USA
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Deputies, federal agents and rescue personnel, converge on Great Mills High School, the scene of a shooting, Tuesday morning, March 20, 2018 in Great Mills, Md. (AP Photo/Alex Brandon )

Krankenwagen vor der Great Mills Highschool in Maryland. Bild: AP/AP

Schon wieder Schüsse an High School in den USA – Polizist erschiesst Angreifer



Ein Schüler hat im US-Bundesstaat Maryland an seiner High School das Feuer eröffnet und ist nach einem Schusswechsel mit einem Polizisten ums Leben gekommen.

Zuvor habe er zwei Menschen verletzt, sagte der Sheriff des Bezirks St. Mary's, Tim Cameron. Betroffen war am Dienstagmorgen (Ortszeit) die Schule in der Ortschaft Great Mills etwa 90 Autominuten südöstlich von Washington.

Der Täter wurde von dem an der Schule stationierten Polizisten gestellt und in einen Schusswechsel verwickelt. Der Polizist blieb unverletzt. Der Sheriff sagte, der Schüler habe die Schule betreten und ein Mädchen angeschossen. Danach sei ein Junge angeschossen worden. Das Mädchen war in kritischem Zustand, der Junge stabil.

Hinweise auf frühere Beziehung

Es gebe Hinweise, dass der Schütze früher eine Beziehung mit dem Mädchen gehabt habe. Dies werde weiter untersucht, sagte Sheriff Cameron.

Die Schule blieb für Stunden abgeriegelt. Etwa 1600 Schüler besuchen die Great Mills High School. Sie wurden mit Bussen an eine andere Schule gebracht.

Der neuerliche Überfall auf eine US-Schule ereignete sich nur wenige Tage vor einer grossen Protestveranstaltung für schärfere Waffengesetze. Unter dem Motto «Marsch für unsere Leben» wollen in der Hauptstadt Washington DC Zehntausende auf die Strasse gehen.

Sheriff Cameron sagte, seine Einheit sei auf Zwischenfälle wie diesen vorbereitet. Er bedauerte, dass trotz des Polizisten an der Schule (School Resource Officer, SRO) zwei Schüler angeschossen wurden.

Vergangenen Mittwoch hatten USA-weit Zehntausende Schüler mit kurzen Ausständen gegen die ihrer Ansicht nach zu laxen Waffengesetze protestiert. Schüler der jetzt angegriffenen Great Mills High School beteiligten sich daran.

Die Proteste hatten sich formiert, nachdem am 14. Februar ein 19-Jähriger in Parkland (Florida) 14 Schüler und 3 Erwachsene erschossen hatte. In den USA gibt es seither eine breite Schülerbewegung für schärfere Waffengesetze. Die Politik hat sich bislang nicht entscheidend bewegt. Nach Parkland hatte sich US-Präsident Donald Trump dafür stark gemacht, Lehrer zu bewaffnen. (sda/afp/dpa/reu)

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19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Frank Morgan III 20.03.2018 21:29
    Highlight Highlight Alle 4 Stunden wird in Chicago jemand angeschossen und keine Sau interessiert es, weil meist keine AR15 verwendet werden und weil es ja "nur Gangs sind die sich beschiessen." Aber passiert etwas an einer Schule tun alle überrascht. Wer das Problem anpacken will sollte mit der Sensationsgeilheit aufhören und nicht nur das Werkzeug sondern auch die Beweggründe hinter solchen Taten hinterfragen.
  • Frank Morgan III 20.03.2018 18:25
    Highlight Highlight Verbietet doch gefälligst slle Waffen (Ausser Jäger und Biathlon oder so) niemand braucht Waffen nicht in USA und schon gar nicht hier!
    • huck 21.03.2018 04:04
      Highlight Highlight Und ich will ein Einhorn.
  • nick11 20.03.2018 18:14
    Highlight Highlight Strengere Waffengesetze -> ok, sinnvoll und nötig.
    Aber irgendwie geht mir mittlerweile das wichtigste verloren: Wieso gibt es so viele Menschen, die am liebsten die ganze Schule töten möchten, und was kann man dagegen tun? Längerfristig wirds nur besser, wenn man das Problem an der Wurzel löst, und das sind leider nicht die Waffen.
  • Herr Noergler 20.03.2018 17:29
    Highlight Highlight Einmal mehr.
    User Image
  • Gustav Echtzeit 20.03.2018 17:24
    Highlight Highlight Wieso werde ich das dumpfe Gefühl nicht los, dass die Waffenlobbylisten das Argument hervorbringen werden, dass der Eingriff des Sicherheitsbeamten zur Begrenzung des Ausmass der Schiesserei beigetragen hat und somit bewaffnetes Personal an Schulen sogar befürworten werden.
    • Mugendai 20.03.2018 18:33
      Highlight Highlight Weils so ist. Oder welche Schule würdest du für einen Anschlag wählen: Eine scharf bewachte, oder eine gun free zone?
    • Watson=Propagandahuren 20.03.2018 19:04
      Highlight Highlight Denkst du wenn der bewaffnete Security nicht dort gewesen wäre, hätte der Täter einfach aufgehört?
      Glaubst du jemanden der Menschen ermorden will, interessiert sich für strenge Waffengesetze?
    • Gustav Echtzeit 21.03.2018 10:16
      Highlight Highlight Meiner Meinung nach löst man mit dem Aufstocken von Waffen an Schulen nur das oberflächliche Problem (die Schiesserei) - so hart das auch klingen mag. Jedoch hat es keine Auswirkungen auf die Ursache des Problems.
      Man sollte sich wirklich mal fragen, weshalb solche Jugendliche überhaupt Amok laufen und wie sie an Schusswaffen gelangen. Erst wenn man das Problem am Ursprung packt, kann das Problem auch langfristig gelöst werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Neemoo 20.03.2018 16:22
    Highlight Highlight Wie lange wollen sich die US-Bürger noch blenden lassen von diesem "Trump" und dieser Regierung?
    Ich denke und hoffe da kommt "ä fadägradä" zurück!
    Mich macht das nachdenklich, wütend und auch traurig, dass eine solche Nation, es nicht zustande bringt dieses Problem zu lösen.
    Aber mir ist auch klar wenn die USA für die Armee 300 Billionen Dollar budgetiert hat, da kann nichts raus kommen.
    Schafft diesen blonden Wix...r weg liebe Amis!
    • Posersalami 20.03.2018 16:39
      Highlight Highlight Was kann Trump denn dafür, dass die USA seit ewig diese desaströse Politik bezüglich Waffenbesitz macht?
    • iHero 20.03.2018 16:44
      Highlight Highlight Hat nur bedingt mit Trump zu tun. Es sind die grossen Lobbies, die in den USA ihre Finger viel zu tief in der Politik drin haben. Es gibt da drüben kaum mehr unabhängige Politiker. Wobei, wenn ich es recht bedenke, ist das auch in der Schweiz ein schwieriges Thema.
    • Yusuke Urameshi 20.03.2018 16:46
      Highlight Highlight Meiner Meinung nach greift es zu kurz die alleinige Schuld nur bei der Trump Administration zu suchen. Wie Radiochopf schon erwähnt hat, ist die Waffenproblematik ein gesellschaftliches Problem, dass weit in die Vergangenheit zurück reicht.
      Auch frühere Regierungen (ob demokratisch oder republikanisch) haben sich in dieser Hinsicht nicht mit Ruhm bekleckert...
    Weitere Antworten anzeigen
  • pierolefou 20.03.2018 15:50
    Highlight Highlight Solange das existierende Waffengesetz nicht geändert wird, müssen wir uns leider mit solchen Headlines fast tag-täglich abfinden. Sehr traurig, aber wahr.
  • lilie 20.03.2018 15:11
    Highlight Highlight Und wer ist diesmal schuld? Die Mexikaner? Die Moslems? Die Schwulen?

    Wenns nicht so tragisch wäre, würde man am liebsten lachen. Aber das Lachen bleibt einem ja wirklich im Hals stecken...
    • Pana 20.03.2018 17:09
      Highlight Highlight Kommt wie immer auf den Täter drauf an.
      User Image
  • DeineMudda 20.03.2018 15:02
    Highlight Highlight Und (leider fast) täglich grüsst das Murmeltier :(

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