USA
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FILE - In this July 31, 2019 file photo, National security adviser John Bolton speaks to media at the White House in Washington. (AP Photo/Carolyn Kaster)
John Bolton

Ehemaliger nationaler Sicherheitsberater: John Bolton im Juli 2019. Bild: AP

«Aus Angst, was ich sagen könnte?» – Zensur-Vorwürfe ans Weisse Haus von Ex-Berater Bolton



John Bolton, der frühere Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, hat dem Weissen Haus Versuche vorgeworfen, ihn auf Twitter mundtot zu machen. Bolton setzte am Freitag mehrere Tweets über seinen bisherigen Account ab und schrieb, das Weisse Haus habe ihm zuvor den Zugang zu diesem Twitter-Konto verweigert.

«Aus Angst, was ich sagen könnte?», schob er nach. Es tue ihm leid, dass er jene enttäuschen müsse, die geglaubt hätten, er sei abgetaucht, spottete er. Es sei gelungen, seinen Twitter-Account zu «befreien». Er sei froh, nun dort zurück zu sein. Bolton ergänzte später, nicht das Weisse Haus habe ihm den Zugang zu seinem Account wieder gewährt, sondern Twitter habe ihm die Kontrolle zurückgegeben.

Trump hatte im September völlig überraschend die Entlassung Boltons verkündet. Der Präsident begründete den Rausschmiss mit inhaltlichen Meinungsverschiedenheiten. Bolton stellte die Dinge damals anders dar und schrieb am selben Tag auf Twitter, er selbst habe dem Präsidenten seinen Rücktritt angeboten. Zwischenzeitlich hatte Bolton keinen einzigen Tweet abgesetzt.

Auf die Frage, ob er Bolton den Zugang zu dessen Twitter-Account verweigert habe, sagte Trump am Freitag in einem Telefoninterview des US-Fernsehsenders Fox News: «Natürlich nicht.» Er habe ein gutes Verhältnis zu Bolton gehabt. Die beiden hätten einfach bei einigen Dingen unterschiedliche Ansichten gehabt.

In den laufenden Impeachment-Ermittlungen gegen Trump tauchte der Name Bolton bei Zeugenbefragungen immer wieder auf – und die Frage, was er von den Vorgängen in der Ukraine-Affäre wusste. Offen ist bislang, ob Bolton selbst vor dem Kongress aussagen wird.

Laut einem Bericht der «New York Times» hat sein Anwalt signalisiert, dass Bolton selbst Kenntnis von «vielen wichtigen Treffen und Unterhaltungen» in der Affäre habe. (cbe/sda/dpa)

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30Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Therealmonti 23.11.2019 14:52
    Highlight Highlight Wenn Bolton wirklich etwas an seinem Land liegt, geht er mit seinem Wissen über Trump an die Öffentlichkeit.
  • Lunaral 23.11.2019 13:19
    Highlight Highlight So, so, wenn der Twitteraccount gesperrt ist, gibt es also heutzutage für einen amerikanischen Politiker keine andere Möglichkeit, seine Meinung der Öffentlichkeit kundzutun? 🤔
    Wenn doch da wenigstens die Chance bestünde, an einem öffentlichen Hearing vor laufenden Kameras auszusagen.
    Oh wait...
  • Basti Spiesser 23.11.2019 12:56
    Highlight Highlight Anscheinend hätte er einfach sein Passwort vergessen...
  • Noblesse 23.11.2019 10:35
    Highlight Highlight Rechtstaatlichkeit heisst, Beweise von Unrecht sicherzustellen. Wehe du bist in der US-Abklärungs-Zange, dann gut Nacht. Die halbe Truppe von Trump ist schon verurteilt. Zeugenstand ist da oft der letzte Ausgang. Deshalb warte ich auf BOLTON...
  • DieFeuerlilie 23.11.2019 09:57
    Highlight Highlight Was sollen diese kindischen Spiele, Mr Bolton?

    Um sich äussern zu können, brauchen Sie kein Twitter.

    Wenn Sie etwas zu sagen haben, können Sie das problemlos tun.
    Zum Beispiel vor dem Kongress.
    Unter Eid.

    Wenn Sie das nicht tun, sind Sie bloss ein Schaumschläger. Eine Nebelkerze. Der übelsten Sorte by the way..
    Oder vielleicht auch nur ein billiger Buchpromoter.

    Wie können all diese Menschen (Bolton, Pompeo, Mulwaney und Andere) noch ruhig schlafen, mit dem Wissen, eine orange Bombe mit extrem kurzer Zündschnur im Weissen Haus sitzen zu haben?

    Ich versteh‘s einfach nicht!
  • Firefly 23.11.2019 08:23
    Highlight Highlight Twitter und Co. sorgen für die Infantilisierung der Politik.
    • Com Truise 23.11.2019 08:58
      Highlight Highlight Infantile Politiker auch.
    • Firefly 23.11.2019 09:01
      Highlight Highlight @Com Truise Stimmt, Twitter und Co. sind eigentlich nur Katalysatoren.
  • Herbibi 23.11.2019 04:10
    Highlight Highlight Jetzt kann der finstere Bolton noch zu einer Lichtgestalt werden. So what.
  • Jaklar 23.11.2019 03:49
    Highlight Highlight Dann soll er aussagen. Da trump ja unschuldig ist, wird es ihn nicht gross stören. Und die amis dürfen es ja hören.
    Wäre eine gute möglichkeit noch mehr zeugen zu hören. Der war jetzt sicher direkt dabei.
  • sweeneytodd 23.11.2019 00:37
    Highlight Highlight Schon traurig wenn ein Bolton zum Hoffnungsträger des amerikanischen Stattes wird.
  • My Senf 23.11.2019 00:17
    Highlight Highlight I ❤️ Twitter
  • TingelTangel 23.11.2019 00:01
    Highlight Highlight Tja mit der Zeit wächst die Zahl von Geschassten die noch ne Rechnung offen haben.
  • roger.schmid 22.11.2019 23:39
    Highlight Highlight Tja, wenn es doch nur eine Möglichkeit gegeben hätte, sich an anderer Stelle zu äussern... 🙄
    • My Senf 23.11.2019 09:35
      Highlight Highlight Twitter ist die einzig wahre!
      Keine Reporter dazwischen keine Zeitung kein TV Sender
      Was einer schreibt ist was er sagen will
      Um die Leier mit „man hat mein Konto gehackt“ gilt hier nicht!
    • Jaklar 23.11.2019 10:36
      Highlight Highlight Das problem mit twitter ist, dass jeder jeden mist schreiben kann. Und viele twitter user glauben das einfach. Zudem liest twitter mit.
      Unter dem strich ist twitter eher gefährlich als nützlich.
      Bin da wieder weg. Da hat es mir zu viele id......
      Das beleidigt meinen intellekt
    • I_am_Bruno 23.11.2019 10:47
      Highlight Highlight Habe ich mir auch gedacht. Es ist ein Trauer Spiel. Gestandene Männer mit einer riesen Klappe werden zu Schosshündchen wenn es um eine Position im weissen Haus geht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kubod 22.11.2019 23:34
    Highlight Highlight Entweder er sagt gleich alles oder er teased rum, damit die Leute sein Buch kaufen, das in Kürze in die Läden kommt oder - er sagt nix und ärgert vorher noch ein wenig seinen Ex-Chef.
    Soap Opera ongoing
  • qolume 22.11.2019 23:13
    Highlight Highlight Now we realize how deep the rabbit hole goes...
    • Wiedergabe 23.11.2019 09:44
      Highlight Highlight In solch verrückten Zeiten wünscht man sich eine rote Pille.
    • Statler 23.11.2019 10:19
      Highlight Highlight Wenn Bolton aussagt: «it means buckle your seatbelt, Dorothy, cause Kansas is going byebye» ;)

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