Wirtschaft
Schweiz

Zur Gesundheit von Frauen wird kaum geforscht – das soll sich ändern

Zur Gesundheit von Frauen wird kaum geforscht – das soll sich in Lausanne ändern

08.03.2021, 11:2308.03.2021, 15:21

Es sind 4 Prozent. 4 Prozent des gesamten Forschungsgeldes, das weltweit im Gesundheitsbereich gesprochen wird, fliesst laut Forbes spezifisch in Frauenthemen. Auch in der Schweiz und in Europa beschäftigen sich nur sehr wenige Unternehmen und Start-ups mit diesen Themen.

Das will die EPFL in Lausanne ändern. Sie will Start-ups im FemTech-Bereich speziell fördern. Die jungen Unternehmen sollten sich mit Themen rund um die Gesundheit der Frau hinsichtlich Prävention, Begleitung und Behandlung befassen.

Aus diesem Grund lancieren der EPFL Innovation Park und die Krankenkasse Groupe Mutuel Tech4Eva, einen Start-up Accelerator. Ein Auswahlkomitee wird maximal 15 Start-ups bestimmen, die unterstützt werden. Das Programm sieht Workshops, Schulungen, Coaching und Diskussionen mit den grossen Namen der Branche vor.

Dauern soll die Unterstützung 9 Monate. Das Programm steht Start-ups aus der Schweiz und Europa offen. Während die Groupe Mutuel Zusammenarbeit in Pilotprojekten anbietet, öffnet die EPFL Zugang zu internationalen Netzwerken und Investoren.

Tech4Eva konzentriere sich auf Lösungen in Bereichen wie Schwangerschaft, Fruchtbarkeit, Menstruation, Menopause, psychische Gesundheit und Familienleben, teilen die beiden Partner mit.

Die Produkte und Dienstleistungen, die von den ausgewählten jungen Unternehmen entwickelt werden, sollten auf technologische Lösungen wie Apps, Diagnosetools oder die von künstlicher Intelligenz (KI) unterstützte Präventivmedizin ausgerichtet sein. Die Zusammenarbeit zwischen der EPFL und der Groupe Mutuel ist vorerst auf drei Jahre angelegt. (red)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
«Heeey, Babyyyy!» – So reagierst du künftig auf Catcalling
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Viel mehr Bewerbungen: US-Studierende wollen an Schweizer Spitzenunis – die Sonntagsnews
Der ehemalige Chef des Armeestabs wollte die Veröffentlichung der Höhe seiner Abgangsentschädigung verhindern und die Bewerbungen an Schweizer Spitzenhochschulen aus den USA nehmen deutlich zu: die Sonntagsnews.
Namhafte Schweizer Firmen haben laut «NZZ am Sonntag» nach dem Entscheid des Supreme Court zur Zollpolitik von Donald Trump Rückforderungen angekündigt. «Wir werden versuchen, die Zölle von der US-Regierung zurückzufordern. Ich kann nicht offenlegen, wie viel wir bezahlt haben, aber es sind signifikante Beträge», sagte der CEO der Luxusuhrenmarke Breitling, Georges Kern, zur Zeitung. Auch die Schokoladenfirma Läderach prüfe eine Rückerstattung. «Wenn sich die Möglichkeit ergibt, zu viel gezahlte Beträge zurückzufordern, werden wir das tun», wurde ein Sprecher zitiert. Gemäss Bericht könnten die Aussichten auf eine Rückerstattung für Firmen mit Niederlassung in den USA gut sein. Das betroffene Geschäftsjahr könnte sich im Nachhinein als besser erweisen als bisher kalkuliert. Die Auditoren würden laut Kern die Auswirkungen des Supreme-Court-Entscheids auf die Erfolgsrechnung prüfen.
Zur Story