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FILE - In this Monday, March 25, 2019 file photo, President Donald Trump smiles at Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu, right, after signing a proclamation in the Diplomatic Reception Room at the White House in Washington. Trump isn't on the ballot for Israel's national election, yet he's a dominant factor for many American Jews as they assess the high stakes of balloting on Tuesday, April 9, 2019. (AP Photo/Susan Walsh)

Beste Freunde: Donald Trump und Benjamin Netanyahu. Bild: AP/AP

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Warum Trump die Juden umwirbt – und diese keine Freude daran haben

Der Präsident will Israel zu einem zentralen Thema seiner Wiederwahl-Kampagne machen. Progressive Juden reagieren ablehnend.



79 Prozent der amerikanischen Juden haben bei den Midterms im vergangenen Herbst ihre Stimme einem Demokraten gegeben. Das war kein Zufall. Seit Franklin D. Roosevelt in den Dreissigerjahren die Gefahr von antisemitischen Populisten gebannt hat, wählen die Juden mehrheitlich Demokraten.

Donald Trump will das ändern. Deshalb stellt er Israel und die Juden zunehmend ins Zentrum seiner Kampagne zur Wiederwahl. So hat er mit einem Tweet erreicht, dass Premierminister Benjamin Netanyahu den beiden muslimischen Abgeordneten Ilhan Omar und Rashida Tlaib die Einreise nach Israel verweigert hat.

epa07774972 (FILE) - Democratic Representatives Ilhan Omar (R) and Rashida Tlaib speak about President Trump's Twitter attacks against them in the US Capitol in Washington, DC, USA, 15 July 2019 (reissued 15 August 2019). According to media reports, US Democratic congresswomen Rashida Tlaib and Ilhan Omar have been banned from entering Israel over an anti-Israel boycott movement.  EPA/JIM LO SCALZO

Dürfen nicht nach Israel einreisen: Rashida Tlaib (links) und Ilhan Omar. Bild: EPA

Beide habe sich kritisch zur israelischen Politik gegenüber den Palästinensern geäussert. Beide unterstützen auch die Organisation BDS, welche sich dafür einsetzt, die Verbindungen mit Israel abzubrechen.

Omar und Tlaib gehören zur sogenannten «Squad». So werden die vier jungen demokratischen Abgeordneten um Alexandria Ocasio-Cortez genannt. Sie gelten als besonders progressiv. Trump und die konservativen Medien wie Fox News verbreiten pausenlos die Botschaft, dass die Squad die heimliche Macht der Demokratischen Partei geworden sei, und dass sie die USA in ein sozialistisches und islamfreundliches Land verwandeln wollen.

«Was ist aus der Demokratischen Partei geworden? Warum verteidigen sie diese beiden Frauen und nicht Israel?». Diese rhetorische Frage stellte Trump am Dienstag, um gleich selbst die Antwort zu geben: «Ich glaube, dass Juden, die demokratisch wählen, entweder eine totale Unkenntnis zutage legen oder total illoyal sind.»

epa07488908 A guest holds a poster reading 'We Are Jews for Trump' as he attends a Republican Jewish Coalition meeting in Las Vegas, Nevada, USA, 06 April 2019. US President Donald J. Trump will attend and deliver a speech later today.  EPA/ETIENNE LAURENT

«Wir sind Juden für Trump», steht auf dem Plakat eines Teilnehmers der Veranstaltung der Republican Jewish Coalition. Bild: EPA/EPA

Israel spielt in der amerikanischen Politik eine herausragende Rolle. Selbst die progressivsten jüdischen Demokraten stellen die Existenz Israels nicht in Frage. Aber auch konservative Republikaner stellen sich bedingungslos hinter Israel, vor allem die Evangelikalen.

Diese legen die Bibel wörtlich aus, und in der Bibel steht, dass Jesus nur dann auf die Erde zurückkehrt, wenn Israel wieder in jüdischer Hand ist. Nach mehreren Revolten hatten die Römer die Juden in Israel entweder umgebracht oder vertrieben.

Trump unternimmt alles, um Israel happy zu machen. So hat er die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegt und damit die Palästinenser vor den Kopf gestossen. Er hat einen Hardliner als Botschafter eingesetzt und seinen jüdischen Schwiegersohn Jared Kushner mit der Ausarbeitung eines Friedensplans beauftragt. Die Details dieses Plan sind noch nicht bekannt, er wird jedoch bereits jetzt als Farce bezeichnet. Schliesslich stellt sich Trump immer wieder demonstrativ hinter den rechtsnationalen Netanjahu.

Antisemitismus kann man Trump nicht vorwerfen. Er ist Grossvater eines jüdischen Enkels und hat mehrere Juden in sein Kabinett berufen, etwa Finanzminister Steven Mnuchin oder den ehemaligen Wirtschaftsberater Gary Cohn. Trotzdem kommen seine Angriffe auf die beiden Abgeordneten in jüdischen Kreisen schlecht an.

US President Donald Trump and Melania Trump attend a wreath laying ceremony during a visit to the Yad Vashem Holocaust Memorial museum, commemorating the six million Jews killed by the Nazis during World War II, on Tuesday, May 23, 2017, in Jerusalem. (Gali Tibbon, AFP Pool via AP)

Das Ehepaar Trump bei einer Kranzniederlegung im Yad Vashem Holocaust Memorial Museum. Bild: AP/AFP Pool

Jonathan Greenblatt, CEO der Anti-Defamation League, tweetete: «Es ist unklar, welche Juden ‹illoyal› sein sollen. Der Vorwurf der Illoyalität ist immer wieder verwendet worden, um Juden anzugreifen.»

Logan Bayroff von der progressiven jüdischen Organisation J Street erklärt derweil: «Es ist gefährlich und schändlich, wenn Präsident Trump die Mehrheit der amerikanischen jüdischen Gemeinschaft als dumm oder illoyal beschimpft. Aber es ist nicht überraschend, dass die rassistischen und unaufrichtigen Angriffe auf progressive Frauen sich nun auf schmutzige Attacken gegen Juden ausdehnen.»

Trumps Spagat zwischen rassistischem Nationalismus und seiner Liebe zu Israel stösst bei jüdischen Intellektuellen auf Skepsis. So stellt etwa Paul Krugman in der «New York Times» fest: «Ein Jude muss, was historisches Wissen betrifft, völlig ignorant sein, wenn er nicht weiss, dass wir als nächste drankommen, wenn sich der Fanatismus wieder ausbreitet.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • snowleppard 22.08.2019 10:47
    Highlight Highlight Mit Religion hab ich nichts am Hut. Und wenn ich lese: Das Jesus erst wieder zurückkehrt, wenn ganz Israel wieder in jüdischer Hand ist ... Pffff ... Der Herr Jesus (falls überhaupt existiert hat) geht sicher nicht nach Israel ... weil die ihn 1. nicht erkannt haben und 2. hingerichtet haben (falls das überhaupt stimmt) ... wennde nicht mal den eigenen Erlöser erkennst, Leute, dann biste echt am Arsch und weisst, Religion funktioniert nicht ! Alles Geblendete.
    • Sharkdiver 22.08.2019 14:12
      Highlight Highlight 😂 👍
  • LaPalomaOhe 21.08.2019 22:20
    Highlight Highlight Trump Die Juden umwirbt – und Diese keine Freude daran haben

    Progressive Juden reagieren ablehnend

    Omar und Tlaib gehören zur sogenannten «Squad».
    Sie gelten als besonders progressiv.

    Beide unterstützen auch die Organisation BDS, welche sich dafür einsetzt, die Verbindungen mit Israel abzubrechen.

    Lesen sie das eigentlich noch was sie hier veröffentlichen?
    • Kruk 23.08.2019 09:44
      Highlight Highlight Was soll daran nicht in Ordnung sein?

      Finden Sie das Attribut progressiv drückt sich im Umgang mit Israel aus?
      Fortschrittliche Juden hinterfragen dessen agieren wohl auch.

      Oder geht es Ihnen um die Formulierung?
  • Walter Sahli 21.08.2019 18:53
    Highlight Highlight Ich bin immer noch überzeugt, dass Trump sehr rasch von der "jüdischen Weltverschwörung" faseln wird, wenn Rechtsextreme seine Wahlkampagne mit mehr Geld unterstützen als jüdische Organisationen und ihm sagen, dass er ihren Antisemitismus vertreten soll. Der Typ ist womöglich tatsächlich kein Rassist sondern schlicht käuflich. Ihm ist es egal, wessen Lied er singt, Hauptsache, er kriegt genügend Brot.
    Wäre ich reich wie Bezos, würde ich ihn zum Scheibenerdler machen...alleine nur, um ihn der Lächerlichkeit preiszugeben.
    • iss mal ein snickers... 22.08.2019 07:32
      Highlight Highlight Wir können ja ein crowdfunding starten....😉
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 22.08.2019 09:38
      Highlight Highlight @iss mal ein Snickers
      Ein prüfenswerter Vorschlag. 😁😁😁
    • Basti Spiesser 22.08.2019 12:28
      Highlight Highlight @walter glaub ich nicht, da ist Trump zu sehr mit sen Israelis verbandelt. Bezoa macht das übrigens bereits mit der Washington Post die ihm gehört.
  • Ohniznachtisbett 21.08.2019 18:10
    Highlight Highlight Im Gegendatz zu den Hillbilly Rednecks wird die trumpsche Propaganda nicht so einfach funktionieren. Die anerikanischen Juden sind bestens gebildet und leben zu einem grossen Teil an den Küsten, wo allgemein Trumps Gedankengut weniger verbreitet ist. Hoffen darf man zudem, dass sich die Rechtsextremen, die ihn so vergöttern, vor den Kopf gestossen fühlen und der Wahl fern bleiben.
    • Albert Stpeck 21.08.2019 19:05
      Highlight Highlight @ohniznachtisbett

      Die vergöttern ihn, weil er Mexikaner rausschmeissen will.

      Offensichtliche Widersprüche bezüglich Religion, Sorgen „des kleinen Mannes“ oder Steuersenkungen werden da sehr grosszügig übersehen.

      Hauptsache nach unten treten.
  • Grossmaul 21.08.2019 17:28
    Highlight Highlight Tolles Kleid.

    Ansonsten: der soll bloss seine Wurstfinger (tiny hands) von diesem Thema lassen. Ich seh schon wie #45 alle Probleme dieser Welt endgültig löst. Endlösungsendgültig. Ctrl. Alt deletemässig.
  • tagomago 21.08.2019 17:21
    Highlight Highlight Bibi und Trump sind beides Kriminelle, die ins Gefängnis gehören. Die Juden in den USA können zum Glück selber denken.
  • Maya Eldorado 21.08.2019 16:24
    Highlight Highlight Trump sollte man den Mund zukleben.
    Er entzweit, wo er versuchen sollte zu verbinden.
    • Maya Eldorado 21.08.2019 17:30
      Highlight Highlight Habe ganz vergessen: Seine Twitterhand auch. Die sollte man zurückbinden.
    • leu84 21.08.2019 18:42
      Highlight Highlight Panzertape sollte reichen...
    • jruf 21.08.2019 23:57
      Highlight Highlight *zurückschneiden
  • Klaus07 21.08.2019 15:31
    Highlight Highlight Warum muss man in jedem Artikel, wenn Ilhan Omar und Rashida Tlaib erwähnt werden, explizit hinzuschreiben, dass beide den muslimischen Glauben haben? Beide sind Staatsbürger der USA. Frau Omar ist in Somalia (Mogadischu) und Frau Tlaib in Detroit geboren. Das Frau Tlaib Israel kritisiert ist Verständlich da ihre Eltern aus Palestina in die USA emigriert sind. Das Frau Tlaib keine tiefe Verbundenheit mit Israel hat, sollte jedem halbwegs intelligenten Menschen klar sein. Aber eben, Trump....
    • DemonCore 21.08.2019 16:46
      Highlight Highlight Weil Ilhan Omar beispielsweise Sympathien für den politischen Islam hegt (Hezbollah, Muslimbrüder).
    • Vanessa_2107 21.08.2019 17:22
      Highlight Highlight @Chrigi-B - und dafür hast du Beweise, Quellenangaben? Oder auf Fox News oder Breitbart gehört?
    • Chrigi-B 21.08.2019 18:03
      Highlight Highlight Kennst du Google Vanessa?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Abu Nid As Saasi 21.08.2019 15:31
    Highlight Highlight Nebst Kopftüchern gibt es auch Perücken. Sam e same
  • Abu Nid As Saasi 21.08.2019 15:24
    Highlight Highlight Divide et impera- Rom> Reich>(T)rump
  • Magnum 21.08.2019 15:13
    Highlight Highlight Die parteipolitische Vereinnahmung von Israel und der Juden mag für Trump kurzfristig Sinn machen - gerade im Hinblick auf die Wahlen und mehr noch der Finanzierung seiner Kampagne, Sheldon Adelson lässt grüssen. Für Israel ist das hingegen eine brandgefährliche Strategie, wenn Trump sich die Wiederwahl nicht sichern kann. Denn als glaubwürdiger Vermittler haben die USA schon jetzt ausgedient in der Krisenregion. Das dürfte aber dem Vollblut-Zyniker und Machtmenschen Netanyahu egal sein, der will nur kurzfristige Erfolge vorweisen, um von laufenden Korruptionsermittlungen abzulenken.
  • Statler 21.08.2019 14:35
    Highlight Highlight «Deshalb stellt er Israel und die Judenfrage zunehmend ins Zentrum».

    Sorry Herr Löpfe - die «Judenfrage»? Echt?
    • Perry_ 21.08.2019 15:06
      Highlight Highlight Frage mich auch wie Trump sich die Endlösung der Judenfrage vorstellt...

      ...Echt?
    • Statler 21.08.2019 15:08
      Highlight Highlight Wer sich jetzt fragt, was dieser Kommentar soll - die entsprechende Textpassage wurde mittlerweile korrigiert.
  • roger.schmid 21.08.2019 14:33
    Highlight Highlight "Diese legen die Bibel wörtlich aus, und in der Bibel steht, dass Jesus nur dann auf die Erde zurückkehrt, wenn Israel wieder in jüdischer Hand ist."

    Da fehlt noch, dass dies in der Vorstellung dieser religiösen Spinner, die Apokalypse bedeutet.. sehr beruhigend, dass mehrere dieser religiösen Spinnern in Trumps Kabinett sitzen.. https://www.alternet.org/2019/02/its-all-about-the-apocalypse-the-disturbing-reason-right-wing-politics-became-obsessively-pro-israel/
  • *klippklapp* 21.08.2019 14:29
    Highlight Highlight Für die Botschaftsverlegung von Tel Aviv nach Jerusalem bekam Trump eine Tramstation mit seinem Namen darauf.

    Für die Anerkennung der Annexion der Golanhöhen wird eine neu gebaute Siedlung nach ihm benannt.

    Netanjahu hat eben verstanden, wie man Narzissten dazu bringt, zu machen, was man möchte...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fruchtzwerg 21.08.2019 14:28
    Highlight Highlight Schon irgendwie ironisch, wie sich Israel von einem vermeintlichen Rassisten, Nazi- und KKK-Freund den Bauch pinseln lässt...
    • P. Silie 21.08.2019 14:50
      Highlight Highlight Ich versuche gerade rauszufinden wen Sie damit meinen? Trump kann es nicht sein - dieser hat sich MEHRFACH klar von White Supremacy, KKK und anderen Rassisten distanziert..

      Aber vermutlich bzw. eigentli meinte er das natürlich gar nicht so.. nicht wahr 😉
    • FrancoL 21.08.2019 15:09
      Highlight Highlight Nicht ganz Israel aber Bibi, das darf man nicht vergessen. Ich würde da mal sagen dass dies wohl kaum mehr als die Hälfte der Juden in Israel ist. Wenn ich mich in Zürich etwas umhöre, dann finde ich an der Lavaterstrasse nicht viel Trump-Fans.
    • Magnum 21.08.2019 15:15
      Highlight Highlight Wieso? Netanyahu ist auch mit Orban auf Schmusekurs. Es geht um knallharte Machtpolitik, um gefügige Medien und Message Control, um die selektive Bevorzugung politisch loyaler Bevölkerungsschichten bei gezielter Benachteiligung anderer Gruppierungen. Da sind sich Orban, Netanyahu UND Trump sehr wohl einig - und finden sich gar im gleichen Boot mit Putin.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ralck 21.08.2019 14:23
    Highlight Highlight Kleiner Anstoss: Nach der Tora, kann ein Sohn eines Juden und einer Nicht-Jüdin, gar nicht jüdisch sein. Gleichzeitig ist man auch der Ansicht, dass man nur Jüdin/Jude ist, wenn man von einer jüdischen Frau geboren wurde. Ergo: Der Enkel von Trump ist kein Jude, Ivanka ist eigentlich keine Jüdin und die Ehe mit Jared müsste ungültig sein. Wenn man aber Buddy von Bibi ist und das nötige Kleingeld hat, lösen sich solche Probleme vermutlich von alleine.
    • messanger 21.08.2019 14:51
      Highlight Highlight Ivanka ist zum Judentum konvertiert. Somit zählt sie jetzt offiziell als Jüdin und ihr Sohn zählt damit auch als Jude.
    • Magnum44 21.08.2019 14:54
      Highlight Highlight Na gut, immerhin wird man sogar Staatsbürger Israels, wenn der Grossvater ein Jude war...
    • K1aerer 21.08.2019 15:42
      Highlight Highlight Das Kind kann ja formell dem Judentum beitreten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • m:k: 21.08.2019 14:21
    Highlight Highlight Wieso sollten Juden einen Präsidenten unterstützen, der Leute die Hakenkreuzfahnen tragen und brüllen: "The Jews will not replace us!" als "fine people" bezeichnet?
    • P. Silie 21.08.2019 14:54
      Highlight Highlight Ja das hat Trump in der Tat gesagt - um fälschlicherweis die Wogen zu glätten hat er diese völlig idiotische und falsche Aussage gemacht: "'Some Very Fine People on Both Sides". (Some, soll heissen 'einige'... und nicht alle).

      In späteren Aussagen hat er diesen Fehler natürlich nicht mehr gemacht.. aber ich gebe ihnen insofern recht, die Aussage ist äusserst schlecht.
    • Pana 21.08.2019 15:14
      Highlight Highlight Ein sehr guter Punkt.. Oder aber auch Schwarze, nachdem er (bei der Hymne) protestierende Athleten als Hurensöhne bezeichnet hat.
    • Kruk 21.08.2019 17:17
      Highlight Highlight Da fragt man sich eh wieso überhaupt irgendjemand diesen Präsidenten unterstützen sollte.

      Sorry dieser Kommentar musste sein.

      Werden wohl hartgesottene Zionisten sein, die haben schon mit den Nationalsozialisten kooperiert.

      Sehen Juden lieber in Israel als in den USA, da kann die Hakenkreuz schwingende Meute dort als Hilfe gesehen werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ChiliForever 21.08.2019 14:12
    Highlight Highlight "Ein Jude muss, was historisches Wissen betrifft, völlig ignorant sein, wenn er nicht weiss, dass wir als nächste drankommen, wenn sich der Fanatismus wieder ausbreitet."

    Das betrifft nicht nur Juden sondern jeden Menschen. Gegen wen wenden sich Rassisten wohl, wenn es erst keine Muslime und dann keine Juden mehr gibt? Irgendwen finden sie immer, und wenn es am Ende das reine, eigene Volk ist. Das war bisher in jeder Diktatur so, mag sie faschtistisch, nationalsozialistisch oder auch marxistisch oder kommunistisch gewesen sein.
  • P. Silie 21.08.2019 14:06
    Highlight Highlight Ihr macht es Euch zu einfach liebes Watson Team: "So hat er mit einem Tweet erreicht, dass Premierminister Benjamin Netanyahu den beiden muslimischen Abgeordneten Ilhan Omar und Rashida Tlaib die Einreise nach Israel verweigert hat."

    10 Minuten Research im Internet und das durchstöbern von Tlaib's Twitter-Account könnte natürlich ein komplett anderes Bild über das Einreiseverbot ergeben... aber eben - wer von den Linken will das denn schon.

    Frau Tlaib hat innert Kürze ihre Maske fallen lassen und ihre eigentlichen Absichten über den Israel-bzw. Palästina-Trip bekannt gegeben.. Very smart :)
    • paddyh 21.08.2019 18:10
      Highlight Highlight Link? Quelled?
    • P. Silie 21.08.2019 20:49
      Highlight Highlight @ Paddyh: Frau Tlaib's Brief an Deri ist im Internet googlebar wo sie rein den humanitären Besuch ihrer 90-jährigen Grossmutter bekräftigt und verspricht, sich nicht an Boykottaufrufen während ihres Besuchs in Palästina zu beteiligen.

      Sie machte selbst einen Rückzieher, da ihr Hass auf Israel grösser als die Liebe zu Ihrer Grossmutter war.

      Hierzu passend:
      "Frieden zwischen den Palästinensern und den Israelis wird es erst geben, wenn die Palästinenser ihre Kinder mehr lieben als sie die Juden hassen." (Golda Meir)

      Übrigens, CNN und NYT schreiben nicht/kaum darüber :) Zufall? https://www.cbsnews.com/news/israel-rashida-tlaib-visit-west-bank-grandmother-promise-no-promote-boycotts-humanitarian-visit-2019-08-16/
    • paddyh 22.08.2019 01:28
      Highlight Highlight Den Brief habe ich gesehen und ihre antworte auf die "Ausladung" war diese: https://mobile.twitter.com/rashidatlaib/status/1162346455593619457

      Ganz normal er Umgangston und auch absolut verständliche Reaktion auf das Ausreiseverbot.
      Ich glaub sie verbreiten hier ganz bewusst Unwahrheiten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schiri 21.08.2019 13:43
    Highlight Highlight Die Judenfrage? Glaube, so weit sind wir noch nicht, dass man dieses Wort verwenden müsste...
  • Max Dick 21.08.2019 13:42
    Highlight Highlight Inwiefern eine Frau, die freiwillig mit einem Kopftuch als religiöses Zeichen herumläuft, als besonders progressiv bezeichnet werden kann, entzieht sich jetzt recht meinen Weltanschauungen.
    • EhrenBratan. Hääää! 21.08.2019 13:51
      Highlight Highlight Psssst. Wir sind hier bei watson. Sag das nicht zu laut! 😏
    • Amboss 21.08.2019 13:54
      Highlight Highlight Ist nicht weiter schlimm. Dann hast du halt diese Weltanschauung.
      Das Thema interessiert dich ja sowieso nicht, also muss man es dir ja auch nicht erklären.
    • ChiliForever 21.08.2019 14:09
      Highlight Highlight Die Meinung kann ich verstehen.
      Aber man sollte durchaus dazu in der Lage sein sich vorzustellen, daß es moderne, islamische Frauen gibt, für die das Kopftuch lediglich ein Identitätsmerkmal ist, wie es auch andere religiöse Symbole und Zeichen sind.
      Ich weiß, das fällt vielleicht schwer, aber in unserer westlichen Welt ist nicht jede muslimische Frau mit Kopftuch ein armes, unterdrücktes Mütterchen.
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