Luftfahrt
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Euroairport mit Emoji

Bereits 2019 will die Airline vom Euroairport in Basel nach Nordamerika starten.  Bild: keystone/watson

1900 Mitarbeiter, 1.5 Milliarden Umsatz! So grossspurig plant die Basler Discount-Airline

12.09.18, 13:06 12.09.18, 14:53


Die vier Gründer der geplanten Basler Langstrecken-Discount-Airline «Swiss Skies» wollen mit der grossen Kelle anrichten, wie aus einer am Mittwoch verschickten Medienmitteilung hervorgeht. 

«Die Fluggesellschaft strebt innerhalb von 5 Jahren eine Umsatzgrösse von 1.5 Milliarden US-Dollar an und wird im dritten operativen Jahr profitabel sein. Die Fluggesellschaft wird mit einer Flotte von 38 Flugzeugen 45 Ziele auf 5 Kontinenten bedienen und 1’900 Mitarbeiter beschäftigen.»

Zum Start will die neue Fluglinie von Basel nach Nordamerika jetten – obschon auf den Atlantik-Rennstrecken enormer Preisdruck herrscht. Das ist laut den Aviatik-Fans nur der Anfang: Das Ziel sind 45 Destinationen auf 5 Kontinenten. 

«Wir wollen zu einem echten Disruptor für die Luftfahrtindustrie werden. Es gibt im europäischen Privatreiseverkehr eine Nachfrage nach solchen Niedrigpreismodellen», lässt sich Mitgründer Alvaro Oliveira zitieren.

Swiss Skies will mit A321LR abheben. 

Um abheben zu können, muss die Airline bis Mitte 2019 100 Millionen Dollar beschaffen. Mit dem Startkapital sollen 38 (!) neue Langstreckenmaschinen vom Typ A321LR beschafft werden.  

Der Schweizer Aviatik-Experte Hansjörg Bürgi hat grosse Zweifel, ob das Unterfangen im hartumkämpften Markt gelingt. «Ich halte die Pläne für ziemlich utopisch», so Bürgi. Dies, weil mit Swiss und Easyjet in der Schweiz bereits zwei grosse Platzhirsche den Markt dominierten, die dank ihrer Grösse viele Verbindungen zu bereits günstigen Preisen anbieten.

(amü)

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

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17
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17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • word up 12.09.2018 18:23
    Highlight ganz ehrlich, ich hoffe, dass dieses unternehmen nicht zum stehen kommt. billigairlines bergen meiner meinung nach ein erhebliches risiko, das nicht nur die umwelt betrifft. kaum ein fluggast weiss, wie stark piloten stress ausgesetzt sind - nein, der autopilot unterstützt nicht bei lohn- und zeitverhandlungen.
    1 1 Melden
  • Juliet Bravo 12.09.2018 15:10
    Highlight Recht hochtrabende Pläne dieser virtuellen Airline. Mit 38 Langstrecken-Flieger wäre die Langstreckenflotte bereits innerhalb von 5 Jahren grösser als jene der SWISS... Kann sich jetzt jeder selber überlegen, als wie seriös man das Vorhaben beurteilen will. Und damit dann auch noch Point-to-Point - aus Basel heraus! ...? Wer zum Teufel hat dem Mut und die Mittel, sich hier finanziell zu engagieren?!
    24 1 Melden
    • Juliet Bravo 12.09.2018 16:45
      Highlight Höchstens, es steht ein Lowcost-Partner wie Easyjet bereit und alimentiert ganz konkret die Langstrecke in Basel. Bzw. Easyjet wagt sich selber mit diesem Verhikel auf Langstrecke😉
      5 0 Melden
    • bebby 13.09.2018 17:13
      Highlight so etwas habe ich mir auch gedacht, aber ich hoffe nicht, dass Easyjet sein Geschäftsmodell aufs Spiel setzt. Jetzt da endlich eine Konsolidierung in Europa in Gang kommt.
      0 0 Melden
  • metall 12.09.2018 14:49
    Highlight sie kommen und gehen - die Airlines
    8 0 Melden
    • Juliet Bravo 12.09.2018 16:12
      Highlight Vielleicht kommen sie auch garn nicht erst 😉
      11 1 Melden
  • rummelsnuff 12.09.2018 14:33
    Highlight Da darf mann mal hoffen der Aviatik Experte hat recht und das Projekt scheitert.
    19 4 Melden
  • Flexon 12.09.2018 13:50
    Highlight Wenn mehr ans Meer fliegen, wird das Meer immer mehr, bis es nicht mehr geht.
    34 10 Melden
  • Dr.Med.dent T.Hill 12.09.2018 13:24
    Highlight 38 Neue A321er ? ... wie soll dies möglich sein - einer alleine kostet bei Airbus schon 129.5 Mio USD ... die können sich so Nichtmal einen neuen Airbus leisten ...

    10 3 Melden
    • Graf Von Mai 12.09.2018 16:34
      Highlight Auch Fluggesellschaften leasen.
      19 0 Melden
    • c_meier 12.09.2018 17:33
      Highlight unter www.aircraft24.ch wird man schon eine Flotte zusammenmischeln können (die Seite gibts tatsächlich... :)
      1 0 Melden
  • DerMedicus 12.09.2018 13:19
    Highlight Noch günstigere Flugpreise auf Kosten der Umwelt. Danke swiss-skies; für nichts!
    99 31 Melden
  • bebby 12.09.2018 13:18
    Highlight googlet mal skymarkairlines, die haben es bereits versucht und sind daran untergegangen
    47 2 Melden
    • DerMedicus 12.09.2018 13:21
      Highlight das Grounding wird wohl auch bereits im ach-so-guten Businessplan einkalkuliert sein 😋
      25 2 Melden
    • Oban 12.09.2018 17:22
      Highlight Einer der Mitbegründer hat ja Ahnung wie das geht, der war bei Austriann und vorallem bei Air Berlin. Letztere waren ja bekannt mit unsinnigen Richtungswechsel Geld zu verbrennen.
      3 1 Melden
    • NotWhatYouExpect 13.09.2018 09:39
      Highlight Nuja scheint wohl ein gutes Geschäft zu sein um an Geld zu kommen.
      1 0 Melden
    • bebby 13.09.2018 17:14
      Highlight Ja, dank der expansiven Geldpolitik wird alles Mögliche und Unmögliche versucht...
      0 0 Melden

Wieso kurvt diese Boeing 747 aus Katar über Graubünden?

Die watson-Redaktion hat über Mittag einen Anruf von einem alarmierten User erhalten. Er habe auf dem Flugrradar einen Flieger der Fluggesellschaft «Qatar Amiri Flight» beobachtet, der von Basel aus gestartet war und eine ganz seltsame Flugbahn über Graubünden zeige. Tatsächlich sieht die Route der Boeing 747 ungewöhnlich aus: 

Eine kurze Abklärung bei Skyguide ergibt: Es handelt sich um einen Testflug. Das Gebiet, über welchem dieser stattfand, werde öfters für solche Manöver benutzt. 

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