Tennis
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epa08142973 Andrew Harris of Australia reacts while playing against Matteo Berrettini of Italy during a first round match on day one of the Australian Open tennis tournament at Melbourne Arena in Melbourne, Australia, 20 January 2020.  EPA/LUKAS COCH AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT  EDITORIAL USE ONLY

Andrew Harris fordert, dass im Tennis die Preisgelder fairer verteilt werden. Bild: EPA

Weltnummer 204 attackiert Federer: «Er will das Geld an der Spitze halten»



Der internationale Tennis-Zirkus bleibt in der Corona-Pause voller Spannungen. Nach dem Adria-Tour-Desaster, Alexander Zverevs Partyausflug in Monaco und dem damit verbundenen Twitter-Streit zwischen Nick Kyrgios und Boris Becker wird weiterhin kontrovers über die Wiederaufnahme des Spielbetriebs und über eine mögliche Hilfe für tiefer klassierte ATP-Spieler diskutiert.

Andrew Harris knöpft sich im Podcast «Break Point» mit Roger Federer, Rafael Nadal und Novak Djokovic die absoluten Topspieler vor. Sie würden zu wenig für die weniger Privilegierten tun, wenn es um die Verteilung der Preisgelder geht, so der Vorwurf der australischen Weltnummer 204: «Roger, Rafa und Novak sind so lange an der Spitze, dass sie fast vergessen, wie es ist, auf den unteren Positionen zu sein.»

Federer Nadal Djokovic

Sie sind die Besten, kümmern sich aber laut Harris zu wenig um ihre Kollegen auf den hinteren Rängen der Weltrangliste. Bild: Shutterstock

Vor allem dem «Maestro» gehe es nur ums Geld. «Ich weiss, Federer geht es nur darum, das Geld an der Spitze zu behalten. Er mag in der Öffentlichkeit sagen, was die Leute hören wollen. Dass er dafür sei, mehr Geld an Spieler mit niedrigerem Rang zu verteilen. Aber wenn dann darüber abgestimmt wird, bevorzugt er es, das Geld an der Spitze zu halten.»

Von den «Big 3» sei es am ehesten Spielerrat-Präsident Djokovic, der sich um die Anliegen der Akteure ausserhalb der Top 100 kümmere. «Ich bin nicht sicher, ob es genug ist, aber von diesen dreien denke ich, dass er am meisten tut.» Das Trio sei von der Preisgeld-Diskussion nicht betroffen, «deshalb engagiert es sich nicht.»

Harris ist 26 Jahre alt und hat in seiner neunjährigen Profi-Karriere bislang 235'903 US-Dollar eingespielt. Er fordert Änderungen. Sein Vorschlag: «Ich denke, wir brauchen ein System, in dem wir 300 Spieler unterstützen können». Die Top 300 sollten vom Sport leben können, meint er. Derzeit sehe es allerdings ganz anders aus: «Die breite Öffentlichkeit hat keine Ahnung von den grossen Unterschieden beim Preisgeld. Der Reichtum wird an der Spitze verteilt!»

epaselect epa08142934 Andrew Harris of Australia in action against Matteo Berrettini of Italy during a first round match on day one of the Australian Open tennis tournament at Melbourne Arena in Melbourne, Australia, 20 January 2020.  EPA/LUKAS COCH AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT  EDITORIAL USE ONLY

Andrew Harris hat in seiner Karriere bislang ein Doppel-Turnier auf der Challenger-Tour gewonnen. Bild: EPA

Ausserhalb der Top 100 verliere man aktuell eher Geld, so Harris. Deshalb die Forderung: «Die Verantwortlichen bei der ATP müssen mehr tun, um den Jungs ausserhalb der Top 100 zu helfen, weil es dort immer noch ein verdammt gutes Level gibt. Es geht nur darum, die Chancen zu nutzen und sie zum nächsten Level zu bringen.» (pre)

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    Alle Leser-Kommentare
  • P. Meier 02.07.2020 14:00
    Highlight Highlight Wenn ich mich nicht schwer irre, wird der Verteilschlüssel der Preisgelder durch die Veranstalter und die ATP gemacht. Daneben wäre der gelobte Herr Djokovic Vorsitzender des Spielerrats und könnte da sicher etwas bewegen. Öffentlich Federer und Nadal angehen bringt natürlich mehr Medienecho, als wenn man gegen ATP und Veranstalter schreibt.
  • Talken 02.07.2020 09:58
    Highlight Highlight Ist es nicht so, dass es in sehr vielen Sportarten und Berufen eine sogenannte Elite gibt, die sehr viel Geld verdient? Und, ist es nicht so, dass wir als Zuschauer dieser Sportarten, als Werbung-Seher und Produkte-Käufer und als engagierte Angestellte dazu beitragen, dass es so ist. Wenn sich jemand an diesen grossen Einkommen stört, könnte er ja den Sport einfach übersehen und die beworbenen Produkte nicht kaufen. Aber die meisten Kommentierenden tun gerade das nicht. Und darum verdienen solche Sportler soviel und weil sie einfach besser sind als andere. Ist überall im Leben so. Augen auf!
  • Therealmonti 02.07.2020 07:21
    Highlight Highlight Er kann doch jederzeit als Tennisprofi aufhören, sich einen anderen Job suchen um seinen Lebensunterhalt zu verdienen und Tennis hobbymässig spielen. Das tun zum Beispiel auch Millionen andere Sportler. In jeder Sportart. Etwa Fussball oder Eishockey oder Skifahren oder, oder... Und dann gibt es auch noch Sporarten, in denen vermutlich nicht mal die Top-Ten von ihrem Leben können: Kanusport, Rudern, Bogenschiessen, und, und und.
  • Schneider Alex 02.07.2020 06:10
    Highlight Highlight Eine Neuverteilung der Tennispreisgelder ist schon längst fällig!
  • Team Insomnia 01.07.2020 21:11
    Highlight Highlight Ist ja schon länger bekannt, das der Dubai-Roger Geld sehr sehr mag. Privat Stunden für Öl-Scheichs nicht vergessen...
    • Bildung & Aufklärung 01.07.2020 22:58
      Highlight Highlight Blitz!

      Nicht weil du unrecht hast, ganz im Gegenteil, aber einfach so.

      Ich werde drum putzverruckt, wenn jemand meine Identifikationsfigur des herausragenden, reichen Schweizers kritisiert.

      'Rotschr-National' kritisieren? Blasphemie! Entzündet den Scheiterhaufen!
    • Team Insomnia 01.07.2020 23:07
      Highlight Highlight @Bildung & Aufklärung:

      Ein Herz von mir für so viel Ehrlichkeit. Top 👍🙂
    • Maragia 02.07.2020 09:51
      Highlight Highlight Jeder mag Geld, so what? Dann soll der Andere halt besser spielen, wenn er mehr verdienen möchte.
      Ich verdiene mit dem Sport den ich betreibe auch kein Geld, soll ich nun sagen, die Top-Sportler in meinem Bereich sollen ihr Geld abgeben? Lol
  • Eidi 01.07.2020 20:18
    Highlight Highlight Sind wir doch mal ehrlich, 95% wollen die top 10 spielen sehen. Durch diese Spieler generieren die Turniere ihre Tv Einnahmen und Sponsoring Gelder. Wieso sollte ein Top 300 Spieler, dessen Spiele nicht mal übertragen werden, daran beteiligr werden. Ist auch nur kapitalismus, nicht schwer zu verstehen.
  • marcog 01.07.2020 20:08
    Highlight Highlight 100 Tennisspieler können gut von ihren Einkünften leben. Es motzt die Nummer 200, dass das Geld so aufgeteilt worden soll, dass die besten 300 gut davon leben können. Ein Jahr später: die Nummer 400 beschwert sich, dass nur die besten 300 gut davon leben können und möchte, dass das Geld so aufgeteilt wird, dass die besten 500 davon leben können. Das wird sich nie ändern...
    • FrancoL 01.07.2020 20:23
      Highlight Highlight Etwas gerechtere Aufteilung wäre sicherlich nicht falsch, da die Spitzenspieler, ja auch noch wacker Werbegelder einsacken. Einsacken können sie es nur weil die Turniere eine gewisse Grösse haben und damit für Werbung attraktiv sind, also braucht es auch entsprechend viele Spieler.
  • Hank Moody 01.07.2020 19:29
    Highlight Highlight Dass vor allem Federer geldgierig ist, ist ja nichts neues.
    • Talken 02.07.2020 09:48
      Highlight Highlight Ob zu Recht oder nicht wird es immer Neider auf Menschen geben, die sehr viel Geld haben. Die Geldbesitzer werden dann Z.B. als Geldgierige bezeichnet. Jammern und fingerpointen ist eben gratis und wenn anonym machbar vielleicht sogar befriedigend.
    • Hank Moody 02.07.2020 23:08
      Highlight Highlight Kein anderer Sportler macht für so viele Firmen Werbung wie Federer.
      Ob ich neidisch auf ihn bin oder nicht tut dabei nichts zur Sache.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 01.07.2020 18:01
    Highlight Highlight «Federer geht es nur darum, das Geld an der Spitze zu behalten. Er mag in der Öffentlichkeit sagen, was die Leute hören wollen. Dass er dafür ist, mehr Geld an Spieler mit niedrigerem Rang zu verteilen. Aber wenn dann darüber abgestimmt wird, bevorzugt er es, das Geld an der Spitze zu halten.»

    Das ist auch eine typische Eigenschaft von Privilegierten. Man redet vornerum von Chancengleichheit und wenn man konkret an der Schule mehr Chancengleichheit einführen möchte, ist man plötzlich dagegen: Der Ali soll dem CH "Sascha-Levin-Noa" dann doch nicht den reservierten Platz am Gymnasium wegnehmen.
    • Bildung & Aufklärung 01.07.2020 20:47
      Highlight Highlight Das ist korrekt und sollte längt auch den Hinterletzten deutlich aufgefallen sein.

      Geht auch ins Prinzip, dass (einfach mal generalisiert) für die 'Schwächeren' und monetär Ärmeren seitens der 'Stärkeren' und monetär Reicheren nie Mitgefühl, Bewusstsein, Solidariät oder Herz übrig ist und man die Fairness/Angleichung wehement bekämpft.

      Gehts aber um die eigenen Pfründe/Interessen, dann werden höchstgradig heuchelnd und verlogen die 'Ärmeren' als Argument vorgeschützt, sie müssten sich doch auch z,B, billig Qualfleisch und die Billigflüge leisten können, man müsse an die armenArmen denken!
  • tobs. 01.07.2020 17:56
    Highlight Highlight Zwei Leute treffen sich zum Spass auf einem roten Hartplatz und spielen sich gegenseitig gelbe, flauschige Bälle zu. Geil wenn man dafür noch Geld erhält! Bei den Top 10 ist das Ganze ja unterhaltsam aber gewisse Gurkenspieler sollten froh darüber sein, überhaupt dafür zu kassieren.
  • heitere_fahne 01.07.2020 17:28
    Highlight Highlight Vielleicht sollten Federer und Co. mal "The Platform" anschauen.
    • supremewash 01.07.2020 19:09
      Highlight Highlight Foltern wollen wir sie auch nicht gleich
    • heitere_fahne 02.07.2020 09:05
      Highlight Highlight Ich glaube, da wurde zuviel in meinen Kommentar interpretiert oder ich habe mich schlecht ausgedrückt. Natürlich sollen sie diese Strapazen nicht durchmachen müssen. Ich meine nur, der Film illustriert sehr gut, was geschieht, wenn die "obere Elite" sich bedient und die Leute "unten" leer ausgehen.
  • Andij 01.07.2020 17:22
    Highlight Highlight Und wäre er die Nummer 475 sollten die Top500 davon leben können...
  • Hillary Clinton 01.07.2020 17:21
    Highlight Highlight Ähm, der Herr will wohl einfach auch im 5 Sterne Hotel residieren wie die Top 10. So siehts doch aus....
  • Carl Gustav 01.07.2020 17:10
    Highlight Highlight Ist halt sicher auch deprimierend, wenn du im tennisverückten Australien ein Lokalpromi bist, aber an ATP Turnieren immer auf die Fresse bekommst. Dann merkst du, dass du wohl doch nicht sooo talentiert bist.
    Vieleicht sollte der Herr einsehen ( und alle anderen auch), dass Nr. 300 nicht reicht um ein Leben als Superstar zu geniessen.
  • Rene Tinner 01.07.2020 16:56
    Highlight Highlight Harris hat in Bezug auf Federer sicher recht. Geld war ihm immer das Wichtigste. Siehe auch Teilnahme am Daviscup. Federer spielte immer dann, wenn die Schweiz vor dem Abstieg stand, so konnte er mit seinen Siegen brillieren und war immer der Liebling. Er ist ein eiskalter Geschäftsmann. Zu den schwächeren Tennisspieler meine ich, dass sie sich einen anderen Job suchen sollten, wenn sie vom Tennis nicht leben können. Aber 8 Stunden zu arbeiten ist nicht jedermanns Sache.
    • Roro Hobbyrocker 01.07.2020 17:32
      Highlight Highlight Ich bin mit dem Daviscup nicht einverstanden. Ein Toptennisspieler macht halt pro Jahr einige Tennispartien mehr als einer der auf Top 200 ist und vorallem härtere Partien. Der ganze Terminkalender ist so knapp und unlogisch Organiesier (Turnier Hartplatz USA, Daviscup Sand Italien, wieder Turnier Hartplatz USA), dass der Topspieler froh ist wenn er ein Wochenende kein Spiel hat und nicht viel in den Zeitzonen reisen müssen.
  • Bildung & Aufklärung 01.07.2020 16:48
    Highlight Highlight Und dass es dem Rotschr-National (abgesehen von seiner Leidenschaft für die Sportart) nur um den Stutz geht, ist sonnenklar. Warum sich gerade SchweizerInnen immer so aufregen wenn man diesen offensichtlichsten Fakt wiedergibt, ist auch ein Phänomen.

    Passt ja auch perfekt zum 'Nationalheld' der heutigen CH. Money, Money, Money, DAS Merkmal der CH und CHlerInnen.

    Man kann es auch anderen genau so ankreiden, aber dass Steinreiche wie er, mit soooviel Einfluss nicht viel, viel, viel mehr für all die Notleidenden/Missstände tun und lieber für Konzerne 177 Werbungen machen, ist widerlich.
    • MacB 01.07.2020 16:55
      Highlight Highlight Dir täte - deinem Namen entsprechend - etwas mehr Aufklärung auch gut. Roger Federer Foundation schon gehört? Was soll er denn noch tun? Er ist nach wie vor Tennisspieler und kann nicht 200 Tage im Jahr Brunnen graben in irgendwo.

      Statt mit dem Finger auf andere zu zeigen, frag dich doch mal, was du für all die Notleidenden tust, Daumen hoch auf Facebook mal ausgenommen?
    • Ichwillauchwassagen 01.07.2020 19:43
      Highlight Highlight @MacB: Foundations sind dann eher da um Steuern zu sparen mit dem Mäntelchen der Selbstlosigkeit.
      Nicht dass ich RF die Kohle nicht gönne aber es sind halt die Tricks der Superreichen und derer Steuervermeidungsgehilfen
    • Bildung & Aufklärung 01.07.2020 20:53
      Highlight Highlight (Ich bin - meinem Namen entsprechend - natürlich im Bilde über diese Fundation und - meinem Namen entsprechend - auch über die Hintergründe, wie dass es als Mittel zur Steueroptimierung dienen kann, usw.

      Das ist genau auch das erläuterte gesellschaftliche Phänomen/Problem:
      Ihr lässt euch sooo unfassbar einfach blenden und manipulieren. Fedi hat sein Fundatiönschen, haut da einen ganz kleinen Bruchteil seines immensen Vermögens rein, kann noch Steuern sparen und Imagpflege betreiben (Werbepartner entlöhnen das auch wieder ;-)) und Herr und Frau CH so: Oooh, was für ein Heiliger!
    Weitere Antworten anzeigen
  • MacB 01.07.2020 16:47
    Highlight Highlight Ich denke nicht, dass es Sache der Top 3 ist, auch wenn sie sich hin und wieder dazu äussern. Letztlich entscheiden die Veranstalter und der Verband, wer wieviel bekommt. Das wiederum hängt auch von den Sponsoren und der TV-Präsenz ab.

    Bei einem SPort, bei welchem so viele Millionen/Milliarden umgesetzt werden, müsste aber schon mehr drin sein. Da müssten die Top 500 locker davon leben können aber eben.
  • Bildung & Aufklärung 01.07.2020 16:41
    Highlight Highlight Luxus aka 1st World Problems.

    Davon abgesehen hat er recht.

    24k im Jahr - Sponsoring-, Werbe-, etc. Gelder mal ausgenommen - ist nicht sonderlich viel. Die meisten SchweizerInnen würden sich mit 25k im Jahr als Allerärmste der Allerärmsten titulieren.

    Er gehört aber zu den top 200 der Welt, das ist fertigkeiten- und leistungstechnisch üüüüüüüübermenschlich.
    Klar, ist nur Sportunterhaltung, beim Geldsuchti Fedi jedoch auch, und da finden alle: Momoll die zig hunderten Millionen sind verdient.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 01.07.2020 20:45
      Highlight Highlight Also wenn ich Profisportler wäre und nach 8 Jahren noch nicht über die Nummer 100, dann würde ich arbeiten gehen und den Sport als Hobby betreiben.
    • Bildung & Aufklärung 01.07.2020 23:15
      Highlight Highlight Verwundert mich nicht sonderlich, soweit ich mich anhand Beiträgen erinnere, pflegst auch du mehrheitlich eine stark materialistische, konsumorientierte Einstellung.

      Ja, viele sind so, dass sie den Stutz und schnöden Mammon über ihre Leidenschaft, Passion, ihr Innerstes stellen.

      Nicht klug, aber das eigene Bier.

      Ein durch. schweizer Fussballer (in bekanntenkreisen etc. dann das üüüüüberbiest) ist vielleicht knapp top 10'000, wenn überhaupt, nur so.

      nach 8 jahren noch nicht top100 genügt nicht... haha. 99.99...% aller Leute kommen nicht mal annähernd in solche Sphären.
  • tinu77 01.07.2020 16:22
    Highlight Highlight Eigentlich schon krass. Ich bin in meinem Beruf weltweit in etwa die Nummer 8'753 wenn überhaupt und kann extrem gut davon leben. Klar, die Verteilung ist viel ausgeglichener, ich denke, dass die Stars in meinem Feld vielleicht so um die 10 - 15 Mio pro Jahr kassieren und nicht die 30 - 50 mio wie Roger, Novak und Rafa. Allerdings können wir auch keine Werbung machen wo deren Grossteil des Einkommens herrührt. Zudem gehen wir ein deutlich kleiberes Risiko ein bei der Berufswahl als Tennisspieler. Ich verstehe diese Menschen. Eigentlich müssten auch die Top 1000 davon leben können.
    • Bildung & Aufklärung 01.07.2020 21:13
      Highlight Highlight Was hast du denn für einen Job (welches Feld/Branche), dass du das ganz grob (schon klar, du meintest es einfach als Beispiel und man kannst wohl kaum messen) dass du dann doch so extrem weit vorne in den Top 10k bist? Du bist irre gut, oder es ist ein seltenes Feld.

      Ein z.B. wirklich guter 'Bürogummi' ist irgendwie auf Platz 25 Million oder so. Man unterschätzt leicht, wieviele Menschen es heute gibt. Wie extrem hoch die Skill-Gaps sind.

      Meins nur so, überhaupt gar nicht als Kritik/Ungläubigkeit, reines Interesse an der Thematik.
  • Pana 01.07.2020 16:01
    Highlight Highlight "Die Top 300 sollten vom Sport leben können, meint er"

    Das seh ich eigentlich auch so.. Eine der reichsten und populärsten Sportarten der Welt, aber nur wenige können davon leben. Irgendwas läuft da recht schief.
  • Mia_san_mia 01.07.2020 15:46
    Highlight Highlight Oha da hats wohl Geld von Djokovic gegeben 💸
    • Bildung & Aufklärung 01.07.2020 16:56
      Highlight Highlight Nein, von Nestlé, CS, Rolex, Jura, Mercedes, Nike, Lindt, Sunrise, Barilla, Moet und und und...

      Ach so, du meinst nicht Federer. :-)

      Und mal im Ernst, warum sollte Djoko einem Harris Kohle rüberschieben, damit er sich für breitere Verteilung der Gelder an die 'tieferen' ATP-Nummern einsetzt?

      Djoko als absolute Topspitze würde finanziell dann ja auch einen Kürzeren ziehen... Macht also überhaupt keinen Sinn.

      Hauptsache bisschen 'gepöbelt' und schwadroniert ;-).
    • h1ghl1ght 01.07.2020 17:24
      Highlight Highlight Nur, weil mal einer, der ihn offensichtlich nicht wegen seinem Erfolg verachtet, etwas Positives aussagt, muss er bestochen worden sein? Neid ist grösste Form der Anerkennung und so
  • Finöggeli 01.07.2020 15:42
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