DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Italien will Maskenpflicht im Freien aufheben +++ Notenbankchef sieht Konjunkturerholung

Die neuesten Meldungen zum Coronavirus – lokal und global.
21.06.2021, 13:31
  • Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldete am Montag 367 neue Corona-Fälle für die letzten 72 Stunden. Die Positivitätsrate der gemeldeten Tests lag bei 0,7 Prozent. 4 Menschen starben, 11 mussten ins Spital.
  • Vom 10. Juni bis 16. Juni sind in der Schweiz 623'008 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden – rund 89'000 pro Tag. Im Vergleich zur Woche davor sankt die Impfkadenz um 5 Prozent. 2'497'599 Personen in der Schweiz sind vollständig geimpft, das sind 28,9 Prozent der Bevölkerung.
  • Discos auf, Maskenpflicht draussen weg: Der Bundesrat hat am 11. Juni den nächsten Öffnungsschritt in die Vernehmlassung gegeben. Entschieden wird am 23. Juni.
  • Der Bundesrat will am 28. Juni die Reiseeinschränkungen weiter lockern. Die Quarantänepflicht für Einreisen aus allen Staaten und Gebieten des Schengen-Raums soll vollständig aufgehoben werden.
  • Die SwissCovid-App hilft, Infektionsketten schnell zu unterbrechen. Sie hat 1,71 Millionen aktive Userinnen und User.
  • Ab Ende Juni soll das Impf-Zertifikat kommen. Die Details findest du hier, die Android-App hier und die iOS-App hier.
Coronavirus-Zahlen Zum Daten-Dashboard
R-Wert
Positivitätsrate
7-Tage-Ø
Verstorbene
mit Covid
7-Tage-Schnitt Tägliche Hospitalisierungen
7-Tage-Schnitt Tägliche Infektionen
7-Tage-Schnitt Tägliche Tote
Altesverteilung der Fälle 0–29 30–59 60–99
R-Wert Unsicherheitsfaktor

Liveticker: Corona National+International 22.06.21

Schicke uns deinen Input
3:41
US-Notenbankchef Powell sieht deutliche Konjunkturerholung
Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) sieht die Konjunktur und den Arbeitsmarkt weiter auf einem guten Weg. Es gebe eine deutliche Wirtschaftserholung von den Folgen der Corona-Pandemie, sagte US-Notenbank-Chef Jerome Powell in vorab veröffentlichten Auszügen seiner Rede vor einem Kongressausschuss am Dienstag.

Er wiederholte zudem seine Aussage, dass die Teuerungsrate nur vorübergehend höher sein dürfte. Zudem zeigte er sich erneut besorgt, dass die Verwerfungen auf dem Arbeitsmarkt am stärksten den Niedriglohnsektor, Afroamerikaner und Hispanics treffen.

Er rechnet ingesamt jedoch mit der Schaffung weiterer Stellen. Die Pandemie stelle dennoch weiterhin Risiken für die Konjunktur dar. Die Fed werde «alles tun, um die Wirtschaft so lange zu unterstützen, bis die Erholung abgeschlossen ist».

Die Auszüge wurden nach dem Schluss der Wall Street veröffentlicht. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatenleihen legte auf ein Tageshoch von 1,497 Prozent zu. Die Fed hatte am Mittwoch signalisiert, dass sie eine frühere Zinswende ins Auge fasst als bislang erwartet, und damit die Märkte aufgeschreckt. (sda/reuters)
03:14
Italien will Maskenpflicht im Freien ab kommender Woche aufheben
In Italien soll ab kommendem Montag die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im Freien entfallen. «Ab dem 28. Juni lassen wir die Pflicht, in der weissen Zone draussen Masken zu tragen, hinter uns», schrieb Gesundheitsminister Roberto Speranza am späten Montagabend auf Facebook. Dies geschehe jedoch stets unter Beachtung der Vorsichtsmassnahmen, die der wissenschaftliche Rat aus Gesundheitsexperten festlege.

Aktuell zählen alle italienischen Regionen ausser das kleine Aostatal im Nordwesten des Landes zur Weissen Zone mit den lockersten Corona-Regeln. Es wird damit gerechnet, dass ab kommendem Montag auch diese Region dazu gehört.

In Innenräumen oder öffentlichen Verkehrsmitteln müssen die Menschen damit weiter Masken tragen. Der Zeitung «La Repubblica» zufolge gilt in Restaurants auch die bisherige Regelung weiter, dass der Schutz nur abgenommen werden darf, wenn man an seinem Platz sitzt. Draussen wie drinnen bleiben die Abstandsregeln in Kraft.

Mit zunehmender Lockerung der Corona-Regeln in Italien hatten Politiker und Gesundheitsexperten auch die Debatte um die Maskenpflicht im öffentlichen Raum immer lauter geführt. Die Regierung hatte zunächst Mitte Juli als Zeitpunkt für ein Ende der Maskenpflicht in Aussicht gestellt. Am Montag beriet der wissenschaftliche Rat und gab grünes Licht für den 28. Juni, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete.

In Italien sinken die Corona-Fallzahlen beständig weiter. Am Montag meldeten die Gesundheitsbehörden knapp 500 Corona-Neuinfektionen und 21 Tote mit dem Virus. (sda/dpa)
epa09275750 Asian tourists in downtown Turin, northern Italy, 16 June 2021. The Italian government is significantly easing its COVID-19-linked restrictions after months of restrictions due to the coronavirus pandemic and starting to welcome back vaccinated foreign tourists to Italy.  EPA/TINO ROMANO
2:37
Bisher 140 Corona-Fälle bei der Copa America
Bei der Copa America in Brasilien hat es bis zum Montagmittag 140 Corona-Fälle gegeben. Nach Angaben des südamerikanischen Fussballverbandes Conmebol liegt bei den bisher 15'235 durchgeführten Tests die Quote der Infizierten bei 0,9 Prozent. Das sei ein «klares» Zeichen dafür ist, «dass die Präventivmassnahmen und Gesundheitsprotokolle wie erwartet funktionieren», teilte Conmebol mit. (sda/dpa)
epaselect epa09292347 Journalist walk between empty tribunes prior to a Copa America soccer match between Argentina and Paraguay at the Mane Garrincha Stadium in Brasilia, Brazil, 21 June 2021.  EPA/Fernando Bizerra Jr
22:41
Berset tauscht sich Spahn aus
Gesundheitsminister Alain Berset hat sich am Montag in Berlin mit seinem deutscher Amtskollegen Jens Spahn zu Covid-19 ausgetauscht. Das eintägige Treffen sei angeregt gewesen, teilte Berset am Abend auf Twitter mit.

Im Zentrum der Gespräche waren die Fortschritte bei den Impfkampagnen in beiden Ländern, die Impfung von Jugendlichen sowie Auffrischungsimpfungen, wie Peter Lauener, Kommunikationsleiter beim Innendepartement EDI, der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.

Zur Sprache kamen auch die Covax-Initiative, die zum Ziel hat, Länder mit kleinem und mittlerem Einkommen mit Corona-Impfstoffen zu versorgen und die anstehenden Lockerungsmassnahmen im Hinblick auf die Entwicklung der Pandemie. Die beiden Gesundheitsminister waren sich zudem einig, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gestärkt werden müsse.

Im Übrigen habe sich Spahn dafür interessiert, wie es zum Abbruch der Verhandlungen der Schweiz über das Rahmenabkommen mit der EU gekommen sei und wie die Schweiz das weitere Vorgehen sehe, sagte Lauener. Berset und Spahn hatten sich das letzte Mal vor einem Jahr in Genf persönlich getroffen. (sda)

20:25
Drastischer Corona-Anstieg in Cornwall nicht wegen G7-Gipfels
Die britische Regierung sieht nach eigenen Angaben keinen Zusammenhang zwischen dem G7-Gipfel in Cornwall in der vorvergangenen Woche und einem starken Anstieg von Corona-Fällen in der englischen Grafschaft. Das sagte ein Sprecher von Premierminister Boris Johnson am Montag im Gespräch mit Journalisten in London.

Die Zahl der Neuinfektionen sei im Einklang mit denen in anderen Teilen des Landes. «G7-Teilnehmer wurden vor ihrer Ankunft getestet und fortlaufend während des gesamten Gipfels. Wir wissen nichts von Ansteckungen der örtlichen Bevölkerung (durch Gipfelteilnehmer)», so der Sprecher.

Medien hatten zuvor von einem erheblichen Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz - also der Zahl der Neuinfektionen pro 100'000 Einwohner und Woche - in den Konferenzorten St Ives und Falmouth berichtet. So soll der Wert in Falmouth in den sieben Tagen bis zum 13. Juni auf 600 gestiegen sein. Das entspricht einem Anstieg um 2000 Prozent. Landesweit lag der Wert im gleichen Zeitraum bei rund 77.

Das Treffen der Staats und Regierungschefs der sieben führenden westlichen Wirtschaftsmächte in Cornwall vom 11. bis 13. Juni war der erste in Präsenz abgehaltene G7-Gipfel seit zwei Jahren. (sda/dpa)
FILE - In this June 11, 2021, file photo Leaders of the G7 pose during a group photo at the G7 meeting at the Carbis Bay Hotel in Carbis Bay, St. Ives, Cornwall, England. Leaders from left, European Council President Charles Michel, U.S. President Joe Biden, Japan's Prime Minister Yoshihide Suga, British Prime Minister Boris Johnson and Italy's Prime Minister Mario Draghi. (Phil Noble, Pool via AP, File)
18:46
Corona-Impfstoffproduktion in Afrika nun in Sicht
Die Pläne zur Herstellung von Corona-Impfstoffen in Afrika nehmen Gestalt an. In Südafrika werde mit Hilfe eines Konsortiums das erste Zentrum zur Herstellung von sogenannten mRNA-Impfstoffen entstehen, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Montag in Genf mit. Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa sprach von einem «phänomenalen Schritt». Es gehe darum, Afrika von Impfstoffen unabhängiger zu machen, die aus dem Ausland geliefert würden.

In Südafrika sollen auch Fachkräfte geschult werden, die für die Herstellung der Impfstoffe nötig seien. «Diese Initiative ist die erste von vielen, die wir unterstützen werden», erklärte Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron, der Südafrika kürzlich besucht hatte. «Dies ist eine grossartige Botschaft besonders für Afrika, das den geringsten Zugang zu Impfstoffen hat», sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus.

Im günstigsten Fall sei damit zu rechnen, dass erste Corona-Impfstoffe in Südafrika in neun bis zwölf Monaten produziert werden könnten, meinte WHO-Expertin Soumya Swaminathan. Die Modalitäten müssten aber noch geklärt werden. Südafrika und Indien gehören zu den Ländern, besonders stark darauf dringen, dass der Patentschutz für solche Impfstoffe fällt. (sda/dpa)
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie

1 / 59
Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie
quelle: keystone
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Was junge TikTok-Stars zur Pandemie zu sagen haben

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Der Bund stoppt den Genderstern: «Bürger*innen» wird nicht amtlich

Die Bundesverwaltung schafft Fakten: Der Genderstern und ähnliche Schreibweisen werden bei den Behörden untersagt. Sie führten zu «einer ganzen Reihe von sprachlichen Problemen», heisst es in einer neuen Weisung.

Es ist ein Reizthema. Sollte man in der deutschen Sprache verschiedene Geschlechter besser berücksichtigen? Immer mehr Unternehmen, Hochschulen und Organisationen verwenden neue sprachliche Formen – allen voran den Genderstern. Bürger*innen, heisst es dann. Oder Wähler*innen.

Damit werde niemand ausgeschlossen, finden die einen: Frauen ebenso wenig wie Menschen, die sich weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zugehörig fühlen. Die anderen befürchten, dass damit das Deutsche …

Artikel lesen
Link zum Artikel