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Aktivisten besetzen Fleischfabrik in Oensingen – sie fordern Gerechtigkeit für Tiere. screenshot: facebook 

130 Tierschützer besetzten Fleischfabrik in Oensingen – Zwischenfälle bei Festnahmen



Tierschützer sind in der Nacht auf Mittwoch in Oensingen SO in das Gelände eines Fleischverarbeitungsbetriebes eingedrungen. Gegen 2.15 Uhr war die Meldung eingegangen, dass sich vor dem Gebäude der Bell Food Group Personen zu einer Protetsaktion treffen.

Noch vor dem Eintreffen der Polizei hatten sich rund 130 Personen illegal Zutritt in eines der Firmengebäude verschafft. Die Solothurner Kantonspolizei umstellte das Gebäude. Sie suchte – zusammen mit der Geschäftsleitung – das Gespräch mit den Protestierenden.

Rund ein Drittel der Tierschützer verliessen das Gelände freiwillig – die restlichen wurden am Nachmittag «geordnet vom Gelände geführt». Am Abend eskalierte die Situation, als die Polizei die angeketteten Besetzter mit Bolzenschneidern losmachen musste – diese wehrten sich vehement gegen ihre Verhaftung.

Das Gebäude war um 20:00 vollständig geräumt. Gemäss 20 Minuten soll es Gerüchte gegeben haben, dass sich Aktivisten einbetoniert hätten. Allerdings bestätigten die Einsatzkräfte dies nicht. 

Wie die Polizei am frühen Abend mitteilte, gab es vereinzelt Leichtverletzte. Keiner der Tierschützer musste ins Spital gebracht werden. Nach ersten Erkenntnissen sind die Personen für ihre Aktion aus Frankreich und Belgien nach Oensingen angereist.

Auf der Facebookseite von «269 Libération Animale» sind mehrere Videos der Besetzung zu sehen. Dort wird auch vom Einsatz von Tränengas berichtet.  (cma/sda)

Tierschützer beanstanden Schweizer Massentierhaltung:

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Video: srf

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36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bananaboy 22.11.2018 10:48
    Highlight Highlight Man kann ja durchaus gegen solche Aktionen sein. Aber ist den Leuten die hier schreiben den Nutztieren gehe es Gut bewusst wie die Minimum Standarts in der CH sind. Ein Kalb (nicht gelabelt, z.bsp. Migros Classic) ist sein leben lang in einem dunklen Stall angekettet und sieht nicht einmal in seinem Leben die Sonne oder den Himmel. Sorry denen gehts nicht „Gut“.
  • DanielaK 22.11.2018 07:05
    Highlight Highlight Was war denn die Begründung? Einfach dass man keine Tiere töten soll oder wollten die auf was spezielleres hinaus? Das fände ich schon noch wichtig zu erwähnen.
    • Forest 22.11.2018 11:00
      Highlight Highlight Also finden sie es ok Tiere ohne Not zu töten? Tötet man einen Hund oder Mensch ist man ein Psychopath, aber eine Kuh oder Schwein ist dann wieder ok. Und Nein es geht dabei nicht ums Überleben. Schauen sie lieber wie viel Umsatz Bell macht und fragen sie sich ob das Gerechtfertigt ist auf Kosten Leidtragende Milliarden Umsatz zu machen.
  • Wiederkehr 22.11.2018 05:33
    Highlight Highlight In Frankreich wo Kühe geschächtet werden und ganz elend verrecken könnten die unterbeschäftigten jungen Leute protestieren
    • Bananaboy 22.11.2018 10:50
      Highlight Highlight Ein ungelabeltes Standart-Rindfleisch kommt in der Schweiz von einem Rind das niemals in seinem Leben ausserhalb des angeketteten Stallbereiches war. Das ist schon ein Grund um zu protestieren.
  • D.L. 21.11.2018 22:19
    Highlight Highlight Da krieg ich Lust auf ein feines, saftiges Steak! Eine Frage: Warum sehen Tierschützer so frustriert aus?
  • Don Quijote 21.11.2018 20:51
    Highlight Highlight Super, nun mussten halt einige Tiere im LKW ausharren, bevor sie reindurften.

    Lasst doch die Konsumenten entscheiden, wieviel Fleisch konsumiert wird. In der Schweiz sind die Tierschutzstandards und die Verarbeitung human im Gegensatz zu den Ländern, wo die „Aktivisten“ herkommen...
    • Liselote Meier 22.11.2018 07:00
      Highlight Highlight Durchaus, aber eine industrielle Massentötung als human zu bezeichnen ist ziemlich absurd.

      Würdest es keinem Menschen antun ergo nicht human.


    • Graf Von Mai 22.11.2018 07:47
      Highlight Highlight Würden wir das nicht?
    • Bananaboy 22.11.2018 10:52
      Highlight Highlight Weisst Du was du da als Human bezeichnest. Ein Tier das sein Leben lang in einem dunklen Stall angekettet ist und nicht einmal raus auf einen Rasen ans Tageslicht kann......human? Das sind die Standarts von CH Fleisch (ohne Label).
  • wir-2 21.11.2018 20:31
    Highlight Highlight Was war denn der Grund? Einfach so protestiert dich niemand. Warum recherchiert Watson das nicht?
  • Typ 21.11.2018 18:39
    Highlight Highlight "Tierschützer" das sind schlicht und einfach Verbrecher und gehören auch so benannt.
    • RedWing19 21.11.2018 19:05
      Highlight Highlight Das sind Tierrechtler, keine Tierschützer.
    • Tanem 21.11.2018 19:40
      Highlight Highlight Auch das sind Sie nicht, es sind schlicht und einfach Verbrecher.
    • Skip Bo 21.11.2018 19:58
      Highlight Highlight Redwing, verbieten Tierrechtler Tieren, andere Tiere zu töten? Wenn ja wie? Sind Menschen Tiere, wenn ja welche Rechte haben diese?
    Weitere Antworten anzeigen
  • derlange 21.11.2018 18:32
    Highlight Highlight Die Nutztiere in der Schweiz haben es gut. Due dank dem Tierschutz und den Labelprogrammen!
    Danke an die produzierende Schweizer Landwirtschaft!
  • Me, my shelf and I 21.11.2018 17:59
    Highlight Highlight Mein Respekt.
    Finds toll, wenn man der Gesellschaft manchmal den Spiegel vorhält. Ist unangenehm. (Bin selbst kein Vegetarier/Veganer aber finde es durchaus vernünftig, mich deswegen schlecht fühlen zu müssen)
  • nicbel 21.11.2018 17:46
    Highlight Highlight Lächerlich solche Aktionen
    • danger mouse 22.11.2018 04:04
      Highlight Highlight ...wieso?
    • Pat Ricco 22.11.2018 19:20
      Highlight Highlight Nein, notwendig!!!!
  • lily.mcbean 21.11.2018 17:46
    Highlight Highlight Dann sollen sie in Frankreich und Belgien protestieren und uns gefälligst nicht auf den....naja ihr wisst was....gehen!
    • Lew Bronstein 21.11.2018 22:31
      Highlight Highlight Ich schlage vor, Du äusserst Dich von jetzt an nur noch in Deinem Haus (allenfalls noch Dorf/Quartier) und gehst und gefälligst nicht auf den ....naja Du weisst was!
    • danger mouse 22.11.2018 04:05
      Highlight Highlight ...weshalb?
    • The Destiny // Team Telegram 22.11.2018 07:10
      Highlight Highlight @ollowain, S. Kommentar vonpx125
    Weitere Antworten anzeigen
  • px125 21.11.2018 17:29
    Highlight Highlight «Aus Frankreich und Belgien angereist» Dazu braucht es keinen weiteren Kommentar!

Die Zahl der Wölfe im Wallis hat sich verdoppelt – trotzdem wurden weniger Tiere gerissen

Im Kanton Wallis hat sich die Zahl der identifizierten Wölfe innert Jahresfrist von neun auf 18 verdoppelt. Trotzdem wurden weniger Nutztiere gerissen. Der Grund könnte ein verbesserter Herdenschutz sein.

Die Walliser Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere (DJFW) hat für die Zeit zwischen dem 1. Januar und dem 31. Oktober 2019 eine Bilanz der Auswirkungen der Wolfpräsenz im Wallis erstellt. Demnach wurden in diesem Zeitraum 18 verschiedene Wölfe identifiziert, darunter zehn neue Individuen.

Im Chablais wurde, wie bereits bekannt, die Geburt von sieben Wolfswelpen nachgewiesen. Hinzu kommen zwei bis drei Jungwölfe im Vallon de Rechy und im Val d'Anniviers.

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