DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Donald Trump möchte den Whistleblower, der ihn stark belastet hat, treffen.
Donald Trump möchte den Whistleblower, der ihn stark belastet hat, treffen.Bild: EPA

Trump will den Whistleblower treffen

30.09.2019, 04:0830.09.2019, 13:30

US-Präsident Donald Trump hat ein Treffen mit dem anonymen Hinweisgeber gefordert, der die Ukraine-Affäre ins Rollen gebracht hat. Trump schrieb am Sonntag im Kurzbotschaftendienst Twitter, wie jeder US-Bürger habe er das Recht, seinen Ankläger zu treffen.

Dem Geheimdienstmitarbeiter warf er zudem vor, sein Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj komplett falsch und betrügerisch dargestellt zu haben.

Die Beschwerde des Whistleblowers

1 / 11
Trump: Die Beschwerde des Whistleblowers
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Ausserdem habe die Person «Informationen aus zweiter & dritter Hand» präsentiert. Auch wolle er die weitere Person treffen, die in «hohem Masse falsche Informationen» an den Whistleblower weitergegeben habe. «Hat diese Person den US-Präsidenten ausspioniert? Grosse Konsequenzen!», twitterte Trump weiter.

Der Wistleblower in der Ukraine-Affäre steht einem Medienbericht zufolge zudem mittlerweile unter Polizeischutz. Gegen den Hinweisgeber aus dem Geheimdienst seien Drohungen eingegangen, berichtete der Fernsehsender CBS am Sonntag.

Interne Beschwerde

Wegen den Enthüllungen über das Telefonat mit Selenskyj ist Trump unter Druck geraten. Der US-Präsident steht im Verdacht des Amtsmissbrauchs, weil er in dem Telefonat Ermittlungen gegen den demokratischen Präsidentschaftsbewerber Joe Biden und dessen Sohn Hunter forderte. Der anonyme Geheimdienstmitarbeiter reichte deswegen eine interne Beschwerde ein.

Die Demokraten nahmen daraufhin eine offizielle Untersuchung zu einem möglichen Amtsenthebungsverfahren gegen den US-Präsidenten auf. Laut einer neuen Umfrage für den Sender CBS befürworten inzwischen 55 Prozent der US-Bürger eine solche Untersuchung. Bei den Anhängern der Demokraten sind es neun von zehn.

Rudy Giuliani steht unter starker Kritik.
Rudy Giuliani steht unter starker Kritik.Bild: EPA

Derweil forderte Bidens Wahlkampfteam die Fernsehsender auf, Trumps persönlichen Anwalt Rudy Giuliani nicht mehr als Gesprächsgast einzuladen. Der frühere Bürgermeister von New York habe bewiesen, dass er lüge, um seine Darstellung zu verbreiten, heisst es laut «New York Times» in einem Brief des Biden-Teams an mehrere Sender. (mim/sda/afp/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Trump: Die Beschwerde des Whistleblowers

1 / 11
Trump: Die Beschwerde des Whistleblowers
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Affen nach Verkehrunfall im US-Bundesstaat Pennsylvania auf der Flucht
Bei einem Autobahncrash in den USA türmten mehrere Affen aus einem Lkw. Nun suchen Behörden und Bürger fieberhaft nach den Tieren. Die Primaten könnten Krankheiten in sich tragen.

Bei einem Verkehrsunfall im US-Bundesstaat Pennsylvania, der 100 Affen geladen hatte, sind mindestens drei der Primaten entkommen. Der Truck war zuvor mit einem Müllwagen zusammengestossen. Das berichtet die Lokalzeitung «The Daily Item» unter Berufung auf die Polizei .

Zur Story