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Weshalb US-Konservative Freihandel mit der Schweiz fordern – und das der EU schaden könnte

Die einflussreiche Denkfabrik Heritage Foundation wirbt für ein «simples und straffes» Abkommen mit der Eidgenossenschaft. Und das möglichst bald.

LORENZ HONEGGER / schweiz am wochenende



Gerüchte zirkulierten in Bern und Washington seit Monaten. Nun ist es offiziell: Die einflussreiche konservative Denkfabrik der USA empfiehlt dem Weissen Haus in einem neuen Positionspapier, möglichst bald ein Freihandelsabkommen mit der Schweiz abzuschliessen. «Die Zeit ist gekommen, um eine Ausdehnung der amerikanisch-schweizerischen Handelsbeziehungen auf pragmatische Weise auszuloten», schreibt die Heritage Foundation in dem Text. Die Eidgenossenschaft sei unter den gleichgesinnten Staaten ein hervorragender Kandidat für eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit.

Die amerikanische Denkfabrik setzt sich seit den 70er-Jahren für weniger Staat, mehr Freiheit für Unternehmen und eine starke Landesverteidigung ein. Ihr Hauptsitz liegt wenige Strassen vom Kapitol in Washington D.C. entfernt, dem Sitz des Senats und des Repräsentantenhauses. Sie verfügt über ein jährliches Budget von 80 Millionen Dollar. Als Donald Trump 2016 zum Präsidenten gewählt wurde, berief er den Gründer der Heritage Foundation, Ed Feulner, in sein Übergangsteam. Feulner und seinen Mitstreiter gelang es, Hunderte Beamte in der Trump-Administration zu platzieren. Entsprechend gross ist ihr Einfluss auf das Weisse Haus bis heute.

Blochers erste Begegnung mit Siri

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Video: watson

«Gewinne für beide Seiten»

Der Stiftungsgründer gehört zu den drei Autoren, die das neue Positionspapier zur Schweiz verfasst haben. Darin fordern diese das Weisse Haus auf, den bereits laufenden Freihandelsdialog mit der Eidgenossenschaft zu beschleunigen. Ziel müsse ein möglichst «simples und straffes» Abkommen sein. Das sei besser als ein Hunderte Seiten langes Handels- und Investitionsabkommen; eine Anspielung auf das umstrittene und vorläufig auf Eis gelegte Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) zwischen der EU und den USA. Die Autoren betonen, Bern und Washington sollten bei den Verhandlungen nicht nach Perfektion streben und falls nötig eine «beschränkte Vereinbarung» in Betracht ziehen, die aber für beide Seiten greifbare Gewinne mit sich bringe.

SVP Nationalraetin Magdalena Martullo fordert im Namen der SVP einen sofortigen Stopp des uebermaessigen Staatsausgabenwachstums am Dienstag, 1. November 2016 in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Will einen Freihandelsvertrag – ohne Landwirtschaft: Magdalena Martullo-Blocher, Nationalrätin SVP/ZH. Bild: KEYSTONE

Gleichzeitig legt die Stiftung der Trump-Regierung nahe, Schweizer Unternehmen von den Zöllen auf Stahl- und Aluminium-Produkte zu befreien. Ein entsprechendes Gesuch aus Bern hat Washington bislang nicht beantwortet.

«Ein schwarzer Tag für die Schweizer Wirtschaft»

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Video: srf

«Eine Einladung zum Tanzen»

Die Forderungen der Heritage Foundation sind Musik in den Ohren des Chefs der Schweizerisch-Amerikanischen Handelskammer. «Ich würde sagen: Es ist eine Einladung zum Tanzen», sagt deren Chef Martin Naville. Es handle sich zwar nicht um eine behördliche Verlautbarung, aber die Stiftung stehe der Trump-Regierung nahe. «Ein Freihandels-Deal mit der Schweiz könnte aus Sicht der Amerikaner dazu dienen, die Europäer unter Druck zu setzen.»

Eine beträchtliche Hürde bei allfälligen Verhandlungen sieht Naville weiterhin bei der Schweizer Landwirtschaft, die sich hartnäckig gegen jegliche Öffnung des Agrarmarktes wehrt. Die Bauern-Lobby hat bereits im vergangenen Jahrzehnt Gespräche mit den Amerikanern über einen Freihandelspakt im Keim erstickt.

Die Heritage Foundation selbst geht in ihrem Papier nicht auf die Landwirtschaft ein und lobt die Schweiz stattdessen für ihre beneidenswert «anpassungs- und widerstandsfähige Wirtschaft». Das Land sei eine der am stärksten entwickelten Volkswirtschaften der Welt. Das Engagement für eine liberale Wirtschaftsregulierung mache die Alpenrepublik zu einem idealen Partner.

US-Botschafter Edward T. McMullen begruesst zusammen mit einem US-Marine die Medien vor der US Botschaft am Dienstag, 21. November 2017, in Bern. Die USA haben einen neuen Botschafter in der Schweiz. McMullen hat Bundespraesidentin Doris Leuthard sein Beglaubigungsschreiben ueberreicht, wie das EDA am Dienstag mitteilte. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

«Wir sind immer interessiert»: Ed McMullen, US-Botschafter für die Schweiz und Liechtenstein. Bild: KEYSTONE

Auch in der Schweiz gibt es einflussreiche Stimmen, die sich für einen Abbau von Zöllen und Handelshemmnissen starkmachen. Zu ihnen gehört etwa SVP-Nationalrätin und Unternehmerin Magdalena Martullo-Blocher, die einen Freihandelsvertrag ohne Einbezug der Landwirtschaft fordert.

Möglich ist vieles: Der neue amerikanische Botschafter in Bern, Ed McMullen, der in den 80er-Jahren selber für die Heritage Foundation arbeitete, sagte in einem Interview Anfang Jahr: «Das Wunderbare bei Donald Trump ist: Er sagt niemals nie. Falls es eine Gelegenheit gibt, umso besser. Wir sind immer interessiert, bilaterale Wirtschaftsbeziehungen zu vertiefen.»

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56Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Halimasch 12.08.2018 20:51
    Highlight Highlight Solange Trump im Weissen Haus sitzt, ist es sinnlos mit den USA irgendein Abkommen abzuschliessen. Im Zeichen von "America first" kann die Schweiz kein faires Abkommen erwarten. Sofern sichTrump überhaupt daran halten würde...
    7 2 Melden
  • simiimi 12.08.2018 13:23
    Highlight Highlight Das sind die ersten „good news“ zur Aussenpolitik seit Längerem. Die Wirtschaft stärken und gleichzeitig unsere Exporte diversifizieren. Jetzt muss man nur die Bauern frühzeitig ins Boot holen. Wünsche gutes Gelingen!
    16 12 Melden
  • Edwin Schaltegger 12.08.2018 12:34
    Highlight Highlight Ein Freihandels-Abkommen Schweiz - USA wäre ein Segen für unsere Wirtschaft und unsere politische Position gegenüber der EU. Ich hoffe nur, dass unsere Bauernlobby einen solchen Deal nicht wieder vermasselt.
    36 16 Melden
  • nib 12.08.2018 11:32
    Highlight Highlight Noch sind die meisten Freihandelsabkommen an der übermächtigen Bauernlobby gescheitert. Wird wohl auch diesmal wieder geschehen. Maximal Steuergelder kassieren, aber den Rest der Wirtschaft drangsalieren.
    37 12 Melden
    • rodolofo 12.08.2018 14:09
      Highlight Highlight Die Bauern erhalten nur noch einen Bruchteil der "Direktzahlungen".
      Ausserdemfühlen sich der Handel und die "Pfennigfuchser" dann berechtigt, die Preise noch stärker zu drücken, da "die Bauern ja schliesslich grosszügig vom Staat gemästet werden"...
      Wir könnten uns das ganze Theater sparen, wenn wir zur Einsicht gelangen könnten, dass zu viel "Geiz ist Geil!" nicht nur den Bauern und ihren Pflanzen und Tieren schadet, sondern irgendwann -wie ein Bumerang- auch die vermeintlichen Profiteure trifft!
      Siehe z.B. Gammelfleisch-Skandale...
      15 2 Melden
  • sherpa 12.08.2018 11:14
    Highlight Highlight Das die SVP für ein solches Abkommen ohne Einbezug der Landwirtschaft die Werbetrommel rührt ist ist nicht verwunderlich. Wundern darf man sich aber, dass die Partei, welche oft und gerne von einer starken Landwirtschaft spricht, diese ausschließen will und damit der Bauernschaft bei den Verhandlungen keine Mitsprache zugestehen will. Einmal mehrt zeigt diese Partei, für was sie in, Wirklichkeit einsteht, nämlich Förderung des Reichtums und Ausschluss des Mittelstandes.
    32 15 Melden
    • simiimi 12.08.2018 13:29
      Highlight Highlight Die Bauern hier produzieren einfach viel teurer als im Ausland. Darum haben sie Angst vor Freihandel und opponieren sie so häufig gegen Marktöffnung.
      7 9 Melden
    • sherpa 12.08.2018 15:05
      Highlight Highlight Fragt sich, weshalb die Bauern in der Schweiz höhere Produktionskosten haben. Ein Grund liegt in den teilweise massive höheren Preisen für geeignetes Maschinenmaterial , die höheren Lohnkosten für die benötigen Angestellten und die anfallenden Kosten für Versicherungsleistungen. In den USA sind die Landarbeiter nicht gegen Arbeitslosigkeit, Krankheit etc. (Aufhebung der Obama-Care)!) versichert und die weiteren Sozialleistungen auf einem bedenklich tiefen Niveau liegen. Aber wen kümmert da schon, ein Handelsabkommen wäre schon deshalb für die Amis ein Segen.
      6 1 Melden
    • Anam.Cara 12.08.2018 22:36
      Highlight Highlight @sherpa: weil das Preisniveau in der Schweiz grundsätzlich sehr hoch liegt. Das fängt bei den Landpreisen an, über Baukosten für Modernisierungen oder Lohnkosten für Helfer bis hin zu dem, was die Bauernfamilie für sich selbst einkaufen muss.
      Ich habe aber die Aussage der SVP anders verstanden: sie möchten die Landwirtschaft ganz aus dem Abkommen ausklammern - also keine Flut von Agrarprodukten aus den USA. Damit hätte das Abkommen bessere Chancen.
      Was mich ein bisschen misstrauisch macht, ist die Begeisterung in den Reihen der SVP...
      2 0 Melden
  • Domino 12.08.2018 10:43
    Highlight Highlight Lieber Handelspartner mit Win-Win Situation als Bruttozahler in der EU wo man nur einzahlen dürfte und der eigenen Wirtschaft Konkurrenz macht wie mit den Milliarden die gegen osten fliessen.
    37 30 Melden
    • Klaus07 12.08.2018 12:05
      Highlight Highlight Ich kann ihnen versichern, die Schweiz profitiert um ein vielfaches von der EU als von der USA. Die Ostmilliarde, verteilt auf 10 Jahren, ist ein klacks dafür.
      34 11 Melden
    • Sheez Gagoo 12.08.2018 16:23
      Highlight Highlight Dieses Abkommen könnte das ändern.
      3 3 Melden
  • äti 12.08.2018 10:15
    Highlight Highlight Ich warte mal auf den finalen Text.
    26 1 Melden
    • Oberon 12.08.2018 17:36
      Highlight Highlight Mal schauen ob wir dann noch leben. ;)
      2 0 Melden
  • koks 12.08.2018 10:14
    Highlight Highlight neoliberalismus und freihandel für alle anderen - nur nicht für uns. so denken die egoistischen svp-bauern.
    32 21 Melden
  • Lacaduc 12.08.2018 09:52
    Highlight Highlight USA ist immer ein zweischneidiges Schwert und wie wir in der Vergangenheit immer wieder lesen konnten auch für viele Unternehmen sehr teuer. Mit der USA einen Deal einzugehen, heisst immer auch deren Gesetze und vor allem Sanktionen zu akzeptieren.
    58 7 Melden
  • rodolofo 12.08.2018 09:51
    Highlight Highlight Da würde auch Johann Schneider Ammann endlich wieder zu seinem "Rire de Bon Coeur" (Hat der eigentlich einen Herzschrittmacher?) zurückfinden können, nachdem er mit seinen letzten übermütigen Aktionen zusammen mit seinem Parteifreund Cassis erst die Bauern und dann die Angestellten und Arbeiter gegen sich aufgebracht hat.
    Aber:
    Ein solcher Pakt mit dem (Rechtsfreisinnigen...) Teufel "ennet dem Grossen Teich" kommt natürlich ERST RECHT NICHT IN FRAGE!!!
    15 14 Melden
  • Siebenstein 12.08.2018 09:49
    Highlight Highlight Wenn man unter Kurzsicht leidet klingt das ja gut, aber auch nur dann...
    29 14 Melden
  • Sarkasmusdetektor 12.08.2018 09:47
    Highlight Highlight Wir sollen uns mit anderen gegen unsere eigenen Nachbarn verbünden, denen wir nicht aus dem Weg gehen können? Gaanz tolle Idee...
    49 14 Melden
  • Max Dick 12.08.2018 09:45
    Highlight Highlight Inwiefern sollte irgeendein Abkommen zwischen USA und CH der EU schaden?
    19 5 Melden
    • Siebenstein 12.08.2018 11:00
      Highlight Highlight Wo steht das?
      Schaden würde dieser Unsinn allerdings unserem Verhältnis zur EU und damit wohl wem mehr...?
      15 16 Melden
    • Siebenstein 12.08.2018 11:02
      Highlight Highlight Ok, hab das in der Überschrift glatt überlesen, ist aber auch trotzdem Unsinn.
      5 4 Melden
  • Christian Rusch 12.08.2018 09:45
    Highlight Highlight Die Schweiz Schaft jährlich über 2000 neue Verträge die uns verpflichten im Ausland Projekte zu finanzieren ohne dass wir eine Gegenleistung erhalten. Seit Jahren bastelt unsere Regierung an einem Rahmenabkommen welches unsere Entscheidungsfreiheit dermassen einschränkt, dass wir auch gleich der EU beitreten könnten. Aber ein Freihandelsabkommen mit Grossbritannien und der USA welches uns wirklich weiterbringen könnte, wird nicht mal in Erwägung gezogen, man könnte ja Mutti verärgern.
    19 44 Melden
    • SchweizAbschaffen 12.08.2018 11:57
      Highlight Highlight Ja, und wer weiss:
      Vielleicht käme so ein Freihandelsabkommen mit Grossbritannien und der USA ganz ohne Auflagen, Regelungen und Unterjochung unter fremden Vögten.
      Vielleicht, gell.
      18 6 Melden
    • Klaus07 12.08.2018 12:08
      Highlight Highlight 2000 Verträge ohne Gegenleistung? Das gehört in die Schublade rechtes Wunschdenken und von Fake News.
      26 4 Melden
    • FrancoL 12.08.2018 12:27
      Highlight Highlight Hat nichts mit Mutti zu tun sondern mit dem Absatzmarkt in unserer unmittelbaren Nähe, mit Handelspartnern die wir kennen und deren Anforderungen uns vertraut sind.
      Die USA ist für manchen Schweizer UN zum Fass ohne Boden geworden und das wird auch in Zukunft so bleiben.
      14 3 Melden
  • Denk nach 12.08.2018 09:40
    Highlight Highlight Hört sich gut an.... Bin aber nicht sicher ob die Amis nicht auch eine Art Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) mit uns versuchen, mit all diesen komischen Regeln, das wäre weniger gut...
    22 1 Melden
    • Halimasch 12.08.2018 20:30
      Highlight Highlight Wieso hatte TTIP wohl so viele Regeln? Weil beide Seiten hart verhandelt haben und ihre Interessen möglichst gut wahren wollten. Aber wir können natürlich auch einfach die Regeln der Amis übernehmen...
      1 0 Melden
  • derEchteElch 12.08.2018 09:35
    Highlight Highlight „und das der EU schaden könnte“

    Es ist doch sch****egal, wenn etwas der EU schadet. Wir sind nicht Teil der EU, ergo ist deren Wohlergehen (genauso wie jenes Wohlergehen der USA) uns unbedeutend. Wir müssen darauf achten, dass es UNS, der Schweiz, gut geht.

    Wir (und auch die Politiker in Bern) sind unseren eigenen Bürgern verpflichtet und nicht zugunsten fremder Völker..

    „sei besser als ein Hunderte Seiten langes Handelsabkommen; eine Anspielung auf das umstrittene TTIP..“

    Alles ist besser als TTIP. Alles. Sogar nichts!
    123 58 Melden
    • rodolofo 12.08.2018 11:13
      Highlight Highlight Der Feind Deines Feindes ist nicht notwendigerweise Dein Freund!
      Möglicherweise ist er noch der schlitzohrigere Grobian!
      Ich musste das einmal im Kleinen erfahren und lernen, als ich mich im Kampf gegen einen "Erzfeind" (Nachbar und SVP-Sympathisant, wenn nicht gar Mitglied) mit einem "Edlen Portugiesen" (Schafhalter im für Schweizer Massstäbe grossen Stil, mit ca. 500 Tieren) verbündete.
      Resultat: Ich hatte zusätzliches Pachtland, aber auch die Klauenseuche...
      Seither grüsse ich meinen Nachbarn etwas weniger unfreundlich.
      11 17 Melden
    • FrancoL 12.08.2018 12:30
      Highlight Highlight Diese Einstellung zeigt eine unwahrscheinliche Überschätzung der Schweiz. Wir fahren dann gut, wenn es den Ländern und um uns herum auch besser oder gar gut geht, denn was wir exportieren ist nicht durch särbelnde Wirtschaften zu erstehen.
      Zudem die Schweiz hat sich in den Staaten immer sehr schwer getan, zu unterschiedlich sind da die Anforderungen und Rahmenbedingungen und diese ändern auch nicht bei einer neuen Handelsabmachung.
      17 11 Melden
    • Sophia 12.08.2018 15:20
      Highlight Highlight Grundsätzlich haste Recht, Elch, aber die Amis werden uns nicht so "liebevoll" behandeln wie die EU, das ist sicher. Mit den Amis haben sofort und ungefragt fremde Richter, denn deren Gesetze gelten für die gesamte Welt. Erkundige dich mal! Mir ist die EU tausendmal lieber als die Amis. Und bei Streitigkeiten werden die AMIs uns mit weitaus drastischren Strafen belegen als die EU, das ist ganz sicher und sogar geschichtlich verbürgt.
      Es ist halts: "Die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber."
      8 2 Melden
  • Gubbe 12.08.2018 09:34
    Highlight Highlight Oha, da wird ein Land gesucht und gefunden, das man nach belieben manipulieren könnte. Das würde Amerikaner anlocken, wie der Zwetschgenkuchen die Wespen. Nach dem wegfressen, liegenlassen (Kuba). Zwar würde das Abkommen Dollars bringen, doch für wie lange? Ich bin für keinen EU Beitritt, aber wir sind immer noch Europa.
    32 10 Melden
    • Oberon 12.08.2018 17:43
      Highlight Highlight Wenn man in der Schweiz mit Geld wedelt kann man quasi alles bekommen. Das weiss die USA schon lange und sonst werden sie einfach mit irgendwas drohen.
      1 0 Melden
  • Richu 12.08.2018 09:28
    Highlight Highlight Die Schweizer Industrie würde von einem solchen Abkommen mit den USA profitieren und deshalb auch die Arbeitnehmer (Arbeiter/Angestellte)!
    13 26 Melden
    • FrancoL 12.08.2018 12:31
      Highlight Highlight Wenn denn nich eine anderer Markt darunter leidet und da Arbeitsplätze verloren gehen. In Vergangenheit war es für Schweizer Unternehmen immer schwer sich an den US Markt anzupassen und deren Richtlinien zu übernehmen.
      12 3 Melden
    • maoam 12.08.2018 12:41
      Highlight Highlight Wie kommst du darauf? David gegen Goliath? Das funktioniert nur im Märchenbuch "Bibel". Ja wir könnten via EU für die Amis Stahl und Aluminium verkaufen und so die Trump Zölle umgehen. Das wäre eine Win Win Situation. Wir leben aber mitten in Europa und ich weiss nicht wie lange so etwas gut gehen würde. Mit der EU handeln wir bislang viel mehr.
      9 2 Melden
  • Henzo 12.08.2018 09:09
    Highlight Highlight Hab wirklich keine Lust auf eine Überflutung mit GMO-Futter/Essen oder suf Fleisch aus der Tierfabrik.

    Aber alles was nicht unsere Gesundheit oder das Wohl der Tiere betrifft, da unterstütze ich so ein Abkommen.
    20 6 Melden
    • demokrit 12.08.2018 13:55
      Highlight Highlight Text nicht wirklich gelesen?
      0 0 Melden
    • Henzo 12.08.2018 14:43
      Highlight Highlight doch aber das ist meine allgemeine Meinung zu Freihandel mit den USA.
      2 0 Melden
    • demokrit 12.08.2018 18:15
      Highlight Highlight Die Landwirtschaft soll aber ausgeschlossen werden.
      0 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ottomane 12.08.2018 08:45
    Highlight Highlight Finde ich gut, den die EU ist die neue Sowjetunion. Immer mehr regulieren, zentralisieren, dass Volk und die Länder entmachten.

    Die Geschichte zeigt immer wieder, dass Zentralismus nicht funktioniert.

    Wenn Politiker und Manager aus der Geschichte lernen würden, gäbe es heute kein Elend mehr
    16 37 Melden
    • FrancoL 12.08.2018 12:36
      Highlight Highlight Als würden die USA nicht regulieren. Frag doch einmal einen Unternehmer der in die Staaten exportiert was es alles zu berücksichtigen gibt und zB wie einschneidend die Gewährleistungs- und Haftungsprobematik ist.
      14 1 Melden
    • maoam 12.08.2018 12:48
      Highlight Highlight Siehe Afrika...
      1 0 Melden
    • Enzasa 12.08.2018 13:06
      Highlight Highlight Ottomane deinem letzten Abschnitt stimme ich zu.

      Aber die EU mit einer Diktatur zu vergleichen ist lächerlich.
      Unabhängig von der Demokratieform, sind die CH und D beide Rechtsstaaten, Demokratien und bieten ihren Bürgern soziale Absicherung. Ok? Trotzdem ist der Prozess in D anders da viel größer.
      Genauso ist es mit der EU.
      8 0 Melden
  • demokrit 12.08.2018 08:25
    Highlight Highlight Für die Schweiz wäre das eine sehr gute Wendung. Go for it.
    13 32 Melden
  • mrmikech 12.08.2018 08:11
    Highlight Highlight Trojanisches Pferd
    64 61 Melden
  • Threadripper 12.08.2018 04:24
    Highlight Highlight Bitte lass es passieren.😀
    127 65 Melden
    • zwan33 12.08.2018 07:06
      Highlight Highlight Pakt mit dem Teufel. Nichts neues!
      74 76 Melden
    • SchweizAbschaffen 12.08.2018 09:06
      Highlight Highlight Hochdeutsch wäre:
      "Bitte lass es geschehen."

      Aber da wir eh nichts mit der EU zu tun haben wollen ...
      O.k.: Und wie würde es auf Amerikanisch heissen?
      18 8 Melden
    • Klaus07 12.08.2018 12:01
      Highlight Highlight Ihr Genmanipulierten Mais und Soja sowie das dreckige Erdgas aus Fracking können die Amis gerne für sich behalten. In der USA ist Aspest immer noch erlaubt und wird in vielen Produkten verbaut. Nein danke.
      17 7 Melden
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«Wir haben es in der Hand, ein Massensterben zu verhindern»

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