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USA

Ex-Republikaner kritisiert Trump in öffentlichem Brief stark

Moralisch und intellektuell ungeeignet – Ex-Republikaner kritisiert Trump stark

25.12.2019, 13:1725.12.2019, 17:13

Der frühere Kongressabgeordnete der Republikaner, Dave Trott, hat Donald Trump in einem öffentlichen Kommentar stark kritisiert. Der im Herbst zurückgetretene Trott publizierte seine Kritik im Online-Magazin The Atlantic. Darin schreibt er unter anderem, dass Trump psychologisch, moralisch, intellektuell und emotional nicht für das Amt des Präsidenten geeignet sei. Aus diesen Gründen sei es nötig, Trump aus dem Amt zu entfernen. Er ziehe sogar in Betracht, 2020 für einen demokratischen Kandidaten zu stimmen.

Dave Trott
Dave Trott im Jahr 2015.Bild: Wikipedia

Weiter schreibt er in seinem Brief, dass hohe Arbeitslosigkeit, eine stagnierende Wirtschaft und massive Schulden für ein paar Jahre besser seien als sich von Verbündeten zu entfremden, in einen Atomkrieg mit dem Iran zu geraten oder 10'000 islamistische Soldaten in Syrien freizulassen.

Trott ist damit ein weiterer Ex-Republikaner, der Trump nach einer verlorenen Wiederwahl oder der Pension öffentlich kritisiert. Währenddessen zeigen sich die aktiven Mitglieder der Republikaner im Kongress weiterhin einheitlich. Nicht ein Republikaner hatte die die Anklagepunkte bei der Abstimmung für das Impeachment von Donald Trump unterstützt. Trump hat bisher nicht auf den Text reagiert. (pls)

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So berichteten die US-Zeitungen über Trumps Impeachment
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So berichteten die US-Zeitungen über Trumps Impeachment
Die «New York Times» packte die grossen Buchstaben aus: «TRUMP IMPEACHED»
quelle: zvg
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«Hassen Sie den Präsidenten?»
Video: srf
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41 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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s'Paddiesli
25.12.2019 14:27registriert Mai 2017
Diese späten Einsichten können sich die Reps in die Haare schmieren. Es war schon immer klar gewesen, was für eine charakterlose Type Trump ist und war. Schon lange, lange vor 2016.
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Wendy Testaburger
25.12.2019 14:07registriert November 2018
Trump hat bisher nicht auf den Text reagiert. Ist Twitter kaputt?
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rodolofo
25.12.2019 15:07registriert Februar 2016
Er kritisiert Trump, NACHDEM er zurückgetreten ist.
Wie viel Einfluss wird sein Urteil jetzt noch haben?
Aber besser zu spät, als gar nie...
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«Eigentlich sind wir überfordert» – Russland-Experte zum hybriden Krieg
In den letzten Monaten sichteten europäische Staaten immer wieder ausländische Drohnen in ihrem Luftraum. Die Vermutung: Sie kommen aus Russland. Warum der Kreml auf Drohnen setzt und ob seine Einmischung in den aktuellen Abstimmungskampf hybride Kriegsführung ist, sagt Russland-Experte Jeronim Perovic.
Seitdem man am Leipziger Flughafen eine Drohne gefunden hat, mit welcher Russland gemäss Bundeskanzler Friedrich Merz einen Angriff auf Deutschland geplant haben soll, scheinen die Mikro-Aggressionen des Kremls auf europäische Länder zuzunehmen. Manche Fachleute befürchten, dass Russland die Angst vor einem Angriff auf Nato-Staaten verliert. Sie auch?
Jeronim Perovic:
Solche Provokationen sind nichts Neues. Der Kreml verfolgt damit das Ziel, den Westen beschäftigt zu halten und auszutesten, wie weit er gehen kann. An einer direkten militärischen Konfrontation mit der Nato hat Putin jedoch kein Interesse. Das wäre ein potenziell grosser Krieg mit völlig unsicherem Ausgang, zumal Russland militärisch in der Ukraine festgefahren ist. Viele Russinnen und Russen wollen sich nicht mit dem Krieg in der Ukraine beschäftigen, solange sie nicht unmittelbar davon betroffen sind. Eine Massenmobilisierung wäre dagegen unpopulär, und das will Putin möglichst verhindern.
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