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Gespräche im Onlinetelefonie-Dienst Skype können von Microsoft-Mitarbeitern mitgehört werden. (Symbolbild)

Wie Amazon, Google und Apple: Auch Microsoft-Mitarbeiter hören sich gewisse Sprachaufzeichnungen an. Bild: KEYSTONE

Microsoft räumt Abhören von Skype- und Cortana-Gesprächen ein



Der US-Softwarekonzern Microsoft hat eingeräumt, dass Gespräche von Nutzern des Onlinetelefonie-Dienstes Skype und des Sprachassistenten Cortana von Mitarbeitern nachträglich angehört werden können. Dies diene der Verbesserung von auf Spracherkennung basierenden Angeboten.

Microsoft erklärte am Mittwoch, Voraussetzung für eine Auswertung der Sprachdateien sei aber eine Zustimmung der Nutzer. Microsoft setze bei dem Thema auf «Transparenz» und Datenschutz.

Zuvor hatte die Nachrichtenwebsite «Vice» berichtet, Mitarbeiter hätten Gespräche von Nutzern von Microsoft-Diensten gehört - auch bei so persönlichen Themen wie Beziehungen und Gewichtsverlust.

Auch Amazon, Apple und Google hören mit

In den vergangenen Wochen waren auch die Internetriesen Google, Apple und Amazon in die Schlagzeilen geraten, weil von Sprachassistenten aufgezeichnete Daten ausgewertet werden. Das Vorgehen soll die Software verbessern, führt aber zu massiven Datenschutzbedenken.

(oli/sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Altruide 08.08.2019 18:20
    Highlight Highlight Was ich wirklich nicht verstehe, warum es nicht einen richtig offensichtlichen „Schalter“ gibt: „ja ich will, dass meine Daten zwecks Qualitätsverbesserungen analysiert werden“ und nur bei einem aktiven JA / Zustimmung dies gemacht werden darf?
    • Al Paka 08.08.2019 21:21
      Highlight Highlight Bei dem iPhone kannst du in den Einstellungen/Datenschutz/Analyse, einstellen ob du die "iPhone-Analyse teilen" willst oder nicht.
      Weiss man, ob mit dieser Einstellung solche Sachen nicht mehr möglich sind?

      Und das Ja gibt man wahrscheinlich mit dem akzeptieren der AGBs.
    • Altruide 08.08.2019 22:00
      Highlight Highlight @Al Paka: nein, das hat wohl nichts damit zu tun. Und AGBs sind dazu da, die Unternehmen vor Klagen zu schützen und nicht um dem Endverbraucher „Rechte“ zu geben.
    • Al Paka 08.08.2019 22:19
      Highlight Highlight Ich meine damit, dass in den AGBs steht, dass sie genau das machen dürfen.
      Und man mit dem akzeptieren der AGBs, ihnen die Zustimmung gibt, dass sie es machen könnten.
  • José Santacruz Londoño 08.08.2019 15:26
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