. Funktioniert sogar bei Leuten, die auf dem Gebiet forschen und die Mechanismen sogar genau kennen 😳
    • EvilBetty 10.01.2016 21:55
      Highlight Highlight Ja von mir aus. Man weiss aber nicht was wie «umgebaut» wird. Denn man weiss nicht wie das Unterbewusstsein funktioniert... aus diesem Grund funktioniert auch unterschwellige Werbung nicht.
    • Luca Brasi 10.01.2016 22:40
      Highlight Highlight @Menel: Heisst das, das ich keine Tarantino-Filme mehr sehen darf, weil ich dann nur noch auf Füße stehe und abartige Gewalt als meine Realität ansehe? Oder bei bösartigen alten Frauen daran denke sie in den Ofen zu werfen, weil meine Eltern mir zu oft Hänsel und Gretel vorgelesen haben? Wir Männer können in der Mehrzahl zwischen Fiktion und Realität unterscheiden. Wir haben auch Mütter, Lehrer, etc., die uns beibringen wie man sich gegenüber Mitmenschen verhält. Leider gibt es überall Idioten. Laut Ihrer Vermutung müssten Sexualdelikte dann markant zunehmen. Ich frage mich, ob das zutrifft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wilhelm Dingo 10.01.2016 20:17
    Highlight Highlight Was soll die Message sein? Alles kein Problem, es kommt schon gut?
  • EvilBetty 10.01.2016 20:07
    Highlight Highlight #aufschrei
  • 7immi 10.01.2016 19:56
    Highlight Highlight diese plakate haben wohl rein gar nichts mit köln zu tun. bei diesen werbungen wurden freiwillige models abgebildet. in köln wurden frauen belästigt und angefasst. dieser artikel verharmlost die problematik in köln und versucht die schuldigen in ein besseres licht zu stellen. das ist unwürdig und despektierlich den opfern gegenüber. sowas gehört sich nicht, egal ob die hautfarbe weiss, schwarz, grün oder blau ist.
  • Menel 10.01.2016 19:16
    Highlight Highlight Was als Ware angeboten wird, wird wie Ware behandelt.
    • Menel 11.01.2016 00:00
      Highlight Highlight Genau. Konditionierung von klein auf. Was zeigt die Werbung den Kindern von heute, was von einer Frau, einem Mann erwartet wird?
  • Stefan von Siegenthal 10.01.2016 18:44
    Highlight Highlight Was will dieser Artikel bezwecken? Natürlich sind diese Werbungen billig. Aber machen wir uns doch nichts vor. Alle Bilder reflektieren auch wie Frauen sich zum Teil in der Gesellschaft präsentieren. Natürlich nicht alle, aber habe auf diesen Bildern nichts gesehen, was ich nicht schon mal in der Öffentlichkeit (von Frauen freiwillig "präsentiert") gesehen habe.
    Dieses Frauenbild das der Artikel anprangern will, wird von Mann und Frau kreiert und das wird heutzutage weitgehend toleriert. Wenn hunderte Männer Frauen sexuell belästigen hat das rein gar nichts mit solchen Plakaten zu tun.
    • Anam.Cara 12.01.2016 07:49
      Highlight Highlight @Stefan: Es besteht kein direkter Zusammenhang zwischen dieser Werbung und Köln.
      Trotzdem frage ich mich, wie es einem jungen Mann gehen muss, der noch nie mehr von einer Frau gesehen hat, als Hände und Gesicht. Dann sieht er hier haufenweise halbnackte Frauen in der Werbung. Das wird sein Frauenbild kaum in Richtung Respekt beeinflussen.
      Das darf aber die Übergriffe der Silvesternacht nicht erklären und schon gar nicht entschuldigen. Da wurde eine Grenze in einer Weise verletzt, die wir nicht dulden dürfen. Das muss allen Einwohnern klar gemacht werden.
  • Skeagle 10.01.2016 18:07
    Highlight Highlight Ich verurteile solche Werbung aber aufgrund der dämlichen Sprüche musste ich trotzdem Schmunzeln :-)
  • Mia_san_mia 10.01.2016 17:24
    Highlight Highlight Wieso bringt ihr solche Beispiele? Wollt ihr von der Realität ablenken?
    • Mia_san_mia 10.01.2016 21:50
      Highlight Highlight Ja aber das ist nichts schlimmes!
  • Max Heiri 10.01.2016 17:22
    Highlight Highlight Ach herrje. Einige der Plakate brachten nicht mal mir ein Schmunzeln, obwohl ich ein sehr humorvoller Mensch bin. Wenn wir aber anfangen, jede Art von Humor zu unterdrücken/verbieten, enden wir in einer blassen Welt voller WeltverbessererInnen.
    • Henzo 10.01.2016 22:42
      Highlight Highlight auch wenn es dir nicht passt oder du es nicht witzig findest, bist du für die abbildung? Finde ich sehr gut! ...das ist nicht ironisch gemeint. Ich finde es stark, wenn man auch sachen akzeptieren kann, die man selbst nicht sonderlich mag. ausgenommen wenn jemand oder etwas schaden nimmt ...dann sollte man immer dagegen stehen. jedenfalls: danke für den klugen kommentar!
  • simiimi 10.01.2016 17:10
    Highlight Highlight Und wieder jand, der das Relativieren nicht lassen kann. Natürlich sind die Beispiele auch sexistisch, haben aber mit den Massenbelästigungen am Silvester so viel zu tun wie Roger Federer mit Wetthäkeln
  • Loone 10.01.2016 16:51
    Highlight Highlight In meinem Wohnort gibt es beispielsweise eine Autowerkstatt, welche Transporter vermietet. Mit dem Text: MICH KANN MAN(N) MIETEN.
    Als Frau würde ich nie mit so einer Firma zusammenarbeiten. Fahrverbot für Frauen gibt es in Saudi-Arabien, nicht in der Schweiz. Eine Anfrage bei der Firma wurde nie beantwortet...

    Wer sich gegen eine bestimmte Werbung wehren möchte, findet hier Infos:
    http://www.rollenrollen.ch/index.php/sexismus/werbung
  • Tilman Fliegel 10.01.2016 16:48
    Highlight Highlight Also auf der Ebene diese relativ harmlosen Werbungssexismus muss man sagen, dass die Frauen da durchaus ihren Anteil haben. Wenn man mal schaut wie Frauen sich immer rausputzen und z.B. Mal Ausschnitte (Dekolletés) von Frauen und Männern vergleicht, dann wird klar, dass da auf beiden Seiten etwas tief im Instinkt verankertes abläuft. Frau macht sich sexuell attraktiv, Mann reagiert darauf.
    • blueberry muffin 10.01.2016 18:25
      Highlight Highlight Ah, also sind Vergewaltiger doch Opfer.
    • Failai 10.01.2016 18:42
      Highlight Highlight Oh gott dass ist ja victim blaming 101, einfach hohl sorry.
    • Tilman Fliegel 10.01.2016 19:42
      Highlight Highlight Tut mir leid, nicht verstanden. Ich rede garnicht von Vergewaltigung, sonder davon, was man alltäglich auf der Strasse sieht und davon, dass der sogenannte Sexismus von beiden Geschlechtern praktiziert wird.
  • MaskedGaijin 10.01.2016 16:43
    Highlight Highlight genau wegen solcher werbung fallen am wochenende ja auch gruppen von hunderten deutschen, franzosen oder schweizer über frauen her. belästigen und beklauen sie.
    • Angelika 10.01.2016 17:06
      Highlight Highlight Nur weil Schweizerinnen nicht regelmässig überfallen werden, sind diese Werbungen noch lange nicht ok... Was für eine verdrehte Argumentation.
    • Angelika 10.01.2016 21:09
      Highlight Highlight Ich hab nie behauptet, sie hätten was miteinander zu tun, oder? Ich sag nur, dass die Werbungen niveaulos und sexistisch sind. Der Artikel richtet sich an alle Leute, die behaupten, nur Einwanderer würden Frauen respektlos behandeln, dabei gibts in Westeuropa auch Beispiele dafür, wenn auch in anderen Dimensionen. Aber hey, hier in den Kommentaren sind so viele Leute, die zur Zielgruppe dieser tollen Werbungen gehören, dass ich keine Lust auf Diskussionen habe. Sie bestätigen eigentlich nur die Meinung im Artikel... Ich glaub, ich hab meinen Standpunkt so klar wie möglich gemacht. *flies-away*
    • Henzo 10.01.2016 22:56
      Highlight Highlight Angelika, ich habe es schon in einem anderen kommentar erwähnt ...das problem hier is nicht sexismus sondern eine übersexualisierung der werbung. Die frauen werden durch die werbung nicht schlecht gemacht ...eine attraktive frau ist nichts schlechtes. es gibt sicher das ein oder andere heim in dem die frau in schöner wäsche den sex mit ihrem mann auf dem boden geniesst ...das ist ja auch etwas gutes. und dass mann frau anziehend findet (auch umgekehrt oder wie auch immer) ist durchaus okay. Die einzige frage die sich stellt: ist der öffentliche raum der richtige ort?
  • koks 10.01.2016 16:32
    Highlight Highlight was ich journalistisch etwas unseriös finde, wie ihr am anfang ein einziges beispiel aus der schweiz reinbastelt, gross schreibt 'bei uns', dann aber ausschliesslich beispiele aus deutschland verwendet.
  • Buddhatwig 10.01.2016 16:28
    Highlight Highlight Alltagssexismus ist nicht vergleichbar mit Vergewaltigung! Bitte lasst euch nicht ablenken. Diese Kriminellen müssen eingesperrt oder ausgewiesen werden.
    • Menel 10.01.2016 19:22
      Highlight Highlight Es ist nicht das gleiche, es ist aber der Startschuss. Wenn unserem Gehirn etwas ständig als Ware dargeboten wird, dann wird es das angebotene irgendwann auch als Ware sehen. Etwas das man haben kann und verfügbar ist. Das entspricht aber nicht der Realität und es gibt Menschen, die mit dieser Diskrepanz nicht umgehen können....
  • teufelchen7 10.01.2016 16:14
    Highlight Highlight nicht sexistisch? halbnackte frauen sind ein objekt für die werbefirmen, um die aufmerksamkeit von männer zu bekommen ist ziemlich erfolgreich...

    zugegeben bei frauen wirkt es umgekehrt weniger effizient, also ist es evt. kein guter vergleich für gleichberechtigung...
    • Menel 10.01.2016 19:25
      Highlight Highlight Wer sagt denn, dass das bei Frauen weniger effizient wirkt? Ich schaue mir eine Werbung, mit einem halbnackten Mann länger an, als eine mit einer halbnackten Frau. Leider bewerben halbnackte Männer meist Männerprodukte. Am Zielpublikum vorbei.
    • teufelchen7 10.01.2016 20:39
      Highlight Highlight Menel, aber die angezogenen Männer wirken in der Werbung bei uns doch effizienter, meinst Du nicht?
    • Menel 10.01.2016 20:57
      Highlight Highlight Studien haben gezeigt, dass auch halbnackte Frauen eher kontraproduktiv auf das Beworbene Produkt wirken (es wird weniger wahrgenommen), ABER wer will schon mit Werbung gebrainwashed werden? Eben! Dann lieber von halbnackten Männern unterhalten. Das wirkt bei mir jedenfalls gut 😂
  • Kamy 10.01.2016 16:06
    Highlight Highlight Wasser predigen und Wein trinken - so vieles läuft doch irgendwie so falsch..
    Benutzer Bild
    • koks 10.01.2016 16:21
      Highlight Highlight hab ich mir auch gedacht. medien, die schlüpfrige messages präsentieren und dann gleichzeitig sexismus geisseln...
    • LordEdgar 10.01.2016 17:13
      Highlight Highlight yes. Dazu kommen all die Artikel mit den Pornostars, Moderatorinnen die ihren Bikini verlieren, etc. etc.

      Offensichtlich lockt Watson genau mit den gleichen Mitteln wie diese Werbungen. Und siehe da, es funktioniert...
    • Mia_san_mia 10.01.2016 17:36
      Highlight Highlight Oha interessant 😂 Danke Kany 👍🏻
  • Charlie Brown 10.01.2016 16:01
    Highlight Highlight Ja, die Models machen das freiwillig. Ja, vollzogene sexuelle Übergriffe sind sehr viel schlimmer und durch nichts schön zu reden.

    Und es tut trotzdem gut, das eigene Bild der Geschlechterrollen und der übergriffigen Sexualität regelmässig zu spiegeln.

    Wann sind letztes Mal die besorgten Bürger mit ähnlicher Wehemenz auf die Strasse gegen Übergriffe innerhalb der religiösen Institutionen des ach so gelobten Abendlandes?
  • Pisti 10.01.2016 15:56
    Highlight Highlight Und jetzt sollen wir Werbung mit sexistischem Inhalt verbieten, nur weil ein paar Idioten aus dem Nahen Osten denken dass sei ein Freibrief um unsere Frauen zu belästigen? Willkommen im Mittelalter!
    Statistisch gesehen begehen Männer aus einem muslimischen Kulturkreisen ein vielfaches an schweren Sexualdelikten, als Männer aus dem Westen. Also hört doch bitte auf daraus ein generelles Männerproblem zu machen und die Faktenlage runter zu spielen.
    • Andi Amo 10.01.2016 18:31
      Highlight Highlight @Rhabarber
      Sie wollen also wirklich sagen, dass nordafrikanische und arabische Machos wegen ein paar Aufklebern auf Autos und der Parfümwerbung im TV hier lebende Frauen misshandeln, beschimpfen und Passanten mit Feuerwerk beschiessen? Echt jetzt?
    • Menel 10.01.2016 19:27
      Highlight Highlight @AndiAmo: Nein, die Werbung wirkt auf die hier ansässigen Männer mit einem Impulskontrollenproblem. Belästigungen haben ich nämlich, hier in der Schweiz, hauptsächlich von "Schweizern" erfahren und nicht von Asylanten oder Flüchtlingen.
    • Andi Amo 10.01.2016 22:42
      Highlight Highlight @Rhabarber

      Ich finde es in Ordnung, wenn wir angesichts der Vorfälle in Köln das eigene Verhalten und den alltäglichen Sexismus bei uns hinterfragen und auch anprangern. Aber ich wehre mich dagegen, dass wegen ein paar Plakaten suggeriert wird, dass wir keinen Deut besser seien. Das in Köln war eine ganz neue Dimension!

      Offensichtlich haben Sie Probleme, andere Meinungen zu akzeptieren. Davor wurde ich auch schon 'gewarnt'.
      Deswegen müssen Sie nun wohl auf den Mensch hinter einer Meinung schiessen und beginnen, zu beleidigen.

      Hinterfragen Sie sich vielleicht doch auch mal selber.
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  • Smart as hell 10.01.2016 15:39
    Highlight Highlight Hee Watson, ihr habt meinen Kommentar abgeschnitten. Der letzte Satz lautete entschärft aber sinngemäss: Triebfedern des Feminismus sind Hass und Neid unattraktiver Frauen auf die attraktiven Frauen und die Männer die nur diese attraktiven Frauen beachten. Howgh.
  • Vater der Blume 10.01.2016 15:30
    Highlight Highlight Es sind ja auch die Frauen die sich auf diesen Bildern ausgezogen haben gegen entgeld? Oder noch besser, sie ziehen sich auf der Strasse kostenlos aus. Dieses Frauenbild das man heute hat ist nichts anders als eine normale Konsequenz. Natürlich gilt das nicht jeder Frau gegenüber, aber der Mainstream ist so..
  • atomschlaf 10.01.2016 15:27
    Highlight Highlight Sorry, liebes Watson-Team. So sehr ich viele Eurer Artikel schätze, mit solchen Verharmlosungsversuchen macht Ihr Euch lächerlich.
    Werbung und sexueller Missbrauch sind zwei ganz verschiedene Schuhnummern!
    • Jürg Müller 10.01.2016 16:32
      Highlight Highlight Es ging ja auch nicht um die Werbung an sich, aber es regt zum Nachdenken über das eigene Frauenbild an. Und das schadet meiner Meinung nach auch bei uns nicht ....
  • Luca Brasi 10.01.2016 15:24
    Highlight Highlight Ein bißchen unfair. Werbung zielt oft darauf ab zu provozieren. Seien wir ehrlich, wenn derjenige, der Bodenbeläge verkauft eine normale Werbung macht, redet niemand über sein Produkt. Klar es ist chauvinistisch und sexistisch, aber sollen wir so tun als gäbe es nur sexistische Werbung gegenüber Frauen? Was ist denn mit dem Cola-Mann aus der Coke light-Werbung? Oder die unzähligen Werbespots für Rasierer, die mir weissmachen wollen, daß ich ohne Gilette niemals bei Frauen ankomme? Ich bin mit sexistischer Werbung mein ganzes Leben konfrontiert, aber habe noch nie einer Frau an den Po gefaßt.
    • loccodelcocco 10.01.2016 16:26
      Highlight Highlight Das ist aber schade, ich wünsch dir von Herzen dass du auch mal einer Frau an den Po fassen darfst . Meine bekommt sogar ab und zu einen Klaps auf den Po. Riesen Chauvi Style
    • Luca Brasi 10.01.2016 16:40
      Highlight Highlight Na, bei Ihrer Frau ist das ja hoffentlich in Ordnung. Sie würde Ihnen schon eine scheuern, wenn sie es nicht mögen würde, nehme ich an. Aber v.a. dann, wenn Sie es bei einer anderen Frau versuchen würden. :D
  • Smart as hell 10.01.2016 15:18
    Highlight Highlight Niemand hat die Models in den Werbungen oben gezwungen mitzumachen. Die tun das freiwillig und im vollen Wissen um den 'sexistischen' Inhalt der Kampagnen. Frauen fördern also diesen so genannten Sexismus gleich selber. Wer sich mit Frauen etwas auskennt weiss: der Drang sich auszustellen und für ihr Aussehen Aufmerksamkeit zu erhalten ist überwältigend. Darum wollen auch so viele Mädels Modeln oder sind Instagram post und like süchtig. Jaja, Triebfedern des Feminismus sind Hass und Neid.
    • SVRN5774 10.01.2016 15:57
      Highlight Highlight Ich gebe dir recht! Das trifft auf manche zu. Aber nicht auf alle. Ich gehöre ganz bestimmt nicht dazu. Mir ist selbst ein Rätsel, weshalb mache Frauen riesen Ausschnitte tragen und sich wundern, weshalb man dort hinschaut.
    • Jasjmin 10.01.2016 16:11
      Highlight Highlight "Wer sich mit Frauen etwas auskennt"? Ach du meine Güte. Schreibst du bald ein Handbuch zum Thema Frauen? Bei solchen Aussagen kommt mir echt die Galle hoch.
      Na klar gibt es Frauen, die gerne im Mittelpunkt stehen, Frauen, welche gerne ihre weiblichen Merkmale zur Schau stellen. Und das ist auch gut so! Jedoch davon auf eine Mehrheit zu schliessen und zu denken man kennt nun das Wesen der Frau, ist einfach nur engstirnig und etwas gar einfach gestrickt.
  • Slant 10.01.2016 15:11
    Highlight Highlight eww Buzzfeed
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  • Bowell 10.01.2016 15:10
    Highlight Highlight Während bei uns Frauen höchstens in der Werbung zu Objekten gemacht werden (gilt übrigens auch für Männer, bekanntlich gilt ja Sex sells), zeigt doch die Realität, dass man(n) sehr wohl differenzieren kann und "seine" Frau nicht in Abhängigkeit einer schlechten Fliessenwerbung auf einem Toyotabus behandelt.
    Dieser Artikel ist ein weiterer Versuch die Massenbelästigungen, Vergewaltigungen und Diebstähle zu relativieren, auch wenn von der Autorenschaft selbstverständlich anderes behauptet wird.
    • Asmodeus 10.01.2016 15:35
      Highlight Highlight Genau. Nur in der Werbung werden Frauen zu Objekten. Ich hab noch nie in meinem Leben Sätze gehört wie.

      "Der würd ichs auch noch besorgen".
      "Kein Wunder will Dich keiner ficken"
      "Die braucht nur nen richtigen Kerl"

      Sexismus findet NUR in der Werbung statt ;)
    • azoui 10.01.2016 16:49
      Highlight Highlight @asmodes, 2 deiner Sprüche oben, habe ich in meinem doch schon längerem Leben, bereits von etlichen Frauen, über andere Frauen gehört.
    • Bowell 10.01.2016 17:40
      Highlight Highlight @ Asmodeus: Jeder gibt sich mit den Menschen ab, die er sich aussucht. Wenn Dir nicht passt wie dein Umfeld über Frauen spricht, dann weisst Du ja scheinbar am Besten was zu tun ist;)!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Commodore 10.01.2016 15:00
    Highlight Highlight Erschütternd. Und damit wollt ihr jetzt suggerieren dass die Europäer genau so schlimm sind, was Frauen betrifft, wie die Silvester-Mobs? So verharmlost ihr dieses Problem?
    Ignoriert dabei geflissentlich, dass Konservative - wie ich - seit jeher gegen solchen Schund und den Ausverkauf der Sexualität sprechen. Beim Beispiel 1 wird mir schlecht wenn ich die Degradierung der Frau zum Lustobjekt so sehen muss.
    Übrigens auch bei den vielen Pornobeiträgen auf Watson.
  • stadtzuercher 10.01.2016 14:47
    Highlight Highlight «Das rassistische Narrativ ‹schwarzer Mann vergewaltigt weisse Frau› ist volle Kanne durchgeschlagen.» schreibt Feministin Antje Schrupp.
    Dieselbe Antje Schrupp würde aber den Satz ohne die Hautfarben sofort unterschreiben: ‹Mann vergewaltigt Frau› - um dann, wie sie es in neulichen Artikeln im Stern und anderswo gemacht hat, Dutzende von Forderungen aufstellen, wie wir die Frauen bei uns vor DEN Männern bei uns schützen müssen.

  • Ohmann94 10.01.2016 14:39
    Highlight Highlight Was ich nicht ganz verstehe.. Was ist falsch daran einen Männerparkplatz zu machen? Gleichberechtigung wärs in jedem Fall, weil Frauenparkplätze gibts ja auch.. Und jeder der jetzt kommt und was labert von Sexismus hat grundlegend was falsch verstanden, denn es geht um gleiches Recht für ALLE! Nicht nur für Frauen oder Männer, daher bin ich ja auch für Lohngleichheit und gerechten Elternurlaub... Bin offen für Diskussionen, aber nur auf einer gerechten Grundlage
    • Angelo C. 10.01.2016 14:56
      Highlight Highlight Selten so einen undifferenzierten und undurchdachten Käse gelesen, sorry 😊!

      Frauenparkplätze wurden deshalb gemacht, damit die Damen nicht in einem entlegenen, dunklen Winkel sexuell angemacht oder gar vergewaltigt würden.

      Nun gleiches "Recht" für Männer, dies im Geiste der Gleichberechtigung einzufordern, ist evidenterweise deppert. Jedenfalls hat sich mir noch nie in einer Einstellhalle eine weibliche Person hechelnd genähert, um sich bestialisch an mir zu vergehen - was ich zugegebenermassen aufrichtig bedauere 😆!

      So brauche ich auch keinen Männerparkplatz und harre kommender Dinge ..
    • atomschlaf 10.01.2016 15:14
      Highlight Highlight In der Schweiz haben sich Frauenparkplätze vor allem nach dem grausamen Mord einer Frau im Zürcher Urania-Parkhaus im Jahr 1991 etabliert. Was man damals noch nicht wusste: Das Opfer wurde von einer Frau ermordet...
    • stadtzuercher 10.01.2016 15:38
      Highlight Highlight Angelo C, so deppert wären Männerparkplätze gar nicht, wenn man deiner Argumentation folgen würde. Es gibt alle Jahre die Statistik der Übergriffe (nicht nur sexuell, auch Gewalt) in der Schweiz, und die zeigt, dass halt leider mehr Männer Opfer von Gewaltverbrechen werden als Frauen. So als kleiner Gedankenanstoss...
    Weitere Antworten anzeigen
  • TaZe 10.01.2016 14:37
    Highlight Highlight Die Frauen, welche sich hier für solche Zwecke ablichten lassen, haben das frei entschieden. Ich persönlich würde solche Shootings niemals mitmachen. Jeder das Seine.
  • wasabitom 10.01.2016 14:35
    Highlight Highlight Ähm, ein paar Artikel weiter unten bei Euch; "Huiii. Dieser Reporterin rutscht vor laufender Kamera der Bikini runter". Sex sells. Sexismus ist leider auch in unseren Breitengraden verbreitet. Aber Köln mit den Beispielen oben schönzuschreiben ist sehr merkwürdig.
    • Andi Amo 10.01.2016 15:06
      Highlight Highlight Wer meinen Sie denn konkret mit "Ihr"?
    • Andi Amo 10.01.2016 18:35
      Highlight Highlight @ULTIMALATET
      Ja überall was anreissen, aber dann nicht zu Ende führen...die haben wir am liebsten :-)

Kurdin, Jesidin, Deutsche: Warum Düzen Tekkal nicht mehr schlafen kann

Düzen Tekkal (41) ist derzeit die wichtigste Stimme der Kurden in Deutschland. Im Interview sagt sie, dass es noch nicht zu spät ist, Rojava zu retten. «Aber jetzt muss schnell gehandelt werden.»

Wenn Düzen Tekkal einmal loslegt, dann gleich richtig. Die Deutsche mit kurdisch-jesidischen Wurzeln nimmt kein Blatt vor den Mund. Seit Wochen kritisiert sie den türkischen Angriffskrieg in Rojava öffentlich und in einer scharfen Deutlichkeit: dass der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan völkerrechtswidrig handelt, dass er eine ethnische Säuberung vornimmt, dass er mit seinem Handeln dem Islamischen Staat zu neuer Kraft verhilft.

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