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epa07783164 US Secretary of State Mike Pompeo (L) listens as Jacek Czaputowicz (R), Foreign Minister of Poland, speaks at a joint press conference at the United Nations headquarters in New York, New York, USA, 20 August 2019. The meeting was for the promotion and strengthening of the rule of law in the maintenance of international peace and security.  EPA/PETER FOLEY

Das US-Aussenministerium erklärte am Mittwoch, Mike Pompeo habe Dänemarks Rolle als Verbündeter der USA gewürdigt. Bild: EPA

US-Aussenminister spricht nach Trumps Absage mit Dänemark



Nach der Absage des Dänemark-Besuchs durch US-Präsident Donald Trump hat US-Aussenminister Mike Pompeo mit seinem dänischen Amtskollegen Jeppe Kofod telefoniert. Das US-Aussenministerium erklärte am Mittwoch, Pompeo habe Dänemarks Rolle als Verbündeter der USA gewürdigt

Pompeo habe die Zusammenarbeit mit Dänemark betont, sagte eine Sprecherin des US-Aussenministeriums. Zudem sei es um eine verbesserte Zusammenarbeit der USA mit Dänemark - einschliesslich Grönland - in der Arktis gegangen.

Kofod schrieb im Kurzbotschaftendienst Twitter, Dänemark und die USA seien «enge Freunde und Verbündete».

US-Präsident Donald Trump hatte am Dienstag einen für Anfang September geplanten Staatsbesuch in Dänemark abgesagt. Der Präsident zeigte sich verärgert darüber, dass die dänische Regierung einem von ihm erwogenen Kauf von Grönland eine Absage erteilt hatte. Das Kaufangebot sei nur eine Idee gewesen.

Am Mittwoch warf Trump der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen eine «gemeine» Wortwahl vor. Die Regierungschefin hatte Trumps Ansinnen als «absurd» bezeichnet. Trumps Absage seiner Reise hat in Dänemark Verwunderung und Verärgerung hervorgerufen.

Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen bemühte sich nach dem abgesagten Staatsbesuch um Schadensbegrenzung. Dies werde nicht die guten Beziehungen zwischen den USA und Dänemark beeinträchtigen. Die Entwicklung der arktischen Region sei ein Aufruf zu engerer Zusammenarbeit zwischen den USA, Dänemark und Grönland. (sda/reu/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • FITO 22.08.2019 06:36
    Highlight Highlight Schon bizarr wenn man sich das ganze im Kontext mit der Geschichte der Präsidentschaftstwahl im Jahr 2016 anschaut.
    "Trump will nuke Denmark", sagte damals Ted Cruz und die Dänen antworteten darauf mit dieser Kampagne. http://vimeo.com/202373244
  • [CH-Bürger] 22.08.2019 06:25
    Highlight Highlight hahaha, der ist gut:
    Trump warf der DK Ministerpräsidentin eine "gemeine" Wortwahl vor! 🤦🏼‍♂️🤮
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 22.08.2019 08:59
      Highlight Highlight Trump das ganz besondere Schneeflöckchen....
      Sogar die Queen hat das erkannt.
      Nur er selbst nicht.
  • Fischra 22.08.2019 06:16
    Highlight Highlight Aber Gebietseroberung ist keine Beleidigung? Meiner Meinung nach müsste Trump sich bei den Grönländern entschuldigen.
    • Max Dick 22.08.2019 14:35
      Highlight Highlight Na gut, wenn Trump anfangen würde, sich bei allen zu entschuldigen, bei denen er sich entschuldigen müsste, würde Twitter wohl dauerhaft überlastet sein :D

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