Homosexualität
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Kommt man schwul zur Welt? – Forscher sind der Antwort näher gekommen

13.12.17, 09:36


Manche Menschen lieben Frauen und andere lieben Männer. Was aber beeinflusst uns, welches Geschlecht wir bevorzugen? Dieser Frage sind Forscher bei der ersten genomweiten Vergleichsstudie einen Schritt näher gekommen. Im Erbgut schwuler Männer entdeckten sie zwei Genvarianten, welche die sexuelle Orientierung beeinflussen könnten.

Dass Gene bei der sexuellen Orientierung eine Rolle spielen können, ist nichts Neues. Wo diese erblichen Informationen verankert sind, war jedoch bis jetzt unbekannt.

Wie die Zeitschrift Nature berichtet, konnten nun Genetiker/innen und Psychiater/innen der «NorthShore University» zwei dieser Genvarianten lokalisieren. Dafür untersuchten sie die DNA-Proben von 1077 homosexuellen und 1231 heterosexuellen Männern. Beim Vergleich des Erbguts fanden sie in zwei Genbereichen Unterschiede zwischen schwulen und heterosexuellen Männern. 

Diese befinden sich auf den Chromosomen 13 und 14. Auf dem Chromosom 13 liegen sogenannte Genfamilien, die potenziell relevant für die sexuelle Orientierung sind. 

Auf dem 14. Chromosom liegen die Baupläne für einen Hormonrezeptor. Verändern sich solche Rezeptoren, kann es beispielsweise zur Schilddrüsenerkrankung Morbus Basedow führen. Diese Beobachtung ist für die Forscher besonders interessant, da vergangene Studien bereits herausgefunden haben, dass es einen Zusammenhang zwischen bestimmten Schilddrüsenstörungen und Homosexualität geben könnte. Schwule Männer erkranken demnach häufiger an der Krankheit als heterosexuelle.

Homophobe Celebritys, die selber schwul sind

Auch bekannt ist, dass Frauen, die während einer Schwangerschaft unter einer Schilddrüsenstörung leiden, eher homosexuelle Söhne zur Welt bringen. Bei Analysen von den Krankenakten kam heraus, dass die Mütter von zwölf der 16 dort identifizierten homosexuellen Jugendlichen während ihrer Schwangerschaft krank gewesen waren.

Für den Leiter der Studie, Alan Sanders, sind dies zwar spannende Befunde, deren Zusammenhänge er jedoch nicht zu stark bewerten möchte. Im Interview mit dem Telegraph sagte der Forscher: «Das Ziel unserer Studie war es, nach der genetischen Basis für die männliche sexuelle Orientierung zu suchen. Was wir jetzt mit unserer genomweiten Assoziationsstudie erreicht haben, ist immerhin ein erster Schritt. Wir hoffen nun, dass weitere, umfangreichere Studien die genetischen Zusammenhänge noch weiter beleuchten werden.»

(nfr)

Hat die Schweiz ein Homophobie-Problem?

Video: srf

Homosexualität

Papa ist super. Und Papa auch.

Die zehn genialsten Gay-Kampagnen – auf Platz 10 ist auch die Schweiz vertreten

Diese beiden hübschen Zwillinge sind schwul. Und das eröffnen sie jetzt ihrem Vater. Es ist herzzerreissend

Nach 72 gemeinsamen Jahren gibt sich dieses lesbische Paar endlich das Jawort

Pech im Spiel, Glück in der Liebe: Brasilianische Rugby-Spielerin erhält von Freundin Heiratsantrag

15 Gründe, warum du als schwuler Mann besser dran bist (Gründe 8 und 10 interessieren auch die Frauen)

Wie süss ist das denn! Wien bringt sich mit homosexuellen Ampeln in ESC-Stimmung

Adoption? Leihmutterschaft? Der lange Weg von Ron und Micha zu ihrem Väterglück

Achtung! Lesben verdienen 33 Prozent mehr als andere Frauen

Schwul ist schick, äh, Schick ist schwul

Diese acht (schwulen) Schauspieler machen in der Traumfabrik auf Hetero

Islam und Homosexualität: «Ich küsste ihn unaufhörlich auf seinen schneeweissen Mund»

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

90
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
90Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Vanish Oxi Action 15.12.2017 15:21
    Highlight Und was genau spielt das für eine Rolle, warum jemand schwul ist?
    5 0 Melden
  • Share 14.12.2017 16:50
    Highlight Und als nächstes kommt der Beweis, dass die Rippe des Mannes auf Gen No 5 sitzt und die Frau ausmacht. Ja, dann Gut` Nacht.
    6 4 Melden
  • Sama 13.12.2017 22:25
    Highlight Das Homosexualität genetisch ist, ist ja nicht unbedingt eine Überraschung - aber offenbar gehen viele Kommentatoren davon aus, das "genetisch" = "Krankheit" bedeutet.
    Auch blonde Haare, grosse Füsse, Musikverstand, das Geschlecht - ja das ganze Leben - ist genetisch bedingt und doch nennt niemand "blond" eine Krankheit. Krankheiten sind nur Abweichungen, die sich negativ auswirken - alles andere sind normale Variationen.
    63 3 Melden
    • Hiker 14.12.2017 09:29
      Highlight Das trifft den Kern der Sache. Die Wissenschaft bewegt sich hier auf einem sehr gefährlichen Terrain. Die Genforschung weckt bei gewissen Menschen bedrohliche Gelüste. Was wenn der Traum einer reinen arischen Rasse dereinst Tatsache würde? Mich schaudert.
      11 3 Melden
    • Enzasa 14.12.2017 11:15
      Highlight Blond hat einen Einfluss auf die Fortpflanzung, weil blond für Jugend und Demzufolge für Gesundheit steht.
      War mal der Rückschluss eines Artikels warum soviele „Älteren“ Frauen sich die Haare blond färben lassen. (Betrifft mich) und ich empfand es unangenehm als Jägerin nach ewiger Jugend enttarnt worden zu sein
      7 0 Melden
    • B-Arche 14.12.2017 19:50
      Highlight @SilentSpeaker ganz dünnes Eis.
      Das was Du über den gesellschaftlichen Druck schreibst ist grosso modo die Argumentation vieler Politiker und Staatschefs in homophoben Staaten um Homosexualität in der Hinsicht auszurotten dass jeder und jede heterosexuell verheiratet ist und Kinder hat zur Altersvorsorge (damit sie kein Sozialsystem einführen müssen).
      Als Hilfsmittel wird dann gerne Bibel und Koran eingesetzt.
      Die polizeiliche und gerichtliche Verfolgung von Homosexualität sehen die als Voraussetzung dafür an dass jeder Homosexuelle in die Heterosexualität gezwungen werden kann.
      6 2 Melden
  • Raphael Stein 13.12.2017 20:38
    Highlight Ist eher wichtig als was man in Würde leben kann.
    2 3 Melden
  • Gubbe 13.12.2017 18:46
    Highlight Wenn Homosexualität heilbar würde, wären dann alle heutigen Schwulen krank?
    11 22 Melden
    • Randy Orton 13.12.2017 20:55
      Highlight Eventuell ist ja Heterosexualität die Mutation ;)
      24 18 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 13.12.2017 23:12
      Highlight @Randy Orton: So als Spruch ists ja witzig, aber leider bin ich mir nicht sicher ob du das ernsthaft so siehst?
      Biologie und so?
      12 10 Melden
    • Mutzli 13.12.2017 23:40
      Highlight Nur weil etwas evtl. genetisch bedingt ist, heisst das noch lange nicht, dass es eine Krankheit ist. Sonst könnte man auch Heteros "heilen". Oder gleich bei den Chromosomen einsteigen und alle zum gleichen Geschlecht machen. Welches man dann halt am tollsten findet.
      20 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hiker 13.12.2017 18:17
    Highlight Ich bin ehrlich, wenn ich zwei Mönner sich küssen sehe regt sich in mir auch so etwas wie Unbehagen oder Abscheu. Obwohl ich nichts gegen gleichgeschlechtliche Liebe habe. Ich kann nicht erklären wieso das so ist. Es wie eine Phobie gegen Spinnen oder Höhenangst. Nur dass hier die gängige Methode gegen Phobien mir unmöglich erscheint. Ich würde trotzdem niemals einen Menschen nur wegen seiner sexuellen Ausrichtung diskriminieren. Und ich finde es auch gefährlich mittels Studien die Homosexualität in die Nähe von heilbaren Krankheiten zu rücken. Denn dass sind sie definitiv nicht.
    36 42 Melden
    • Midnight 14.12.2017 08:25
      Highlight Irgendwie wird da etwas missverstanden: Man hat einen möglichen Zusammenhang zwischen Homosexualität und gewissen Schilddrüsenerkrankungen gefunden (die aber nicht zwingend etwas miteinander zu tun haben). Diese Erkrankungen sind auf das 14. Chromosom zurückzführen. Nun legt das halt lediglich nahe, dass Homosexualität möglicherweise mit einer Variation eben dieses 14. Chromosomes zu tun haben könnte. Das ist nur Spurensuche, nichts anderes. Nirgends steht geschrieben, dass man mit dieser Erkenntnis Schwule "Heilen" oder konvertieren will. Es geht einzig darum, das Genom besser zu verstehen.
      11 0 Melden
    • baba1906 14.12.2017 08:39
      Highlight Keine Angst ich finde es auch hässlich wenn ein Mann eine Frau küsst. Ich habe aber auch nichts gegen heterosexuelle Beziehungen. es ist einfach so eine Art Phobie. Mir kommt halt ein bisschen Kotze in Mund hoch, aber meistens kann ich es zurückhalten. Ich versuche dann halt wegzuschauen. Aber ich würde auch nicht die Heterosexuellen diskriminieren. Spinnen und so diskriminiere ich schon regelmässig, wenn die miteinander küssen. das geht gar nicht.
      22 9 Melden
    • Gubbe 14.12.2017 10:11
      Highlight Hiker, da haben wir die gleichen Gefühle...
      4 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • heul doch 13.12.2017 17:26
    Highlight sack reis... china... umgefallen!

    es ist doch egal ob einer homo, hetero, trans, bi oder sonstwie ist.

    der mensch ist wichtig. nicht die sexuelle orientierung
    29 7 Melden
    • Midnight 14.12.2017 08:30
      Highlight @heul doch Das stellt ja auch niemand in Frage. Hier geht es um wissenschaftliche Neugier und das Verständnis des menschlichen Genoms. Das sind keine Nazi-Wissenschaftler, die alle Homosexuellen schon vor der Geburt aussortieren wollen!
      4 0 Melden
    • heul doch 14.12.2017 10:48
      Highlight @midnight: schon klar. trotzdem sehr fragwürdige studie. wissenschaftlich wertvoller nutzen? dringend zu erforschenden gene (marker potenziell tödlicher und chronischen krankheiten) werden auf kosten dieser studie vernachlässigt.
      sehe dahinter eher den wirtschaftlichen nutzen. z.b. für früherkennungstest die man dann homophoben eltern in spe teuer verkaufen kann. ein lehrling in unserer firma wäre wohl ein potenzieller käufer. er glaubt homosexualität ist eine ansteckende krankheit, abnormal, gegen gottes willen und unnatürlich. schon öfters versucht ihn zu sensibilisieren... vergeblich
      2 3 Melden
    • Tikvaw 14.12.2017 14:25
      Highlight @heul doch

      Diese kleine Studie hat doch niemandem wirklich irgendwelche Ressourcen "weggenommen". Es gibt mehr als genügend Forscher und Labore, deswegen musste keine "dringlichere" Studie verschoben werden.

      Zusätzlich geht es hier ja nicht nur um Homosexualität zu untersuchen, sondern darum die menschliche Sexualität und deren Entwicklung als ganzes besser zu verstehen.

      Ob die Ergebnisse am Schluss "missbraucht" werden liegt nicht an der Wissenschaft sondern ist eine gesellschaftspolitische Frage. Deshalb sollte man sich gut überlegen ob man zB"Landesrecht vor Völkerrecht" annehmen will.
      4 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • B-Arche 13.12.2017 16:57
    Highlight Ich warte nur noch darauf wie Despoten wie Erdoğan oder Putin oder einer der afrikanischen und arabischen Diktatoren Gentests anordnet für die Einreise und zur speziellen Beobachtung um sie dann als Touristen abzuweisen oder die Inländer zu Enthaltsamkeitstherapien oder Zwangsehen zu führen. Düstere Welt die sich da u.U. auftut.

    "Deine Gene haben ein zu hohes Risiko dass Deine Homosexualität sich ausbildet. Wenn Du jetzt nicht diese Frau heiratet und nicht mindestens zwei Kinder machst dann müssen wir dich ausstossen oder in ein Umerziehunslager stecken. Du brauchst Kinder!!!!!"
    17 2 Melden
    • Fabio74 13.12.2017 22:19
      Highlight @silent: Natürlich muss dem DIktator Putin nicht nach dem Mind geredet werden. Solange dieser homophobe Gesetze verteidigt, solange sein Regime Schwule von Nazis verfolgen lässt und die Nazis gewähren lässt.
      10 2 Melden
    • Midnight 14.12.2017 08:34
      Highlight @B-Arche Das wäre dann ein Thema, mit dem sich die Politik und die Gesellschaft auseinandersetzen müsste, nicht die Biologie. Zudem verstösst ein solches Verhalten gegen geltende Menschenrechte! Auch das ist ein politisches Problem und kein Wissenschaftliches.
      0 0 Melden
  • silver*star 13.12.2017 16:56
    Highlight Hauptsache bleibt, das es nicht etwas ansteckendes ist.
    10 50 Melden
    • silver*star 13.12.2017 22:08
      Highlight Also unbedingt vermeiden.
      Eh.. was schreibst du da..
      Natürlich vermeiden!
      3 11 Melden
  • Thinktank 13.12.2017 15:17
    Highlight Also ein Gendefekt. Das müsste man ja wie die anderen Tests in der Schwangerschaft prüfen können und rechtzeitig abtreiben dürfen, wenn man seinen Stammbaum weiterführen möchte.
    11 71 Melden
    • Fabio74 13.12.2017 19:51
      Highlight zuvor müsste man Hass eliminieren können.
      41 4 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 13.12.2017 23:17
      Highlight @ThinkTank: Deine Formulierung ist ein bisschen sehr provokativ, aber jeder der sich für die pränatale Diagnostik ausspricht um z.B. Kinder mit Down-Syndrom abtreiben zu können, wäre äusserst bigott sich über diese Aussage aufzuregen.
      12 7 Melden
    • Mutzli 13.12.2017 23:46
      Highlight Evtl. teilweise genetisch bedingt=Gendefekt oder was? Tjo, dann müsste man aber gleich mal gross anfangen zu entrümpeln. Der Logik nach wäre dann auch Heterosexualität als etwas gen. beeinflussbares eine Krankheit, plus Augenfarbe, Ohrengrösse, Blutgruppe, biologisches Geschlecht ,ob man Koriander gern hat oder nicht etc...

      Wäre wohl simpler wenn man einfach Homophobie wie Ihre heilen würde, denke ich.

      P.S.: Pluspunkte für die alte Idiotie Homosexuell=Unfruchtbar, zum Glück wusste das der olle Oscar Wilde nicht, sonst hätten wir heute keine der Geschichten die er für seine Kinder schrieb...
      5 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Randy Orton 13.12.2017 13:20
    Highlight Ich finde solche Studien gefährlich, einerseits stellt man Homosexualität damit indirekt mit Erkrankungen in Verbindung, andererseits stellt man ein potentielles Mittel zur Verfolgung zur Verfügung. Bis Putin, Erdogan oder wer auch immer Gentests anordnen, ist es dann nicht mehr weit...
    126 42 Melden
    • Tikvaw 13.12.2017 14:30
      Highlight Die statistischen Abweichungen die hier gefunden wurden sind aber so minimal, dass (wenn man sich rein nur auf diesen Test verlässe) etwa 80% der "erwischten" Hetero sein würden.
      Das hindert aber natürlich "gewisse" Menschen nicht daran, solche Methoden trotzdem anzuwenden (siehe Geschichte).
      11 0 Melden
    • hello world 13.12.2017 15:23
      Highlight Gen Mutationen sind etwas völlig normales, die meisten davon bemerken wir nicht einmal...
      11 1 Melden
    • Randy Orton 13.12.2017 20:46
      Highlight @hello world: dessen bin ich mir bewusst, aber man stellt hier einen indirekten Zusammenhang mit Schilddrüsenerkrankungen her, womit die sexuelle Präferenz auch irgendwie indirekt in Zusammenhng mit Erkrankunen gestellt wird. Genforschung ist okay, aber man sollte sich schon bewusst sein, was man mit solchen Resultaten auslösen kann und sich den Zweck der eigenen Forschungstätigkeiten im Voraus überlegen...
      8 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hugo Wottaupott 13.12.2017 13:03
    Highlight Schwul ist Mann nicht - schwul wird Mann!
    11 160 Melden
    • Snowy 13.12.2017 14:05
      Highlight Hallo Hugo.

      Ich mag Dich nicht.

      Liebe Grüsse

      Snowy
      61 4 Melden
    • Jason84 13.12.2017 14:08
      Highlight Wie kommen sie auf diese Behauptung?
      29 1 Melden
    • Fabio74 13.12.2017 15:02
      Highlight Falsch. Und sonst erklär mir warum man schwul wird bzw wie das bei dir war
      31 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snowy 13.12.2017 12:43
    Highlight Letztes Wochenende auf dem Land in einer Bar: Zwei Schwule küssen sich. Mir fällt es nicht mal auf. Bis sich der Dorftrottel zu obszönen Gesten in deren Richtung verstieg.

    Darauf angesprochen: "Habe ja nichts gegen Schwule aber die sollen "das" (ein Kuss... kein Rumgeknutsche..) bitte zu Hause machen. "

    Penalty.

    Meine Geduld als Hetero mit homophoben Arsch********* ist zu Ende. Ich habe schlicht zu viele schwule Freunde. Ein Angriff gegen Schwule fühlt sich an wie einer gegen mich - oder noch schlimmer.

    P.S: Kommentar von User Howard wird gerade mehr geherzt als geblitzt... auf watson.ch.
    206 39 Melden
    • Jason84 13.12.2017 14:11
      Highlight Herzlichen Dank für ihr mutiges verteidigen der Rechte anderer.
      37 1 Melden
    • heul doch 13.12.2017 17:33
      Highlight wen erstaunt dieses ereignis? niemand? ja!
      weil das fast jeder von uns schon mal erlebt hat. solange solche phobiker toleriert werden, werden schwule und lesben das pöbeln ertragen müssen.
      lasst uns doch endlich die unterschiede vergessen und die gemeinsamkeiten erkennen... wir alle wollen geliebt werden und liebe geben. FAKT!
      33 1 Melden
    • Nuka Cola 14.12.2017 08:23
      Highlight Seien sie doch glücklich, dass sie nur einen Dorftrottel haben, und nicht gefühlt 1/3 des Dorfes Trottel sind.
      19 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • .:|Caballito de Mantequilla|:. 13.12.2017 12:16
    Highlight Achtung Aluhut auf dem Kopf und den Chemtrail am Himmel:

    Schilddrüse & Jodtabletten = Keine verschwulte Bevölkerung im Falle eines Fallouts? Hmmm....Troll du hast es einfach drauf!
    9 9 Melden
    • Tikvaw 13.12.2017 14:31
      Highlight Da die "Heilung" der Schilddrüsenfunktion nicht die Gene selbst verändern, würde das überhaupt nichts bringen.
      6 0 Melden
    • Tikvaw 13.12.2017 23:01
      Highlight @silentSpeaker
      Nein, du hast ihn leider falsch verstanden. Der Artikel ist da aber auch zweideutig.

      Die Schilddrüsen-Erkrankung ist nicht verantwortlich für die allfällige Sexualität des Kindes.

      Die Abweichungen in den Gensequenzen, die bei homosexuellen Männern häufiger als im Mittel vorkommen, können, müssen aber nicht, Schilddrüsen-Fehlfunktionen auslösen.

      Weil also Mütter von homosexuellen Männern ebenfalls häufiger Abweichungen dieser Gensequenzen haben (sie haben diese ja vererbt), haben sie statistisch eben auch häufiger Schilddrüsen-Erkrankungen.




      2 0 Melden
  • Howard271 13.12.2017 11:16
    Highlight Gibt es da wirklich kein besseres Symbolbild 🙈?
    29 91 Melden
    • Snowy 13.12.2017 12:32
      Highlight Wieso?
      Zwei Menschen, die sich küssen... Problem damit?
      66 8 Melden
    • Fabio74 13.12.2017 15:02
      Highlight Was stört?
      16 2 Melden
    • m:k: 13.12.2017 15:29
      Highlight Natürlich ist es kein Problem, dass sich zwei Männer küssen. Ich habe die Kritik so verstanden, dass es sich dabei wohl um ein Bild einer Pride o.ä. handelt und so die klischeehafte Vorstellung von Schwulen in knappen, farbigen Kleidern zementiert wird. Bei einem wissenschaftlichen Artikel hätte man auch ein alltäglicheres Bild von einem Kuss zweier Männer nehmen können. Falls sich die Kritik von Howard aber nur dem Kuss galt, dann nehme ich mein Herz zurück und möchte einen Blitz geben stattdessen.
      35 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • G-Man 13.12.2017 11:09
    Highlight Haha in your Face all ihr Väter / Mütter die ihre homosexuellen Kinder nicht akzeptieren!
    46 24 Melden
    • poga 13.12.2017 12:12
      Highlight Doeser Kommentar macht unser aller leben besser.... *Ironie off*
      24 7 Melden
  • thzw 13.12.2017 10:04
    Highlight Ach, DESHALB ist Kägi schwul.
    42 1 Melden
  • dmark 13.12.2017 09:59
    Highlight Ja, die böse Schilddrüse...
    Dann wäre also Homosexualität in Zukunft ev. "heilbar"?
    102 40 Melden
    • meerblau 13.12.2017 12:08
      Highlight Muss sie das sein?
      8 1 Melden
    • poga 13.12.2017 12:12
      Highlight Nein nur eher verhinderbar... Vieleicht... Wenn bedarf bestehen würde.....
      2 6 Melden
    • Ökonometriker 13.12.2017 12:25
      Highlight @dmark: Es ist eben nicht die Schilddrüse schuld, sondern eine Mutation im Bereich der Gene, welche einerseits bestimmte Erkrankungen der Schilddrüse begünstigen, andererseits auch Homosexualität bei Männern begünstigen. Oder hab' ich etwas falsch verstanden?

      Homosexualität kann man zukünftig daher u.U. während der Schwangerschaft vorbeugen. Sie bei einem Erwachsenen zu heilen wird aber schwierig: die sexuelle Präferenz bildest sich wegen verschiedener hormoneller Umstände, vermutlich auch bereits während der Schwangerschaft. Die Struktur des Gehirns kann man heute nicht nachträglich ändern.
      19 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

Lieber Röbi Rapp, leb wohl! Als Queer-Pionier bleibst du unsterblich. Merci!

Röbi Rapp und Ernst Ostertag lebten 62 Jahre lang die vielleicht grösste Liebesgeschichte der Schweiz. Ein Nachruf.

Es gibt Menschen, denen verdanken viele andere unendlich viel. So viel, dass es gerade schwer fällt, diesen Nachruf zu schreiben. Trauer ist eine besonders gründliche Form der Überwältigung.

Röbi Rapp war einer dieser Verdienstvollen. Der zarte Coiffeur aus Zürich, der sich in Jahren, als dies gefährlich war, auf der Bühne zur Frau verwandelt und singt, dass alle betört sind. Der 1956, im Alter von 26 Jahren, einen schönen Lehrer namens Ernst kennenlernt. 2003 lassen sie sich als erstes …

Artikel lesen