Syrien
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FILE - In this May 17, 2018, file photo, Russian President Vladimir Putin, left, shakes hands with Syrian President Bashar al-Assad during their meeting in the Black Sea resort of Sochi, Russia. Assad is the last man standing among a crop of Arab dictators after the fall of the Sudanese and Algerian leaders. He's survived an 8-year war to topple him and an Islamic caliphate over part of his broken country. But Bashar Assad's path is strewn with difficulties and the war for Syria is far from over. (Mikhail Klimentyev, Sputnik, Kremlin Pool Photo via AP, File)

Russlands Präsident Putin und Syriens Machthaber Assad wollen ihre wirtschaftliche Zusammenarbeit ausbauen. Bild: AP/POOL SPUTNIK KREMLIN

Putin und Assad rücken näher: Russland mietet syrischen Hafen Tartus



Syrien und dessen engster Kriegsverbündeter Russland wollen ihre wirtschaftliche Zusammenarbeit ausbauen. Präsident Baschar al-Assad habe sich dazu am Freitag und am Samstag mit ranghohen Vertretern Russlands in Damaskus getroffen.

Das berichteten russischen und syrische Medien. Dabei sei es auch um die Anmietung des syrischen Hafens Tartus gegangen. Russland hoffe hier auf einen Vertragsabschluss innert einer Woche. In Tartus hat Russland bereits eine Marine-Basis, die einzige des Landes im Mittelmeer.

Laut der syrischen Agentur Sana ging es bei den Gesprächen zudem um eine Zusammenarbeit beider Länder vor allem in den Bereichen Energie, Industrie und Handelsausbau. Auch die nächste Runde der Friedensgespräche sei Thema gewesen.

In Kasachstan sollen dazu Vertreter der syrischen Regierung und ihrer engen Verbündeten Russland Iran sowie die Türkei zusammenkommen, die verschiedene Gegner Assads in Syrien unterstützt.

Assad kämpft seit Jahren gegen Aufständische im Land. Hunderttausende Menschen sind in dem Krieg bislang getötet worden, mehr als die Hälfte der einstmals 22 Millionen Einwohner wurden vertrieben.

Der syrischen Armee wurde wiederholt der Einsatz von Chemiewaffen vorgeworfen, was die Führung in Damaskus aber bestreitet. Russland schaltete sich 2015 militärisch in den Konflikt ein und stellte sich auf die Seite Assads, der dadurch und durch die Beteiligung pro-iranischer Milizen weite Teile des Landes wieder unter seine Kontrolle bringen konnte.

Bereits 2017 hatten sich Syrien und Russlands darauf verständigt, dass Russland eine dauerhafte militärische Präsenz mit einer Luftwaffen- und Marine-Basis in dem Land erhalten soll. (sda/reu)

Aleppo-Seife: Eine Tradition wird wiederbelebt

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • heureka 22.04.2019 17:10
    Highlight Highlight Alter Wein in Neuen Schläuchen. Erneuerung, Eines Alten Vertrages... und logisch dazu. und was soll`s, 1 Russische Basis, gegen Dutzende Amerikanische am Mittelmeer.
  • äti 21.04.2019 11:20
    Highlight Highlight Gemietet? China hätte gekauft.
  • Bangarang 21.04.2019 10:29
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Basti Spiesser 21.04.2019 18:34
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Basti Spiesser 21.04.2019 08:06
    Highlight Highlight War das nicht vorher schon so? resp wenn sie vorher eine Marinebasie dort hatten, was genau ist der Unterschied in Zukunft? zivile Nutzung?

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