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Eishockey-WM: Konsta Helenius entschied den Final gegen die Schweiz

Finland's Konsta Helenius celebrates after scoring his side's opening goal during the 2026 IIHF Men's Ice Hockey World Championship final match between Switzerland and Finland, in Zuric ...
Konsta Helenius jubelt nach seinem Treffer.Bild: keystone

Die unheimliche Parallele zwischen den verlorenen WM-Finals, die dir nicht aufgefallen ist

Das kann nicht wahr sein: Die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft verliert schon wieder den WM-Final in der Verlängerung. Die Parallelen zum letzten Jahr sind fast schon unerträglich.
01.06.2026, 09:5701.06.2026, 11:38

In der Schweiz wäre mal wieder alles angerichtet gewesen für eine grosse Weltmeisterfeier. Doch die Eishockey-Nati verliert erneut im Final. Nach 2013, 2018, 2024 und 2025 zum fünften Mal innerhalb von 13 Jahren.

Wie bereits im letzten Jahr entschied sich das Spiel um die Goldmedaille erst in der Verlängerung und wieder endete die reguläre Spielzeit torlos. Doch dies ist nicht die einzige Parallele zu 2025.

Finland's Konsta Helenius celebrates with the gold medal during the 2026 IIHF Men's Ice Hockey World Championship gold medal game between Switzerland and Finland, at the Swiss Life Arena ice ...
Konsta HeleniusBild: keystone

Nachdem vor einem Jahr Tage Thompson die USA zum Titel schoss, war es dieses Mal Konsta Helenius. Das Kuriose daran: Beide spielen bei den Buffalo Sabres.

Der 20-jährige Helenius machte erst im Januar 2026 sein Debüt in der NHL. Zuvor wurde die Nummer 14 des NHL-Drafts 2024 beim AHL-Team Rochester Americans eingesetzt, wo sie in der vergangenen Saison mit 67 Skorerpunkten in 66 Einsätzen brillierte. Auch in der NHL konnte der Finne gut Fuss fassen und wurde in den Stanley-Cup-Playoffs viermal eingesetzt, wobei er zweimal traf.

Nach dem Aus in den Playoffs reiste der Sabres-Stürmer direkt zur Weltmeisterschaft. In fünf von sechs Einsätzen war Helenius mindestens an einem Tor beteiligt und erzielte bereits im Halbfinal gegen Kanada mit dem 3:2 den entscheidenden Treffer. «Es war einfach, sich in der Mannschaft einzufügen», erklärte der Goldschütze nach dem Final gegenüber der finnischen Zeitung yle und sprach von einem richtigen Traumteam, in dem auch ein paar alte Hasen dabei waren, welche sich alle voll reinhängten.

So richtig realisieren konnte Helenius noch nicht, was kurz zuvor passiert war: «Als ich in der Verlängerung die Chance hatte, habe ich den Schuss abgegeben und er ging rein.» Ähnlich ging es seiner Mutter, die nach dem entscheidenden Treffer in Ohnmacht fiel, wie sie finnischen Medien bestätigte: «Plötzlich fand ich mich zwischen den Stühlen wieder.»

Finland's Konsta Helenius celebrates with the trophy after scoring the winning goal in extra time during the 2026 IIHF Men's Ice Hockey World Championship gold medal game between Switzerland ...
Grosse Freude beim Siegtorschützen der Finnen.Bild: keystone

Während sich die Finnen über den fünften Weltmeistertitel der Geschichte freuen, muss die Schweiz mindestens ein weiteres Jahr auf die verflixte Goldmedaille warten. Die nächste Chance bietet sich 2027 in Deutschland, in einem allfälligen Final hat es auf der anderen Seite hoffentlich keinen Spieler der Buffalo Sabres.

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Traurige Gesichter nach der Final-Niederlage
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Traurige Gesichter nach der Final-Niederlage

Was für ein Elend! Nino Niederreiter und Roman Josi müssen sich erneut mit Silber begnügen.

quelle: keystone / salvatore di nolfi
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51 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Der Buchstabe I (Zusammenhang wie Duschvorhang)
01.06.2026 10:33registriert Januar 2020
Ich setze mich hier jetzt in die Nesseln:

Ich bin hässig!

In jedem Spiel spielen die Schweizer absolut souverän, gewinnen alles in der regulären Spielzeit, im gesamten Turnier nur sieben Minuten im Rückstand, mehrere neue Weltrekorde (Genoni und Josi). Geil, wenn sie's jetzt nicht schaffen, weiss ich halt auch nicht.

Und im Final dann kriegt man es in einer zweiminütigen doppelten Überzahl nicht geschi*ssen einen Schuss aufs Tor zu hauen?! Wieder zu viele Strafen, einige davon unnötig.

Nervosität, klar aber in der ersten Hälfte des Spiels waren die Schweizer zeitweise geradezu paralysiert.
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Ruudi65
01.06.2026 10:43registriert Februar 2022
Es gibt noch eine andere unheimliche Paralelle, ich habe beide Spiele am TV gesehen, erst noch auf dem gleichen Sofa und trug die gleichen Crocs, weil ich auf dem Balkon den gleichen Grill überwachte ... Ich glaube, wir sind da einer grossen Sache auf der Spur. Umbedingt "dranne" bliebe.

Ironie off
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Geff Joldblum
01.06.2026 10:23registriert August 2019
Die grösste Parallele ist simpel: Wieder kein Final-Tor geschossen, zu nervös, fehlender Killerinstinkt.
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