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Warmes Wetter: In der Schweiz geht der bisher mildeste Winter zu Ende



dpatopbilder - 06.02.2020, Bayern, Lindau: Eine Frau sitzt neben ihrem Fahrrad auf einer Bank am Ufer des Bodensees, und genießt das schöne Wetter. Foto: Sven Hoppe/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Milde Temperaturen in der Schweiz - von Schnee war lange Zeit keine Spur. Bild: dpa

Warm, wärmer, Winter 2019/2020! Die letzten drei Monate waren nur nicht schneearm, sondern auch nicht sehr kalt.

In der Schweiz geht am Samstag aus meteorologischer Sicht der mildeste Winter seit Messbeginn 1864 zu Ende. Auf der Alpennordseite lag die Durchschnittstemperatur rund 3.5 bis 4 Grad über der Referenz der Jahre 1961 bis 1990, wie der SRF Meteo am Donnerstag mitteilte.

Im Süden war es den Angaben zufolge rund 3 Grad wärmer als üblich. Die landesweit gemittelte Wintertemperatur von Dezember bis Februar betrug laut dem staatlichen Wetterdienst Meteoschweiz heuer rund 0.7 Grad. Der aktuelle Winter übertraf noch seine milden Vorgänger in den Jahren 1989/90, 2006/07 und 2015/16. In Delsberg JU etwa kletterte das Thermometer Mitte Februar für einen Tag auf sommerliche 21.2 Grad und knackte den Monatstemperaturrekord.

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Video: watson/Linda Beciri, Lino Haltinner, Jara Helmi

Es war nicht nur ausserordentlich warm, sondern auch sehr sonnig. In Zürich, Basel, Bern und Genf etwa purzelten die Rekorde zur Sonnenscheindauer. Die Niederschlagsmengen dagegen bewegten sich im Bereich des langjährigen Mittels.

Für die Winterwärme waren den Meteorologen zufolge zahlreiche Westwindlagen verantwortlich, die milde Luft vom Atlantik in den Alpenraum bliesen. Daneben gelangte auch warme Luft von den Rändern von Hochdruckgebieten in den Alpenraum. Die Folge waren mehrere teils heftige Winterstürme von Ende Januar bis Ende Februar. Der stärkste Sturm - «Sabine» - sorgte auf dem Gütsch bei Andermatt für Windgeschwindigkeiten von bis zu 202 Kilometern pro Stunde.

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Gemäss den neuen Klimaszenarien von Meteoschweiz wird sich die in den Wintern der letzten Jahrzehnte beobachtete Erwärmung auch in Zukunft fortsetzen. Nach Prognosen könnte die durchschnittliche Wintertemperatur bis 2050 noch um 3.5 Grad steigen. (aeg/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • DrDeath 27.02.2020 14:24
    Highlight Highlight Müssen wir künftig halt auf Rädern die Berge runter fahren...
    • ursus3000 27.02.2020 14:42
      Highlight Highlight In den Bergen hatte es immer Schnee...
    • Maya Eldorado 27.02.2020 15:46
      Highlight Highlight Wenn es genügend steil ist, kann man auch auf dem Gras herunterfahren -rutschen. Es darf nur nicht zuviele Steine haben.
      Das haben wir vor Jahren gemacht, wenn es bei der Talabfahrt am Abend gegen unten nicht mehr genug Schnee hatte.
      Klar hatte der Skibelag ein wenig darunter gelitten.
    • DrDeath 27.02.2020 18:08
      Highlight Highlight Das mit dem Skibelag bekommen wir auch noch hin, bringen wir eben ein paar Zehntausend Tonnen Plastikgranulat aus.
  • Maedhros Niemer 27.02.2020 12:27
    Highlight Highlight Ich wandere nach Grönland aus, sobald es wieder grün ist.

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