Der Enthüller
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epa04486985 A handout picture made available by the European Space Agency (ESA) on 12 November 2014 shows comet 67P/CG acquired by the ROLIS instrument on the Philae lander during descent on 12 November 2014, 14:38:41 UT from a distance of approximately 3 km from the surface. The landing site is imaged with a resolution of about 3m per pixel.
The ROLIS instrument is a down-looking imager that acquires images during the descent and doubles as a multispectral close-up camera after the landing. The aim of the ROLIS experiment is to study the texture and microstructure of the comet's surface. ROLIS (ROsetta Lander Imaging System) is a descent and close-up camera on the Philae Lander. It has been developed by the DLR Institute of Planetary Research, Berlin. The lander separated from the orbiter at 09:03 GMT (10:03 CET) and touched down on Comet 67P/Churyumov?Gerasimenko seven hours later.  EPA/ESA/Rosetta/Philae/ROLIS/DLR / HANDOUT MANDATORY CREDIT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Falls Sie zwischen 13 und 16 sind, können Sie dieses Bild leicht nachstellen. Machen Sie eine Nahaufnahme Ihrer öligen Stirn und legen Sie den Instagram-Filter «Inkwell» drüber.  Bild: EPA/ESA/Rosetta/Philae/ROLIS/DLR

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«Rosetta»-Hoffnungen zerschlagen: Komet «Tschuri» zu klein für Asylbewerber

buzz orlger

Paris (den). Die Nachricht der Europäischen Weltraumorganisation ESA ist niederschmetternd. Wie erste Untersuchungen zeigen, bietet der Komet «Tschuri» zu wenig Platz für Asylbewerber. Vermessungen zu Folge soll der stinkende Gesteinsbrocken gerade mal eine Länge von 4,1 Kilometern aufweisen. Er unterscheidet sich bis auf den unangenehmen Geruch daher kaum von aargauischen Kleinstädten. 

Diese Nachricht trifft vor allem Schweizer Rechtsparteien hart. Sie hatten grosse Hoffnungen in die «Rosetta»-Mission gesteckt. «Wir dachten, dass «Tschuri» mindestens Platz für 50'000 Ausländer bietet. Vielleicht 60'000, wenn man sie einigermassen geschickt stapelt. In das Projekt haben wir sogar Parteispenden fliessen lassen», sagt Parteisprecher Rudolf Braun enttäuscht. Gestern habe er mit seinen Parteigenossen noch auf die Landung angestossen, heute habe ihn der deprimierende Alltag als Zollbeamter wieder. «Alles in mir drinnen schmerzt. Wie damals, nach der Abstimmung zum Gripen.» Ihm bleibe nur noch die Aussicht auf eine Annahme von Ecopop.

Italien setzt weiterhin auf Boote

Auch in Italien weicht die Hoffnung der Enttäuschung. «Die Reise zu «Tschuri» dauert 10 Jahre. Wie Tests mit Kakerlaken zeigen, würde nur die Hälfte der Asylbewerber den Flug überleben. Sie in Booten vor der Küste kentern zu lassen ist also weiterhin die humanere Methode, sich dem Problem anzunehmen», sagt Marco Paroli vom italienischen Amt für Asylwesen. 

In this Picture released by the Italian Navy, Monday, Aug. 25, 2014, migrants wait to be boarded on the San Giusto Navy ship, along the Mediterranean sea, off the Sicilian island of Lampedusa, Saturday, Aug. 23, 2014. Italian Interior Minister Angelino Alfano renewed his demand for the European Union to relieve pressure on Italy, which has seen some 100,000 migrants arrive so far this year alone. The country says it spends 9.5 million euros ($13 million) a month to operate the beefed-up air and sea patrols that were launched after more than 360 migrants drowned off the Italian island of Lampedusa last October.

Für Unterhaltung auf der MS-Lampedusa ist gesorgt. Der Mann im weissen Anzug erklärt den Spielern aus Afrika gerade, wie die Paintball-Pistolen funktionieren.  Bild: AP/Italian Navy

Der «Rosetta»-Mission kann er trotzdem etwas Positives abgewinnen. «Der Komet ‹Tschuri› ist umgeben von einer Gashülle. Der Schwefelwasserstoff, der dort zu finden ist, riecht unter irdischen Bedingungen nach faulen Eiern. Ausserdem gibt es nach Pferdestall stinkendes Ammoniak und beissendes Formaldehyd. Also eine Duftmischung, wie Sie sie in sämtlichen italienischen Asylunterkünften (Brücken, stillgelegte Bahnhöfe, alte Lagerhallen) finden. Dass es da oben gleich stinkt wie hier unten, ist ja schon mal ein Hoffnungsschimmer.»

Packend wie die Olympischen Spiele

Bei der Europäischen Weltraumorganisation feiert man die Landung noch immer ausgelassen, auch wenn durch «Rosetta» das Asylproblem nicht gelöst wird. «Die ewigen Nörgler können uns mal gestohlen bleiben. Wir haben für einige Stunden packende Unterhaltung gesorgt. Es war wie die Eröffnung der Olympischen Spiele. Einfach in Schwarz-Weiss und ohne Feuerwerk, dafür aber mit hippen Computeranimationen», so Forschungsleiter Professor Hanspeter Dietrich.  

Sein Team sei extrem stolz, den Kometen erreicht zu haben. Er könne es kaum erwarten, der Menschheit Ausserirdische, ein Heilmittel gegen Krebs oder irgendwas anderes zu präsentieren, dass die immensen Kosten für das Projekt rechtfertigen würde. 

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Hart recherchierte Fakten, fundierte Kritik und realistische Analysen? Die gibt es anderswo. Chefredaktor Buzz Orgler und sein Praktikant Pavel Kulicka decken auf, was keiner wissen will. Ob Berichte über Schwulenhasser, die in Russland Asyl beantragen oder mit Zwiebeln verunreinigte Kebabs, die beiden gescheiterten Journalisten sind sich für keine satirische Schlagzeile zu schade. Und schneller als die Wahrheit sind sie noch dazu. 

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