DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Suche nach Vermissten in Chemiepark in Leverkusen geht weiter

28.07.2021, 08:45
Riesen-Rettungsaufgebot in Leverkusen.
Riesen-Rettungsaufgebot in Leverkusen.
Bild: keystone

Nach der Explosion in einer Müllverbrennungsanlage in der westdeutschen Stadt Leverkusen geht die Suche nach den Vermissten weiter.

Wie schon am Vorabend würden im Chempark noch immer fünf Menschen vermisst, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur am frühen Mittwochmorgen. Die Nachlöscharbeiten liefen ebenfalls weiter.

Bei dem Unglück am Vortag waren nach Angaben von Chempark-Leiter Lars Friedrich vom Dienstagabend mindestens zwei Menschen gestorben. Die Zahl der Verletzten betrug demnach 31. Davon schwebte ein Mensch den Angaben zufolge in Lebensgefahr. Neuere Angaben zu den Verletzten lagen am Mittwochmorgen zunächst nicht vor.

Die Hoffnung, die Vermissten noch lebend zu finden, werde immer geringer, hatte Friedrich am Abend gesagt. Ähnlich äusserte sich ein Sprecher des Chemparks am Mittwochmorgen. Mit zunehmender Dauer und auch zunehmender Annäherung der Einsatzkräfte an den Brandherd verringere sich die Wahrscheinlichkeit, Überlebende zu finden.

Die gewaltige Explosion, die nach Zeugenberichten im Umkreis von vielen Kilometern zu hören war, ereignete sich im Tanklager eines Entsorgungszentrums. Die Ursache für die Explosion war weiter unklar. Das Unternehmen rechnete damit, dass es noch einige Zeit dauern könnte, bis es erste Erkenntnisse gibt. Der Chempark ist nach Unternehmensangaben einer der grössten Chemieparks Europas. An den insgesamt drei Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen sind mehr als 70 Firmen angesiedelt. (aeg/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Russland veröffentlicht geheime Bilder der «Zar-Bombe»

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Angst vor Rot-Rot-Grün: Deutsche Millionäre verschieben ihr Kapital in die Schweiz

Ein möglicher Linksrutsch bei den Bundestagswahlen schreckt deutsche Millionäre auf. Kämen SPD, Grüne und Linke an die Macht, zeichnet sich die Wiedereinführung einer Vermögenssteuer und eine Verschärfung der Erbschaftssteuer ab.

«Für Superreiche ist das brandgefährlich», sagt ein Steueranwalt. «Unternehmerfamilien sind in höchstem Mass alarmiert.» Während der Wahlkampf noch tobt, rüsten sich Vermögende für Notfall-Massnahmen wie eine Verlagerung von Firmenteilen oder einem Umzug in …

Artikel lesen
Link zum Artikel