Coronavirus
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Eine Person nutzt die SwissCovid Contact Tracing App auf ihrem Smartphone, fotografiert am Donnerstag, 25. Juni 2020, in Lugano. (KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi)

Die SwissCovid-App unterstützt die Kantone beim Contact Tracing. Bild: keystone

Zürich ist bereits am Anschlag: Wie die Kantone mit dem Contact Tracing hadern

Mit den steigenden Corona-Fallzahlen rückt das Contact Tracing wieder ins Scheinwerferlicht. Zwar sind die Kantone besser vorbereitet als im Frühling, doch ob sie die steigenden Fallzahlen bewältigen können, bleibt unklar.



So schnell kann es gehen: Vor zwei Wochen schien es so, als sei Corona besiegt. Der Bundesrat beendete die ausserordentliche Lage und das Leben schien wie gewohnt weiterzugehen. Badis, Bars, Clubs: Alles ging wieder auf. Doch die Idylle hielt nicht lang: Mittlerweile verzeichnet die Schweiz wieder über 100 Corona-Fälle pro Tag.

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Um potenziellen Neuinfektionen Herr zu werden, forderte der Bund die Kantone bereits Anfang Mai dazu auf, Social-Tracing-Teams auf die Beine zu stellen. Diese sollten das Bewegungs- und Kontaktverhalten von positiv getesteten Personen gezielt zurückverfolgen.

Aber auch zwei Monate später scheint das noch nicht richtig zu funktionieren. Matthias Egger, Leiter der wissenschaftlichen Corona-Taskforce des Bundes, sagte am Mittwoch im Gespräch mit watson:

«Die Kantone sind sicher viel besser vorbereitet als im März. Wie hoch die Kapazitäten aber wirklich sind und wie schnell sie hochgefahren werden könnten, weiss niemand. Es gibt keine nationale Koordination, die den Überblick hätte. Zudem fehlt auch weiterhin eine zentrale Datenbank, wo die Resultate des Contact Tracing von den Kantonen in Echtzeit eingespeist werden könnten.»

Matthias Egger, Leiter der wissenschaftlichen Corona-Taskforce des Bundes

Wenig auskunftsfreudig

In den Kantonen Aargau und Zürich, die in den letzten Tagen die meisten Neuinfektionen zu beklagen hatten, gibt man sich bedeckt.

Im Aargau wurde die «Kompetenz- und Koordinationsstelle CONTI» geschaffen. Angestellte des Kantons, Mitarbeitende der Lungenliga und Zivildienstleistende kümmern sich um das Contact Tracing. Wie viele Personen genau Infektionsketten nachverfolgen, will man nicht verraten. Nur so viel:

«Mit den aktuell bestehenden Ressourcen können im Aargau rund 75 infizierte Personen sowie rund 300 Kontaktpersonen informiert und begleitet werden.»

Michel Hassler, Mediensprecher des Departements Gesundheit und Soziales Aargau

Auch auf die Frage hin, ob das Contact Tracing bei steigenden Fallzahlen durchgeführt werden kann, gibt es keine klare Antwort. «Bei einer Zunahme der zu prüfenden Personen werden wir zusätzliche Tracer einsetzen», sagt Michel Hassler, Mediensprecher des Departements Gesundheit und Soziales. Ob diese bereits vorhanden und ausgebildet sind, darüber schweigt Hassler.

Die aktuellen Ressourcen reichen dafür aus, dass laut Hassler rund zwei Drittel der Fälle zurückverfolgt werden können. In einer Sache preschten die Aargauer jedoch vor: Ab heute gilt im Kanton eine Ausweispflicht für Bar- und Clubbesuche.

In Zürich gibt es ebenfalls keine klaren Antworten. Eine Anfrage von watson bleibt bis Publikationszeit unbeantwortet. Wie die SDA berichtet, kommt man im Zwingli-Kanton jedoch allmählich an seine Grenzen. Ab 50 Fällen pro Tag wird das Contact Tracing im Kanton schwierig. Am Mittwoch wurden 48 Fälle gemeldet.

Die Gesundheitsdirektion sucht momentan nach einem externen Anbieter, etwa einem Call-Center, um die rasant steigenden Fälle adäquat nachverfolgen zu können. Die Zürcher Ärztegesellschaft habe ihre Hilfe angeboten, schreibt die NZZ. Ab Ende Sommer will der Kanton das Contact Tracing auslagern.

Aktuell sind in Zürich 25 Personen für das Contact Tracing im Einsatz. Darunter sind Mitarbeitende der Gesundheitsdirektion, der Baudirektion sowie Polizisten. An einer Pressekonferenz am Mittwoch sagte Kantonsärztin Christiane Meier, dass die Virenjäger «gefordert» seien. Die Schichten seien mittlerweile bis 22 Uhr verlängert worden.

St. Gallen an einem «kritischen Punkt»

Auch im Kanton St. Gallen funktioniert das Contact Tracing noch nicht so, wie es sollte. Obwohl der Kanton am Mittwoch «nur» 11 Neuansteckungen meldete, stösst das Contact-Tracing-Team bereits an seine Grenzen.

Gegenüber dem Tagblatt sagte Bruno Damann, Gesundheitsdirektor von St. Gallen: «Wir stehen an einem kritischen Punkt». Mit Ansteckungszahlen im tiefen zweistelligen Bereich stehe das Contact Tracing bereits auf der Kippe. Trotzdem wolle man so lange wie möglich an der Massnahme festhalten. Die Lungenliga, welche das Tracing für den Kanton übernimmt, sucht bereits händeringend nach neuem Personal.

Basel bleibt gelassen

In Basel-Stadt ist die Situation momentan ruhig. Seit dem 19. Juni gab es nur einen dokumentierten Corona-Fall.

Würde sich die Situation jedoch wieder verschärfen, könnte Basel «fünf tägliche Neuansteckungen mit je rund zehn geschätzten Kontaktpersonen» betreuen. Bei Bedarf könne die Kapazität zudem erhöht werden, wie Anne Tschudin, Pressesprecherin des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt, sagt. Mit zusätzlichem Personal und verringerter Betreuung der bereits identifizierten Kontakte könnte das Volumen auf acht bis zehn Neuansteckungen pro Tag erhöht werden.

Zur Erinnerung: Zu Spitzenzeiten Ende März verzeichnete der Kanton bis zu 50 Neuansteckungen pro Tag.

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208Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • schwuppdiwupp 04.07.2020 19:20
    Highlight Highlight Wie wäre es,wenn die Clubs anstatt aus Coronagründen die Namen und Telefonnummern von den Besuchern erhalten sondern über eine Verlosung von irgendeinem Poserauto und/oder einem Urlaub auf Fiji inkl Schminktipps machen?Da würde sich sicher keiner als donaldduck@entenhausen.org registrieren...
  • Beat_ 03.07.2020 20:19
    Highlight Highlight Und der Kanton ZH so: "Wir wollen es sowieso auslagern". Hey, gahts no, erstens darf mit unseren Daten nicht fahrlässig umgegangen werden. Zweitens werden die Beauftragten "tracen" und Rechnungen schreiben, wie es ihnen gerade passt.
  • katerli 03.07.2020 17:50
    Highlight Highlight und wozu habe ich jetzt das Tracing App installiert?
  • Skychef 03.07.2020 17:13
    Highlight Highlight Sitze grad als einziger mit Maske im Tram und werde wie ein Alien angeguckt. Aber hey stimmt bis Montag ist ja ohne Maske safe! Traurige Sache
  • Super8 03.07.2020 16:11
    Highlight Highlight Wie wäre es wenn die Clubbesitzer selber verantwortlich sind, dass alle potentiell angesteckten in Quarantäne gehen? Sollen die sich doch von ihren eigenen Gästen anfluchen lassen.
  • IchSageNichts 03.07.2020 15:48
    Highlight Highlight Unglaublich!
    1. Kantone müssten korrdinieren. Nicht ein Team pro Kanton sondern ein Team für alle Kantone. Solange Hotspots entstehen kann man das ein wenig ausgleichen mit den Kapazitäten
    2. Die müssen jetzt halt nochmals die Armee aufbieten. Z.Bsp Durchdienerkompanien ausbilden und deren Aufgaben durch WK Soldaten ersetzen. So kann man 3-4 Monate ziemlich viel Personal bereitstellen ohne immer neu ausbilden zu müssen.
    3. Die Kantone müssen jetzt Eier haben und halt dem Tessin folgen in Sachen Einschränkungen folgen z.B <50 Leute bei Veranstaltungen.
  • ZEWA Wisch und Weg 03.07.2020 15:20
    Highlight Highlight wo sind nun all die svp politiker auf kantonsebene die gerne verantwortung übernehmen wollten?

    • Beat_ 03.07.2020 20:17
      Highlight Highlight Da wo sie immer sind: nirgens. ODer kennst Du einen von diesen, der mal Verantwortung übernommen hat?
  • Basswow 03.07.2020 14:41
    Highlight Highlight Impfpflicht für Clubgänger 🤷🏽‍♂️😂

    ...ich weiß, es gibt noch keine, aber irgendwas halt.
  • Rundlauf 03.07.2020 14:37
    Highlight Highlight Die Bevölkerung macht ja aber auch 0 mehr mit. Schonmal daran gedacht, dass allen geholfen wäre, wenn die Contact Tracer gar nicht erst soviel zu tun hätten?

    Sich fahrlässig verhalten und sich danach wundern, wenn man damit wieder die Institutionen überfordert?

    Wir sind es uns in der Schweiz derart gewohnt, dass wir fast alles lösen können, wenn wir nur mit genug Geld drauf ballern. Dabei könnte man einfach den Kopf einschalten und sich umsichtig und solidarisch verhalten, statt auf Teufel komm raus die Institutionen überfordern zu wollen.
  • HAL1 03.07.2020 14:30
    Highlight Highlight Kantone: Was erlaubt sich der bund uns da reinzureden... wir wissen selber was wie und wo. Das grenzt ja an diktatur POCH POCH!!

    2 Monate später...

    Bund: Hier Kantone... das eisen is ausm feuer... jetzt müsst ihr es nur noch halten.

    Kantone: U was? Wie? Äh nein... hä warum? Was muss ich jetze? tracing was? Hmm ok... PARTYYY!!

    Covid19: yippiyaye schweinebacke

  • Klirrfactor 03.07.2020 14:18
    Highlight Highlight Ich hab mich nicht durch die Kommentare durchgelesen. Momentan sind viele auf Kurzarbeit und einigen wurden gar gekündigt. Braucht es bestimmte medizinische oder didaktische Kenntnisse? Ansonsten gibt es sicher einige Arbeitgeber die Personalverfügbarkeit hätten. Ich habs nicht durchgedacht. Isch nur so ein Blitzgedanke, bin sicher nicht der Einzige.
  • JackMeMore 03.07.2020 13:18
    Highlight Highlight Wo chani mi melde? Wür sust es paar schichte überneh
  • Lumpirr01 03.07.2020 12:38
    Highlight Highlight Bei diesen Problemen kommt mir ein alter Spruch in den Sinn, welcher sich momentan zu Bewahrheiten scheint:

    "Einigen Beamten kann man nicht kündigen, man kann sie nur umbetten"
    • Huber50 03.07.2020 14:36
      Highlight Highlight Aha, 1 Betroffener ist aufgewacht und hat geblitzt
  • RobiStark 03.07.2020 12:13
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht, warum man für das Contact-Tracing nicht die Armee setzt. Hier könnte die Armee wirklich etwas Sinnvolles tun. Leute und Zeit hat die Armee ja genug.
  • icon3008 03.07.2020 12:11
    Highlight Highlight Und das verwundet einem jetzt, bei Beispielsweise 24 Tracern für den Kanton Zürich? Das entspricht gerade mal 1.6 Mitarbeiter pro 100'000 Personen. Bayern beispielsweise hat, Stand Mai, 2500 Contact Tracer im Einsatz, gibt 19 Tracer pro 100'000 Einwohner...

    Wahrscheinlich verteilen schon in der Stadt Zürich mehr Politessen Parkbussen, als das ganze Contact Tracing Team des Kantons Angestellte hat.

    Einfach nur pure Inkompetenz, es kann doch nicht so schwer sein, genug Leute einzustellen, Telefon und PC bedienen reicht.
  • Antiypanikmacher 03.07.2020 11:58
    Highlight Highlight Ich denke unsere Verantwortlichen in den Kantonen brauchen dringend Nachhilfe in Epidemiebekämpfung. Der Bund gibt die Regeln vor was geöffnet werden darf aber es muss nicht. Kleines Rechenbeispiel: 1 positiver Fall in einem Club lösst das Kontakttracing für 300 Personen aus, ergo jeder Kanton der damit an die Grenzen kommt muss sofort alle Clubs schließen. Da er ja damit die Kontrolle verlieren würde. Dieses Rechenbeispiel lässt sich für jede Art von Veranstaltung vornehmen. Dann kommt noch die Gleichzeitigkeite dazu....
    DIE KANTONE DIE jetzt AM ANSCHLAG SIND HANDELN VERANTWORTUNGSLOS!!!
  • Lupe 03.07.2020 11:23
    Highlight Highlight Das CT ist bei einer 2ten Welle ein Witz wie der App auch, dass es hilft wird uns so nur erzählt wie damals dass Masken nicht helfen.
  • What’s Up, Doc? 03.07.2020 11:20
    Highlight Highlight Das klingt ja überaus vertrauenserweckend. Was haben die Kantone eigendlich die letzten Monate gemacht, ihre Sommerferien geplant?
    • Fairness 03.07.2020 11:27
      Highlight Highlight Könnte sein. Und Me. Corona während der Arbeitszeit sein Buch geschrieben.
    • Superreicher 03.07.2020 11:57
      Highlight Highlight Nein, @Fairness, für den neuerlichen Anstieg ist definitiv nicht Herr Koch verantwortlich, sondern die Kantone und ihre Gesundheitsdirektoren.
    • _andreas 03.07.2020 12:08
      Highlight Highlight also ich weiss nicht was die Kantone machen aber einige Gemeinden hatten sogar unnötige Kurzarbeit 🤦‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • Uno 03.07.2020 11:02
    Highlight Highlight Flamingo, Plaza, Mascotte und Jade alleine sind 4x300 Teilnehmer, ja das gibt viele Telefone.
    • lilie 03.07.2020 12:01
      Highlight Highlight @Uno: Haben wirklich alle diese Clubs Platz für 300? Naja, aber es sind definitiv sehr viele Telefonate. Allerdings verteilen sie sich auch über mehrere Kantone, weil die Leute aus verschiedenen Ecken kamen.

      Trotzdem: Extrem viel Arbeit in sehr kurzer Zeit plus Überwachen aller Quarantänen.

      Ich fände es besser, wenn man die Zahl auf 100 reduzieren würde. Für das CT ist 300 kaum handlebar, selbst bei nur 1 Fall müssen ja 300 Personen möglichst innerhalb weniger Stunden erreicht werden.
    • p4trick 03.07.2020 12:33
      Highlight Highlight 1200 mit 40 Leuten sind 30 Anrufe. 5min pro Anruf also in 3 Stunden dürfte das meiste geschafft sein
    • lilie 03.07.2020 20:16
      Highlight Highlight @p4trick: In der Theorie ja. Aber in der Praxis sieht es so aus, dass die Hälfte der Leute nicht erreichbar ist, einige Telefonnummern nicht gültig sind oder nicht erreichbar sind, Leute versprechen zurückzurufen, es aber nicht tun, etc. etc. etc.

      Und 5 min wirds nicht gehen, es wird mindestens 20 min gehen, bis die vorerst wichtigsten Fragen geklärt sind. In den folgenden Tagen kannst du mit jedem nochmals ein Weilchen telefonieren, um noch mehr Fragen zu klären, und ausserdem muss ja die Quarantäne über die gesamte Zeit kontrolliert und begleitet werden...

      Nee, das ist schon Knochenarbeit!
  • Marc Stehlin 03.07.2020 10:57
    Highlight Highlight Seid ehrlich zu euch. Der Bundesrat ist sicher mitverantwortlich, wir jedoch noch viel mehr. Wenn der Bundesrat Empfehlungen ausspricht und diese nicht befolgt sondern ignoriert werden, liegt es an jedem einzelnen Bürger! Wieso dass ich immer wieder "wir" schreibe? Weil ich auch ein Schweizer Bürger bin und Verantwortung tragen muss. Ich danke allen Ignoranten, die egoistisch denken und die Schuld nur dem Bundesrat geben.
    • Tschowanni 03.07.2020 13:01
      Highlight Highlight Wenn der BR die Anzahl Personen auf 300 erhöht und Clubs wieder öffnet, ohne Maskenpflicht oder dergleichen, kann es sehr wohl etwas dafür
    • Tschowanni 03.07.2020 13:02
      Highlight Highlight Wenn die Regierung Demonstrationen mit 15'000 Personen genehmigt und wiederum ohne Auflagen kann er auch etwas dafür
  • Von Allmen 03.07.2020 10:52
    Highlight Highlight Naja ich denke dass die Arbeit nicht sooo einfach ist wie hier viele meinen.
    Als erstes muss man wohl die erkrankte Personen anrufen um die Kontakte zu erfahren. Jenachdem ist diese Person bereits stark krank, hat ein schlechtes Erinnerungsvermögen und/oder ist "durch den Wind".
    Als zweites gild es dann die Kontaktpersonen abzuklappern. Auch hat hier gibt es z.B. Uneinsichtige, solche welche kein Deutsch sprechen oder Frauen/Männer mit kleinen Babys wo man sich entscheiden muss der Elternteil sich 10 Tage in einem Zimmer einschliesslicht oder ob sich die ganze Familie isoliert.
    usw.
    • lilie 03.07.2020 12:14
      Highlight Highlight @Von Allmen: Natürlich ist die Arbeit nicht einfach. Das wussten die Kantone aber, die haben das ja schon im März gemacht.

      Als die Clubs öffneten, wussten sie, dass sie in der Lage sein müssen, an einem einzigen Tag 300 Leute in Quarantäne zu setzen.

      Und wenn nicht: Kapazität hochfahren oder Clubgastzahl im Kanton begrenzen. Das sollten sie auch weiterhin erwägen.
    • icon3008 03.07.2020 12:31
      Highlight Highlight Nein, man muss 300 Nummern anrufen, die auf einer Kontaktliste, die Clubs führen müssen, stehen und ein paar Standard Sätze vorlesen, das schafft jeder halbwegs intelligente Bürger. Ein Contact Tracing, wie sie es beschreiben, würde in der Schweiz nie funktionieren... Aber nicht mal die Light Variante kriegen wir ja mangels Personal hin
    • Tartaruga 03.07.2020 12:59
      Highlight Highlight @von Allmen:
      Richtig.
      Ich kann mir vorstellen, dass auch kontaktierte Personen verunsichert sind und beruhigt werden müssen. Da kann man nicht irgendwelche Studenten auf die Leute loslassen, so wie es hier inder Kommentarspalte gefordert wird.
  • Liserl 03.07.2020 10:45
    Highlight Highlight Solange der Virus da ist, und es keine Medis gibt, muss fertig sein mit Clubs und Partys, es wird nicht mehr lang dauern und die Nachbarn machen die Grenzen dicht! Wieviel Koks wurde eigentlich im Abwasser der ZH Regierungsstellen gefunden, dazu der Alc. und Haschisch Konsum, mich wundert da nichts mehr, eine versiffte Gesellschaft, aber hauptsache Vegi und Grün und nur 2000Watt!
    • Liselote Meier 03.07.2020 12:19
      Highlight Highlight Na sind denn die von der Zürcher SVP alles kiffende Grüne Vegis?



      Benutzer Bild
  • Jeremy Liquidpsy 03.07.2020 10:24
    Highlight Highlight Bei 50 Fällen pro Tag schon überfordet ?? Und das mit 25 Leuten ? Was machen die denn genau den ganzen Tag lang ??
    • Superreicher 03.07.2020 11:55
      Highlight Highlight Für jeden Corona-Fall müssen im schlimmsten Fall mehrere Hundert Personen aus seinem Umfeld (Club!) kontaktiert werden.
    • ands 03.07.2020 12:10
      Highlight Highlight Das erste Telefonat mit der infizierten Person dürfte länger dauern. Oder wie schnell hast du deine Kontakte der letzten zwei Wochen aufgezählt und von jedem die Telefonnummer herausgesucht? Dann muss man die Isolation besprechen. Die ist nicht einfach, insbesondere, wenn noch weitere Personen im Haushalt leben. Dann ruft man alle Kontakte an. War die Person in einem Restaurant oder Fitnesscenter? Dann sind das rasch ein paar Dutzend Kontakte. Also ich kann mir gut vorstellen, dass dies einen halben Tag füllt. Und irgendwann haben die Mitarbeiter auch noch Wochenende...
    • The Destiny // Team Telegram 03.07.2020 12:25
      Highlight Highlight Ich dachte es hiesse jeder Kanton könne contact tracing machen bis zu 100 Fällen pro Tag.
    Weitere Antworten anzeigen
  • amore 03.07.2020 10:20
    Highlight Highlight Eigentlich wissen es alle, eine der grössten Gefahren ist das Offenhalten dieser Partytempeln. Am effizientesten ist es nun, der BR schliesst diese Virenschleudern per sofort. Es ist ja günstiger diese monetär zu unterstützen als in die zweite Welle hineinzuschlittern.
    • Filzstift 03.07.2020 10:29
      Highlight Highlight Ist die Aufgabe der Kantone. Doch die eiern herum.
    • Fairness 03.07.2020 11:32
      Highlight Highlight Ützt auch nichts, wenn die Deppen dann in den Nachbarskanton reisen und auf dem Rückweg und zu Hause, bei der Arbeit usw. schön das Virus verteilen.
    • amore 03.07.2020 12:11
      Highlight Highlight Eben. Darum muss der BR für die ganze entscheiden.
  • vaste 03.07.2020 10:15
    Highlight Highlight Natürlich war es unumgänglich, die Wirtschaft so rasch als möglich wieder zu öffnen. Das sollte aber nicht für wenig-systemrelevante Bereiche wie Clubs oder Ferntourismus zählen. Im ÖV braucht es auch während der normalen Grippephase eine Schutzmaske. Hoffe das bleibt so.
  • RedCloud 03.07.2020 10:14
    Highlight Highlight Die Kantone sind erneut die absoluten Looser. Bei der Bewältung der ersten Welle versagt und nun erneut. Waren die seit der ersten Welle im Dornröschenschlaf? Und man hätte doch annehmen dürfen, dass die Kantone diverse Szenarien durchspielen, damit sie dann wissen, wie zu reagieren. Und ein solches Szenario hätte ja zwingend einen Superspreader-Anlass beinhalten sollen. Und dass es bei Öffnung von Clubs und Zulassen von Grossanlässen zu solchen kommt, war ja auch sonnenklar. Die Kantone können Corona nicht.
  • Stefan Sowieso 03.07.2020 10:08
    Highlight Highlight Immer pochen die Kantone auf Föderalismus wens um Rechte geht. Bei den Pflichten tönts dann aber nur: Bund hilf und bezahl. Sogar die Armee sollte das Tracing durchführen. Macht endlich eure Hausaufgaben ihr Schönwettermatrosen.
  • Zat 03.07.2020 10:03
    Highlight Highlight Vielleicht sollte watson mal beim BAG nachfragen, was man von den Kantonen fürs Contact Tracing erwartet an Kapazität. Sind die Anforderungen überhaupt klar, in den Köpfen der Kantone?
    Und gleichzeitig die Kantone abklappern, wieviele Fälle zurzeit betreut werden können, und was maximal mögkich ist in wie kurzer Zeit.
    Mir scheint, dass die Erwartungen von Bund, Kantonen und Bevölkerung ein klein wenig auseinanderklaffen.
  • d10 03.07.2020 10:01
    Highlight Highlight Es ist total unverständlich, dass nach dem milliardenteuren Lockdown so stümperhaft rumgeeiert wird. Die Kantone wirken amateurhaft und unsere Verwaltungen sind sich allgemein nicht gewohnt, in schnellem Tempo zu reagieren oder sogar zu agieren.

    Doch wir sehen auch die Grenzen des föderalistischen Systems. Ich bin i.A. gar kein Fan von Zentralismus. Aber es wäre viel einfacher, das Contact Tracing in unserem kleinen Land zentral zu organisieren und durchzuführen, mit ausreichend Personal.
  • Zat 03.07.2020 09:58
    Highlight Highlight Und die Reiserückkehrer aus Risikogebieten sollen sich auch noch melden und dann von den Kantonen während der Quarantäne betreut werden? Denken die wirklich, die Massnahme sei so abschreckend, dass fast niemand mehr zurückreist (oder sich meldet)? Wohin dann mit der Überforderung?
  • Der Buchstabe I 03.07.2020 09:57
    Highlight Highlight Mir kommt es vor, als ginge seit dem Abgang von Daniel Koch alles den Bach runter.

    Wir Lachen über die USA und sind selber nicht besser.

    Hauptsache egoistisch sich an nichts mehr halten, weil ich will halt jetzt feiern gehen.

    Ich hasse Menschen...
    • Superreicher 03.07.2020 11:58
      Highlight Highlight Abgang Koch: einverstanden
      Menschen hassen: nicht einverstanden
    • ZEWA Wisch und Weg 03.07.2020 15:28
      Highlight Highlight koch hat mit seiner schwindlerei alles eingeleitet...
  • IMaki 03.07.2020 09:57
    Highlight Highlight Einfach für das Poesiealbum der Kantonsärzte: Die ID-Pflicht und das - nicht funktionierende - Tracing verhindern keine einzige Ansteckung in den Bars und Clubs. Ausserdem migriert das Partyvolch wie die Heuschrecken von einem Club zum anderen. Was wäre also die wirklich effiziente Lösung? Eben. Aber wer schliesst denn schon die Hochaltare der Spassgesellschaft.
    Aber der Oberdokter der Kantone labert lieber von einer allgemeinen Maskenpflicht. Das nützt zwar nichts, weil es die Leute in falscher Sicherheit wiegt, aber schikaniert jeden.
  • Oseras 03.07.2020 09:55
    Highlight Highlight Was ich nicht verstehe, ist dass die App nicht entsprechend mehr gepushed und beworben wird. Denn im Gegensatz zum institutionellen Contact Tracing skaliert diese relativ problemlos und die App zu installieren tut niemandem weh.

    Momentan verdoppeln sich die Fälle beinahe wöchentlich, da ist es klar, dass das normale Contact Tracing in kürzester Zeit wieder überlastet sein wird. Die können ja unmöglich wöchentlich das Team verdoppeln.
    • ursus3000 03.07.2020 10:28
      Highlight Highlight So eine APP verhindert keine einzige Ansteckung , solange man sich nicht an die Vorsichtsmassnahmen hält . Nein nicht das mit den Masken
    • Oseras 03.07.2020 11:37
      Highlight Highlight Diese Aussage ist ganz einfach nur total falsch. Die App macht ja eigentlich ziemlich genau das gleiche wie die Contact Tracer, nur automatisch und anonym.

      Es geht bei beidem darum Infektionsketten zu unterbrechen. Es geht darum, leute die Kontakt mit einem Infizierten hatten rechtzeitig zu informieren und zu isolieren, damit diese nicht weitere Personen infizieren.
  • herrkern (1) 03.07.2020 09:51
    Highlight Highlight Müssen die Callcenter halt tracen statt Krankenkassen zu verkaufen. Kann nicht sooooo schwierig sein. Es bitzeli wollen müsste man halt.
    • Jeremy Liquidpsy 03.07.2020 11:00
      Highlight Highlight Ob das gut kommt.. Ich habe jeweils schon mühe zu verstehen welche KK sie mir andrehen wollen..
    • ursus3000 03.07.2020 12:10
      Highlight Highlight @ Jeremy Liquidpsy Einfach eine andere .Darum ist die erste Frage nach der Krankenkasse . Sie kriegen einfach eine Provision für den Wechsel
  • homerjayfry 03.07.2020 09:47
    Highlight Highlight Schon als ich vor ein paar Jahren aushilfsweise in einem bekannten schweizer Marktforschungsinstitut für Telefonumfragen gearbeitet habe, hiess es, dass es für sie immer schwieriger sei, genügend attraktive Aufträge an Land zu ziehen...

    Wenn die Kantone selber nicht genügend Leute rekrutieren können oder ihnen die Infrastrukturen fehlen, können sie Teile des Contact-Tracings ja vielleicht dahin auslagern?
  • Notabik 03.07.2020 09:37
    Highlight Highlight Ist das wirklich so? Der Staat riskiert eine zweite Corona Pandemie Welle & gefährdet so die Erholung der Wirtschaft und somit die innere Sicherheit, nur damit ein paar Nachtschwärmer nicht in ihrem Ausgang behindert werden? Ein Contact-Tracing wird unmöglich und ich reibe mir ungläubig die Augen.
  • ChiliForever 03.07.2020 09:34
    Highlight Highlight "Um potenziellen Neuinfektionen Herr zu werden, forderte der Bund die Kantone bereits Anfang Mai dazu auf, Social-Tracing-Teams auf die Beine zu stellen."

    Klar, das Personal pflückt man einfach so von den Bäumen... und wenn man jeden Dahergelaufenen nimmt, der eventuell mal eben verfügbar ist hat man auch genug faules Obst dabei, das bringt einen sicherlich gut voran.

    Das ist dieses "dann stellt halt mal eben ein paar Leute ein". Ja, wenn es die halt gäbe... wäre man ja von selbst nie drauf gekommen...
    Es gibt halt auch wenig Verfügbare.
    • sheshe 03.07.2020 09:50
      Highlight Highlight Sorry, aber es ist seit März bekannt, dass diese Krise ein grösseres Ausmass nimmt als erst angenommen. Es gibt momentan 3.4% Arbeitslose, davon können mindestens 90% ein Telefon bedienen.

      Wenn man hier also nicht aufstocken kann, ist man entweder faul, geizig oder Beamter. Ich kann das nicht verstehen.
    • Burkis 03.07.2020 10:14
      Highlight Highlight Wie sieht den das Anforderungsprofil aus das man niemanden findet?
    • nur Ich 03.07.2020 10:25
      Highlight Highlight @Burkis. Im Thurgau und BL suchen sie dafür Ärzte und Medizin-Studenten gegen Ende Studium. Ist wohl wirklich nicht ganz so einfach geeignete Leute zu finden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas Oetjen 03.07.2020 09:32
    Highlight Highlight Da kann man getrost weiter Personal einstellen. Die Kosten für das Personal kann ja nicht grösser sein, als der wirtschaftliche und soziale Schaden der Pandemie.
  • Bert der Geologe 03.07.2020 09:29
    Highlight Highlight Wenn ihr nicht nachkommt, muss man den Kanton Zürich und den Aargau und alle die überfordert sind, gesamthaft unter Quarantäne setzen. Zona Rossa ab Bötzberg.
    • Safuhr 03.07.2020 10:42
      Highlight Highlight Besser die ganze schweiz. Den viele pendeln von weit her nach zürich.
  • nass 03.07.2020 09:28
    Highlight Highlight Wer hätte es gedacht.....
  • Posersalami 03.07.2020 09:23
    Highlight Highlight Es zeigt sich einmal mehr, das Politiker vor allem aus Profilierungssucht heraus handeln und Beamte öfters einfach zu dumm oder faul sind für den Arbeitsmarkt.

    Was haben die eigentlich die letzten Monate gemacht?! Was ist die Antwort der Rickli? Man will outsourcen! Unfassbar.. als hat man damit auch nur 1 Problem gelöst. Aber immerhin kann man dann ja mit dem Finger auf jemanden zeigen wenn es in die Hose geht (und das wird es!).

    Habe fertig
    • Superreicher 03.07.2020 11:00
      Highlight Highlight Aus Versehen geblitzt. Völlig einverstanden mit deinem Kommentar. Statt die Clubs zu kritisieren, müsste Rickli klare Regeln kommunizierten. Und nun gibt sie dem Bund die Schuld...
  • Fairness 03.07.2020 09:22
    Highlight Highlight Peinlich, peinlich wie Bund und Kantone nach über vier Monaten Zeit und Erfahrung die Lage im Griff haben!
    • Superreicher 03.07.2020 11:01
      Highlight Highlight Es sind jetzt vor allem die Kantone, die überfordert wirken.
  • Noblesse 03.07.2020 09:20
    Highlight Highlight Es wird stümperhaft herumgeeiert. Angefangen von der Maskenpflicht in engen Räumen (ÖV, enge Innenräume) über Zusammenspiel Kantone und Bund. Geht politisch nur bei uns. An jedem Arbeitsplatz in der Wirtschaft bekommst du mit diesem "NichtLeadership-Getue" Probleme!
    • Neruda 03.07.2020 09:50
      Highlight Highlight Haha du hast wohl noch nie bei einem Grossunternehmen gearbeitet. Habe schon genug Unternehmen erlebt, die der Verwaltung in nichts nachstehen.
    • Heijho 03.07.2020 10:55
      Highlight Highlight @Neruda: haha Grossunternehme? Reicht schon ein KMU mit knapp 50 Leuten und gewisse Leute sind bereits komplett überfordert. Die typischen Cüpli-Trinker.
  • Filz 03.07.2020 09:14
    Highlight Highlight Genau, Call Center... Die benutzen doch die Nummern, die wir nach jedem lästigen Anruf für weitere Anrufe blockieren, oder?
    • herrkern (1) 03.07.2020 09:52
      Highlight Highlight Nummern kann man einstellen, das ist nur Software.
  • Hans Jürg 03.07.2020 09:01
    Highlight Highlight Was? Der Wirtschaftsmotor und grösste und bevölkerungsreichste Kanton der Schweiz ist bereits jetzt am Anschlag.

    Lasst mich mal kurz nachdenken... wer ist jetzt schon wieder im Regierungsrat für die Gesundheit zuständig?

    Achso. Natalie Rickli. Da müssen wir uns ja nicht wundern.

    Wahrscheinlich wird sie wieder mal auf Twitter rumjammern und dem Bund die Schuld geben, weil sie ihren Laden nicht im Griff hat. Kennen wir ja schon.
    • Fairness 03.07.2020 09:48
      Highlight Highlight Oder der Rest des Regierungsrats blockiert sie?
    • Hans Jürg 03.07.2020 10:29
      Highlight Highlight Ja klar doch. Die Mehrheit der SVP- und FDP-Regierungsräte blockiert eine SVP-Regierungsrätin. Und wenn man Mario Fehr noch dazurechnet, der nicht gerade ein Linker ist - man munkelt, er wäre in der SVP besser aufgehoben... - dann ist das doch höchst unwahrscheinlich.

      Ausser... es ist auch den Gesinnungsgenossinnen und -Genossen von Rickli aufgefallen, dass sie in diesem Amt heillos überfordert ist.

      Hätte Rickli wirklich politische Grösse, wäre sie längst zurückgetreten.

      Ab wann kann man als ehemaliger RR eigentlich Rente beziehen. Wartet sie ab, bis es soweit ist und geht dann endlich?
  • gurgelipeter 03.07.2020 08:53
    Highlight Highlight Spätestens nach den BLM Demonstrationen hätten sich die Behörden auf die zweite Welle vorbereiten müssen. Erstaunlich, dass dies nicht geschehen ist. Dafür hat man jetzt mit der Clubszene einen perfekten und auch nicht ganz unschuldigen Sündenbock. Für mich auch unverständlich, dass die Demos welche genau die Dauer der Inkubinationszeit her sind, nicht stärker thematisiert werden. Alle haben Angst als Rassist dazustehen. Dabei sollte doch sensibiisiert werden. Schönfärberei und politischer Anstand interessiert das Virus nicht.
    • Posersalami 03.07.2020 09:25
      Highlight Highlight Blöd nur das die Demos schon wieder 3-4 Wochen her sind und es nunmal nur 8-10 Tage dauert, bis sich so ein Event in den Infektionszahlen zeigt!

      Hauptsache auf die Progressiven zeigen. Ich nehme an du bist SVP Wähler?
    • De-Saint-Ex 03.07.2020 09:29
      Highlight Highlight Also die Clubs müssen jetzt als Sündenböcke für BLM herhalten... verstehe ich das richtig?
    • m:k: 03.07.2020 09:53
      Highlight Highlight https://www.nzz.ch/international/corona-in-den-usa-beeinflussen-die-blm-proteste-die-fallzahlen-ld.1562347#register

      Es wird darüber berichtet. Die NZZ (nicht als spezielle BLM-Fans bekannt) hatte gestern einen längeren Artikel in dem der Zusammenhang zwischen den Demos und den steigenden Fallzahlen in den USA untersucht. Das Resultat: Es ist kein Zusammenhang ersichtlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hillary Clinton 03.07.2020 08:53
    Highlight Highlight Schliesst die verdammten Clubs und Bars!
  • Dave1974 03.07.2020 08:52
    Highlight Highlight Aus meiner Sicht fehlt eine zentrale Koordinationsstelle, welche vorallem Kopf anbietet, wenn es holpert.
    Dabei denke ich nicht in erster Linie an den Bund (auch wenn es dort ausgezeichnete Krisenmanager gibt), sondern eher an realgeprüfte Gesundheitsorganisationen, welche schon in anderen Ländern bei Epidemien im Einsatz waren.
    Würde mich nicht mal wundern, wenn solche schon Hilfe angeboten hätten, diese aber aus Gärtlidenken dankend abgelehnt wurde.

    Es ist nicht ganz so einfach, wie es manche darstellen möchten. Schon nur der Umgang mit Menschen am Telefon ist durchaus eine Herausforderung.
  • invisible 03.07.2020 08:48
    Highlight Highlight Grad mal direkt nach dem 1. Satz: es schien NIE als wäre Corona besiegt. Nur weil viele das all zu gern glauben weil mitdenken so anstrengend ist stimmt es noch lange nicht. Muss das denn sein? Es sah gut aus bzgl getroffene Massnahmen und Eindämmung, impfen is noch nich, und ihr redet hier von besiegt....
  • De-Saint-Ex 03.07.2020 08:43
    Highlight Highlight Und wenn ich jeweils schreibe, dass der Kantönligeist im 21. Jahrhundert definitiv nichts mehr zu suchen hat, wird geblitzt was das Zeugs hält... nun ja.
    • Fairness 03.07.2020 08:50
      Highlight Highlight Der Meinung bin ich auch. Auch punkto Steuerwettkampf in der kleinen Schweiz.
    • Hans Jürg 03.07.2020 09:02
      Highlight Highlight Schade, kann man nur jeweils ein Herz für Eure beiden Voten geben. Ich hätte Euch glatt 10 Herrzen gegeben.
    • Wetterleuchten 03.07.2020 09:14
      Highlight Highlight So ist es! Viel zu kompliziert und ineffizient, zu teuer (x-Milliarden) und sozial- und steuerlich ungerecht. Aber bei uns muss man ja jederzeit sein eigenes Süppchen kochen können, sonst wäre man ja zentralisiert und das wäre ja schon beinahe Sozialismus, nicht wahr?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fairness 03.07.2020 08:29
    Highlight Highlight Hauptsache die Clubs und Grenzen sind offen. Für über vierzig Milliarden -und wohl bald noch einige mehr. Nehmt mal die Ignoranten in die Pflicht. Die machen allen Rücksichtsvollen (hat übrigens eher mit Verstand als mit Angst zu tun) alles kaputt.
  • SJ_California 03.07.2020 07:59
    Highlight Highlight Basel hat also praktisch nichts unternommen seit März. Lediglich 5 tägliche Neuinfektionen pro Tag können sie tracen! Versteh ich nicht...
    • bebby 03.07.2020 08:25
      Highlight Highlight Wieso sollten sie zusätzliche Kapazitäten jetzt schon aufbauen, wenn sie kaum Fälle haben? Das Virus bleibt uns auf Jahre hin erhalten.
    • esmereldat 03.07.2020 08:44
      Highlight Highlight @bebby: vorausschauend handeln wäre angesagt. Wenn die Fallzahlen steigen, muss man schnell handeln können. Zusätzliche Tracer ausbilden und in der Hinterhand haben, sollte man schon im Voraus, selbst wenn sie dann nur auf Abruf in der Reserve sind und bestenfalls nicht gebraucht werden.
    • Saerd neute 03.07.2020 09:25
      Highlight Highlight bebby hat absolut recht. Wir werden mit dem Grippevirus leben müssen. Oder glaubt wirklich jemand ernsthaft wir hätten bald keine Viren mehr?
      Dasselbe mit der Maskenpflicht; wer eine Maskenpflicht fordert, muss sie für immer und ewig fordern. Denn Viren wird es immer haben.
  • El Ninio 03.07.2020 07:53
    Highlight Highlight Lasst das Tracing sein hebt alle Einschränkungen auf und gebt nur noch Empfehlungen. Weil nicht mal die Chinesen mit ihrem total lockdown von 4 Wochen haben das Virus gestoppt. Macht einen auf swedish way of Corona. Jeder ist für seine Gesundheit selbst verantwortlich.
    • Belzebuub 03.07.2020 09:25
      Highlight Highlight Nein wenn mich jemand anderes ansteckt weil er unverantwortlich handelt habe ich keinen Einfluss.
    • Gimli__363 03.07.2020 09:25
      Highlight Highlight Jeder ist für seine Gesundheit selbst verantwortlich 🤦🏻‍♂️ Hast überhaupt nichts gelernt die letzten 4 Monate hä.
    • Saerd neute 03.07.2020 09:28
      Highlight Highlight El Ninio, bravo.
      Wie es scheint setzen viele hier lieber auf Verbote und Einschränkungen verordnet durch eine starke Führung als Eigenverantwortung zu übernehmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Terraner 03.07.2020 07:46
    Highlight Highlight Verbietet bitte wieder die Coronaparties, dann klappts auch weiterhin mit dem ConractTracing. Am besten noch heute, sonst ist Corona in einer Woche wieder ausser Kontrolle.
  • peterli90 03.07.2020 07:38
    Highlight Highlight Ich hätte eine ganz einfache Sofortmassnahme: Schliesst diese verdammten Clubs! Letztes Wochenende gab es x Clubs mit Covid19 positiven. In Zürich wird die Situation ausser Kontrolle geraten, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

    Sind die Clubs irgendwie systemrelevant?
    • Posersalami 03.07.2020 09:31
      Highlight Highlight Eben

      Es wäre sicher die günstigste Lösung, den Clubs einfach die Löhne und Mieten zu bezahlen bis ins nächste Jahr.
    • peterli90 03.07.2020 09:55
      Highlight Highlight Absolut einverstanden! Dass die Clubs offen sind, ist ein volkswirtschaftliches Massaker.

      Unglaublich, und das obwohl man weiss, dass Parties in Ischgl verantwortlich waren für die Pandemie in Europa.

      Politiker in Reinkultur.
  • Wiesler 03.07.2020 07:36
    Highlight Highlight Haha.
    Also 1 Club mit 300 Gästen und einem positiven Fall reicht im Aargau aus um voll ausgelastet zu sein.?? Wtf?
    Benutzer Bild
    • Burkis 03.07.2020 10:44
      Highlight Highlight Erstens steht nicht das AG am Anschlag ist und auch nicht das man aktuell 75 Fälle hat. ZH ist aber schon mit 50, SG mit 11 und BS mit 5 Fällen am Anschlag. Da scheint mir der Kanton AG ja geradezu ein Musterschüler zu sein.
    • Wiesler 03.07.2020 11:19
      Highlight Highlight Es geht mir nicht darum wieviele Fälle jeder Kanton hat, sondern ab wievielen Fällen das Tracing an Grenzen stösst.
      Anscheinend geht Aargau davon aus, dass pro Fall, 4 Kontakte getracet werden müssen. Das ist doch arg optimistisch. Und ich habe nicht geschrieben, dass sie am Anschlag sind, sondern aufgezeigt das es nur einen Fall braucht um an die Grenzen zu stossen.
  • HugoBalls 03.07.2020 07:35
    Highlight Highlight Und das alles wegen ein paar Party-Deppen?
    • HugoBalls 03.07.2020 09:48
      Highlight Highlight Wenn sich die Leute nicht an die einfachsten Hygieneregeln halten und falsche Kontaktdaten angeben, kann der Bundesrat herzlich wenig was dafür ;)
    • ZEWA Wisch und Weg 03.07.2020 15:38
      Highlight Highlight und die lobbyisten
  • Eyeore 03.07.2020 07:33
    Highlight Highlight Liebe Kantone das war leider ein Eigentor aber um fair zu sein, der Bund wäre auch nicht fähig, das hatten wir ja im März bereits gesehen.
    In der Schweiz fehlen die Möglichkeiten ein Contact Tracing a la Südkorea oder so durchzuführen. Da der Datenschutz und die Privatsphäre Vorrang haben, müsste die Schweiz andere Massnahmen umsetzen um es einzudämmen. Aber auch hier wird rumgeeiert, weil es ja so wichtig ist, dass Herr und Frau Schweizer ins Ausland in die Ferien können, Party machen können, versticken wenn sie eine Maske tragen müssen etc..
    Alle wollen Sicherheit aber auf nichts verzichten!
    • bebby 03.07.2020 08:40
      Highlight Highlight In Südkorea gibt es seit bald einem halben Jahr nur noch home schooling. Alles via Video. Da bin ich schon froh, dass wir hier leben.
    • Saerd neute 03.07.2020 09:33
      Highlight Highlight Eyeore, eine absolute Sicherheit gibt es nicht. Alle müssen mal sterben, jeder kann schon morgen tot sein. Niemand hat eine Garantie gesund und fit 100 jährig zu werden. Zudem haben wir auf Erden ernstere Probleme als wegen einer Grippe im Rotbereich zu drehen.
    • Superreicher 03.07.2020 11:14
      Highlight Highlight @Saerd neute

      "Zudem haben wir auf Erden ernstere Probleme als wegen einer Grippe im Rotbereich zu drehen." Ganz richtig. Zum Beispiel Steuern senken.
  • Antichrist 03.07.2020 07:28
    Highlight Highlight Und schon ist die nächste Bullshitindustrie geboren. Wieso kann ein Lokalbetreiber nicht einfach allen ein eMail schreiben, falls sich jemand in seinem Club angesteckt hat? Es wird ja sowieso nicht kontrolliert, ob dann jemand die Quarantäne einhält oder ob er alle seine Kontakte meldet. Contact Tracing ist purer Aktionismus einer überforderten Regierung.
    • fidget 03.07.2020 09:20
      Highlight Highlight Contact Tracing soll schon von einer offiziellen Stelle aus geschehen. Ich will nicht von irgendeinem Club-Hansel per Mail kontaktiert werden.
      Es hat auch einen ganz anderen Charakter, wenn man von Behörden kontaktiert wird. Man weiss dann, dass es vielleicht doch etwas ernster ist.
    • Gopfidam 03.07.2020 09:27
      Highlight Highlight Weil ja jeder täglich seine Mails checkt?
  • Heini Hemmi 03.07.2020 07:26
    Highlight Highlight Das Tüpfelchen auf dem I ist, dass die Kantone nicht mal richtig Auskunft geben gegenüber ihren Arbeitgebern, von denen sie entlöhnt werden - von UNS!
    • Heini Hemmi 03.07.2020 09:57
      Highlight Highlight „Wie viele Personen genau Infektionsketten nachverfolgen, will man nicht verraten.„
      „In Zürich gibt es ebenfalls keine klare Antworten.“
      Unter Auskunft geben verstehe ich etwas anderes.

    • Superreicher 03.07.2020 11:17
      Highlight Highlight Die Verantwortung liegt doch jetzt bei den Kantonen, oder habe ich da etwas falsch verstanden?
  • So en Ueli 03.07.2020 07:21
    Highlight Highlight Lieber Kanton Zürich, holt euch ein richtiges Callcenter und stellt alles an, was ihr finden könnt und arbeiten will. Erwerbslose, Studenten, Piloten, Aliens, egal wen, Hauptsache es hat genug Personal, um den Workload zu stemmen.
    • Terraner 03.07.2020 08:24
      Highlight Highlight Einfacher noch wäre die Clubs wieder zu schliessen und alle Ferienrückkehrer in Quarantäne zu stecken.

      Was im Moment abgeht ist einfach unnötig.
  • Ula 03.07.2020 07:15
    Highlight Highlight Was nützt hier die angeblich „Weltbeste Corona Warn App“ wenn man anschließend damit nicht umgehen kann? Wenn ein Kanton bereits bei +/- 10 Neuansteckungen mit der App an seine Grenzen gelangt, dann gute Nacht. Vielleicht einmal schauen wie es die Nachbarn machen. Hier übertreibt man nicht auch gleich mit nur „ zertifiziertem Mund Nasen Schutz“. Hauptsache überhaupt einen Mundschutz!
    • esmereldat 03.07.2020 08:48
      Highlight Highlight Die App hat damit nichts zu tun.
  • Scaros_2 03.07.2020 07:13
    Highlight Highlight Packt doch einfach Leute vom MIlitär oder Zivildienst ein die das machen. Wozu haben wir solche Institutionen? Gerade in solchen Krisen sollte man durchaus auf sowas zurückgreiffen.

    Wir hatten die grösste Mobilmachung und was nutze sie? *lol*
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 03.07.2020 07:03
    Highlight Highlight "So schnell kann es gehen: Vor zwei Wochen schien es so, als sei Corona besiegt."...glaubten die Wirtschaftshysteriker.

    Die anderen, besonneren Leute wussten, dass es so kommen würde. Und wer schon ein Weilchen in der Schweiz wohnt, kennt die hiesige Überheblichkeit. Nun haben der Grössenwahn und die Minderwertigkeitskomplexe eben ihre Folgen.

    Irgendwie freue ich mich schon auf G4.
  • Miikee 03.07.2020 07:02
    Highlight Highlight Die Kantone und Politiker wollten wieder ihre Kontrolle, sie machten Druck, sie beklagten sich, sie riefen lautstark aus.

    Nach 2 Wochen ist passiert was wir alle bereits wussten. Die Kantone und Politiker haben ihre Unfähigkeit zu Handel, Organisieren und etwas anzugehen im vollen Ausmasse gezeigt.

    Der Bund müsste die Reissleine ziehen. SOFORT! 🤬
  • Wolk 03.07.2020 07:00
    Highlight Highlight Molmol. Läuft.
  • namib 03.07.2020 06:57
    Highlight Highlight Das BAG wusste bereits vor Wochen, dass Contact Tracing grosse Ressourcen braucht. Es hätte die Kantone warnen müssen! Bitte Warnung nachliefern! - NR aus Winterthur ZH
    • PeteZahad 03.07.2020 09:44
      Highlight Highlight Wie im Bericht nachlesbar, wurden die Kantone bereits im März aufgefordert ihre Contact Tracing Kapazitäten aufzustocken. Wie man sieht ist nichts passiert ausser das lauthals Kompetenzen zurückgefordert würden. Ich verstehe ihren letzen Satz nicht, wollen Sie sagen, sie seien Nationalrat? Dann gute Nacht ...
    • namib 03.07.2020 10:20
      Highlight Highlight Guten Morgen...
      NR war kürzlich genau mit dieser Aussage in den Medien. Sie ist aus Winterthur und Zürcher Regierungsrätin.
      Haben scheinbar nicht viele gemerkt🤷🏻‍♂️
    • Superreicher 03.07.2020 11:21
      Highlight Highlight "Um potenziellen Neuinfektionen Herr zu werden, forderte der Bund die Kantone bereits Anfang Mai dazu auf, Social-Tracing-Teams auf die Beine zu stellen." Steht ja im Text.

      Nun haben wir Anfang Juli. Die Kantone haben offenbar geschlafen. In Zürich liegt die Verantwortung bei der Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli (SVP).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Marhof 03.07.2020 06:55
    Highlight Highlight Das war zu erwarten. Wenn es etwas schwieriger wird, werden sie das Contact Tracing sofort aufgeben. Das war bereits vor ein paar Monaten so, als die Zahlen stiegen.

    So wie die Post im April (als sie für die Privatwirtschaft besonders wichtig war) die Anzahl Pakete pro Kunde limitieren wollte und die Öffnungszeiten so stark einschränkte, dass sich vor den Eingängen lange Schlangen bildeten. Dazumal waren über 2000 Post-Angestellte krank geschrieben und zusätzlich 2500 blieben zuhause, weil sie zur Risikogruppe gehörten.

    Das nennt man dann "Service Public"

  • insider 03.07.2020 06:53
    Highlight Highlight Föderalismus am Anschlag. Da zeigt sich mal wieder, dass es halt Dinge gibt, welche grösser sind als die Kantonsgrenzen und dann stösst die schnelle Koordination mit 26 Gleichberechtigten halt an seine Grenzen.
    Schlimm und alarmierend finde ich, dass man offenbar nicht im Stande war, eine zentrale Infrastruktur für die Nachverfolgung aufzubauen. Strategie "Tracing" ist dabei in kürzester Zeit zu scheitern. Leider.
  • c_meier 03.07.2020 06:49
    Highlight Highlight "Zudem fehlt auch weiterhin eine zentrale Datenbank, wo die Resultate des Contact-Tracing von den Kantonen in Echtzeit eingespeist werden könnten."
    hat Herr Egger mal mit den Kantonen gesprochen was möglich ist an Daten zu liefern?
    kann nicht Herr Egger ein Formular erstellen für so eine Datenbank oder eine Tracing-Software, die gleichzeitig so eine Datenbank speist?
    lieber miteinander statt immer nur kritisieren seit Wochen... 😳
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 03.07.2020 07:13
      Highlight Highlight Wenn ein Chnuschti eine Woche lang mit dem Virus umherzieht, dann bringt dir dein Echtzeit-Contact-Tracing reichlich wenig.

      Wenn der Chnuschti dann erfahren hat, dass er positiv ist, wird er aufgefordert, in Isolation zu gehen. Was willst du dann noch tracen? Gehst du jetzt wegen jedem hüsteln einen Test machen lassen?
      Contact-Tracing funktioniert nicht. China macht das so, dass sie einfach gleich die gesamte Umgebung isolieren, wenn einer erwischt wurde. Hier lässt man halt die Wirtschaft weiterlaufen. So wird das nichts.
      Wir müssen den Status 20. März für die nächsten 24 Monate einführen.
    • Gimli__363 03.07.2020 09:32
      Highlight Highlight Lesen Sie bitte noch einmal, wie die App funktioniert. Sie haben es meines erachten noch nicht verstanden.
  • CalibriLight 03.07.2020 06:48
    Highlight Highlight Es ist wie mit Weihnachten: Wir werden jedes Jahr davon überrascht.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 03.07.2020 07:16
      Highlight Highlight Man könnte ihnen auch einfach Absicht unterstellen, dass sie wider besserem Wissen handeln, weil die Wirtschaft weiter tuckern muss.
      Ich würde einfach mal hinstehen und sagen: Leute, jetzt schnallt die Gürtel enger. Die fetten Jahre sind vorbei.
    • Heini Hemmi 03.07.2020 07:23
      Highlight Highlight 😂😂😂
  • Bert der Geologe 03.07.2020 06:45
    Highlight Highlight Da wir ja nun eine Maskenpflicht im OeV haben, ist ja das Problem gelöst. (Sarkasmus)
  • lilie 03.07.2020 06:38
    Highlight Highlight Was spricht eigentlich dagegen, dass Contact Tracer, welche in Kantonen mit kaum oder sogar null neuen Ansteckungen Däumchen drehen, den 2 oder 3 überlasteten Kantonen aushelfen?
    • Majoras Maske 03.07.2020 06:49
      Highlight Highlight Die Kantone müssten sich organisieren. ;)
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 03.07.2020 07:17
      Highlight Highlight Du stellst den Föderalismus in Frage? How dare you?

      Zeit für eine Volksinitiative zur Abschaffung des Föderalismus.
    • FrancoL 03.07.2020 07:24
      Highlight Highlight Die Tatsache, dass eben jeder Kanton sein Süppchen gekocht hat und dies eben auch weiterhin tut. Man kann ein altes und verkrustetes System nicht plötzlich umdrehen. Besser gesagt man will dies wohl auch nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nate Smith 03.07.2020 06:37
    Highlight Highlight Stellt doch einfach ein Paar Studenten an, schult sie einen Tag und gut ist. Ich verstehe es absolut nicht wieso man hier um ein Paar Millionen zu sparen, knausert wenn der ganze Lockdown Milliarden kostet. Es kann nicht sein dass es Tage dauert bis nach einem positiven Resulat ein Tracer sich meldet. Es kann nicht sein dass alles gelockert wird mit der Begründung man könnte Tracen und dies dann nicht tut. Das ist Betrug an der Bevölkerung die sich darauf verlässt dass dies auch funktioniert.
    • Jein 03.07.2020 06:47
      Highlight Highlight Man könnte auch den Zivilschutz dafür einsetzen.
    • Saraina 03.07.2020 06:57
      Highlight Highlight Wieso Studenten? Es gibt genügend Arbeitslose.
    • c_meier 03.07.2020 07:02
      Highlight Highlight oder Militär... wird sicher etliche Büroordonnanzen geben in einer RS, die eher wenig zu tun haben und somit für verschiedene Kantone einsetzbar wären je nachdem wo es nötig ist
    Weitere Antworten anzeigen
  • c_meier 03.07.2020 06:35
    Highlight Highlight wieso können die Kantone nicht mehr zusammenarbeiten?
    Zürich hat ja aktuell viele Fälle, dafür Region X etwas weniger, dann soll doch Region X aushelfen und wenns umgekehrt ist hilft Zürich mit seinen Kapazitäten der Region X. oder denke ich zu weit? 😉
    • Posersalami 03.07.2020 07:17
      Highlight Highlight Dafür müssten sie zusammenarbeiten und sich absprechen. Scheint in der Schweiz nicht vorgesehen zu sein..
    • dwight_schrute 03.07.2020 08:35
      Highlight Highlight Dein Vorschlag ist zwar sinnvoll, aber dafür müssten sie sich untereinander absprechen und koordinieren. Dabei erwecken die meisten Kantone den Eindruck, dass sie mit der eigenen Organisation schon überfordert sind.
    • invisible 03.07.2020 09:21
      Highlight Highlight Das wäre praktisch und würde ein paar Minuten Arbeit machen. Darum PFUI. Tja.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Töfflifahrer 03.07.2020 06:27
    Highlight Highlight Das war ja nieeeeeeeee vorhersehbar.
    Was haben die Kantone in dieser Angelegenheit seit dem März eigentlich gemacht?
    Nicht mal eine Koordination bringen die zustande.
    • Nate Smith 03.07.2020 06:41
      Highlight Highlight This. Es erinnert mich an die Zürcher Bildungsdirektorin die nach Wochen Untätigkeit total überrumpelt wurde dass die Schulen mal wieder öffnen. Ehrlich, ich hätte in der Zeit einfach für jedes mögliche Szenario dass mir einfällt einen Plan gemacht und daraus mein Schutzkonzept zusammengepastet sobald die Regeln klar sind. Wieso man dann nochmals zwei Wochen braucht, verstehe ich echt nicht. Auch hätte ich erwartet dass man Interkantonal den Finger aus dem Arsch nimmt und versucht so viele Synergien wie möglich zu nutzten: Wer hat schon? Wer braucht noch? Darf ich übernehmen? Darf ich helfen?
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 03.07.2020 07:04
      Highlight Highlight Der Tenor: "Alles ist normal. Falls es nicht normal ist, tun wir so, als ob alles normal wäre. Es muss einfach Normalität herrschen, koste es, was es wolle."
    • Marhof 03.07.2020 07:26
      Highlight Highlight Das ganze Schlamassel haben wir nur deshalb, weil sich das Virus nicht ordnungsgemäss zwei Jahre im Voraus beim Bundesamt für Gesundheit angemeldet hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Meinung 03.07.2020 06:22
    Highlight Highlight they have what they wanted.
    Vernunft ist offenbar nicht vorhanden.
    Schade.
  • Ökonometriker 03.07.2020 06:22
    Highlight Highlight Verwendet doch bitte einfach alle die App. Und liebes BAG, ändere bitte die Parameter so, dass man schon informiert wird, wenn man länger als 1 Minute in einem 5m-Radius eines Erkrankten war. Dann kann man sich bei einem Alarm testen lassen und wo möglich 1-2 Wochen home office machen.
    • bokl 03.07.2020 06:40
      Highlight Highlight - Die App kann das Contact-Tracing der Kantone nicht ersetzen
      - nicht alle arbeiten im Büro und können Home-Office machen
    • Alpaka 8 03.07.2020 06:45
      Highlight Highlight 1 Minute? Wie wäre es wenn du solche Entscheide den Spezialisten überlässt?

      Übrigens würde die App mich dann schon in Quarantäne schicken, wenn ich im geschlossenen Auto am Rotlicht stehe. Sicher nicht sinnvoll.

      Übrigens 2: Nicht alle können Homeoffice machen. Bauarbeiter, Krankenschwester, Köche, Kindergärtnerinnen etc. sind nur einige von vielen Beispielen.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 03.07.2020 07:21
      Highlight Highlight 1-2 Wochen Home Office? 😅

      Und wo stehen wir heute, nachdem manche fast drei Monate lang Home Office machten. You are a dreamer. You dream du.
      Kaufst du mir ein Smartphone? Habe keine Lust, extra eins zu kaufen, weil die das OS meines Phones nicht unterstützen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Imfall 03.07.2020 06:18
    Highlight Highlight bis vor kurzem, waren es auch noch deutlich weniger Fälle!



  • plaga versus 03.07.2020 06:10
    Highlight Highlight Die Kantone wollten wollten mehr Aufmerksamkeit vom Bundesrat? Jetzt haben sie diese und eiern herum...
  • carlos zapato 03.07.2020 06:08
    Highlight Highlight Komplettes Versagen von Bund und Kantonen. Man hat die Zeit schlicht nicht genutzt und schlittert wie in die erste nun in die zweite Welle.
    • Terraner 03.07.2020 08:31
      Highlight Highlight Noch schlimmer, man hat die Welle selbst erzeugt und versucht nun darauf weiter zu reiten.
    • Superreicher 03.07.2020 11:26
      Highlight Highlight Ich finde, der Bund hat es gut gemacht. Darauf wollten die Kantone ihre Autonomie zurück und eiern nun herum.

Analyse

Warum Veganer so nerven

Wir lieben es, Veganer zu hassen. Wohl auch, weil wir spüren, dass sie recht haben.

Veganer. Die moralinsauren Spassbremsen, die nichts lieber tun, als in die Welt zu schreien, wie viel besser als alle anderen Menschen sie sind. Die sektenartigen Extremisten, die anderen Menschen vorschreiben wollen, was sie zu essen haben. Die wohlstandsverwahrlosten Wichtigtuer, die mit ihrem teuren Konsum-Lifestyle exhibitionistisch herumstolzieren.

Mit negativen Stereotypen über Veganerinnen und Veganer lassen sich Bücher füllen. Darum rollen die meisten von uns einfach mit den Augen …

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