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Silvas Frau feiert Werner, Hazard wird verteufelt – 9 Episoden zu Chelseas Finaleinzug

Zwei englische Klubs stehen im Final der Champions League: Manchester City trifft auf Chelsea. Das Endspiel steigt am 29. Mai in Istanbul.



Die Highlights

Nach dem 1:1 im Hinspiel bei Real Madrid gewinnt Chelsea das Rückspiel an der Stamford Bridge 2:0. Der Sieg war verdient, von den «Königlichen» kam in zwei Spielen zu wenig.

Die Zusammenfassung des Rückspiels. Video: SRF

Der Hexer

Chelsea hatte im Rückspiel mehr und die besseren Chancen. Wenn es doch einmal brenzlig wurde, konnten sich die «Blues» auf ihren Goalie Edouard Mendy verlassen. Gegen Karim Benzema wehrte der Senegalese zwei Mal brillant ab:

Video: SRF

Der Diesmal-nicht-Chancentod

Meine Güte, was hat dieser Timo Werner schon für Möglichkeiten versiebt im Chelsea-Dress! Der schnelle Deutsche ist dennoch alles andere als ein Totalausfall. Kein anderer Chelsea-Spieler ist an so vielen Treffern der Londoner beteiligt wie Werner, der es auf zwölf Tore und zehn Assists bringt.

Voll des Lobes für Timo Werner war die Frau von Mitspieler Thiago Silva:

Bild

Heute ein König. bild: daily express

Der Erfolgstrainer

Thomas Tuchel führte in der vergangenen Saison Paris Saint-Germain in den Final der Champions League (Niederlage gegen Bayern München) und musste im Dezember bei PSG gehen. Einen Monat später hatte er wieder einen Job – und bei Chelsea hat der Deutsche voll eingeschlagen:

«Dank» der Entlassung hat Tuchel auch etwas erreicht, was vor ihm noch kein anderer Trainer geschafft hat:

Allerdings ist der Finaleinzug durchaus ein schlechtes Omen. Denn Chelsea hatte in der Vergangenheit zwar Erfolg, wenn es während der Saison den Trainer wechselte – aber der Neue durfte dann trotz Erfolg selten lange bleiben:

Die Retourkutsche

Mason Mount, der mit dem 2:0 in der 85. Minute alles klar machte, erinnerte sich nach dem Spiel an eine Aussage von Real Madrids Mittefeldspieler Toni Kroos vor der Partie:

«Einer ihrer Spieler sagte, er habe wegen keinem unserer Spieler schlaflose Nächte. Vielleicht sollte er wegen uns als Mannschaft schlaflose Nächte haben.»

Die Ameise

Bild

bild: www.imago-images.de

Torschützen fallen jedem Zuschauer auf, Goalies auch, sei es wegen Paraden oder wegen Flops. Spieler wie N'Golo Kanté fallen weniger auf, doch welchen Wert der Franzose für seine Teams hat, ist längst bekannt. Der Weltmeister war gefühlt überall auf dem Platz anzutreffen und verdiente sich diesen Scherz:

«Jede Heatmap eines Spiels von N'Golo Kanté beschleunigt die Erderwärmung um 10 Jahre.»

Der stille Kanté kann mit einem Champions-League-Triumph eine weitere Trophäe holen. Den WM-Pokal gewann er schon, die Europa League auch, den englischen Meistertitel mit Leicester City und mit Chelsea, und auch den FA Cup durfte er in die Höhe stemmen.

Der lachende Loser

In Madrid ist der Schuldige für das Scheitern offenbar schon gefunden: Eden Hazard. Der Belgier zeigte an alter Wirkungsstätte eine diskrete Leistung und sorgte nach der Partie für Kopfschütteln, als die Kameras ihn beim Scherzen mit Chelsea-Spielern zeigten.

Wie dramatisch die spanische TV-Sendung «El Chiringuito de Jugones» ihre Nachberichterstattung eröffnete, ist schlicht und ergreifend nicht von dieser Welt:

Hazard, der 115 Millionen Euro gekostet hat und häufig verletzt ist, hat bei Real Madrid ohnehin kein hohes Ansehen. Nach der guten Laune trotz dem Halbfinal-Aus ist damit zu rechnen, dass ihm die Hölle nun so heiss gemacht wird wie Gareth Bale, bis der Waliser den Klub verliess.

Full English

Der englische Zmorge mit Eiern, Speck, Bohnen und mehr ist auf der Insel als «Full English Breakfast» bekannt. Das Wortspiel von «Full English» steht heute auf zahlreichen Titelseiten englischer Zeitungen, weil es im Final zum englischen Duell zwischen Chelsea und Manchester City kommt.

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Es ist nach 2008 (Chelsea – Manchester United) und 2019 (Liverpool – Tottenham Hotspur) das dritte Mal, dass sich im Final zwei englische Klubs um den «Henkelpott» duellieren.

Der Band-Krieg

In den 90er-Jahren beschäftigte nicht nur Grossbritannien die Frage nach der besten Britpop-Band. Für viele war es ein Duell zwischen Blur («Girls & Boys», «Country House», «Song 2») und Oasis («Wonderwall», «Don't Look Back In Anger»). Ein Vierteljahrhundert später kommt es beim Final in Istanbul zu einer Art Neuauflage des Britpop-Duells – danke unserem User «ste-kuede85» für den Input. Blur-Frontmann Damon Albarn (Chelsea) und die Oasis-Brüder Noel und Liam Gallagher (Manchester City) sind Promi-Fans, die ihre Liebe zum jeweiligen Klub schon oft zur Schau stellten:

Mehr zur Champions League:

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