DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

KHL in der Schweiz: SKA St.Petersburg schlägt Dinamo Riga unspektakulär mit 3:1

26.11.2018, 22:4327.11.2018, 07:24
Nikolai Prokhorkin von St.Petersburg nach dem 1:0. 
Nikolai Prokhorkin von St.Petersburg nach dem 1:0. 
Bild: KEYSTONE

SKA St.Petersburg gewinnt das zweite KHL-Spiel auf Schweizer Eis im Zürcher Hallenstadion gegen Dinamo Riga 3:1. Die beiden osteuropäischen Teams bieten sehenswerte Hockeykunst, aber kein Spektakel.

Nicht alles lief beim Gastspiel der Kontinental Hockey League im Rahmen der KHL World Games am Schnürchen. Ausgerechnet beim Singen der russischen Nationalhymne streikte das Mikrofon im Hallenstadion immer wieder. Die zahlreichen Russen im nur zu einem Drittel gefüllten Rund übernahmen aber und überbrückten so die Panne.

Alle Highlights zum Spiel findest du hier – passend mit russischem Kommentar!
Video: streamable

St.Petersburg früh in Führung 

In der Folge wurde auf dem Eis hochklassiges Eishockey, aber nicht das grosse Spektakel geboten. Es brauchte einen kleinen Geniestreich, um die Differenz zwischen zwei sehr diszipliniert agierenden Teams zu schaffen. In der 43. Minute lancierte Nikita Gussew, einer von elf Olympiasiegern im Team von SKA, mit einem Laserpass Pawel Dazjuk. Dem 40-jährigen Starstürmer, der als einer der wenigen den Stanley Cup in der NHL, die Weltmeisterschaft und Olympia mindestens einmal gewonnen hat, genügte ein kleiner Haken, um sich freie Schussbahn zu verschaffen und das entscheidende 2:1 für St.Petersburg zu erzielen.

Das favorisierte St.Petersburg war früh durch Nikolai Prochorkin in Führung gegangen, die Letten glichen kurz vor Ende des zweiten Drittels durch den Kanadier Kevin Clark, vor drei Jahren eine Saison bei den SCL Tigers engagiert, aus. Zudem hatte Riga Pech mit zwei Pfostenschüssen. Das 3:1 fiel sieben Sekunden vor Schluss ins leere Tor.

Die KHL und die Verantwortlichen des organisierenden Dinamo Riga boten den Fans auch neben dem Eis einiges. Im Foyer des Hallenstadions konnte der riesige, aber hässliche Gagarin-Pokal, um den in der KHL gespielt wird, bewundert werden. Natürlich gab es Souvenirs. Die lettischen Cheerleader boten eine gute Show und wechselten für jedes Drittel ihr Outfit. Noch öfter taten dies Eisreinigerinnen, alles junge Frauen, deren Tenüs bei jedem TV-Break eine andere Farbe hatten.

Am Mittwoch spielt Dinamo Riga noch ein zweites «Heimspiel» gegen den aktuellen Leader der Western Conference, ZSKA Moskau. Die erste KHL-Partie in der Schweiz hatte SKA 2010 im Vorfeld des Spengler-Cups in Davos ebenfalls gewonnen (5:1 gegen Spartak Moskau). (sda)

Das Telegramm

Zürich. 4178 Zuschauer.

Tore: 5. Prochorkin (Tokranow/Gussew) 0:1. 39. Clark (Gillies) 1:1. 43. Dazjuk (Gussew) 1:2. 60. (59:53) Barabanow 1:3 (ins leere Tor).
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Riga, 4mal 2 plus 5 (Chafissullin) Minuten plus Spieldauer (Chafissullin) gegen St. Petersburg.
Bemerkungen: Pfostenschüsse: Gillies (17.), Malone (54,/beide Riga). Riga von 59:26 bis 59:53 ohne Goalie.

Unvergessene Eishockey-Geschichten

Alle Storys anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Unvergessen

Ein schrecklicher Unfall sorgt dafür, dass Petr Cech nie mehr ohne Helm spielt

14. Oktober 2006: Chelsea-Goalie Petr Cech prallt gegen Reading nach 16 Sekunden mit dem ungestümen Stephen Hunt zusammen. Der Tscheche erleidet dabei einen Schädelbasisbruch. Nur drei Monate später steigt Cech wieder ins Training ein – mit einem Kunststoff-Helm, der längst sein Markenzeichen ist.

Alex Frei, der zusammen mit Petr Cech bei Stade Rennes spielte, kommt bei dem Tschechen ins Schwärmen: «Er ist der kompletteste Goalie, mit dem ich zusammengespielt habe. Auf der Linie, fussballerisch, wie er den Strafraum beherrscht, seine Grösse: Er ist ein überragender Torhüter.»

Chelsea holt den damals 22-Jährigen im Jahr 2004 für 13 Millionen Euro nach London. Die Defensive der «Blues» wird mit dem neuen Keeper fast unüberwindbar. Petr Cech hält seinen Kasten in der Saison 2004/2005 …

Artikel lesen
Link zum Artikel