Drogen
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FILE - In this April 20, 2016, file photo, a man smokes a marijuana joint at a party celebrating weed in Seattle. A new federally funded study found, not surprisingly, that marijuana use in Washington state is up since pot became legal in 2014. The hard, or not-so-hard, evidence was in sewage samples. (AP Photo/Elaine Thompson, File)

Bis Cannabis in der Schweiz legalisiert wird, wird es noch Jahre dauern, sagt Drogenexperte Michael Herzig. Bild: AP/AP

Drogenexperte Michael Herzig: «Wir sind von einer Legalisierung weit entfernt»

Die Bilanz des Zürcher Drogenexperten Michael Herzig zur Schweizer Verbotspolitik fällt ernüchternd aus. Das Interview.

Matthias Scharrer / ch media



Michael Herzig war von 1998 bis 2004 Drogenbeauftragter der Stadt Zürich. Später leitete er den Aufbau des Strichplatzes, mit dem die Stadt die Auswüchse der Strassenprostitution eindämmte. Nun arbeitet er als Dozent für soziale Arbeit an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften und hat soeben das Buch «Cannabispolitik» veröffentlicht. Darin unterzieht er zusammen mit Frank Zobel von der Fachstelle Sucht Schweiz und dem Genfer Soziologieprofessor Sandro Cattacin die Schweizer Politik im Umgang mit berauschendem Hanf einem Realitätscheck. Sein Fazit fällt ernüchternd aus.

Bild

Drogenexperte Michael Herzig: «Es herrscht Wildwuchs. Man weiss nicht, was einem blüht.» bild: michaelherzig.ch

Welche der angestrebten Ziele werden mit der Schweizer Cannabispolitik erreicht?
Michael Herzig: Die angestrebten Ziele werden nicht erreicht – und zusätzlich entsteht noch ein Kollateralschaden. Nehmen wir zum Beispiel die Ordnungsbussen, die im Zusammenhang mit Cannabis verhängt werden. Versprochen wurde bei deren Einführung, dass der Strafvollzug vereinfacht würde. Das ist nicht der Fall, es ist kompliziert. Versprochen wurde, dass es überall gleich gehandhabt würde. Das Gegenteil ist der Fall: Es herrscht Wildwuchs, man weiss nicht, was einem blüht. Die Rechtssicherheit und -gleichheit ist in der Schweiz beim Thema Cannabisverfolgung nicht mehr gegeben. Ein Teil des Bundesparlaments versprach auch, dass es eine gewisse Entspannung punkto Repression gäbe. Auch das ist nicht der Fall. Die Bestrafungen haben zugenommen. Heute werden, proportional zur Bevölkerung, in der Schweiz mehr Leute wegen Cannabis-Delikten bestraft als in Frankreich. Und Frankreich hat ja bereits den Ruf eines pickelharten Landes. Aber wir sind offensichtlich härter geworden.

Wo wird der Cannabis-Besitz in der Schweiz besonders hart bestraft?
Wir haben keine repräsentative Studie gemacht, sondern Leute, die mit dem Gesetz in Konflikt kamen, aufgerufen, von ihren Erfahrungen zu erzählen. Dabei fällt auf, dass wir in der Romandie deutlich mehr Interviews führen konnten als in der Deutschschweiz. Und innerhalb der Romandie zählt das Wallis zu den Kantonen, die sehr hart vorgehen. In gewissen Kantonen, auch in der Deutschschweiz, wird offenbar gezielt versucht, die maximal mögliche Strafe herauszuholen. Das heisst, man gibt sich in solchen Fällen mit der Ordnungsbusse nicht zufrieden, sondern versucht, den Leuten noch mehr anzuhängen.

«Heute werden, proportional zur Bevölkerung, in der Schweiz mehr Leute wegen Cannabis-Delikten bestraft als in Frankreich. Und Frankreich hat ja bereits den Ruf eines pickelharten Landes. Aber wir sind offensichtlich härter geworden.»

Michael Herzig

In welchen Kantonen geschieht das?
Zum Beispiel im Wallis. Wir haben aber auch entsprechende Beispiele aus Bern und Basel.

Und wo ist der Umgang mit Cannabis-Delinquenten am mildesten?
Wie gesagt: Repräsentativ kann ich dazu keine Aussage machen, weil wir nur punktuelle Beispiele haben. Was man sagen kann, ist: Im Kanton Zürich scheint es diesbezüglich einen Unterschied zwischen der Stadtpolizei Zürich und der Kantonspolizei zu geben. Die Stadtpolizei hält sich mittlerweile ziemlich konsequent an das Gesetz und bestraft Besitz von weniger als zehn Gramm Cannabis nicht mehr. Laut der Aussage eines unserer Fallbeispiele versucht die Kantonspolizei hingegen, höhere Strafen herauszuholen, als sie gemäss Gesetz müsste. Ob man das verallgemeinern kann, weiss ich allerdings nicht.

Wen trifft es besonders?
Bei männlichen Cannabis-Konsumenten zwischen 15 und 25 Jahren scheint es ein Muster zu geben, wonach die Polizei versucht, möglichst hohe Strafen herauszuholen. Das zeigt sich in unseren Interviews. Sie begnügt sich nicht damit, ihnen einfach den Stoff wegzunehmen, wie sie das laut Betäubungsmittelgesetz bei geringfügigen Mengen müsste. Sondern sie nimmt die jungen Männer mit auf den Polizeiposten und befragt sie über ihren Konsum. Wenn sie Auskunft geben, versucht man anschliessend, sie für mehrere Konsumereignisse zu büssen.

«Wir brauchen einen legalen, regulierten Zugang zu Cannabis. Allerdings sind wir von einer Legalisierung derzeit weit entfernt.»

Michael Herzig

Wie erklären Sie sich die Unterschiede, die es bei der Anwendung des Betäubungsmittelgesetzes punkto Cannabis laut Ihrer Studie gibt?
Lustigerweise bekam ich via soziale Medien einige Kommentare von Polizisten zu meinem Buch. Sie sagen: Wir haben ja schon immer gesagt, dass das Gesetz so nicht umsetzbar ist. Das Gesetz lässt einen breiten Interpretationsspielraum offen. Und es ist in sich widersprüchlich: Der Besitz von weniger als zehn Gramm Cannabis ist straffrei. Der Konsum hingegen wird bestraft. Das führt dazu, dass sich alle ihren eigenen Reim darauf machen: die Kantone, die einzelnen Polizeikorps und die Staatsanwaltschaften.

Welche Cannabispolitik würden Sie sich wünschen?
Wir brauchen einen legalen, regulierten Zugang zu Cannabis. Allerdings sind wir von einer Legalisierung derzeit weit entfernt. Wenn wir vom geltenden Gesetz ausgehen, müssten wir mindestens eine Klärung und Vereinheitlichung der jetzigen Praxis erreichen. Dass es heute eine Praxis gibt, die darauf abzielt, Leute beim Thema Cannabis so stark wie möglich zu bestrafen, finde ich fragwürdig. Das geht eigentlich nicht. Wir reden hier von Ordnungsbussen. Die sind rechtlich gleichgestellt mit Verkehrsbussen. Wenn man bei Autofahrern analog vorginge, hiesse das, dass man ihnen bei einer Parkbusse auch noch all ihre übrigen Verkehrsvergehen aus den letzten Jahren aufrechnen würde. Offensichtlich wird da mit verschiedenen Massstäben gemessen. Warum versucht man, Kiffer stärker zu bestrafen, als es eigentlich im Gesetz vorgesehen wäre?

Warum ist das Ihrer Meinung nach so?
Da spielen politische und moralische Wertungen mit. Ich habe das Gefühl, dahinter steckt auch eine falsch verstandene Holzhammer-Prävention, nach dem Motto: Wenn man die Kiffer hart anpackt, hören sie auf zu kiffen. Dabei ist das wissenschaftlich längst widerlegt.

Wie sollte der von Ihnen geforderte legale, regulierte Zugang zu Cannabis konkret ausgestaltet werden?
Nebst dem legalen Zugang braucht es auch eine legale Produktion und legalen Verkauf. Dabei muss der Staat die Standards festlegen, ähnlich wie in manchen US-Staaten. Ich würde aber keine völlige Freigabe des Marktes befürworten, sondern den Markt so regulieren, dass keine eigentliche Kommerzialisierung stattfinden kann, die auf möglichst viele, auch minderjährige, Kunden abzielt.

Worin bestände dann der Anreiz, Cannabis anzubieten?
Man kann ja immer noch Geld damit verdienen. Es gibt dazu Beispiele aus Spanien, aus Barcelona etwa, mit den Cannabis Social Clubs. Das ist eine Art Selbstversorger-Markt: Klubs, in denen man einen Mitgliederbeitrag bezahlt, um dort Cannabis konsumieren zu können. Man kann damit Geld verdienen, wird aber nicht unbedingt schnell reich.

Was wäre für die Schweiz eine gute Altersgrenze bei einer Cannabis- Legalisierung?
Politisch diskutabel ist im Moment wohl nur das Mindestalter 18. Allerdings schlösse man damit die grösste User-Gruppe aus und würde sie damit wieder in den Schwarzmarkt drängen. Wenn man das nicht will, könnte man ähnlich wie beim Alkohol ab 16 Jahren den Zugang zu Cannabis mit einem tieferen THC-Gehalt legalisieren, allenfalls nur gegen Vorlage des schriftlichen Einverständnisses der Eltern.

Wie kommt es, dass Cannabis hierzulande seit einigen Jahren einen immer höheren Anteil des berauschenden Wirkstoffs THC aufweist?
Meine These ist, dass es hochprozentiger wurde wegen des Verbots und der Repression. Wer illegal produziert, riskiert eine Gefängnisstrafe. Das heisst, man muss das Risiko minimieren und versuchen, den Profit zu optimieren. So funktionieren Schwarzmärkte. Wenn die Menge des produzierten Hanfs kleiner und dafür hochprozentiger ist, hat man tiefere Logistikkosten. Es fällt dann auch weniger auf. Darum fördert der Schwarzmarkt hochprozentigen Stoff. Das zeigte sich auch während der Alkohol-Prohibition in den USA in den 1930er-Jahren: Der Bierkonsum sank, der Schnapskonsum stieg. In der Schweiz hatten wir beim Cannabis seit 2004 mehr Repression und gleichzeitig den Trend zu hochprozentigem Cannabis.

Ende Februar präsentierte Bundesrat Alain Berset (SP) eine Gesetzesänderung, um Cannabisstudien zu erlauben. Wie beurteilen Sie diesen Ansatz des Bundesrats?
Ich befürworte alles, was über das bisherige Denkverbot hinausgeht, das sich Bundesrat und Parlament quasi auferlegt haben. Die Vorschläge der Städte, Pilotversuche zum Thema Cannabis zu machen, gibt es ja schon länger. Der Bundesrat hat sich ein paar Jahre Zeit gelassen, bis er mit seiner Vorlage kam. Dass er das überhaupt macht, ist besser, als alles totzuschweigen. Inhaltlich ist es aber noch sehr zaghaft. Wir sollten uns keine Denkverbote auferlegen, sondern alle Möglichkeiten beurteilen, um herauszufinden, welche Lösung für die Schweiz am besten ist.

Neuer Anlauf für Cannabisstudien

Über 200'000 Menschen konsumieren in der Schweiz illegalen Hanf – also Cannabis, das mehr als 1 Prozent des berauschenden Wirkstoffs Tetrahydrocannabinol (THC) enthält. Dies schreibt der Bundesrat in seiner Botschaft an das Parlament, mit der er sich Ende Februar für wissenschaftliche Studien über den Cannabiskonsum zu Genusszwecken aussprach. Die Vernehmlassung bei den Parteien ergab, dass das Vorhaben mehrheitsfähig ist. Städte wie Zürich, Winterthur, Bern, Basel und Genf haben bereits Interesse an der Durchführung solcher Versuche geäussert. Die Teilnehmerzahl wäre auf maximal 5000 Personen beschränkt. Der Bundesrat betont, die Versuche seien ergebnisoffen und nicht als Startschuss zur Cannabis-Legalisierung gedacht. International ist die Legalisierung auf dem Vormarsch. In 17 EU-Staaten, darunter Grossbritannien, Deutschland, Italien und Spanien, ist der Konsum laut Bundesrat nicht verboten. In den letzten Jahren haben Kanada, Uruguay und zehn US-Bundesstaaten Cannabis legalisiert. Sogenannter CBD-Hanf mit weniger als 1 Prozent THC ist in der Schweiz legal. (mts)

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Wird Cannabis jetzt über die Hintertüre legalisiert?

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  • promensch 08.07.2019 18:41
    Highlight Highlight Könnten wir Anbauen legal, meins hätte keinen Dünger, nicht mehr als 20% und gewisse Leute könnten sich mit Stecklingen über Wasser halten. Ich hab Schmerzen. CBD nützt bei mir nicht. Geschwollene Augen. Aber das hoch dosierte Zeug, wirkt psychodelisch ausser du rauchst homöopathisch unterdosiert.und wenn die Teenies paranoid sind meist eher wegen der Polizei als wegen dem Gras.
  • Magnum44 07.07.2019 15:22
    Highlight Highlight Wieso beschuldigt man sich selbst? Das ist einfach nur dumm. In eine Strafverfahren einfach IMMER die Klappe halten. In den wenigen Ausnahmefällen, in denen eine Aussage tatsächlich sinnvoll sein kann, wird man sowieso einen Verteidiger an der Seite haben, der die beste Strategie für den Einzelfall ausarbeiten kann.
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 07.07.2019 13:58
    Highlight Highlight Ein Anwalt hat mir mal erklärt bis zur legalisierung nur des Cannabis braucht es x Gesetzesänderungen und wir wissen alle das es nochmals 20 Jahre dauert bis das passiert. ( siehe AHV)
  • karl_e 07.07.2019 12:55
    Highlight Highlight Man darf Drogen unter keinen Umständen legalisieren, denn damit ruiniert man einen ganzen Wirtschaftszweig mit Milliardenumsätzen. Was machen denn die diversen Mafias nach einer Legalisierung? Oder die Geldwäscher ? Oder gewisse Immobilienheinis? Ausserdem würden zahllose Gefängnisplätze überflüssig, und damit noch mehr Justiz- und Polizeibeamte. Immerhin sind meines Wissens hierzulande keine Politiker bekannt, die vom Drogenhandel profitieren und nur deshalb die Legalisierung hintertreiben..
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 07.07.2019 13:54
      Highlight Highlight Die gefährlichste Droge ist bereits legal.
      Aber dein Hortorszenario ist und bleit deine Fantasie und nicht die Realität.
      Und von wegen arbeitslose Polizisten, das ist genau der selbe Blödsinn. Tut mir leid dass ich deinen Beitrag derart zerlegen musste, aber es zählen Fakten und keine ausgedachten Horrorgeschichten und Meinungen.
    • Linksextremer Klima-Opportunist 07.07.2019 13:58
      Highlight Highlight Dä coci luzi 😌
    • karl_e 07.07.2019 15:37
      Highlight Highlight Planet etc. : Der Ruin dieses Wirtschaftszweiges, also der Mafia und der zugewandten Gauner, ist für dich ein Horrorszenario? Das lässt tief blicken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Petitsuisse 07.07.2019 12:52
    Highlight Highlight By the was, was ist denn das für eine hässliche Tüte auf dem Bild zuoberst im Beitrag? Könnt ihr nichtmal einen anständigen Joint drehen?😂
  • Hugo Hugentobler 07.07.2019 12:45
    Highlight Highlight Aus wirtschaftlicher Sicht würde ich eine Legalisierung stark begrüssen. Als Person, die beruflich viel mit Cannabiskonsumenten zu tun hat muss ich aber sagen, dass die Droge stark unterschätzt ist. Der Stoff heute ist zigfach stärker, als er noch vor Jahren war. Junge Menschen, die mehr als nur ab und zu am Wochenende konsumieren, zeigen meiner Erfahrung nach deutliche Anzeichen für psychische Erkrankungen und haben ein erhöhtes Risiko für Psychosen, Schizophrenie und andere psychische Auffälligkeiten.
    • atorator 07.07.2019 13:55
      Highlight Highlight Genau, und darum ist es besser, wenn sich diese jungen Leute ihr Gras auf dem Schwarzmarkt besorgen, gestreckt mit Bleipulver und Haarspray. Super Logik....
    • Frances Ryder 07.07.2019 14:07
      Highlight Highlight Wie gut oder schlecht eine Legalisierung wäre, hat nichts mit der Auswirkung Droge selbst zu tun. Nur weil es legal wird heisst es nicht, dass es mehr konsumiert wird. Ausführungen dazu wie schädlich eine Droge ist, haben also nichts bei einer Diskussion über Legalisierung verloren, solange man nicht belegen kann dass Legalisierung den Konsum steigert.
  • TingelTangel 07.07.2019 12:40
    Highlight Highlight Währe auch eine Gute Zeit für eine Legalisierung, bei denn Jungen scheint Kiffen eher Out zu sein, wie ich gehört habe.
    • Okguet 07.07.2019 13:21
      Highlight Highlight Okey, wo habe sie das gehört? 😳
    • Linksextremer Klima-Opportunist 07.07.2019 13:58
      Highlight Highlight Brauchst vielleicht ein hörgerät?
    • Mira Bond 07.07.2019 14:35
      Highlight Highlight Da bist Du sehr schlecht informiert!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gipfeligeist 07.07.2019 11:54
    Highlight Highlight Man sollte die gesammte Drogenpolitik hinterfragen. Repression und Bestrafung hilft - ganz offensichtlich nichts! Vorallem geht die Politik mit einer stupiden Doppelmoral vor, erlauben Alkohol & Tabak ab 16 und verteufeln alles andere.

    Hier eine Studie von David Nutt. Eine komplette Legalisierung aller Drogen ist sinnvoller, als die jetzige Regelung!
    Benutzer Bild
    • Hä?Nö! 07.07.2019 13:24
      Highlight Highlight Nur um mal das offensichtliche zu erwähnen. Cannabis rauchen fördert ebenfalls das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken...
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 07.07.2019 13:56
      Highlight Highlight Verleugnet ja auch keiner.
      In meiner Familie gibt es viele starke Raucher.
      An Lungenkrebs keiner von denen gestorben.
      Es ist die alte "es kann, muss aber nicht"-Problematik.
    • Hä?Nö! 07.07.2019 15:54
      Highlight Highlight In der Statistik von David Nutt wird es merkwürdigerweise als weniger schädlich eingestuft. Die Statistik ist allgemein etwa merkwürdig. Crack soll weniger schädlich sein, obwohl einem dabei die Zähne rausfallen? Naja, vielleicht fallen Ihnen ja auch die Zähne raus weil sie keine Zahnbürste benutzen ich weiss es nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gipfeligeist 07.07.2019 11:42
    Highlight Highlight Führende Wissenschaftler empfehlen eine Legalisierung und die Politiker argumentieren mit unhaltbaren Argumenten während sie an ihrem Bier nippen...

    Mein Plan:
    1) Jeglicher Konsum ist legal
    2) Canabis (gute Qualität) wird in Shops und Apotheken verkauft
    3) Marihuana darf nicht mehr als 10% THC aufweisen
    4) Geldeinnahmen werden für Besseres verwendet, zb. für Drogen Hilfsstellen
    • Ritiker K. 07.07.2019 12:21
      Highlight Highlight Bei Punkt 3 und 4 bin ich mit nicht ganz einverstanden.

      Sehe nicht ein, wieso es eine % Grenze geben sollte. Haschisch hat einen wesentlich höheren THC Gehalt, es werden dann halt kleinere Mengen konsumiert. Gleiches gilt für Cannabis-Öl.

      Habe von einem Amerikaner mal einen Vaporizator mit 82% THC Öl probiert.

      Ich fände das sehr unpraktisch, so eine halb Legalisierung - ein Schwarzmarkt würde bleiben.

      Punkt 4. Ein Teil der Einnahmen (Steuer) soll für Aufklärungs- und Präventionsarbeit betreffen Cannabis eingesetzt werden. Aber für andere Drogen? Wo ist der Zusammenhang?
  • DerMondmann 07.07.2019 11:30
    Highlight Highlight Falls jemand von euch Donald Denzler noch nicht kennt ^^
    Scheiss Legalisierungszirkus!!!

    Play Icon


    • aglio e olio 07.07.2019 14:12
      Highlight Highlight Statistische Ausreisser als Argumentation zu verwenden ist wenig zielführend.
      Sonst könnte man Tabakkonsum ja auch mit Verweis auf Helmut Schmidt empfehlen.
  • DavidP38 07.07.2019 11:22
    Highlight Highlight Mann kann schon Bücher darüber schreiben und dagegen arbeiten. Trotzdem wird steigend weitergekifft. Da entgeht dem Staat halt einiges, weil solches wie "Bücherschreiben" und die "legalisierung verhindern" scheinbar wichtiger ist als Steuern einnehmen. Es wird gekifft, auf alle fälle länger als es die Schweiz geben wird. Nur haben wir nichts davon gehabt. Für Bücher
  • dä dingsbums 07.07.2019 11:16
    Highlight Highlight Dass immer noch viele glauben, Repression sei das geeignetste Mittel um den Drogenkonsum und die Auswirkungen davon zu bekämpfen, macht mich immer wieder ratlos.

    Wie viele Beispiele braucht es denn noch, damit man man begreift, dass man damit auf ganzer Linie gescheitert ist und im Prinzip nur Drogenkartelle davon profitieren?
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 07.07.2019 11:49
      Highlight Highlight Wor Schweizer sind entweder ein Volk von Angsthasen oder wir stehen so darauf, angelogen zu werden, dass wir alle Horrorgeschichten zu diesem Thema als wahr erachten.
      Daneben haben wir noch Nationalräte, die gezielt mit falschen Informationen arbeiten damit sie anderen ihre Ansichten aufzwingen können.
    • Electric Elefant 07.07.2019 11:52
      Highlight Highlight Genau! Auch wenn die Anti-Drogen-Hardliner das nicht hören wollen: sie sind die willigen Helfer der Mafia!
      Die Schweizer Drogendealer müssten eigentlich alle SVP wählen - die Partei vertritt genau ihre Interessen was das Thema Drogen angeht... Je mehr Repression, desto höhere Gewinnmargen!
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 07.07.2019 12:31
      Highlight Highlight Besonders Andrea Geissbühler mit ihrer gefälschten Studie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Petitsuisse 07.07.2019 11:10
    Highlight Highlight Unglaublich, seit nunmehr 38 Jahren (in meinem Fall) kommt unser Land bei diesem Thema einfach nicht vom Fleck. Da jammern sie über leere AHV-Kassen und sehen nicht, wie man diese zumindest teilweise wieder füllen könnte. Aber nein man kriminalisiert lieber einen Grossteil der Bevölkerung, was nebenbei auch wieder Unsummen verschlingt. 😭
    • dä dingsbums 07.07.2019 12:13
      Highlight Highlight Wirklich unglaublich. Ich kenne niemanden, der nachdem er beim Kiffen erwischt und wurde, damit aufgehört hat.

      Man weiss, dass etwas nicht funktioniert und macht es trotz der Kosten und keinerlei Erfolg, seit Jahrzehnten einfach weiter.

      "Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten."
      Albert Einstein (angeblich)
    • AdiB 07.07.2019 15:39
      Highlight Highlight Wir haben zuviele alkoholproduzenten in bern. Und sie haben angst vor der studie, das kiffer weniger bis gar kein alkohol trinken. Ich würde dennen empfehlen bei einer legalisierung in den migros icetea zu investieren😉
    • The Great Cornholio 07.07.2019 17:05
      Highlight Highlight Vaas is (not a(nother!) "Far Cry" from) insanity?!
      Play Icon
  • Walser 07.07.2019 11:10
    Highlight Highlight Abstruse Theorien und Mutmassungen machen. Aussagen von Einzelpersonen zitieren. Öffentlichen Behörden Gesetzesbruch vorwerfen. Diesen Mann kann man ja nicht ernst nehmen.
  • inmi 07.07.2019 10:43
    Highlight Highlight Wir ahmen sonst überall der USA nach. Nur bei der erfolgreichen Cannabis-Legalisierung nicht?
    • aglio e olio 07.07.2019 14:19
      Highlight Highlight Ja schon komisch. Bei der Dämonisierung von Cannabis war das ganz anders.
  • Staatsgebeutelter 07.07.2019 10:43
    Highlight Highlight ...."Es herscht Wildwuchs, die Rechtssicherheit ist nicht gegeben"......Recht hat er sicherlich aber das ist kein Problem des Themas Drogen, solches Gebaren gibts ebenso in anderen Rechtsgebieten in der Schweiz, man könnte sagen....der typische Schweizer ist eben gerne Willkürlich und bei der Umsetzung von Gesetzen halten sich Beamte gerne wenig selbst an Gesetze. Alles bestens bekannt.
  • DemonCore 07.07.2019 10:28
    Highlight Highlight Wir sollten unsere Verbotspolitik grundsätzlich hinterfragen. Geht es den Staat wirklich etwas an, was informierte, selbständige Erwachsene konsumieren, solange niemand anderes gefährdet ist? Nicht nur Cannabis sollte legalisiert werden. Ggf nach ärztlicher Beratung sollte man auch Pilze, LSD und andere Substanzen konsumieren und sicher und legal beschaffen können.

    Ansonsten müsste Alkohol dringend verboten werden. Von den weichen Drogen gibt es sonst kaum eine die physiologisch und sozial so schädlich ist wie eben der Alkohol.
  • Avenarius 07.07.2019 10:27
    Highlight Highlight erdachte Anslinger eine Hetzkampagne für die Killerdroge/Mörderkraut. Hanfanbau wurde 1937 in den USA verboten. Ab 1951 auch in der CH. Papier, Seile, Kleider, Lebensmittel, Medikamente, Reinigungsmittel, Farbe, Klebstoffe, Baustoffe usw. kann man mit diesem Naturwunder verarbeiten. In Canada und USA wurde der Handel letzten Oktober legalisiert. Das Geschäft läuft sehr sehr gut. Vielen Schmerzpatienten (Entzündungen, Schmerzen, Ängste, Krebs, MS usw. haben den Nutzen dieser Grünen Hoffnung entdeckt. "Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Hanf" von Mathias Broeckers macht den Hanf "heilig" :-)
  • Basti Spiesser 07.07.2019 10:24
    Highlight Highlight Der Mann ist genial!
  • Nickoseli 07.07.2019 10:24
    Highlight Highlight Ich muss sagen, mittlerweile fühle ich mich als Kiffer diskriminiert. Ich habe nie gross darüber nachgedacht, weils halt so war und der Nervenkitzel in jungen Jahren noch spannend war. Heute verstehe ich nicht, wie mir all die kaffeeschlürfenden Heuchler vorschreiben dürfen, was ich zu mir nehme. Für mehr Eigenverantwortung, mehr Prävention, mehr Hilfestellen, mehr Jugendschutz und für die Legalisierung aller Drogen.
    • UncleHuwi 07.07.2019 16:24
      Highlight Highlight Ich kann dir eigentlich nur zustimmen, aber bei dem letzten Satz überhaupt nicht. Gerade Kokain oder Heroin sollte man mit allen Mitteln bekämpfen. Von 100 Personen können höchstens 5 (wenn überhaupt) mit diesen Substanzen umgehen. Beim Rest siehts düster aus und sie zerstören Ihr Leben damit. Ich spreche aus Erfahrung und kann nur sagen, fasst diesen Dreck nicht an. Mir ist aber auch bewusst dass man diese Drogen nie ganz verschwinden lassen kann. Leider.
    • promensch 08.07.2019 18:28
      Highlight Highlight Frage mich koka und papaver saniferum aus der Natur , wäre evt das Mittel um langsam von der chemischen Variante loszukommen. Und das Suchtpotential enorm geringer.?
  • Avenarius 07.07.2019 10:19
    Highlight Highlight Kurz zur Geschichte zum Wunderkraut: mehr als 10'000 Jahre ist Hanf bekannt. Harry Anslinger, ein CH, war Coiffeur in Bern und in die USA ausgewandert. Als 1933 die Prohibition aufgehoben wurde, fürchtete Anslinger um seinen Job. Er war beim Federal Bureau of Narcotics tätig. Ein neuer Feind war schnell gefunden - Hemd. Daraus wurde Marihuana - weil es abschreckender klang. Ausserdem war Hanf überlegen geg. Zellulose für die Papier-Gewinnung. Hanf wuchs schnell und das Papier vergilbte nicht. Da Anslinger über Ecken mit dem Chemie-Riesen DuPont verbandelt war, der die Zellulose herstellte ...
    • aglio e olio 07.07.2019 14:24
      Highlight Highlight Ergänzung:
      Marihuana ist die mexikanische Bezeichnung für die Hanfblüten und der Konsum unter den Mexikanern weitverbreitet. Es gibt Thesen die nahelegen, dass man u.a. "die bösen Ausländer/Mexikaner" damit kriminalisieren wollte/konnte.
  • DerSeher 07.07.2019 10:17
    Highlight Highlight Ich wäre dafür das jegliche Drogen legal erhältlich sind! Die Drogenmafia wäre erledigt und wer konsumiert ist eh selbst schuld! So what!
  • Pisti 07.07.2019 10:09
    Highlight Highlight Herr Herzig hat anscheinend keine Ahnung weshalb die Behörden immer noch streng gegen Kiffer vorgehen. Evtl. sagt ihm Via Secura ja etwas... Jeder der mit Drogen erwischt wird ist eine potentielle Gefahr auf der Strasse, deswegen werden die Leute auch zur Befragung aufgeboten.
    Von einem sogenannten Drogenexperten hätte ich jetzt schon etwas Hintergrundwissen erwartet.
    Und den Quatsch mit dem hochprozentigen Gras glaubt er ja selber nicht. Wer eine bessere Qualität (in dem Fall stärkere) liefert verkauft halt seine Ware. Die Menge die produziert werden muss ist ja immer dieselbe.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 07.07.2019 13:58
      Highlight Highlight Via secura ist eine totale Idiotie.
      Leider hab ich damals auch dafür gestimmt. Es ist ein wirkungsloser Papiertiger, der kosten verursacht aber keine Verbesserung gebracht hat.
    • Electric Elefant 07.07.2019 15:04
      Highlight Highlight Ehm ja - hat irgendwer gesagt bekifft Autofahren soll nicht bestraft werden? Mit deiner Argumentation müsste Alkohol sofort verboten werden!
      Experten mangelndes Hintergrundwissen vorwerfen, aber irgendwelche Scheinargumente anfuhren! Momoll!
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 07.07.2019 15:09
      Highlight Highlight Stimmt ja.
      Die Abbauprodukte bei einmaligem Konsum eines Bieres lassen sich mindestens drei Wochen nachweisen. 😂
      Hatte ich effektiv vergessen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Supermonkey 07.07.2019 10:01
    Highlight Highlight Weit entfernt ist relativ. Die Tatsache dass CBD momentan legal verkauft und erworben werden kann, bringt die Vorteile und Akzeptanz dieser Pflanze näher ans Volk. Damit sind wir ein paar grosse Schritte weiter als noch vor 2-3 Jahren. Eine positive Entwicklung. Eine nicht repräsentative Statistik meinerseits zeigt auf, dass in Zürich anscheinend die Polizei oft nichts besseres zu tun hat als Kiffer zu jagen und diese wie Schwerverbrecher zu behandeln während in Bern und Basel einer der einen Joint raucht nicht gleich abgeführt wird.
  • Hardy18 07.07.2019 09:56
    Highlight Highlight Salopp gesagt, auf dem Dorf haben die Polizisten lange Weile. Sie haben zu wenig zu tun und freuen sich einen dicken Fisch geangelt zu haben und versuchen alles um sich mit den 5g Besitzer zu beschäftigen. Wohin gegen die Stadtpolizei genug andere Sachen zu tun haben und froh sind nicht noch mehr arbeit haben. 😏
  • Sapientia et Virtus 07.07.2019 09:46
    Highlight Highlight Die Lösung ist einfach: Konsum legalisieren und stattdessen härter gegen Dealer vorgehen
  • TheRealSnakePlissken 07.07.2019 09:42
    Highlight Highlight Wie war das nochmal mit dem Zusammenhang von Kiffen und Erkranken an Schizophrenie? - Als Angehöriger eines Erkrankten geht mir die „Legalize-it-Leier” gewaltig auf den Geist, aber sowas von 😠
    • zetzet 07.07.2019 12:45
      Highlight Highlight auch ich bin angehöriger eines betroffenen, genau deshalb sollte der umgang mit cannabis verbessert werden, und das funktioniert nicht mit verboten. die wahl, die richtige sorte und der umgang damit wäre bei legalem bezug kontrollierter.
      ausserdem wird die veranlagung zu einer psychose nicht durch cannabis gelegt, sondern steckt bereits im menschen und wie die veranlagung ensteht ist rätselhaft, z.b. stress während der schwangerschaft.
      ein auslöser der psychose dürfte stress sein und dieser rührt von tausend ecken her, illegalität fördert bestimmt den stressfaktor.
    • Lolus 07.07.2019 13:05
      Highlight Highlight Dein persönlicher Fall in der Familie tut mir leid, sowas hat niemand verdient.
      Jedoch darf/sollte man nicht von Einzelfällen auf die gesamte Geselschaft schliessen. Sonst müsste man alles verbieten. Alkohol als erstes, an den folgen von Alkohol sterben jedes Jahr 100te Menschen, Autofahren muss dann auch Verboten werden, usw.
      Ich verstehe deinen Frust! Ich hoffe du verstehst das man aber nicht wegen einem Individuum auf alle schliessen sollte.
    • aglio e olio 07.07.2019 14:29
      Highlight Highlight "Wie war das nochmal mit dem Zusammenhang von Kiffen und Erkranken an Schizophrenie?"

      Nach heutigem Erkenntnisstand ist die Veranlagung für eine psych. Erkrankung bereits vorher gegeben. Der (übermässige) Konsum kann als Trigger wirken.
      Das trifft aber auch auf Alkoholkonsum, Lebenskrisen im weitesten Sinne und andere Traumata zu.
  • Füdlifingerfritz 07.07.2019 09:33
    Highlight Highlight Tja, die Schweiz bleibt halt ein Land der Süffel. Sich bei einem Polit-Apéro oder Volksfest als Staatsmann mit dem Volke besaufen ist okay. Auch wenn danach vielleicht jemand besoffen in einen Baum fährt oder es wegen der alkoholschwangeren Stimmung zu Schlägereien kommt. Aber wehe, einer zündet einen Joint an, dann geht die Welt unter. Lächerlich, diese krasse Ungleichebehandlung der beiden Drogen.
  • Trump's verschwiegener Sohn 07.07.2019 09:33
    Highlight Highlight Und wie weit genau sind wir jetzt von einer Legalisierung entfernt? Hätte man ihn nicht um seine konkrete Einschätzung fragen können? 3Jahre? 5 Jahre? 10 Jahre?

    Die Initiative wird ja so oder so kommen...wie kann er sowas also so bestimmt sagen?
  • Hypotenuse 07.07.2019 09:32
    Highlight Highlight Abgesehen von der „freiheitlichen“ Partei sind doch sicher alle für mehr Freiheit. Warum keine Legalisierung?
  • Gondeli 07.07.2019 09:27
    Highlight Highlight War verboten, bleibt verboten! Richtig so... So kann die nächste Generation wenigstens auch noch hart arbeiten. Wird immer wichtiger, dass die Schweiz nicht zum teilnahmslosen Kifferparadies wird!
    • Trump's verschwiegener Sohn 07.07.2019 13:21
      Highlight Highlight Also die Lehrbetriebe, welche sich in einem anderen Watson-Artikel über die heutige Qualität von Lehrlingen beschweren, werden wohl kaum für die Legalisierung stimmen schätze ich mal.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 07.07.2019 14:00
      Highlight Highlight @Gondeli
      Ja sicher, es ist ja nicht in Portugal und Spanien sowie Holland entkriminalisiert.
      Auch nicht in Kanada und den meisten Bundesstaaten von Amerika.
      Ironie off
    • aglio e olio 07.07.2019 14:31
      Highlight Highlight Soll ja Leute geben die hart arbeiten UND kiffen.
      Und auch teilnahmslose Faulpelze die abstinent leben. Dir fehlt die Grauzone, glaube ich.
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  • Mangi 07.07.2019 09:21
    Highlight Highlight ...richtig so...
  • Toerpe Zwerg 07.07.2019 09:17
    Highlight Highlight Man kann es nicht oft genug wiederholen:

    Mache NIE gegenüber Strafverfolgungsbehörden eine Aussage, wenn Du beschuldigt wirst.
    • Trump's verschwiegener Sohn 07.07.2019 09:36
      Highlight Highlight Deshalb gehen die Behörden wie im Interview erwähnt besonders auf jüngere los...Die sind noch leichter einzuschüchtern und zu manipulieren.
    • MetalUpYour 07.07.2019 09:43
      Highlight Highlight Es gibt durchaus Fälle, in welchen man mit einem Geständnis besser fährt, aber das sollte man natürlich vorab mit dem Strafverteidiger klären.
    • mille_plateaux 07.07.2019 09:45
      Highlight Highlight Ergänzung: Und auch in allen anderen Fällen nur mit Rechtsvertretung im Raum!

      Nicht einmal die Bundeskanzlei kann beziffern, wieviele Gesetze und Verbote in der Schweiz gelten! (Studienanfrage der UZH, 2008/9?) Es ist also absolut unmöglich, als Laie zu beurteilen, ob man sich tatsächlich nichts zu Schulden hat kommen lassen. Drum: Klappe halten, nie die Polizei in die Wohnung lassen, nichts unterschreiben, Klappe halten, Anwältin rufen. Klappe halten.
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  • Astrogator 07.07.2019 09:03
    Highlight Highlight Ich hoffe doch sehr, dass es nie zu einer Legalisierung kommt. Habt ihr eigentlich eine Ahnung wie viele Menschen dank der SVP-Nulltoleranzpolitik ihr Brot im illegalen Drogengeschäft verdienen? Sollen die sich plötzlich alle einen legalen Job suchen und Steuern zahlen? Ernsthaft Leute, denkt nach.

    Und dann sind da auch noch unsere guten alten Schweizer Banken mit Nullperformern wie Thiam oder Ermotti als Chef. SVP-Matter hat Recht, ohne Bankgeheimnis keine Geschäfte mit Schwarzgeld und ohne Schwarzgeldgeschäfte haben unsere Grossbanken nichts um Geld zu verdienen, haben sie nie gelernt.
  • fools garden 07.07.2019 08:58
    Highlight Highlight Die Holzhammerprävention und das harte Anpacken helfen nur den Staatskassen. Guten Tag Doppelmoral!!!
    Es läuft harzig, danke dennoch Herr Herzig.
  • Count Suduku 07.07.2019 08:33
    Highlight Highlight Legalisiert den Scheiss endlich. Ich kiffe nicht aber würde mir der Staat bei meinem Whisky, Bier und Wein seine auf veralteten Falschinformationen ruhende Moral aufzwängen wollen wäre ich ziemlich ungehalten davon. Es geht um die Freiheit mit seinem Körper zu tun was man will (ohne anderen zu schaden)
  • #Technium# 07.07.2019 08:15
    Highlight Highlight Es ist ein Armutszeugnis, dass mittlerweile selbst Länder wie die USA beim Kiffen fortschrittlicher sind als die rückständige Schweiz.
    • Toerpe Zwerg 07.07.2019 12:18
      Highlight Highlight Wieso "selbst Länder wie die USA"?

      Die sind ja durchaus in vielem ziemlich fortschrittlich ...
  • atorator 07.07.2019 07:32
    Highlight Highlight Auf die Frage der Polizei, wie lange man schon kiffe und wie viel ungefähr, immer antworten, man hätte eben heute zum ersten Mal gekifft. Egal wie abwegig das erscheinen mag. Sonst wird aufgerechnet und das kann - wie bei mir - 25+ Jahre tägliches Kiffen, einiges zusammenkommen und das wird teuer.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 07.07.2019 12:46
      Highlight Highlight War einmal in der Situation dass mich die Polizei das gefragt hat.
      Hoint war schon weg, keiner hatte Gras. Also versuchte es die Polizei mot Tricks. Auf die Frage, wie lange ich schon kiffe, antwortete ich dass ich der Polizei keine Rechenschaft schuldig bin.
      Als mir dann gedroht wurde, dass sie mich mit Beugehaft zu einer Aussage zwingen können, habe ich die Polizisten ausgelacht, hab meinen Ausweis verlangt und bin gegangen. Sie versuchten mich noch damit einzuschüchtern, dass sie mehr Ausweis behalten würden.
      Ich habe nie mehr etwas gehört.
  • Roman Loosli 07.07.2019 05:52
    Highlight Highlight Eine Schabde was da abläuft. Schweizer Hanfbrtriebe werden von der Konkurrenz überrollt. Danke ....

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