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GC-Vizepraesident Andras Gurovits beantwortet Fragen der Medien zum Trainingsbeginn der ersten Mannschaft des  Grasshopper Club ZŸrich fuer die Saison 2019/20 auf dem Campus in Niederhasli am Mittwoch, 12. Juni 2019. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Andras Gurovits beantwortet Fragen der Medien. Bild: KEYSTONE

GC-Präsident Gurovits: «Für jemanden, der GC kaufen will, ist der Zeitpunkt gut»



In einem Interview mit der «NZZ» lässt Andreas Gurovits, Präsident des Grasshopper Club Zürich, tief blicken und bestätigt fortgeschrittene Vertragsverhandlungen bezüglich eines Verkaufs des Schweizer Rekordmeisters.

Er könne zwar nicht in die Details gehen, man sei aber weit über Absichtserklärungen hinaus, wenn alles normal laufe, würden die Verhandlungen bald abgeschlossen, noch vor Ende dieser Saison, so Gurovits in der «NZZ».

Die wichtigsten Passagen des Interviews gibt's hier.

GC-Präsident Gurovits zur Frage, ob der Verein ohne Coronakrise bereits verkauft wäre:

«Ich weiss nicht, woher Sie diese Information haben, ich kann sie weder bestätigen noch dementieren. Richtig ist, dass wir ohne die Coronakrise vermutlich schon etwas hätten kommunizieren können. Was ich sagen kann, ist, dass der Verkaufsprozess nicht abgebrochen worden ist. Die Signale stehen weiterhin auf Grün. Das ist nicht selbstverständlich. Es gibt Fälle, in denen Vertragsverhandlungen abgebrochen werden und in Vertragsbeziehungen bei höherer Gewalt Ausstiegsmöglichkeiten vorgesehen sind, bei einer Pandemie zum Beispiel. Das ist bei uns nicht so. Ich gehe weiterhin davon aus, dass wir «on track» sind.»

GC-Präsident Gurovits zur Frage, ob man nur noch mit einem Kaufinteressenten in Kontakt sei:

«Dazu kann ich nichts sagen. Aber grundsätzlich gilt: Solange ein Deal nicht abgeschlossen ist, dürfen wir nicht alle anderen Türen schliessen. Den Champagner können wir erst öffnen, wenn die Aktien übergeben worden und die Gelder geflossen sind.»

GC-Präsident Gurovits zur Frage, ob die neuen Besitzer aus China kommen:

«Dazu kann ich nichts sagen. Wie ich gehört habe, sind auch Russen im Spiel. Oder Araber. Dieses Geheimnis lüften wir, wenn wir einen Vollzug melden können.»

Die Grasshoppers Spieler fahren mit dem Schweizer Meister Pokal auf einem Lastwagen, am Samstag, 31. Mai 2003 in Zuerich ein. (KEYSTONE/Dorothea Mueller)

Bilder des letzten GC-Meistertitels im Jahr 2003. Bis heute ist nur noch ein zusätzlicher Titel dazugekommen, der Cupsieg 2013. Bild: KEYSTONE

GC-Präsident Gurovits zu den Rahmenbedingungen des neuen Projekts:

«Sie verstehen, dass ich dazu noch nichts sagen kann. Wenn es dazu kommt, haben wir auch von der Struktur her das Maximum herausgeholt. Ein neuer Eigentümer will natürlich selber bestimmen, was geschieht. Aber wir konnten gewisse Kontrollmechanismen einbauen, um zu verhindern, dass es zu schwierigen Fällen kommt, wie sie der Schweizer Fussball schon erleben musste.»

GC-Präsident Gurovits zur Frage, ob der potentielle Käufer den Verein trotz Corona-Unsicherheit noch will:

«Ja. Für jemanden, der GC kaufen will, ist der Zeitpunkt gut. Was die Finanzen betrifft, sind wir schon sehr lange nicht mehr so gut dagestanden wie jetzt. Noch vor kurzem betrug das Defizit über acht Millionen Franken. Für diese Saison rechneten wir ursprünglich mit einem Verlust von sechseinhalb Millionen. Ohne Corona-Effekt wird er lediglich zwischen viereinhalb und fünf Millionen betragen. Und für die nächste Saison stehen wir bei drei Millionen. Wer jetzt einsteigt, kann also mehr Geld in den Sport investieren, weil er ein weniger grosses Defizit decken muss. Es ist trotz Corona heute attraktiver als früher, GC zu übernehmen.»

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32Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Super8 30.03.2020 09:04
    Highlight Highlight GC macht sowas von einem unprofessionellen Eindruck. Dieser Klub soll in der Challenge League bleiben. Ein Zürcher Stadtklub reicht in der Super League und das soll der FCZ sein, weil er massiv mehr Identität hat mit Zürich.
  • Stambuoch 29.03.2020 17:18
    Highlight Highlight Ich sehe schon...RedBull Zürich.

    Oder doch eher: Fusion, da laufts?
  • gallix 29.03.2020 13:45
    Highlight Highlight finds himmeltraurig einen Traditionsverein an irgendwelche Ausländer zu verschleudern. Wieso tritt man nicht einfach zurück wenn einem nichts gescheiteres einfällt?
  • sanoi 28.03.2020 17:55
    Highlight Highlight Ich fand das Interview ehrlich gesagt gut.
    Ich stell mir das so vor: Ein Journalist wollte mal wieder eine Wasserstandsmeldung. Alle GC Fans warten ja auf den Vollzug der Übernahme. Hiess ja auch mal, dass diese im März durch sei.
    Jedoch kann Gurovits einfach keine Auskunft geben da er die Übernahme nicht gefährden will.
    Schade muss es überhaupt so weit kommen. Ich freu mich gar nicht auf diese Übernahme. Aber vielleicht rettet uns der Corona Virus ja doch noch. Mir gefällts nämlich in der Challenge League.
  • Der Rückbauer 28.03.2020 16:37
    Highlight Highlight Gute Gelegenheit, für Boni-Bänkster, die ergatterte Kohle los zu werden.
    • TanookiStormtrooper 29.03.2020 12:22
      Highlight Highlight Ein Banker erwartet ein Return-of-Investment und das bekommst du bei GC oder allgemein im Sport garantiert nicht. So richtig angeben, wie mit einem Sportwagen, kann man mit GC ja auch nicht, der Besitzer von GC tut mir ja eher leid...
  • Lalafi 28.03.2020 15:34
    Highlight Highlight Das ist der Anfang vom Ende von GC.... Mit Niederhasli haben sie einen Klotz am Bein, den du nur los wirst wenn du bedingungslos auf die Jungen setzt die du in Niederhasli ausbildest. Dann kannst du die Ausgaben durch den Weiterverkauf wieder reinholen. Dann musst du schauen, dass mit einem attraktiven Fussball wieder 5000 zahlende Zuschauer kommen und später ein neues Stadion entsteht. Bei den Chinesen glaube ich nicht, dass die den Turnaround schaffen. Die werden den Klub in Konkurs schicken.
    • Neruda 28.03.2020 19:42
      Highlight Highlight Warum sollten die Chinesen einen Verein kaufen, um in dann in Konkurs zu schicken?
  • Therealmonti 28.03.2020 14:08
    Highlight Highlight Soso. Der Herr Präsident hat gehört...
    Wäre besser, wenn der Herr Präsident wüsste, was Sache ist.
    Und wohl auch besser, wenn der Herr Präsident kein Interview gibt, wenn er nicht weiss, was läuft.
    Prognose: Das wird nix. Nix Russen, nix Chinesen, nix Araber. Gar nix.
  • fools garden 28.03.2020 13:19
    Highlight Highlight Ich wage mal ne "unpopuläre" Prognose.
    Für den Fussball wird es auch nicht mehr wie es einmal war.

    Von investieren kann keine Rede sein , die Kohle kommt nie mehr zurück, aber vielleicht ein steinreicher, mutiger Götti auf der Suche nach einem Spielzeug.
  • Dummbatz Immerklug 28.03.2020 13:13
    Highlight Highlight Wer will schon GC kaufen? 🤣🤣🤣
    • Silent_Revolution 28.03.2020 15:06
      Highlight Highlight Cabanas, der macht daraus wieder eine Institution.
  • tr3 28.03.2020 12:47
    Highlight Highlight Wieso geht der mit Wasserstandsmeldungen an die Öffentlichkeit? Das wird ein Desaster.
  • TanookiStormtrooper 28.03.2020 12:44
    Highlight Highlight Was sich Volker Eckel wohl dieses Mal ausgedacht hat? 🤣
  • MaskedGaijin 28.03.2020 12:29
    Highlight Highlight Jetzt sollte Canepa zuschlagen und ein Farmteam gründen. FCN Lions.
  • N. Y. P. 28.03.2020 12:27
    Highlight Highlight Wie ich gehört habe, sind auch Russen im Spiel. Oder Araber.
    Zitat GC-Präsident Gurovits

    Wie ich gehört habe ?

    Der Herr Gurovits hat also keine Ahnung wer hinter der Kohle steckt.

    Tönt erfolgsversprechend, wenn die Gelder aus diesen Ländern kommen. Bravo. Super Job macht ihr gerade.
    • Lord_ICO 28.03.2020 14:04
      Highlight Highlight Naja das war halt einfach eine ironische Antwort...er weiss natürlich wer hinter den Angeboten steckt, jedoch ist halt einfach professionell nicht damit hausieren zu gehen.
    • Der Kritiker 28.03.2020 14:42
      Highlight Highlight N. Y. P., Gurovits wird wohl die Gerüchte erwähnen, welche von "Insidern" gestreut werden. Wie ein Sprichwort sagt: "Vom Hörensagen lernt man lügen!"
    • tr3 28.03.2020 18:48
      Highlight Highlight Professionell wäre, nichts zu kommentieren, bis etwas unterschrieben ist.
  • marcog 28.03.2020 12:21
    Highlight Highlight Sehr atraktiv, man verliert nur noch 6 Millonen pro Jahr. Da müssen die Investoren ja Schlange stehen!
  • ponebone 28.03.2020 12:12
    Highlight Highlight Definitiv eine interessante Definition von attraktiv....
    🤔
  • Chrigi-B 28.03.2020 12:05
    Highlight Highlight Ich hoffe drr Chinadeal klappt. Können wir euch in Zukunft sogar noch mehr verspotten.

    Der ach so stolze Club aus Niederhasli, lässt sich von einem Sugar Daddy aus einer Wirtschaftsdiktatur haushalten.
  • wasps 28.03.2020 11:22
    Highlight Highlight Nach Abschluss der Saison? Guter Witz.
  • Imfall 28.03.2020 11:19
    Highlight Highlight Da steckt liebe im Verein 😂🤣😂🤣😂🤣🤣

    "Den Champagner können wir erst öffnen, wenn die Aktien übergeben worden und die Gelder geflossen sind."
  • joerckel 28.03.2020 11:11
    Highlight Highlight Sorry, aber wer will sein Geld denn für diesen "Verein" noch ausgeben
  • Erklärbart. 28.03.2020 11:10
    Highlight Highlight Xamax so:
    Benutzer Bild
  • Pümpernüssler 28.03.2020 11:09
    Highlight Highlight Redet viel, sagt aber nichts.
  • Matthiah Süppi 28.03.2020 10:38
    Highlight Highlight Dazu kann ich nichts sagen.
  • JoeyOnewood 28.03.2020 10:36
    Highlight Highlight Ich fass mal zusammen: „kaufen sie jetzt GC und verlieren Sie neu nur noch 3 bis 5 Millionen pro Jahr, statt wie früher 8 bis 10“.

    Wow, was für ein Angebot, ich glaub das muss ich haben, haha.
    • Schlange12 28.03.2020 17:47
      Highlight Highlight Das ist ja ein Schnapper!!!!!

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Die Überraschung am Donnerstagmittag ist riesig! Mitten in der Corona-Krise verkünden die Zürcher Grasshoppers, dass der tief gefallene Rekordmeister neue Besitzer erhält.

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