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Hptm Fanny Chollet, Berufsmilitaerpilotin, spricht waehrend einer Medienkonferenz des Bundesrates zur Beschaffung neuer Kampfflugzeuge, am Freitag, 26. Juni 2020 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Kampfpilotin Fanny Chollet könnte der Politik das eine oder andere in Sachen Fehlerkultur beibringen. Bild: keystone

Offen gesagt

«Liebe Frau Chollet, übernehmen Sie das Pandemie-Management ...»

Die Behörden-Kakophonie im Umgang mit Corona ist unerträglich. Politikerinnen und Politiker haben eine grottenschlechte Fehlerkultur. Sie sollten sich ein Vorbild nehmen an der Luftfahrt.



Liebe Frau Chollet

Sie sind mir kürzlich wieder über den Bildschirm geflattert. Wenn ich es richtig mitbekommen habe, bewerben Sie in der Öffentlichkeit das umstrittene Kampfjet-Beschaffungsgeschäft? Sie machen das vermutlich nicht ganz uneigennützig, als Kampfpilotin sind Sie ja Ihren Job los, wenn wir keine Flieger mehr haben.

Wir haben aber derzeit ein dringenderes Problem, wo Leute wie Sie ihre Person und ihren beruflichen Background mit grösserem Nutzen für die Allgemeinheit einsetzen könnten: Ich meine natürlich das Pandemie-Management des Bundes und der Kantone.

«Was soll ich da beitragen?», werden Sie sich fragen? Nun, Sie könnten eine Fehlerkultur vorleben, die darauf ausgerichtet ist, schwierige und potentiell lebensbedrohliche Situationen eher zu verhindern, statt sie zu repetieren.

In der Luftfahrt ist man es sich gewohnt, bei Fehlern und Unfällen die Fehlerquellen zu finden, deren Ursachen zu analysieren und die Schlussfolgerungen daraus samt Untersuchung öffentlich zu machen. Damit die ganze Branche daraus lernen kann und sich Fehler nicht wiederholen.

Das bedingt, dass dieser Prozess nicht primär zum Ziel hat, einen Schuldigen verantwortlich zu machen, sondern die Fehlerquelle zu eliminieren.

>> Coronavirus: Alle aktuellen Meldungen im Liveticker

Wie Sie jetzt gesehen haben, funktioniert das in der Politik und der Verwaltung anders. Weil Politikerinnen und Politiker wiedergewählt werden müssen, ist fast nichts so schlimm, wie Fehler zuzugeben und dann schlechte Presse zu kriegen.

Und so macht jetzt die Zürcher Gesundheitsdirektorin den Bundesrat dafür verantwortlich, dass sich in einem Club ein Infektionsherd gebildet hat und tadelt den eigenen Regierungsrat, weil er gegen die Maskenpflicht war. Der Gesundheitsminister macht die Kantonsregierungen verantwortlich, dass sie die Empfehlungen des Bundes nicht durchsetzen. Die Kantonsregierungen kommen mit den steigenden Fallzahlen nicht klar und statt sich mit dem Bundesrat zu koordinieren, bleiben sie beleidigt der entscheidenden Sitzung fern, weil die Einladung zu spät gekommen sei.

Sie sehen, es ist eine einzige grosse Polit-Shitshow.

In der geht es nicht darum, Transparenz und eine Verbesserung der Situation herbeizuführen, um künftige Tote zu verhindern. Es geht nur darum, die Verantwortung für die Fehler, die zur derzeitigen Situation geführt haben, auf jemand anderen zu schieben. Und am Schluss dieser Kakophonie der rückwärtsgewandten Propheten droht der Präsident der Gesundheitsdirektorenkonferenz den Leuten mit der Polizei.

Nun wissen wir, das wirksamste Mittel im Kampf gegen die Coronapandemie ist die Solidarität in der Bevölkerung. Wenn wir alle ein wenig aufeinander aufpassen, wird es sofort auch für alle viel sicherer.

Aber werden die einzelnen Bevölkerungsgruppen zurückstecken, eine Maske tragen, aufeinander Rücksicht nehmen, wenn schon diejenigen Leute, die sie für die Krisenbewältigung gewählt haben, sich gegenseitig aufs Dach geben und alle anderen verantwortlich statt einen besseren Plan machen?

Ich fürchte nicht. Eher im Gegenteil.

Deshalb rege ich an, Sie rufen mal Alain Berset an und fragen, ob Sie behilflich sein könnten.

Mit freundlichen Grüssen

Maurice Thiriet

Sars-Cov-2, Covid-19, Coronavirus – die wichtigsten Begriffe
Coronaviren sind eine Virusfamilie, die bei verschiedenen Wirbeltieren wie Säugetieren, Vögeln und Fischen sehr unterschiedliche Erkrankungen verursachen.

Sars-Cov-2 ist ein neues Coronavirus, das im Januar 2020 in der chinesischen Stadt Wuhan identifiziert wurde. Zu Beginn trug es auch die Namen 2019-nCoV, neuartiges Coronavirus 2019 sowie Wuhan-Coronavirus.

Covid-19 ist die Atemwegserkrankung, die durch eine Infektion mit Sars-Cov-2 verursacht werden kann. Die Zahl 19 bezieht sich auf den Dezember 2019, in dem die Krankheit erstmals diagnostiziert wurde.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Pasionaria 03.07.2020 20:19
    Highlight Highlight Sehr geehrter Herr Thiriet,
    die eine oder andere Stellungnahme von Ihnen zum einen oder anderen gut formulierten Beitrag wäre doch sehr erwünscht.
    Ist doch auch üblich in Ihren Blogs?
    Vielen Dank.
    • dickmo 06.07.2020 13:54
      Highlight Highlight @Pasionaria: Ich habe dem Geschriebenen nichts hinzuzufügen!
  • Peter Vogel 03.07.2020 09:25
    Highlight Highlight Wie sexistisch ist denn dieser Artikel? Die Frau hat keine spez. Qualifikationen die sie aus der Masse herausheben.
  • Rene Tinner 03.07.2020 07:43
    Highlight Highlight Seit das Notrecht aufgehoben ist, herrscht Krieg zwischen den Kantonen und dem BR. Der BR sagt, Kantone sind für Clubs zuständig und Rickli beschuldigt den BR, sehr sinnvoll. In Clubs werden Leute angesteckt, brauchen aber keine Masken. Ansteckung im Zug, Bus etc. keine, müssen aber welche tragen, Warum wurden die Clubs geöffnet, weil sie am lautesten gefordert haben. Clubbesuche sind nur Vergnügen, als nicht lebensnotwendig, warum werden sie nicht wieder geschlossen? Ein Hick-Hack rundum, nur weil jeder Geld fordert. Der BR sollte härter sein.
  • Martel 03.07.2020 06:07
    Highlight Highlight Wieso nehmen hier alle die Kolumne so todernst? Der Teil mit der inexistenten Fehlerkultur bei Politikern ist wahr, das mit der Kampfpilotin ist doch nur Spass und lustig gemeint (auch weil Frau BR Amhers eine ganz billige Nummer abgezogen hat, indem sie die hübsche weibliche und junge Frau als Wahlkämpferin genommen hat). Lieber Herr Thiriet, vielleicht sollten Sie in ihren Kolumne das nächste Mal markieren, was wie ernst gemeint ist und was nicht.
  • paule 03.07.2020 00:44
    Highlight Highlight Politiker sind nicht gewohnt, Fehler zu korrigieren, sie können meistens bei Fehlern nur auf die anderen Zeigen und sich gegenseitig in die Schuhe Pinkeln.
    Drum sind auch keine Macher in der Politik zu finden.
    Macher entwickeln sich weiter, Politiker passen sich dem Wind an. Aber nicht wie Segler hart am Wind, sondern bequem Vorwind.
  • DieFeuerlilie 02.07.2020 20:11
    Highlight Highlight Lieber Herr Thiriet

    Bei Ihren letzten zwei, drei Artikeln drängt sich mir irgendwie ständig der Satz “Schuster, bleib bei deinen Leisten“ ins Gehirn.

    Alles -aber auch wirklich alles..- glauben Sie besser zu wissen.
    Zumindest im Nachhinein.. 😁

    Dass dabei Ihre Vorstellung von “richtig“ über die Monate aber immer wieder ändert, scheinen Sie garnicht mehr zu merken.

    Schreiben Sie doch bitte lieber wieder etwas “leichtere Kost“, für den politisch belehrenden Journalismus scheinen Sie mir eher weniger geeignet.
    Freundlich formuliert..
  • Pasionaria 02.07.2020 19:34
    Highlight Highlight Herr Thiriet -
    verstehen Sie die doch überwiegende und auch meist gut begründete Kritik an Ihrem Artikel? Würden Sie diesen nochmals so verfassen?
    Sie sind doch kein ausgesprochener Militärfreund, oder? Ist etwa die nicht hässlichen Pilotin der Anfang einer ev. midlife crises?
    Normalerweise lese ich Ihre Berichte sehr gerne.
    U.A.w.g.
  • Peter Panther 02.07.2020 18:51
    Highlight Highlight Maurice ist verlihiebt, Maurice ist verlihiebt.🥰😍😊 Nächster Brief an die Top-Gun-Woman: Willst du mit mir gehn? O ja / O nein / O vielleicht. Kreuze an!
  • Turi 02.07.2020 18:44
    Highlight Highlight die sache wär simpel: clubs schliessen, und ein grossteil der fälle wäre unterbunden. leider hat der partysektor eine zu starke lobby im rücken, also gängeln wir gutschweizerisch die mit weniger lobby.
    • Peter Vogel 03.07.2020 09:26
      Highlight Highlight Von der mächtigen Party-Lobby habe ich schon sooo viel gehört.
  • Garp 02.07.2020 18:44
    Highlight Highlight Ach Mo, manchmal schiesst Du einfach über das Ziel hinaus und suchst Dir die falschen Personen aus. Du willst doch nicht wieder vor Bundesgericht landen? 😁
  • IMaki 02.07.2020 18:24
    Highlight Highlight Sehr geehrter Herr Chefredaktor. Ich will mich um Gottswillen nicht einschleimen. Haben weder Sie noch ich nötig. Aber mein tief empfundenes Mitleid möchte ich Ihnen doch angedeihen lassen. Ironie und - man getraut das Wort ja gar nicht mehr zu schreiben - Satire geht in der Schweiz gar nicht. Nicht, weil man nicht dürfte, sondern weil das Volch es gar nicht kapieren täte. Denn hinter Ironie und S. steht ja immer auch Quentchen Wahrheit und - da sei der selige Tucholsky vor - auch ein bisschen Belehrung. Weder das eine noch das andere mag und versteht der Pleb in diesem Land.
    • ein bekiffter Holländer 03.07.2020 13:05
      Highlight Highlight Jetzt hast du es ja trotzdem getan 😮
  • fools garden 02.07.2020 18:24
    Highlight Highlight Politik sollte viel öfter losgelöst sein von diesem links, rechts Schema. Zur Bewältigung dieses Virus ist es öfter hinderlich als hilfreich.
    • Martel 03.07.2020 05:47
      Highlight Highlight Der BR macht das relativ gut (ausser Maurer fällt in der Sonntagspresse seinen Kollegen in den Rücken). Es sind eher die direktdemokratisch gewählten Kantonsvertreter die hier „Wahlpolitik“ betreiben.
  • Goldjunge Krater 02.07.2020 17:47
    Highlight Highlight Berset sollte langsam aber sicher Koch in den Ruhestand folgen..!
  • eldorak 02.07.2020 17:00
    Highlight Highlight Irgendwie verstehe ich die Wahl von Frau Chollet nicht. Sollte das nicht eigentlich in jeder Branche so ablaufen? Also dass die Fehlerquellen gesucht und möglichst eliminiert werden? (Ich weiss, dass das sehr oft nicht so läuft. Aber ohne Hintergrundwissen, hat sich Frau Chollet diesbezüglich positiv auf sich aufmerksam gemacht? Oder warum gerade sie?)
    • Martel 03.07.2020 05:48
      Highlight Highlight Frau, hübsch, jung, Frau in einer Männerdomäne (in dieser Reihenfolge).
  • Noblesse 02.07.2020 16:57
    Highlight Highlight Wie um Gottes Willen kommen Sie auf diese Idee?
  • TheGoblin 02.07.2020 16:37
    Highlight Highlight Hui.... in einer Kolummne wird eine Frau als "Heldin" dargestellt... und schon fühlen sich alle waschechten Heroes gstüpft.

    Jungs. Es steht nirgends geschrieben dass die Männer schlecht sind. Kriegt euch bitte wieder ein. Eeeehrewort.
    • Peter Vogel 03.07.2020 09:29
      Highlight Highlight Es geht ums Prinzip. Stell dir vor die Situation wäre umgekehrt und jemand würde den einzigen Mann aus einer Gruppe von Frauen für eine Führungsposition vorschlagen. Der Aufschrei wäre gross.
    • TheGoblin 03.07.2020 11:42
      Highlight Highlight Ich verstehe dich, Peter - aber auch dort würde ich das genau gleiche schreiben. einfach entsprechend die Rollen gewechselt.
  • Pasionaria 02.07.2020 15:49
    Highlight Highlight Herr Thiriet
    grundsätzlich sind Ihre Beiträge witzig, oftmals sogar informativ, wenn wir Glück haben, gar lehrreich.
    Nun haben Sie leider total daneben gegriffen: für diesen verantwortungsreichen, grundlegendes Wissen und Erfahrung fordernden Posten sich dem Militär zuzuwenden, ist nur noch ein schlechter Witz.
    Ich möchte nicht wissen, wieviele Fehler dort begangen und vertuscht werden. Nur die nicht zu verheimlichenden kommen an die Oberfläche.
    Experten, Wissenschafter braucht diese Krise, nicht militärgeile Marionetten und einseitig ausgebildete/r Fachid....

    Haben Sie wohl Ferien nötig?
    • landre 02.07.2020 16:18
      Highlight Highlight Sublim gekonnte bis komische Art und Weise eines Spezi-Chefredakteur kritisches Denken bzgl. Umgang mit Fehler-Kultur und einem persönlichen Flirt öffentlich zu kombinieren?

      (Ist an sich kein Delikt, so wie es Maurice und Fanny nicht verboten wäre zusammen romantische Ferien zu verbringen.)
    • Pasionaria 02.07.2020 19:14
      Highlight Highlight landre
      Unter > sublim verstehe ich allerdings etwas völlig anderes.
      Auch als Parodie eignet sich das Portieren einer Militaristen wenig. Reibt sich mit dem Alltag, der momentan wenig geeignet ist, witzige 'Vorschläge' zu unterbreiten. Die Lage ist zu ernst - obwohl Humor ist praktisch immer angebracht. Nur sollte er in der Tat > sublim sein. Was MT hier leider alles andere als gelungen ist!

    • ein bekiffter Holländer 02.07.2020 21:09
      Highlight Highlight landre
      Doch. Der Altersunterschied ist zu steil. ☝️
  • salamandre 02.07.2020 15:14
    Highlight Highlight Ich weiss nicht wie Ernst das Herr Thiriet ist, aber er hält uns wunderbar den Spiegel vor.
    • ein bekiffter Holländer 03.07.2020 06:23
      Highlight Highlight Wie denn?🥱
  • fools garden 02.07.2020 15:11
    Highlight Highlight Schmunzel😁
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 02.07.2020 14:33
    Highlight Highlight Ich sage, was ich schon lange sage: Der köchelnde BAG-Chef war das Problem. Auf diesen hat man sich gestützt und Fehler um Fehler begangen. Stattdessen wird der Mann zelebriert und gar zum Schweizer des Jahres vorgeschlagen. Hüstel. Hüstel.

    Wer es auch immer in ein Amt schafft, schafft das meistens eher dank überdosiertem Vitamin B, seltener durch ausgesprochen gute Fachkenntnis, besondere Weitsicht oder herausragender Intelligenz.

    Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Genau dies taten der Koch und das Küchenpersonal aber. Und dies, obschon sie sich in der Küche gar nicht auskennen.
    • F2 to Enter Setup 02.07.2020 16:15
      Highlight Highlight So ein überheblicher Blödsinn. Der Weg ist das Ziel und der war gut bis Koch in seinen verdienten Ruhestand ging. Die Libertären schrien nach Öffnung und wie man sieht ohne Rücksicht auf Verluste. Anstatt die Hotspots zu schliessen um einen 2. Lockdowm zu verhindern gibt, der ach so gebeutelten Spassgesellschaft nach.
    • P. Meier 02.07.2020 20:50
      Highlight Highlight Wo waren all die Spezialisten vor den Lockerungen durch den BR? Alle schön in der 4. Reihe oder noch weiter hinten. Nur nicht auffallen oder etwas sagen, das sich später als falsch herausstellen könnte. Nun kann man getrost hinter dem Ofen hervorkriechen und medienwirksam mit dem aktuellen Wissen kritisieren. Dabei aber brav aufpassen, dass man nicht nicht gegen einen Buddy schreibt.
    • Martel 03.07.2020 05:55
      Highlight Highlight Wenn Vitamin B hilft, dann in der Privatwirtschaft und ganz sicher nicht in der eidg. oder kant. Verwaltung.
  • T13 02.07.2020 13:33
    Highlight Highlight "In der Luftfahrt ist man es sich gewohnt, bei Fehlern und Unfällen die Fehlerquellen zu finden, deren Ursachen zu analysieren und die Schlussfolgerungen daraus samt Untersuchung öffentlich zu machen."

    🙄*Blick rüber zu Boeing
    • peeti 02.07.2020 14:21
      Highlight Highlight Psst. Der Herr Thiriet muss ja irgend einen Zusammenhang hervorzaubern, um seine Personalempfehlung fürs BAG zu begründen.
  • Mãozinha 02.07.2020 13:27
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
  • Nerd077 02.07.2020 13:22
    Highlight Highlight "...ist fast nichts so schlimm, wie Fehler zuzugeben und dann schlechte Presse zu kriegen." - lieber Herr Thiriet...vielleicht wären Politiker gewillt Fehler zuzugeben, wenn sie danach nicht von den Medien zerrissen werden. Liegt also auch in Ihrer Verantwortung.
    • the Wanderer 02.07.2020 14:32
      Highlight Highlight da bin ganz bei Ihnen.

      für uns alle gilt doch:
      Fehler zugeben zu können ist eine Stärke, Fehler sich nicht eingestehen zu wollen oder sich darüber gar nicht bewusst zu sein, dass jeder von uns Fehler macht, ist eine grosse Schwäche.
  • Tschowanni 02.07.2020 13:17
    Highlight Highlight Der Bund kauft Masken mit unserem Steuergeld, verteilt diese an die Händler, von denen wir sie dann kaufen können. Finde den Fehler
    • äti 02.07.2020 13:50
      Highlight Highlight Falsch
    • Fixi 03.07.2020 08:13
      Highlight Highlight Ist es nicht eher so, dass der Bund die Masken an die Händler verkauft? Gratis bekommen sie höchstens die Spitäler.
  • Baumi72 02.07.2020 13:11
    Highlight Highlight Wer macht denn die „schlechte Presse“?
  • i schwörs 02.07.2020 13:04
    Highlight Highlight Naja, in der Luftfahrt geht es primär darum, Ursachen von Vorkommnissen zu finden, um eine Wiederholung zu vermeiden. In der Politik geht es primär um Egos.. Ob sich die Fehlerkultur der Luftfahrt so auf die Politik übertragen lässt, ohne obligatorische Schulung und Eignungsabklärung der betroffenen Personen wie in der Luftfahrt, wage ich zu bezweifeln.
  • insert_brain_here 02.07.2020 12:56
    Highlight Highlight Ähm, das gilt für die Zivilluftfahrt und auch nur darum weil da allen die FAA im Nacken sitzt. In der Armee bedeutet Fehlerkultur, dass der niedrigste Dienstgrad der irgendwie mit einem Vorfall in Verbindung gebracht werden kann vorschriftswidrig - die Vorschriften sind per Definition fehlerfrei - gehandelt hat und bestraft wird.
    • Floule 02.07.2020 13:30
      Highlight Highlight Die FAA ist nur für die USA zuständig, hierzulande ist es die EASA (Europa) und/oder das BAZL (Schweiz).

      Bei der Luftwaffe gilt die gleiche Fehlerkultur wie überall in der Fliegerei, kann ich so aus eigener Erfahrung sagen. Das einfach der Rangniedrigste bestraft wird is Bullsh*t
    • Dodogama 02.07.2020 13:31
      Highlight Highlight Totaler Schwachsinn.
    • Skeptischer Optimist 02.07.2020 13:36
      Highlight Highlight man darf hier auch noch erwähnen, dass die Truppe der Hptm Chollet angehört die Fehlerkultur durchaus auf hohem Niveau pflegt.

      Damit meine ich nicht Fehler finden, sondern Fehler machen. Zahlreiche F-18 gingen dabei verloren. Zu schnell, zu tief, zu hoher Anstellwinkel, etc.
    Weitere Antworten anzeigen
  • seepost 02.07.2020 12:53
    Highlight Highlight Moll, sauber, wie sie Frau Chollet die Welt erklären, da ist sie sicher froh drum! 🤨
  • Rölsche 02.07.2020 12:53
    Highlight Highlight Schon mal überlegt, dass die Politiker diese „die anderen sind Schuld“ Mentalität auch nur haben, weil von euch Medien jeder Fehler sofort genüsslich und schadenfreudig bearbeitet wird und von uns Lesern noch genüsslicher und schadenfreudiger gelesen wird?

    Ich erinnere mich an Politiker welche super waren in dem was sie taten und Fehler noch offen zugeben konnten.

    Aber damals war der Druck von den Medien und auch den „Konsumenten der Politik“ (=wir. Wir machen ja selbst nicht mehr mit wie früher, und lassen lieber die anderen die Verantwortung und den Druck übernehmen) auch tiefer.
  • Maracuja 02.07.2020 12:52
    Highlight Highlight Zuerst die unsägliche Vergötterung von Koch und nachdem dieser zurückgetreten ist, fordert Herr Thiriet ein neues Idol. Nein, danke! Wir brauchen keine Heldengestalten, sondern eine Regierung, die auf Experten hört, proaktiv handelt und bereit ist, wenn nötig auch unpopuläre Entscheide zu fällen. Wir brauchen Medien mit kritischer Berichterstattung, die auch die eigene Rolle in dieser Krise reflektieren.
    • äti 02.07.2020 13:53
      Highlight Highlight Macht die Regierung doch. Passt eben nicht allen.
    • Maracuja 02.07.2020 16:10
      Highlight Highlight @äti: Macht die Regierung doch.

      Ach, die Clubs so schnell wieder zu öffnen, erfolgte auf Rat von Experten? Die Schweizer Regierung hat vieles richtig gemacht, aber nicht alles. Unser System braucht keine unkritisch Beifall klatschenden Ätis, sondern Bürger, die auch Problembereiche (z.B. zu viel Einfluss von Lobbyisten) erkennen und kritisieren.
    • äti 03.07.2020 00:11
      Highlight Highlight Maracuja. Klatschende Ätis brauchts immer. Ich ziehe ausgedachte alternative Vorschläge dem simplen kritisieren vor.
      Niemand macht (immer) alles richtig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • swisskiss 02.07.2020 12:51
    Highlight Highlight Lieber mo. Wie kommst du auf den dünnen Ast, dass ein tausendmal geübter Vorgang, wie beim Fliegen üblich, einen Vorteil bringt, in einer Ausnahmesituation, die keiner kennt und deren Auswirkung keiner prophezeien kann ?

    Wie soll die "Fehlerkultur" der Aviatik, die sich durch monatelange, ja jahrelange Untersuchungen charakterisiert, irgendeinen Vorteil bringen, bei einer Situation, die zeitnahe Entscheide fordert?

    Dein hormongesteuerter Aufhänger in Ehren, aber einen Missstand richtig zu erkennen, bedeutet nicht, sinnvolle Lösungen anbieten zu können. Wie Dein Artikel beweist
    • P. Meier 02.07.2020 20:55
      Highlight Highlight @Astrogator: wer wollte die Verantwortung vom BR zurück. Man stelle sich vor einige Kantone übernehmen wieder das Ruder und alle, die ihre Konzepte noch nicht fertig haben, bleiben unter dem Regim des BR. Die Entrpstungswelle bei den Politikern lässt sich vorstellen.
    • Pasionaria 03.07.2020 01:00
      Highlight Highlight swisskiss
      Gelungene Überlegungen, die MT hoffentlich auch nachvollziehen kann.
      Seine Stellungnahme zu verschiedenen Kritiken an seinem 'crazy' Blog wäre interessant zu lesen.

      Bitte, Herr Thiriet, was meinen Sie?
  • Hans Jürg 02.07.2020 12:49
    Highlight Highlight Gut, ist dieser Artiklen keine News (ohne Blabla...), sondern ein Meinungsbeitrag. Denn er enthält sehr viel Blabla.

    "n der Luftfahrt ist man es sich gewohnt, bei Fehlern und Unfällen die Fehlerquellen zu finden, deren Ursachen zu analysieren und die Schlussfolgerungen daraus samt Untersuchung öffentlich zu machen."

    in einer idealen Welt ja. Aber in der Wirklichkeit? Ich sage nur "Boeing 737 Max"...

    "das wirksamste Mittel im Kampf gegen die Coronapandemie ist die Solidarität in der Bevölkerung. "

    Und ausgerechnet eine Kämperin für Milliarden teure Kampfjets lehrt uns Solidarität???
  • Blues 02.07.2020 12:48
    Highlight Highlight Komisch, Herr Thiriet, ist das jetzt dem Gender Artikel geschuldet oder meinen sie es tatsächlich ernst, dass Militärpiloten (Todesmaschinerie) die einzigen sind, sagenwirmal, die ihr Problem lösen kann!
  • Beat_ 02.07.2020 12:45
    Highlight Highlight Maurice, wenn das Militär hier irgendwelche Befehle ausgeben soll, kommt es definitv nicht gut.
    Auf der ganzen Welt sind die Probleme dort am grössten, wo die Armee ihre Macht ins spiel bringt, und ich kenne wahrscheinlich niemand, der in einer Militärdiktatur leben will.
  • TanookiStormtrooper 02.07.2020 12:42
    Highlight Highlight Ach Maurice, schreib doch lieber gar nichts statt so einem Seich (oder mach lieber wieder eine Chefsache).
    Ich kann nicht über Frau Chollets Qualifikation als Pilotin urteilen, dass man sie jetzt aber für die Kampfjet-Abstimmung instrumentalisiert halte ich für etwas armselig. Man stellt hier schlicht eine Frau hin um genau bei der Wählerschaft zu Punkten, denen Kampfjets egal sind, den Frauen. Frau Chollet soll tun was sie am besten kann, im Flugzeug ein bisschen über die Berge düsen. Das Krisenmanagement sollte man den Profis überlassen und die sollten sich nicht unter Druck setzen lassen.
    • Chäppi2 02.07.2020 20:21
      Highlight Highlight Genau. Man sieht ja, was für Profis unsere Politiker sind...
      Alles für die Wahl, ob dabei das Thema weiter kommt ist egal...
  • 1of8mio 02.07.2020 12:40
    Highlight Highlight Guter Gedanke - eine Übernahme der Fehlerkultur aus der Luftfahrt könnte für manche Branchen und Organisationen ein echter Gewinn sein.

    Ich hätte aber einen absolut revolutionären Gegenvorschlag: Warum setzen wir nicht einfach jemanden an die Spitze, der vom Fach ist... z.B. einen Virologen, Infektiologen oder zumindest einen Tropenmediziner.

    Wir lassen ja auch keinen Lastwagenchauffeur die LSVA reformieren, bloss weil er sich auf den Strassen auskennt... just saying.
    • sowhat 02.07.2020 13:36
      Highlight Highlight 1vo8'
      Weil die nich breit genug qualifiziert sind politisch tragbare und va umsetzbare Lösungen zu finden.
    • 1of8mio 02.07.2020 13:55
      Highlight Highlight @sowhat

      Eine Kampfpilotin genau so wenig. Frau Chollet hat bestimmt eine Unmenge an spitzenmässigen Fähigkeiten... die geforderten sind aber auch nicht auf den ersten Blick zu erkennen.
    • sowhat 02.07.2020 17:48
      Highlight Highlight 1 vo 8'
      einverstanden
  • Wombat94 02.07.2020 12:39
    Highlight Highlight Herr Thiriet wieso übernehmen nicht Sie das Pandemie Management? Sie scheinen ja schon seit beginn an immer genau zu wissen was nötig wäre.
    • dan2016 02.07.2020 13:42
      Highlight Highlight wobei er da in Konkurrenz zu anderen Medienverantwortlichen steht, die es mindestens so gut wissen (und auch sehr elastisch in ihrer Meinung sind).
    • dänkdra 02.07.2020 14:00
      Highlight Highlight ist eine coole Antwort auf das "psedoexpertentum"
  • F2 to Enter Setup 02.07.2020 12:38
    Highlight Highlight Was es jetzt braucht ist Demut, Deeskalation, Vernunft, als ständig Öl ins Feuer zu giessen und die schon angespannte Stimmung noch mehr an zu heizen. Gilt für alle Medien, im übrigen.
  • Bruno Wüthrich 02.07.2020 12:33
    Highlight Highlight Lieber Herr Thiriet

    Sie meinen es gut. Und ohne Zweifel: wer das Zeug hat, Kampfjets zu fliegen, muss etwas auf dem Kasten haben. Soweit ist es verständlich, dass Sie sich an Frau Chollet wenden.

    Aber um es in einem Sprichwort auszudrücken: hier beisst sich der Hund in den Schwanz. Denn wenn man einer Person eine so schwierige Aufgabe erst erklären muss, um diese darauf zu bringen, dass sie ev. zur Lösung betragen könnte, muss man sich fragen, ob es dafür nicht geeignetere Personen geben würde.

    Um die Politiker*innen zu einen, bräuchte es eher Mediator*innen statt Kampfjet-Pilot*innen.
  • skynet 02.07.2020 12:28
    Highlight Highlight geile idee..
    die politik, allen voran svp machen ja im wochentakt 180 grad wendungen.
    • E7#9 02.07.2020 16:09
      Highlight Highlight Sehr selektiv. Ich erinnere, SP-Berset vor 3 Monaten: „Masken tragen gibt eine falsche Sicherheit und ist kontraproduktiv.“ Das war schlicht gelogen um seine Fehler zu kaschieren. Berset heute: „Wir werden das Tragen von Masken im ÖV gesetzlich vorschreiben, da es mit der Eigenverantwortung nicht klappt.“ Hätte er seine Fehleinschätzung bei der rechtzeitigen Beschaffung von Schutzmasken zugegeben, dann hätte er im Anschluss die Dringlichkeit des Tragens von solchen kommunizieren können und müsste heute nicht die Bevölkerung beschuldigen, weil sie sich so verhält, wie erst von ihm angepriesen.
  • N. Y. P. 02.07.2020 12:25
    Highlight Highlight Das bedingt, dass dieser Prozess nicht primär zum Ziel hat, einen Schuldigen verantwortlich zu machen, sondern die Fehlerquelle zu eliminieren.

    Nein, im ernst..

    Maurice, dann müsstest du, offen gesagt, sofort das OFFEN GESAGT einstellen.
    • N. Y. P. 02.07.2020 15:25
      Highlight Highlight Also, langsam ist das Ganze lächerlich. Zuerst 90 Herz / 1 Blitz und später 145 zu 145. Bitte schaut endlich, dass eure App funktioniert. Ihr wisst ja auch, dass die Herzen etwa 3 x halbiert werden, wenn der Kommentar aufgeschaltet ist. Geht nicht nur ums Ego bei den Herzen, sondern manchmal will man halt nur die relevanten Kommentare lesen.

      Schaltet doch meinen Kommentar auf. Braucht ein wenig Mut, ich weiss.

      ;-)
    • N. Y. P. 02.07.2020 15:28
      Highlight Highlight Und 4 Minuten später 210 zu 287.

      Das geht einem auf den Sack.

      Diesen Kommentar dürft ihr vermutlich nicht aufschalten.
    • N. Y. P. 02.07.2020 16:59
      Highlight Highlight So, jetzt hab ich euch wieder fest lieb.
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  • wilhelmsson 02.07.2020 12:24
    Highlight Highlight Inhaltlich gebe ich Ihnen völlig recht. Den Brief an Frau Chollet zu richten ist aber etwas weit hergeholt...
  • Shisha 02.07.2020 12:23
    Highlight Highlight Selbstkritik der Entscheidungsträger wäre wünschenswert und würde Grösse beweisen. Der medial gepushte Personenkult um Berset und Koch hat aber wahrscheinlich auch deren Egos geschmeichelt und damit die subjektiv wahrgenommene Gefahr, Fehler zu begehen und dadurch den Superheldenstatus zu verlieren, gesteigert. Aber letztlich kann man sagen, dass der Bund trotz vieler Fehler auch vieles gut gemacht hat und insgesamt eine sehr passable Leistung abgelegt hat in einer unvorhersehbaren Zeit.
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 02.07.2020 13:05
      Highlight Highlight @Shisha

      "Der medial gepushte Personenkult"

      und da der personenkult von den medien gepusht wurde, müsste man auch die fehler der medien ansprechen, herr thiriet.
    • sowhat 02.07.2020 13:40
      Highlight Highlight Ich meine gelesen zu haben, dass Berset sehr wohl eingeräumt hat, dass sie zu spät gehandelt haben.
      Nix also mit Fehler nicht zugeben.
  • Lowend 02.07.2020 12:22
    Highlight Highlight Ach wie schön muss echte Liebe sein, Herr Thiriet!

    Sie könnten genau so gut fordern, Thomas Hurter soll diesen Job übernehmen. Seine Qualifikationen sind da als ehemaliger Berufsmilitärpilot, seit 1993 Linienpilot (Swissair/Swiss) und seit 2002 Inspektor der fliegerischen Berufseignungsabklärung SPHAIR und mit einem Master of Business Administration der Heriot-Watt University in Edinburgh (2007) sogar noch um einiges besser.

    Aber das neue Aushängeschild des VBS, die junge Kampfpilotin Fanny Chollet, ist um einiges hübscher und ich vermute mal, dass ihre Wahl leicht sexistisch motiviert ist?
    • Gubbe 02.07.2020 12:51
      Highlight Highlight Lowend
      Genau, sexistisch orientiert. Vielleicht mit einem rassistischen Touch?
      Wie kann man nur bei allem und jedem annehmen, das etwas sexistisch ist?
      Sie ist eine schöne Frau, und, hat doch mit dem reisserischen Wort nichts zu tun.
    • Heinzbond 02.07.2020 13:01
      Highlight Highlight Meine Worte in deinem Post, danke muss ich es schon nicht mehr schreiben, es ist so schwer mit spätpuperierenden...
    • Antichrist 02.07.2020 13:02
      Highlight Highlight Immer wieder spannend, wie Linke die Sexismuskarte spielen, sobald eine attraktive Frau sich für die falsche Gesinnung einsetzt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • der_senf_istda 02.07.2020 12:22
    Highlight Highlight Genau, Thiriet !
    Wie gut das mit der Fehlerkultur in der Luftfahrt funktioniert, haben wir ja am Beispiel von Boeing 737 MAX gesehen.
  • Skeptischer Optimist 02.07.2020 12:21
    Highlight Highlight Es ist nicht primär die Fehlkultur, die hier versagt, lieber Herr Thiriet.

    Es ist die fragwürdige Annahme, dass wir auch im Krisenfall als selbstbestimmte Individuen funktionieren könnten.

    Jeder hat eine Meinung und jeder glaubt recht zu haben. Wer recht hatte sieht man erst im Nachhinein.

    Wir untersuchen hier nicht einen Flugzeugabsturz, sondern sitzen im Flugzeug, das sich im Absturz befindet und hören die Kakophonie der Passagiere, zu der Sie auch beitragen.

    Es braucht in dieser Krise behördlich verordnete Disziplin. Wie in China.
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 02.07.2020 13:06
      Highlight Highlight @Skeptischer Optimist

      "Wir untersuchen hier nicht einen Flugzeugabsturz, sondern sitzen im Flugzeug, das sich im Absturz befindet und hören die Kakophonie der Passagiere, zu der Sie auch beitragen."

      wunderbar beschrieben!
    • sowhat 02.07.2020 13:42
      Highlight Highlight Wenn du den letzten Satz weggelassen hättest, häts von mir ein Herz gegeben...
    • P. Meier 02.07.2020 15:10
      Highlight Highlight Bis auf den letzten Satz einverstanden.
  • Antichrist 02.07.2020 12:20
    Highlight Highlight Die Fehlerkultur steht ja am Ende einer missglückten Aktion. Daraus lernen kann jeder.
    In der Schweiz steht man sich aber bereits zu Beginn einer Problemlösung im Weg, weil die beiden Pole Links oder Rechts jede pragmatische Lösung versuchen politisch auszuschlachten. Die Schweizer Verwaltung sollte ausgemistet und Parteizugehörigkeit von Bundesangestellten verboten werden.
  • NumeIch 02.07.2020 12:19
    Highlight Highlight Sicher nicht. Was für ein Quatsch diese Aussage im Titel.
  • Quacksalber 02.07.2020 12:17
    Highlight Highlight Jetzt gibt es Maskenpflicht im ÖV ohne, dass je von einer Ansteckung dort die Rede war. Bei den Clubs bleibt alles gleich trotz der Coronafälle?
    Wenn es jemand vergeigt hat, dann die Verkehrsbetriebe. Zuvorderst die SBB. Hat die eigentlich ein Schutzkonzept?
    • ursus3000 02.07.2020 19:02
      Highlight Highlight Wieso die SBB ? Das mit den Ansteckungen geistert einfach bei den Medien und Kommentarschreibern herum . Bundesrätin Sommaruga hat gesagt das nichts über Ansteckungen im ÖV bekannt ist , die Maskenpflicht aber die Leute beruhigen würde. Ich nehme an die Autofahrer
  • Dub_SF 02.07.2020 12:11
    Highlight Highlight Maurice Thiriet, die Situation haben Sie sauber analysiert und auf den Punkt gebracht. Ich hoffe, dies lesen auch die involvierten Politiker / Verwaltungen und nehmen sich diese Vorgehensweise zu Herzen. Falls ja, kann sich Frau Chollet ganz ungestört weiterhin auf Ihren Beruf konzentrieren. Aber ich befürchte, dies bleibt leider Wunschdenken...
  • Nausicaä 02.07.2020 12:07
    Highlight Highlight Ich staune schon lange über die grottenschlechte Fehlerkultur in vielen Betrieben nicht zuletzt auch im Bildungsbereich. Gerade da verwundert es mich immer wieder, denn was leben wir denn der Jugend vor? Gestandene Männer und Frauen sind so erpicht darauf, irgendjemand oder irgendetwas für Fehler verantwortlich zu machen.
    Solch eine Unsitte. Jede/r macht Fehler, steht dazu, versucht sie zu vermeiden aber lebt mit eurer Fehlbarkeit!
    • Demetria 02.07.2020 13:34
      Highlight Highlight Absolut Richtig, die Fehlerkultur an unseren Universitäten ist zum Weinen, fast noch schlimmer als in der Politik oder Justiz, weil es die Öffentlichkeit nicht interessiert wenn Wissenschaftler schummeln, Seilschaften bilden oder dubiose Forschungsaufträge von Grossunternehmen annehmen. Dein Wort in Gottes Ohr...
  • Junge mit Früchtekorb 02.07.2020 12:06
    Highlight Highlight Naja... Wenn die Fliegerei ihr Sichereheitsmanagement in einer dynamischen Situation mit so vielen Variablen und in aller Öffentlichkeit vornehmen müsste, wäre es das selbe Theater. Finde die Idee bicht gerade gelungen, diese beiden Bereiche so zu verknüpfen.
  • What’s Up, Doc? 02.07.2020 12:05
    Highlight Highlight Sehr gute Arbeit vom Chef.👍
  • landre 02.07.2020 12:03
    Highlight Highlight Habe ich jetzt prompt einen zwischenmenschlich persönlichen Liebesbrief gelesen?
  • iudex 02.07.2020 12:02
    Highlight Highlight Der Autor scheint den föderalisitschen Stufenaufbau der Schweiz nicht verstanden zu haben, Ursprung für so manches Kopfschütteln in diesem Land.
  • tTurbø 02.07.2020 12:01
    Highlight Highlight In jeder Kriese suchen die Leute Personen, die sie zu Helden heorisieren können - Anscheinend auch Herr Thiriet
    • G. Samsa 02.07.2020 12:51
      Highlight Highlight Krise.
    • DemonCore 02.07.2020 13:17
      Highlight Highlight "Krise" und "offenbar" anstatt "anscheinend".
  • Scaros_2 02.07.2020 11:59
    Highlight Highlight Ich muss ehrlich sagen: Mir ist langsam egal was Politiker sagen. Ich lebe mein Leben und nutze selbst meinen Kopf. Maskenpflicht im Zug? Am besten gar kein Zug fahren! Clubs sind Hotspots? Ja ist ja klar mit der schlechten Lüftung, eng an Personen.

    Es ist mir so zu Blöd zu warten bis Politiker was machen wo man eigentlich sagen müsste: "In der Wirtschaft wärst du dafür Bankrott".

    Das einzig was mich nervt ist das die Politik ständig Einzelschritte macht und keine Kombinationen. Sprich.

    Mach eine Maske + HO oder so.
  • Andi Weibel 02.07.2020 11:57
    Highlight Highlight Die Luftfahrt im Allgemeinen hat eine vorbildliche Fehlerkultur, ja.

    Die Schweizer Luftwaffe jedoch produziert ziemliche viele Unfälle, teilweise auch aus Leichtsinn. Gerade jetzt beginnt ja der Prozess gegen die Verantwortlichen für den die Beinahe-Katastrophe mit der Kamera beim Skirennen, die das Pilatus-Team der Schweizer Luftwaffe verursacht hat.
    • 7immi 02.07.2020 12:43
      Highlight Highlight @andiWeibel
      "Die Schweizer Luftwaffe jedoch produziert ziemliche viele Unfälle, teilweise auch aus Leichtsinn." Das ist schlicht falsch. Die schweizer Luftwaffe hat eine tiefe Unfallquote trotz der sehr anspruchsvollen topographie und den komplexen Lufträumen. International steht sie top da. Vergleiche mit der zivilen Luftfahrt dagegen sind nicht aussagekräftig. Militärflugzeuge sind deutlich weniger redundant ausgelegt verglichen mit zivilen Maschinen und auch der Workload ist bei Militärpiloten grösser.
    • ursus3000 02.07.2020 19:06
      Highlight Highlight @ 7immi " Militärflugzeuge sind deutlich weniger redundant ausgelegt verglichen mit zivilen Maschinen " Und ist einer wegen technischem Defekt in dem Boden / Berg geflogen ( Redundanz ) ?
  • De-Saint-Ex 02.07.2020 11:56
    Highlight Highlight Danke Herr Thiriet... absolut köstlich.
    Endlich was zum Schmunzeln in diesen crazy Zeiten.
    Und ja, ich finde Frau Chollet ebenfalls äusserst attraktiv... in jeder Hinsicht ☺️...
  • runthehuber 02.07.2020 11:55
    Highlight Highlight "Deshalb rege ich an, Sie rufen mal Alain Berset an und fragen, ob Sie behilflich sein könnten. "
    lieber Herr Thiriet. Sie als Besserweisser könnten sich doch auch mal melden..... aber ist halt Arbeit, nicht bloss Schreiberei....
  • Fakten 02.07.2020 11:53
    Highlight Highlight Hauptsache wieder N. Rickli Bashing 👌 und Kampfjets wollt ihr ja nicht, also nehmt euch eine andere Figur ☝️
    • wilhelmsson 02.07.2020 12:50
      Highlight Highlight Irgendwie witzig, dass viele SVP-Jünger das Wort "Fakten" in ihrem Nickname verwenden. 😂

Rauszeit

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