Interview
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Voters masked against coronavirus line up at Riverside High School for Wisconsin's primary election Tuesday April 7, 2020, in Milwaukee. The new coronavirus causes mild or moderate symptoms for most people, but for some, especially older adults and people with existing health problems, it can cause more severe illness or death. (AP Photo/Morry Gash)

Wählerinnen und Wähler am Dienstag in Milwaukee. Schwarze sind vom Coronavirus überdurchschnittlich betroffen. Bild: AP

Interview

«Jetzt werden die Konsequenzen von Trumps Lügen tödlich»

Der Historiker Aims McGuinness aus Milwaukee spricht im Interview über Wahlen in Zeiten der Coronakrise, den Rückzug von Bernie Sanders und warum das Virus die Chancen der Demokraten gegen Donald Trump schmälert.

johann aeschlimann



Wie steht Milwaukee in der Coronakrise da?
Aims McGuinness:
Nicht so schlimm wie New York, Detroit oder New Orleans und auch besser als Chicago. Eine der grössten Sorgen ist, dass sich unter den Kranken und Sterbenden unverhältnismässig viele Schwarze befinden. Am Montag wurden für Wisconsin 83 Todesfälle angegeben. 33 betrafen Afroamerikaner aus Milwaukee. Das sind 40 Prozent aller Fälle – dies in einem Bundesstaat, wo Schwarze gerade einmal sieben Prozent der Bevölkerung ausmachen.

Gibt es Erklärungen dafür?
Von Gesundheitsexperten habe ich keine gelesen, und ich selbst bin sicherlich keiner. Aber wir wissen, dass die Armutsquote bei den Schwarzen drei- bis viermal höher ist als bei den Weissen. Arme Menschen haben weniger Zugang zum Gesundheitswesen und viel öfter keine Krankenversicherung. Auf das ganze Land bezogen sind chronische Krankheiten, hoher Blutdruck oder Diabetes unter Schwarzen viel weiter verbreitet als bei Weissen. Personen, die bereits gewaltige gesundheitliche Probleme und beschränkten Zugang zur Gesundheitsversorgung haben, werden von der Pandemie umso härter getroffen. Hinzu kommt, dass Leute aus der Arbeiterklasse oft in Jobs tätig sind, wo Social Distancing schwierig ist. Im Dienstleistungsbereich und Ähnlichem.

Aims McGuinness, Historiker, Milwaukee

Aims McGuinness (51) ist Geschichtsprofessor an der University of Wisconsin in Milwaukee.

Wie geht Ihre Universität mit dem Virus um?
Die Verwaltung hat allen Lehrkräften zwei Wochen Zeit gegeben, ihre Veranstaltungen in Online-Klassen umzuwandeln, und wir haben unser Bestes gegeben. Einige Studierende sind jedoch selber krank oder haben Kranke in der Familie, und manche müssen Arbeitslosigkeit befürchten. Nicht alle haben zu Hause Internet und gute Computertechnologie. In einer meiner Veranstaltungen nehmen 100 Prozent der Studierenden online teil, in einer anderen lediglich 80 Prozent. Dieses fehlende Fünftel macht mir Sorgen.

«Es ist wahrscheinlich die undemokratischste Wahl, die wir je gesehen haben – mindestens seit 1919, als die Frauen das Wahlrecht erhielten.»

Aims McGuinness

Wisconsin hat soeben die Präsidentschaftsvorwahl durchgeführt. Wie hat sich die Coronakrise ausgewirkt?
Es ist ein Desaster. Der Gouverneur, ein Demokrat, wollte die Vorwahl auf Juni verschieben und die Briefwahl ermöglichen. Die Legislative, die von den Republikanern beherrscht wird, sagte Nein. Es wurde eine Gerichtssache daraus, bis hinauf zum Obersten Gericht der USA, wo die konservative Mehrheit gegen den Gouverneur entschied. So hatten wir am Dienstag Wahlen. In der ganzen Stadt waren gerade einmal fünf Wahllokale offen. Wähler mussten zwei Stunden und länger Schlange stehen, angeblich mit jeweils zwei Metern Abstand. Viele trugen Masken. Aber auch so war es unter dem Aspekt der Gesundheitsversorgung eine Katastrophe.

Gibt es keine briefliche Wahl?
Doch, wenn man einen Wahlzettel anfordert und die Frist einhält. Aber Tausende haben ihre Wahlzettel nicht rechtzeitig erhalten, um sie vor Ablauf der Frist einzuschicken. Und Wahlzettel, die nicht am Dienstag abgeschickt wurden, werden nicht gezählt. So wurden viele ihres Wahlrechts beraubt, die meisten von ihnen in Milwaukee. Es ist wahrscheinlich die undemokratischste Wahl, die wir je gesehen haben – mindestens seit 1919, als die Frauen das Wahlrecht erhielten.

Sind Sie zur Wahl gegangen?
Nein. Meine Frau, meine Tochter und ich haben das Wahlmaterial angefordert, es rechtzeitig erhalten, liessen die ausgefüllten Wahlzettel beglaubigen und gaben sie einem Freund mit, der ins Wahllokal ging und sie dort abgab. Einer unserer Nachteile ist, dass das Wahlrecht eine Sache der Bundesstaaten ist. Die amerikanische Verfassung enthält genau genommen keine Garantie des Stimm- und Wahlrechts. Alles wird auf der Ebene der Bundesstaaten entschieden, und wo die Republikaner regieren, tendieren sie dazu, die Hindernisse zu erhöhen und den Zugang zu schmälern.

Voters practicing social distancing cast ballots at Riverside High School during Wisconsin's primary election Tuesday April 7, 2020, in Milwaukee. Voters in Wisconsin are waiting in line to cast ballots at polling places for the state's presidential primary election, ignoring a stay-at-home order over the coronavirus threat. (AP Photo/Morry Gash)

Aufforderung zum Distanzhalten in einem Wahllokal. Bild: AP

Was bedeutet das?
In Wisconsin haben sie das seit 2011 systematisch gemacht. Sie haben die Wahlkreise zu ihrem Vorteil neu definiert und ein lächerliches Gesetz über die Ausweispflicht für Wählende erlassen. Man kannt nur wählen, wenn man einen Ausweis mit Foto und der aktuellen Wohnadresse vorzeigt. Wer aus der Wohnung geworfen wird – und Milwaukee hat eine hohe Quote von Zwangsräumungen – muss zuerst eine neue Bleibe finden, dort einziehen und einen neuen Ausweis beschaffen, bevor man wählen darf.

Wie war die Beteiligung an der Vorwahl vom Dienstag?
Es gibt noch keine Zahlen, wir warten auf die per Post eingesandten Stimmen, die erst gezählt werden müssen. Es scheint wahrscheinlich, dass die Anzahl abgegebener Stimmen relativ niedrig sein wird.

Wurde noch Wahlkampf betrieben?
Nein. Aus Gesundheitsgründen gab es keine Versammlungen und kein Canvassing, also Kontakt zur Wählerschaft von Haustür zu Haustür. Das hat wahrscheinlich Bernie Sanders geschadet, er war bekannt für riesige Versammlungen und die Mobilisierung an der Basis. Aber er hat am Mittwoch ja seinen Wahlkampf eingestellt.

Ist das der Grund für seinen Rückzug?
Bernie gab an, dass es ihm mathematisch nahezu unmöglich sei, die Vorwahl noch zu gewinnen. Ich denke, er hatte Angst vor der Kritik, dass er durch zu langes Festhalten am Wahlkampf die Chancen des demokratischen Kandidaten Joe Biden beschädige. Diese Kritik hatten die Anhänger von Hillary Clinton 2016 geäussert.

This image from video provided by the Bernie Sanders presidential campaign shows Sen. Bernie Sanders, I-Vt., as he announces he is ending his presidential campaign Wednesday, April 8, 2020, in Burlington, Vt. (Bernie Sanders for President via AP)

Bernie Sanders hat seinen Wahlkampf eingestellt. Bild: AP

Wie sieht es in Milwaukee aus, ist alles geschlossen?
Restaurants und Bars sind geschlossen. Einige Restaurants sind für Takeout offen. Manchmal holt man es selber ab, in anderen Fälle liefert ein Angestellter die Bestellung. Lebensmittelgeschäfte und Schnapsläden sind offen.

Tragen die Leute Gesichtsmasken?
Mehr und mehr. Wie ist es in der Schweiz?

«Um Donald Trump zu schlagen, braucht es eine grosse Wählermobilisierung. Und in einer Pandemie ist das Mobilisieren schwierig.»

Aims McGuinness

Die Leute sind misstrauisch, weil sie wissen, dass wir nicht genug Masken haben. Es gibt eine grosse Debatte um das Für und Wider, mit Experten auf beiden Seiten.
Scheint etwa so zu sein wie hier. Es ist beunruhigend, wenn sich Experten uneins sind.

Gibt es viele Entlassungen in Milwaukee?
Es ist schrecklich. Milwaukee hat immer noch einen stärkeren Industriesektor als andere Landesteile. Die Anträge auf Arbeitslosengeld steigen stark. Es ist viel schlimmer als 2008.

Die US-Regierung hat ein gigantisches Hilfspaket für Unternehmen in Schwierigkeiten bereitgestellt. Funktioniert es?
Die Trump-Administration hat fürchterliche Arbeit abgeliefert. Sie ist unorganisiert und von harten Konservativen dominiert, die den Einfluss der Bundesregierung begrenzen wollen. Und es ist klar, dass der Präsident Dinge zur Pandemie gesagt hat, die falsch sind. Er hat immer gelogen, ziemlich unverfroren, aber jetzt werden die Konsequenzen seiner Lügen tödlich.

Klar, aber funktionieren die Programme?
Es ist zu früh, um das zu beurteilen. Soweit ich weiss, sind die Checks noch nicht abgeschickt worden.

Schlägt sich die Kritik an Präsident Trump auch auf der politischen Rechten nieder? Sehen Sie Widerstand gegen Trump in der Republikanischen Partei?
Ehrlich gesagt nein. Die USA sind dermassen gespalten, auch was die Quelle der politischen Information angeht. Die meisten Republikaner denken, Trump mache einen guten Job. Die Loyalität zu ihm ist sehr stark. Es könnte allerdings sein, dass er in den suburbanen Gegenden verliert – unter den Wählenden, die sich ideologisch an keine der beiden politischen Parteien binden.

Der Parteikonvent der Demokraten ist in Milwaukee geplant. Wird er stattfinden?
Er ist bereits auf August verschoben. Ich denke, dass er stattfinden wird, aber wegen des Virus in viel kleinerem Format als gewöhnlich. Das schadet den Demokraten. Um Donald Trump zu schlagen, braucht es eine grosse Mobilisierung. Und in einer Pandemie ist das Mobilisieren schwierig.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gubbe 12.04.2020 18:39
    Highlight Highlight Klare, gute Worte.
  • Heini Hemmi 12.04.2020 14:12
    Highlight Highlight Es ist ja eigentlich ein Wunder, dass in den USA erst jetzt ein Rechtspopulist an der Macht ist, denn das Zwei-Parteien-System ist ja geradezu auf Polarisierung, Personalisierung und Skandalisierung ausgelegt. Dass sich so etwas noch Demokratie nennen darf, ist ein schlechter Witz.
  • Kant 12.04.2020 12:18
    Highlight Highlight Die amerikanische Demokratie krankt an zwei Dingen: die zwei-Parteien-Demokratie, womit praktisch gegeben ist, dass Meinungen nur in zwei Richtungen gehen und die extrem hohen Hürden für eine Verfassungsreform (2/3-Mehrheit der Bundesstaaten). Dass das Bildungsniveau in vielen Bundesstaaten nicht gut ist, hilft auch nicht.
    Aber es muss gesagt sein: Auch die Schweiz war sehr lange ziemlich undemokratisch. Man konnte nur wählen, wenn man Boden (sprich: Geld) hatte und ein Mann war. Frauen dürfen erst seit 1971 und in Appenzell I. erst seit 1991 wählen.
    • BVB 13.04.2020 02:58
      Highlight Highlight Du realierst schon, dass eine einfachere Verfassungsreform dem jeweiligen Präsidenten in die Hände spielt? Es würde das ganze mMn nicht demokratischer machen, wenn der Präsident mehr Macht hätte.
  • rodolofo 12.04.2020 11:56
    Highlight Highlight
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  • Q anon = B annon 12.04.2020 10:41
    Highlight Highlight Mal eine Frage:
    Was ist ein Zusatzartikel der Verfassung wert, wenn er nur dank viel Geld, maximales Lobbyismus und gegen die Mehrheit der Bevölkerung, beibehalten wird?
    Den die Mehrheit der Bevölkerung will Einschränkungen aber wird vom Geld und Lobbyarbeit der NRA gestoppt.

    Mir kommt bei solchen Nachrichten immer eine Szene aus: Mein Name ist Earl.
    Da will seine Ex-Frau eine Waffe Kaufen um ihn zu Erschiessen. Im Laden heisst es, geht nicht wir haben eine 3 Tage Wartefrist!
    Sie: Das ist nicht mehr die USA in die ich Geboren wurde!
    • swisskiss 12.04.2020 18:46
      Highlight Highlight Tag ohne Sonne: Das Waffenrecht ist so geregelt, dass staatliche Gesetze nur den Rahmen vorgeben, in dem die einzelnen Bundestaaten ihr Waffenrecht regeln können.

      So ist es schlicht ein Fehlschluss, dass die Mehrheit der Bürger auch eine Mehrheit der Bundestaaten ist. Besonders der Mittelwesten und die Südstaaten, erzkonservative, republikanische Staaten, wehren sich gegen eine Verschärfung des Waffenrecht auf Bundesebene.

      Erst wenn Senat und Repräsentantenhaus eine demokratische Mehrheit haben und zwar mindestens eine 2/3 Mehrheit, wird sich was ändern.
  • Froggr 12.04.2020 10:38
    Highlight Highlight Warum sollte es bedenklich sein dass mehr Schwarze sterben? Mensch ist Mensch habe ich gedacht?
    • JaneSodaBorderless 12.04.2020 11:23
      Highlight Highlight Ach hör doch auf, selbst du weisst doch, dass viele schwarze Menschen nicht dieselben Voraussetzungen (Bildung, finanzielle Mittel etc) haben wie die meisten weissen Menschen haben.
    • Unicron 12.04.2020 15:41
      Highlight Highlight @Froggr
      Leseverständnis: Ungenügend
    • swisskiss 12.04.2020 19:01
      Highlight Highlight Froggr: Du könntest Dich auch fragen, wieso die Kindersterblichkeit, Durchschnittseinkommen, Anteil bei Studierenden, Anteil bei höherem Management, Kriminalitätsrate, Armutsanteil etc, bei Schwarzen sich so signifikant von den Weissen unterscheidet.

      Wenn Du Dir dann noch vieeel Zeit nimmst, wirst Du vielleicht darauf kommen, dass der latente Rassimus, der bis heute, Schwarze und Latinos in den USA diskriminiert, Hauptursache dafür ist.

      Es ist Zynismus, die Gleichheit der Menschen propagieren zu wollen, wenn die Todezahlen genau diese Missachtung durch Politik und Gesellschaft aufzeigen!
  • NurEineMeinung 12.04.2020 10:24
    Highlight Highlight Wacht auf liebe Freunde in den USA, euer Präsident bringt nur Übel und Plagen über euch!
  • runner 12.04.2020 09:31
    Highlight Highlight Es gibt immer irgendetwas zu kriteln, aber ich kenne keine bessere Demokratie als die in der Schweiz. Da können wir froh sein.
    • Spooky 12.04.2020 11:40
      Highlight Highlight Schweden. Norwegen. Dänemark. Holland.
  • Alisha Hesam 12.04.2020 08:53
    Highlight Highlight Das Trump Bashing nervt einfach nur noch und wird ziemlich langweilig. Ich weiss das der grüne Durchschnitts Watson Leser so was lesen will um seinen moralischen Überlegenheitsreflex zu stimulieren aber als Amerikakennerin weiss ich das diese Geschreibe einfach nicht der Realität entspricht. Trump sagt Dummes und tut kluges, es ist schlicht seine Taktik und er gewinnt damit.
    • Varanasi 12.04.2020 10:04
      Highlight Highlight Tut Kluges?
      Beispiel bitte.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 12.04.2020 11:49
      Highlight Highlight Selbst die Blickleser sind aufgewacht und sind mehrheitlich gegen Trump.
      Denk mal darüber nach.
    • Kant 12.04.2020 11:55
      Highlight Highlight Es würde mich sehr wunder nehmen, welches Medium sie konsumieren, in welchem Trump gut dargestellt wird. In der Schweiz ist mir ausser der Weltwoche kein Medium bekannt, das Trump anhimmelt. Aber hey, wenn ja eine deutliche Mehrheit der deutschsprachigen Medien gegen ihn schreiben, muss ja die Minderheit recht haben?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 12.04.2020 08:44
    Highlight Highlight "Ich denke, er hatte Angst vor der Kritik, dass er durch zu langes Festhalten am Wahlkampf die Chancen des demokratischen Kandidaten Joe Biden beschädige. Diese Kritik hatten die Anhänger von Hillary Clinton 2016 geäussert."

    Das glaube ich nicht. Das kann nicht sein. Die Demokraten sind nicht so. Da hatte sicher Trump seine Hände im Spiel.
    • Unicron 12.04.2020 15:44
      Highlight Highlight Bernie Fans sind gnadenlos. Viele von ihnen sind 2016 nicht wählen gegangen weil Clinton die Kandidatin war.
  • Q anon = B annon 12.04.2020 08:02
    Highlight Highlight https://www.n-tv.de/politik/Wie-bei-US-Wahlen-betrogen-wird-article18316756.html

    Lustig ist das in den USA die Wählernachbefragung komplett falsche Zahlen hervorbringen. In den restlichen Welt wird dass als Zeichen für Wahlbetrug betrachtet aber in den USA wird dann gesagt das die Leute nach der Wahl Lügen. Warum sollten die das!
    Der Fehler ist, das bei der Wahlnachbefragung alle gefragt werden und nicht nur die Weissen!
    Den in Reps Staaten werden ja genau diese Minderheiten ja Systematisch Ausgeschlossen!
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 12.04.2020 11:42
      Highlight Highlight in der Schweiz wäre die Abstimmung betreffend Minarette laut Strassenumfragen verloren gegangen, wurde aber gewonnen. Das lag daran, dass sich die Leute nicht getrauten offen zu sagen, dass sie für die Initiative sind.

      Als Schwarzer oder Latino darf man in den USA doch nicht dazu stehen, dass man Trump wählt.

      Auf watson wagen doch auch nur Leute pro Trump Stellung zu beziehen wenn es ihnen egal ist, vom Rest der Lesenden anschliessend platt gemacht zu werden.

      Selbst wenn man nicht pro Trump ist und Sachlichkeit einfordert wird man niedergebrüllt.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 12.04.2020 13:03
      Highlight Highlight @blitzer...danke für die Bestätigung 😁
    • Q anon = B annon 12.04.2020 13:06
      Highlight Highlight @nadasagenwirjetzteinfachmal
      Na das sagen wir jetzt einfachmal, aber ist trotzdem nicht richtig!
      Die Umfragen waren wie näher die Abstimmung kam, Ausgeglichen. 2mt davor wäre es Chancenlose gewesen. Aber ich merke, sie verstehen den Unterschied von Umfragen vor der Wahl und Wählernachbefragung nicht!
      Und warum sollten Sie nach ihrer Abstimmung Lügen?
      Höchstens wenn Sie wissen was für einen Mist Sie gewählt haben. Ich bin mit dem was ich Wähle zufrieden und sage es auch den Leuten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 12.04.2020 08:01
    Highlight Highlight Die republikanischen Hardliner sind daran, die Corona-Pandemie dazu zu verwenden, die Wahlen zu ihren Gunsten zu manipulieren, so wie sie vor dieser Krise alle ihre Möglichkeiten zu Manipulation und Betrug ausgenutzt haben.
    Diese "Machtmenschen" haben auch keine Skrupel, "Gott" und "Jesus" in ihre Kampagnen mit einzuspannen!
    Dabei nützt ihnen die Tatsache, dass sich weder Gott, noch Jesus gegen solche Ketzereien wehren können.
    Gott "spricht mit ausgefranster Zunge", und Jesus ist seit ca. 2000 Jahren tot...
    Nun denn, schauen wir mal, was weiter passiert bei den (pseudo-raffiniert) Verrückten!
    • Bartli, grad am moscht holä.. 12.04.2020 12:14
      Highlight Highlight Gott bewahre! (John niven)
  • walsi 12.04.2020 07:19
    Highlight Highlight Alles was dieser Mann im Interview aufzählt und schlecht läuft stimmt, nach meinem Wissen. Es ist aber nicht erst seit Trump so. Wenn man manchen Demokraten zuhört könnte man meinen vor Trump war in den USA alles gut. Was z.B. das Anpassen von Wahlbezirken betrifft, Gerrymandering, sind beide Parteien gleich Schuldig. So zu tun, als seien das nur die Rep. ist verlogen. Vor Trump war Obama, der hätte 8 Jahre Zeit gehabt das Gesundheitssystem zu reformieren. Zu beginn seiner Amtszeit hatte er dazu auch noch die Mehrheit im Parlament.
    • RicoH 12.04.2020 07:53
      Highlight Highlight Ach Walsi, wieder so ein Quatsch.

      Obamacare wurde im 2. Amtsjahr von Obama eingeführt – und sogleich von den Republikanern bekämpft. Nur hat es Trump bis heute nicht geschafft, Obamacare abzuschaffen, weil auch einige Reps. dagegen waren – war eine unerwartet schwere Niederlage für Trump.
    • Q anon = B annon 12.04.2020 07:56
      Highlight Highlight Walsi
      ja, Sie haben recht. Was Gerrymandering betrifft auch. Aber der grosse Unterschied ist, das die Reps Systematisch Minderheiten mit verschiedenen Tricks, von der Wahl Ausschliessen. Das ihre Stärke nur auf Lug und Trug basiert. Die Schwäche der Dem. ist, das sie angst haben diese Betrügereien offen anzusprechen. Trotz manigfacher Beweise. Sie wollen scheinbar nicht als schlechte Verlierer gelten.
      Aber wenn ich den Final in der CL Verliere und beweise habe das der Schiedsrichter Bestochen war und es 2 Fragwürdige Penalty gegen mich gab. Warum soll ich dann Schweigen?
    • rodolofo 12.04.2020 08:03
      Highlight Highlight Nicht nur, aber vor allem.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hierundjetzt 11.04.2020 23:39
    Highlight Highlight Zum Einordnen:

    in den USA gibts keinen Niederlassungsausweis mit Meldepflicht und Wohnsitzbestätigung bei der Fremdenpolizei / Gemeinde / Kreisbüro

    Daher ist es den Reps natürlich ein leichtes Wahlen zu sabotieren, Wahlkreise neu zu ziehen oder Menschen von den Wahlen auszuschliessen (zB „Ausweispflicht“).

    Zudem hat nur ein kleine Minderheit der Amis einen Pass.

    Nicht mal Georg Bush hatte vor Amtsantritt einen...

    Wieso auch? Das Land ist riesig und die Löhne tief. Die Amis hier in Europa gehören zu der Oberschicht
  • LikeOrDislikeisthebigQuestion 11.04.2020 23:24
    Highlight Highlight Und was ist mit den Afrikanern/innen? Dort herrscht viel die grössere Armut und über sie hat Niemand etwas gesagt. Natürlich sind die Amerikaner, egal um was es geht, Platz 1
  • Ridcully 11.04.2020 20:50
    Highlight Highlight Jedes demokratische Land hat die Regierung, die es verdient.
    • äti 11.04.2020 21:35
      Highlight Highlight ... schön wäre das so.
    • Kruk 12.04.2020 00:55
      Highlight Highlight Niemand hat eine solche Regierung verdient.
      Ausserdem stellt sich die Frage ob man die USA überhaupt als demokratisch bezeichnen kann.
      Wahlen gibt es noch an vielen Orten.
    • DemonCore 12.04.2020 07:39
      Highlight Highlight Auch undemokratische...
  • De-Saint-Ex 11.04.2020 20:35
    Highlight Highlight Wow. Das Wahlrecht verkommt also auch noch zur Farce? Und sowas in der ältesten „Demokratie“ der Welt. Wusste nicht, dass es sooo schlecht darum bestellt ist. Schauderhaft.
    • reactor 11.04.2020 20:53
      Highlight Highlight Ist dir fas neu? Das sind doch schon alte Geschichten.
    • Alnothur 11.04.2020 20:56
      Highlight Highlight Vorwahlen sind keine staatliche Angelegenheit, sondern eigentlich parteiintern.
    • heureka 11.04.2020 21:43
      Highlight Highlight Sorry, aber die älteste Demokratie der Welt ist 2000 Jahre älter als US. Kommt aus dem Antiken Athen, und war Zudem Viel Demokratischer, als Dieser Parlamentarische Scheiss, den man als Demokratie schimpft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Theor 11.04.2020 20:30
    Highlight Highlight Keine Garantie des Wahl- oder Stimmrechts in der Verfassung.

    "But fuck! We guarantee ou can carry your guns!"

    Die Amerikanische Verfassung ist ein Witz - und ihre Bürger grösstenteils zu ungebildet, um das zu erkennen.
    • Tschowanni 12.04.2020 08:32
      Highlight Highlight Wir haben auch in der Schweiz sehr viele ungebildete. Wir stehen diesbezüglich den USundA in nichts nach
    • Menion Leah 12.04.2020 08:53
      Highlight Highlight Ne die Interpretation ist ein Witz.
  • banda69 11.04.2020 19:38
    Highlight Highlight Einfach nur hässlich was in den USA unter diesem menschen- und umweltfeindlichen Rechtspopulisten passiert.

    Sind wir doch alle froh, dass seine Schweizer Gesinnungsgenossen nie mehr als 30% Wähleranteil erreicht haben.
    • bubu_BE 11.04.2020 21:41
      Highlight Highlight Ist doch ein beachtlicher Wähleranteil der Schweizer Gesinnungsgenossen, oder?
    • banda69 11.04.2020 22:46
      Highlight Highlight @bubu

      Ja, beachtlich. Oder besser gesagt... bedenklich.
    • Makatitom 12.04.2020 01:36
      Highlight Highlight Sind aber jetzt, glücklicherweise, bloss noch ca. 24% und sie schaufeln weiter an ihrem eigenen Grab, gut so
    Weitere Antworten anzeigen

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