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Daniel Koch hatte gestern seinen letzten Auftritt bei einer Pressekonferenz des Bundes.
Daniel Koch hatte gestern seinen letzten Auftritt bei einer Pressekonferenz des Bundes.
Bild: keystone

Berset verabschiedet Koch auf Insta und Facebook – und bringt einen Schmunzler unter

29.05.2020, 10:2429.05.2020, 12:07

Mr. Corona hatte gestern seinen letzten Auftritt. Nun darf Daniel Koch in den wohlverdienten Ruhestand. Während Wochen führte der Leiter für übertragbare Krankheiten beim Bundesamt für Gesundheit die Schweiz durch die Corona-Krise. Dabei verlor der Spitzenbeamte nie die Fassung, informierte ruhig und sachlich.

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Gestern nahm er nun zum letzten Mal an einer Pressekonferenz teil – und wurde gebührend verabschiedet, etwa auch von Bundesrat Alain Berset, der während der Corona-Krise oft zwei Meter neben Koch anzutreffen war.

Auf Instagram postete der Gesundheitsminister ein Foto von sich und Daniel Koch und schrieb dazu: «Daniel Koch geht in Pension – nach vielen Jahren beim Bundesamt für Gesundheit mit anspruchsvollen letzten Monaten. Danke für die sehr gute Zusammenarbeit und alles Gute!» Die Hashtags durften natürlich nicht fehlen: #hardwork #covid19 #switzerland.

Damit nicht genug: Berset bedankte sich auch in seiner Insta-Story beziehungsweise auf Facebook mit einem kleinen Video. Im Clip werden mehrere Fotos des Neo-Pensionärs gezeigt, die meisten aus Pressekonferenzen. Dabei brachte der Bundesrat einen kleinen Schmunzler unter, der bei seinen Followern natürlich nicht unentdeckt blieb.

Nach etwa zehn Fotos von Herr Koch ...

Daniel Koch.
Daniel Koch.

... taucht im Video plötzlich ein Foto von John Malkovich auf.

John Malkovich.
John Malkovich.

Die Ähnlichkeit des US-Schauspielers mit dem BAG-Experten ist tatsächlich frappant. In den Sozialen Medien wurde bereits vor Wochen gewitzelt, Daniel Koch werde in Tat und Wahrheit von John Malkovich gespielt.

Das ist natürlich Unsinn. Koch stand tatsächlich zum ersten Mal in seinem Leben derart im Rampenlicht. Dazu meinte er gestern übrigens: «Das war natürlich gewöhnungsbedürftig, und am Anfang war es auch schwierig, das zu begreifen. Man schaut sich im Spiegel an und ist immer noch der Gleiche, aber die Leute grüssen einen plötzlich. Ich muss aber auch sagen: Die Leute waren sehr nett, von daher war das nie eine Belastung.» (cma)

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