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epa08762772 Real Madrid's goalkeeper Thibaut Courtois reacts after a goal of Shakhtar Donetsk during the UEFA Champions League group B soccer match between Real Madrid and Shakhtar Donetsk at Alfredo Di Stefano stadium in Madrid, Spain, 21 October 2020.  EPA/JUANJO MARTIN

Gleich drei Mal muss Real-Keeper Thibaut Courtois gegen Schachtar Donezk hinter sich greifen. Bild: keystone

Schöner als dieses Tor ist nur der Steilpass dazu – und 7 weitere Highlights vom CL-Abend

Auch der zweite Champions-League-Abend der Saison bot einige Highlights. Wir haben die besten Szenen und Momente vom Mittwoch zusammengefasst.



Wie der Blitzius

Das nennt man dann wohl einen gelungenen Einstand. Reals Vinicius Junior stand gegen Schachtar Donezk gerade mal ein paar Sekunden auf dem Platz, als er sich den Ball vor dem Schachtar-Strafraum eroberte und ihn prompt zum 2:3 an Goalie Anatoli Trubin vorbeischob. Zum Zeitpunkt des Treffers stand der 20-jährige Brasilianer gerade mal 15 Sekunden auf dem Platz.

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Vinicius trifft gegen Schachtar blitzschnell. Video: streamable

Weniger brillant war Vinicius' Rolle beim vermeintlichen 3:3-Ausgleich der Madrilenen. Da blieb der Youngster nämlich im Abseits direkt vor dem Torhüter der Ukrainer stehen und irritierte diesen. Nach Intervention des Videoassistenten wurde der Treffer von Federico Valverde korrekterweise aberkannt.

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Vinicius steht im Abseits. Video: streamable

No Ramos, no Party

So stand Real Madrid am Ende ohne Punkte da. Eine 2:3-Heimniederlage gegen Schachtar Donezk. Zum ersten Mal überhaupt in ihrer Klubgeschichte verloren die Madrilenen ein Auftaktspiel in die Champions-League-Saison. Und das alles nur, weil Sergio Ramos verletzungsbedingt fehlte.

Du findest diese Erklärung zu einfach? Sie hat aber Hand und Fuss. Von den letzten acht Champions-League-Spielen, die Real ohne seinen Abwehrchef bestreiten musste, hat es nur eines gewonnen (gegen Brügge). Sonst gab es Niederlagen gegen Manchester City, PSG und Juventus, aber auch gegen Ajax oder zwei Mal gegen ZSKA Moskau.

Wie alt die Real-Abwehr ohne Ramos aussah, lässt sich perfekt anhand des dritten Gegentors aufzeigen. Linksverteidiger Marcelo musste wegen eines Steilpasses von Schachtar in die Mitte ziehen. Während Stammverteidiger Raphaël Varane seine Seite gut abdeckte, joggte Ramos-Ersatz Eder Militao gemütlich zurück und realisierte nicht, dass von hinten Torschütze Solomon angerauscht kam. Varane versuchte noch, den Bock seines Mitspielers auszubügeln, da war es aber schon zu spät.

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Eder Militao (mit der Rückennummer 3) joggt gemütlich nach hinten und verschuldet so das dritte Tor von Schachtar Donezk. Video: streamable

13 Corona-Fälle? Kein Problem!

Ein gewichtiger Ausfall? Da kann Schachtar Donezk nur müde lachen. Denn bei den Ukrainern wurden im Vorfeld des Spiels gegen Real Madrid insgesamt 19 positive Tests gemeldet, darunter auch zehn Spieler der ersten Mannschaft. Gegen Real fehlten neben den Brasilianern Tayson und Alan auch Yevhen Konoplyanka, Viktor Kovalenko, Sergey Kryvtsov und Junior Moraes.

Da Donezk dank einigen Junioren dennoch mehr als 13 Spieler aufbieten konnte, durften sie den Match nicht verschieben lassen. Darüber sind sie nach dem 3:2-Auswärtssieg in Madrid sicher plötzlich ganz froh.

Zucker von Neuhaus

Das Schmankerl des Tages geht auf das Konto von Florian Neuhaus. Und es ist kein Tor, sondern ein unfassbarer Traumpass, aus dem dann die späte 2:1-Führung Gladbachs gegen Inter Mailand resultiert.

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Traumpass von Neuhaus, Hofmann verwertet zwischen den Beinen von Handanovic hindurch. Video: streamable

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Bild: giphy

Weil Romelu Lukaku in der 90. Minute aber ein zweites Mal trifft, reicht es Gladbach dennoch nicht zum Sieg. Für den Belgier war es das 9. Europacup-Spiel in Folge mit mindestens einem Tor.

Pepe ist noch ganz der Alte

Seit Pepe von Real Madrid zum FC Porto gewechselt ist, ist er etwas aus dem Rampenlicht verschwunden. Doch beim Spiel gegen Manchester City bewies der Innenverteidiger, dass er noch ganz der Alte sein kann. Und damit meinen wir seine verrückte Seite.

Kurz vor Schluss – City führte da bereits mit 3:1 – geriet der Portugiese mit Raheem Sterling aneinander. Pepe gefiel nicht, dass sich sein Gegner aus seiner Sicht etwas leicht fallen liess, schrie ihn an und rammte ihm anschliessend das Knie in die Seite. Während der Porto-Captain abgelenkt war, lief das Spiel weiter und Rodri verpasste das 4:1 für die Engländer nur wegen einer Glanzparade von Agustin Marchesin, der den Ball noch an den Pfosten lenkte.

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Pepe legt sich mit Sterling an, Rodri profitiert fast. Video: streamable

Penalty oder kein Penalty?

Der Sieg von Manchester City gegen Porto war am Ende souverän, basiert aber auf einem strittigen Entscheid. Nachdem die Engländer früh in Rückstand geraten waren, glich Sergio Aguero per Penalty aus.

Doch der Entscheid war strittig. Das Foul von Pepe ist ein klarer Fall. Doch zuvor steht Ilkay Gündogan Porto-Goalie Agustin Marchesin auf das Bein.

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Pepe räumt Sterling aus dem Weg, Aguero versenkt. Video: streamable

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Doch bereits zuvor steht Gündogan dem gegnerischen Keeper aufs Bein. Video: streamable

Stürmerfoul oder nicht? Der VAR schritt nicht ein und liess den Penalty-Entscheid vom lettischen Schiedsrichter Andris Treimanis stehen.

Was meinst du – Stürmerfoul oder nicht?

Bayern in Form

Der Titelverteidiger ist bereits wieder in Topform! Die Bayern liessen Atletico Madrid beim ersten Auftritt in der Königsklasse seit dem Titelgewinn im August keine Chance und gewannen gleich mit 4:0. Und das ohne Leroy Sané, Serge Gnabry und für einmal auch ohne Tor von Robert Lewandowski.

Einzig Thomas Müller war nach dem Spiel nicht ganz zufrieden. Nicht etwa wegen seiner Leistung (eine Vorlage) oder der des Teams, sondern wegen jener des Schiedsrichters. Müller kassierte in der 21. Minute nämlich eine gelbe Karte wegen einer Nichtigkeit. Der Bayern-Akteur beschwerte sich auf seine gewohnt «müllersche» Art:

«Wir spielen gegen Atletico Madrid, die grösste Rabaukentruppe der Welt. Und ich sehe für so etwas Gelb? Wollt ihr mich verarschen? Was ist hier los?»

Thomas Müller

Wer ist Marcus Thuram?

Keine ID? Kein Problem! Als Gladbach-Stürmer Marcus Thuram vor dem Spiel gegen Inter Mailand ohne Akkreditierung beim Giuseppe-Meazza-Stadion auftauchte, zückte er kurzerhand sein Handy und googelte sich selbst. Danach hielt der Franzose dem Ordner den Wikipedia-Beitrag zu seiner Person unter die Nase – mit Erfolg. Thuram durfte ins Stadion, auf den Platz und holte dort den Penalty heraus, der zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich führte.

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