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Two workers are silhouetted as they fix a mobile phone pole against the sun in Duisburg, western Germany, Tuesday Oct.26,2010. The advanced use of mobile data with 3 G and the for the future planned 4G standard make it necessary to build more poles all around Germany.(AP Photo/Frank Augstein)

Die gesundheitlichen Auswirkungen von Mobilfunkstrahlung sind umstritten. Bild: AP

Angst vor Strahlung – Politik könnte das ultraschnelle 5G-Internet verhindern

Filme unterwegs innert Sekunden downloaden und vernetzte Autos autonom fahren lassen – das verspricht die Spitzentechnologie 5G. Dafür müsste das Parlament die Strahlen-Grenzwerte lockern, doch dagegen formiert sich Widerstand. 



Hundert Mal schneller surfen als bisher: Das könnte in der Schweiz bald möglich sein – dank der Technologie 5G. Wie der Swisscom-Netzchef Heinz Herren gestern im Tages-Anzeiger angekündigt hat, soll der Ausbau des ultraschnellen Mobilfunknetzes bereits Ende dieses Jahres starten, zwei Jahre früher als ursprünglich geplant.

Die Technologie verspricht nicht nur ein ganz neues Surf-Erlebnis, sie könnte auch unsere Mobilität revolutionieren. Denn erstmals wäre dank 5G autonomes Fahren mit vernetzten Fahrzeugen möglich.

Eine wichtige Voraussetzung fehlt jedoch noch, damit die Schweiz in die neue Technologie-Ära eintauchen kann. Die bestehende Mobilfunkinfrastruktur reicht nicht aus, um die riesigen Datenmengen zu übermitteln, die künftig anfallen.

Schon seit Jahren wächst der Datenhunger in der Schweiz unaufhaltsam. Weil immer mehr internetfähige Geräte im Umlauf sind, verdoppelt sich das verbrauchte Datenvolumen jedes Jahr aufs Neue. Ein Ende der Entwicklung ist nicht in Sicht – erst recht nicht, wenn nach der Einführung von 5G noch viel mehr Daten durch die Netze gejagt werden.

Datenvolumen Mobilfunk

Der Datenverbrauch nimmt rasant zu. Quelle: bakom

Antennen sollen stärker strahlen dürfen

Bereits vor einem Monat schlug die zuständige Kommission des Ständerats deshalb Alarm. Um einen «Kollaps der Mobilfunknetze» zu verhindern, müsse der Bundesrat die Strahlenschutzvorschriften lockern, forderten die Politiker in einer Motion. Die Mobilfunkantennen sollen also stärker strahlen dürfen, damit mehr Daten übermittelt werden können.

Auch der Bundesrat sieht Handlungsbedarf, wie er in seiner am Mittwoch publizierten Antwort schreibt. Noch in der Frühlingssession debattiert der Ständerat über den Vorstoss.

Dort droht allerdings heftiger Widerstand. Eine starke Minderheit aus SP-, CVP- und FDP-Politikern wollte in der Kommission nichts von einer Anhebung der Strahlengrenzwerte wissen. Denn bis heute ist nicht abschliessend geklärt, welche gesundheitlichen Auswirkungen Mobilfunkstrahlung auf den menschlichen Körper hat. Als das Parlament vor etwas mehr als einem Jahr zum letzten Mal über eine Anhebung der Grenzwerte debattierte, überwogen die Bedenken – der Vorschlag wurde abgeschmettert.

«Ich habe noch bei kaum einem Geschäft so viele Briefe aus der Bevölkerung bekommen.»

Stefan Engler, CVP-Ständerat

Stefan Engler (CVP), der Vizepräsident der zuständigen Fernmeldekommission, rechnet damit, dass das Thema auch dieses Mal wieder emotional debattiert wird. «Wir befinden uns in einem Dilemma: Einerseits reden alle von der Digitalisierung und wollen von ihren Vorzügen profitieren, andererseits ist es vielen Leuten unwohl beim Gedanken, mehr Mobilfunkstrahlung in Kauf zu nehmen.» Wie der Rat entscheiden wird, sei deshalb noch höchst ungewiss.

Wie emotional das Thema aufgeladen ist, zeigt sich auch daran, dass die Kommissionsmitglieder seit Wochen mit Bürgerbriefen eingedeckt werden. Die Absender klagen darüber, unter der Mobilfunkstrahlung zu leiden und warnen vor einer Erhöhung der Grenzwerte. «Ich habe noch bei kaum einem Geschäft so viele Briefe aus der Bevölkerung bekommen», so Engler.

Die Bedenken gelte es ernst zu nehmen, so der Bündner. Er vertraue darauf, dass der Bundesrat alle relevanten Aspekte nochmals sorgfältig gewichte, bevor er die Strahlenschutzverordnung anpasse. Eine Einführung des Mobilfunkstandards 5G ist aus seiner Sicht aber unumgänglich. «Sonst droht die Schweiz in der Digitalisierung gesellschaftlich und volkswirtschaftlich den Anschluss zu verlieren.»

«Bevor die Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch und Tier noch nicht geklärt sind, wäre es fahrlässig, die Grenzwerte zu erhöhen.»

Brigitte Häberli-Koller, CVP-Ständerätin

Zu den Gegnerinnen zählt seine Parteikollegin Brigitte Häberli-Koller: «Bevor die Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch und Tier noch nicht geklärt sind, wäre es fahrlässig, die Grenzwerte zu erhöhen», sagt die Thurgauerin. Sie verweist auf eine noch ausstehende WHO-Studie, die neue Erkenntnisse verspricht.

Die vielen Zuschriften von Leuten, die unter dem Elektrosmog litten, hätten sie berührt, so Häberli-Koller: «Wir sind es diesen Menschen schuldig, ganz genau hinzusehen.»

Umfrage

Befürwortest du die Anhebung der Strahlengrenzwerte?

  • Abstimmen

1,331 Votes zu: Befürwortest du die Anhebung der Strahlengrenzwerte?

  • 38%Ja, der technologische Fortschritt geht vor.
  • 30%Nur, wenn die gesundheitlichen Auswirkungen genau beobachtet werden.
  • 32%Nein, dann verzichte ich lieber auf schnelles Internet.

Bau tausender neuer Antennen als Alternative

Die Weltgesundheitsorganisation WHO beurteilte Mobilfunkstrahlung 2011 als «möglicherweise krebserregend». Wasserdichte Studienergebnisse existieren allerdings noch nicht. Wie das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) in einem Bericht schreibt, ist bisher erst mit Sicherheit bewiesen, dass die Mobilfunkstrahlung das Körpergewebe erwärme.

Die einzige Alternative, um die 5G-Technologie ohne Anpassung der Strahlenschutzverordnung einzuführen, wäre der Bau tausender neuer Antennen im ganzen Land, heisst es beim Bakom auf Anfrage. Dies dürfte nicht nur im Hinblick auf drohende Einsprachen schwierig sein. Der Bau neuer Anlagen käme nach Angaben von Bakom-Sprecherin Caroline Sauser auch rund zehn Mal teurer als eine Erweiterung der bestehenden Stationen.

Heute gelten in der Schweiz insbesondere an Orten, an denen sich Menschen lange aufhalten, strengere Strahlenschutzvorschriften als in anderen europäischen Ländern. Darauf beruft sich auch die Swisscom. «Nach einer Anpassung der Grenzwerte würden wir immer noch unter den empfohlenen Grenzwerten der WHO liegen», so Sprecher Armin Schädeli. Er betont, für «den Aufbau flächendeckender und voll leistungsfähiger Netze» sei eine «moderate Anpassung» der Strahlenschutzverordnung zwingend notwendig.

So funktioniert Social Networking in der Realität

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    Alle Leser-Kommentare
  • rönsger 25.02.2018 09:01
    Highlight Highlight Was ich nachwievor nicht verstehe: Es gibt tatsächlich keine verlässliche Studie, die einen ursächlichen Zusammenhang zwischen der Mobilfunkstrahlung und gesundheitlichen Problemen herstellen kann. Trotzdem sind in der Schweiz die Grenzwerte zehnmal höher als im übrigen Europa. Gleichzeitig ist aber das Mobiltelefon unser ständiger Begleiter. In der Regel steckt es in der Brusttasche (schön nahe beim Herz), im Hosensack oder - am Ohr. Bezüglich der Telefonstrahlung gibt es aber - signifikante - Studien. Doch die werden von uns allen ignoriert - stattdessen schreien wir nach mehr Empfang.
  • dmark 24.02.2018 12:54
    Highlight Highlight Kein Mensch würde freiwillig seine Hand in eine Mikrowelle legen, weil er genau weiss, was geschieht. Wenn es aber um mobiles Internet geht, scheint all dies vergessen zu sein?
    Gut, wir reden hier von einer geringeren Leistung - sozusagen von der "Auftaustufe" - aber auch der stete Tropfen höhlt bekanntlich den Stein.
    • rauchzeichen 25.02.2018 12:02
      Highlight Highlight hab gerade meine hand freiwillig in die mikrowelle gelegt. schreib mit ihr jetzt diesen kommentar, eigentlich problemlos.. weiss nicht wo dein problem ist.
  • Don Alejandro 23.02.2018 14:10
    Highlight Highlight «Es müsste unbedingt vorab solide geprüft werden, ob etwa Hautkrebs durch diese kurzwellige Strahlung begünstigt werden könnte.» (P. Kälin, Präsident Aefu) ¦ “There is an urgent need to evaluate 5G health effects now before millions are exposed…. We need to know if 5G increases the risk of skin diseases such as melanoma or other skin cancers,” ( Ron Melnick, the Nat. Inst. of Health scientist) ¦ (...these waves interact directly with human skin, specifically the sweat glands. Dr. Ben-Ishai Dept. Physics, Hebrew University, Israel. Es gibt weltweit seriöse Wissenschaftler für ein 5G Moratorium.
    • fcsg 23.02.2018 16:46
      Highlight Highlight Nach diesen Ansichten müsste man ja auch die Sonnenstrahlen verbieten. Die interagieren auch mit der Haut und zwar um mehrere Faktoren stärker als jede Mobilfunkantenne...
  • JaAber 23.02.2018 13:45
    Highlight Highlight Die Grenzwerte in der Schweiz sind nicht einfach nur „strenger“, als in anderen europäischen Ländern. Sie sind auf gerade mal 10% der EU-Grenzwerte limitiert! Und dennoch kenne ich keine Studie, die für die EU signifikant höhere Betroffenheitsraten als für die Schweiz ausweist. Wäre schön gewesen, wenn dies im Artikel etwas klarer gesagt worden wäre.
  • Tabeas 23.02.2018 13:10
    Highlight Highlight Was macht die Menschen mehr wo möglich krank? Die Aluhutträger welche Angst verbreiten vor einem 5G Netzwerk, welches ohnehin schon da ist und aus allen Wirelessmodems und Natels strahlt, oder der Elektrosmog selber? Die Sonne strahlt, die Erde strahlt ( Man messe mal die Radioaktivität im Vercaska Tal des Schiefergesteins...) Was mich wundert ist dies, dass es keine zweifelsfreie saubere Langzeitstudie gibt, welche eine wo mögliche Wirkung aufzeigen kann, falls es denn eine gäbe.
    • xHascox 23.02.2018 16:10
      Highlight Highlight 5G Gibt es doch noch gar nicht? Keine Handys unterstützen 5G.
      Nur Süd Korea hat eine 5 G Antenne so weit ich weis.
    • Watson=Propagandahuren 24.02.2018 15:41
      Highlight Highlight Wenn du den Unterschied zwischen dem WiFi Standard 5Ghz und dem Mobilfunk der fünften Generation (5G) nicht checkst, sei doch ein bisschen vorsichtiger andere subtil als Idioten zu bezeichnen. Im Moment trifft das eher auf dich zu bei so einer Äusserung
  • Tabeas 23.02.2018 13:01
    Highlight Highlight Seid gegrüsst Watson Fans..

    Ich habe hier ein Messgerät welches mir 5G Netze anzeigt. Dazu die Bandbreite und die Stärke der Elektromagnetischen Strahlung. Ich sehe auf dem Display 7 5G-Netzwerke, 2 davon von 2 nahen Gross-Antennen und der Rest davon sind Wireless von Modems der Mitbewohner am Ort wo ich wohne. Eines davon identifizert sich mit Sunrise. Da diese Strahler wohl noch in der Leistung begrenzt sind, erhöht man einfach die Bandbreite auf das 4-fache was beim 2,4 und 3.2 G Netzwerk erlaubt ist. 80 Mhz Bandbreite beim 5G, (5,5 Ghz) Netzwerk. Direkt über meinem Schlafzimmer.
    • xHascox 23.02.2018 16:19
      Highlight Highlight 5 G kann aber Frequenzen bis zu 100 Ghz nutzen. Heutige 5 Ghz Netzwerke sind nichts dagegen.

      Sorry wenn ich was falsch verstehe, aber heute gibt es noch gar keine 5 G Netze? Es gibt auch keine 5 G Fähigen Handys. Die kommen erst 2019.

      (5 G bedeutet nicht 5 Ghz )
    • Suchlicht 24.02.2018 11:11
      Highlight Highlight @Tabeas Du verwechselst da etwas, was Du siehst und meinst sind WLANs, welche je nach standard auf 2.4 und bzw. oder 5GHz senden. Der Artikel bezieht sich auf die 5. Generation der mobilen Datenübertragung nach GPRS, EDGE, UMTS und LTE advanced.

      Dass derartige Anlagen bereits in Labors zu Versuchszwecken bereits im Einsatz sind, mag stimmen, aber die sind sicher nicht weit verbreitet und werden von privaten ganz bestimmt nicht mit WLAN Scannern gesehen.
  • Toerpe Zwerg 23.02.2018 12:27
    Highlight Highlight Es gibt keinerlei Beleg für eibe Schädlichkeit der Strahlung. Zero. Es würde zudem reichen, die Ermittlung der für die Grenzwerte relevanten Strahlungan an die Nachbarländer anzupassen.

  • Zap Brannigan 23.02.2018 11:11
    Highlight Highlight "Elektrosensiblen" sei die Auswanderung in die USA oder nach Asien empfohlen. Dort ist das Phänomen komplett unbekannt, sie haben nicht mal ein Wort dafür. Das ist ein fast ausschliesslich europäisches Problem...
    Und spätestens wenn der Empfang zu Hause schlecht ist, schreien alle nach Empfang = Antennen. War bei uns im Quartier auch so.
    • almlasdn 23.02.2018 11:25
      Highlight Highlight Das "Problem" ist auch in den USA und im asiatischen Raum "bekannt".
      Ob es nun tatsächlich übersensible Menschen sind oder Globulibefürworter muss man endlich klären.
    • Zap Brannigan 23.02.2018 13:11
      Highlight Highlight Ja, natürlich gibt es da Grenzwerte für nichtionisierende Strahlung. Aber keine Elektrosensibilität. Wäre das was dran, würden die Provider in den USA in Grund und Boden geklagt werden. Und ich entwickle beruflich an Geräten für die Radioonkologie und -Chirurgie sowie Bildgebung. Die Effekte von Strahlung auf den Körper sind gut erforscht. Auch wenn immer das Gegenteil behauptet wird, weil die Resultate nicht in den Kram passen.
  • Leee 23.02.2018 10:52
    Highlight Highlight Ich habe mehr Angst vor der Strahlung, welche aus einem AKW austreten könnte. Diese sollte man Ernst nehmen.
  • Nik G. 23.02.2018 09:30
    Highlight Highlight Leben ohne Strahlung ist gar nicht möglich. Ohne Strahlung gebe es kein Zellteilung. Ob stärkere Strahlung zu Gesundheitlichen Problemen führt. Ich denke nicht. Bis jetzt konnte bei allen die dies behaupten aufgezeigt werden, dass sie sich das einbilden. Schadet stärkere Strahlung? Wir wissen es noch nicht aber ich denke auch nicht. Alle die Jammern fliegen sicher 2 mal im Jahr. Lest mal über die Strahlenbelastung im Flugzeug....
    • Zap Brannigan 23.02.2018 11:30
      Highlight Highlight Hast Du Details zu "keine Zellteilung ohne Strahlung"?
      Ein Langstreckenflug entspricht etwa einem CT Scan. Pilot und Flugpersonal hat nach 30 Jahren im Beruf ein um ca 2-3 Prozent erhöhtes Krebsrisiko (Zahlen der IATA).
    • Humbolt 23.02.2018 21:45
      Highlight Highlight Zap, der Vergleich vom Flug zum CT ist easy falsch! Ein Flug hat ca. 0.05 - 0.1 mSv. Schädel CT im besten Fall 1 mSv. Thorax 5mSv. Abdomen ist noch sensibler. Es gibt zwar die ultra low dose Protokolle, aber die werden nur bei der Lunge und dort auch nur bei max. 5% angewendet.
      Ein Hin- und Rückflug entspricht eher einem normalen Lungenbild in zwei Ebenen.
      CH-Durchschnitt ist übrigens ca. 5.5 mSv. Also einmal CT Thorax = Jahresdosis in 10 Sekunden eingeholt! Die 2% machen Sinn, wenn sie eine Lebensmax. Dosis von 400mSv haben, da das Krebsrisiko um 4-5%/Sv zunimmt.
  • lilie 23.02.2018 09:24
    Highlight Highlight Jetzt mal abgesehen von der ganzen Debatte um 5G: Wie ist es möglich, dass es 2009 bis 2015 weniger übertragbare Daten gab als tatsächlich Daten übertragen wurden? 🤔

    Die Grafik dazu ergibt nicht wirklich Sinn.
    • makla 23.02.2018 10:38
      Highlight Highlight Es hat links und rechts an der Grafik eine Achsenbeschriftung.
  • Julian Flury (1) 23.02.2018 09:20
    Highlight Highlight Schade, dass im Artikel keine wissenschaftlichen Fakten aufgeführt sind. Gerade wegen dem Elektrosmog gibt es in der Medizin bereits gute Studien. Auch die unterschiedliche Strahlenbelastung an verschiedenen Orten wie zB. in Zügen/Häusern ist erforscht. So würde man schnell sehen, dass diese Bedenken nicht viel hergeben. Aber ich bin ja nicht Journalist...
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 23.02.2018 09:11
    Highlight Highlight Elektrosensibilität ist ein ernstzunehmendes Problem. Die Ursache ist aber eher psychisch statt physisch. So konnten diese Menschen keine Veränderungen bei Experimenten feststellen bei unterschiedlichen Strahlenmengen.
  • demokrit 23.02.2018 09:00
    Highlight Highlight Ein sogenanntes Freilandexperiment an Menschen für den Luxuskonsum einiger geistig Gelangweilter.
    • Charlie Brown 23.02.2018 09:09
      Highlight Highlight Geschrieben auf einem mobile device von einem geistig gelangweilten?
    • demokrit 23.02.2018 10:25
      Highlight Highlight Niet. Oldschool Mainframe. Die paar Kilobytes einer Watsonpage würde sogar eine Analoglinie zügig übertragen, Kindchen.
    • Charlie Brown 23.02.2018 12:25
      Highlight Highlight Kindchen?

      Sehr reife Reaktion...

      Immerhin hast du das geistig gelangweiligt nicht dementiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Harry Zimm 23.02.2018 08:52
    Highlight Highlight Als die ersten Eisenbahnen rumdampften, behaupteten Zeitgenossen, die Kühe auf den Weiden würden beim Anblick der Lokomotiven vor Schreck tot umfallen. Ich sehe, sie grasen immer noch friedlich auf ihren grünnen Matten...
    • rauchzeichen 25.02.2018 12:12
      Highlight Highlight nur die, die nicht umgefallen sind ;)
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 23.02.2018 08:49
    Highlight Highlight Vielleicht sollte die Swisscom gratis Aluhüte verteilen ;-)
  • Bruno S. 88 23.02.2018 08:49
    Highlight Highlight Ist 5G überhaupt nötig? Kann das nicht Software seitig gelöst werden? Wenn ich z.B. ein Film bei Netflix Mobil starten möchte, geht es ziemlich schnell und unkompliziert auf HD Qualität. Bei den üblichen "illegalen" Streaming seiten jedoch nicht. Da gehe ich davon aus, dass Netflix die bessere Software Lösung hat.
    Ich denke da auch an die Serie "Silicon Valley", wo die Daten um ein vielfaches komprimiert werden können! Bin kein Experte, aber so abwegig klingt das Ganze nicht, oder? Irgend eine Super KI wird in 5 Jahren bestimmt eine Lösung finden, wenn es der Mensch nicht schafft.
    • xHascox 23.02.2018 09:51
      Highlight Highlight Die langsamen Ladezeiten bei illegalen Seiten liegt daran, dass die Server kleinere Bandbreiten haben (weil die teuer ist), nicht an der besseren Komprimierung.
    • Bruno S. 88 23.02.2018 10:42
      Highlight Highlight Aber jetzt angenommen bei der Daten-Komprimierung gibt es einen Durchbruch, wären dann schnellere Internetgeschwindigkeiten nicht mehr nötig?
      Der Grund weswegen ich mir solche Gedanken mache ist folgender: Vor einige Jahren war WLan in den Städten auch ein Thema. Heute jedoch überflüssig, weil die grosse Mehrheit ein Flatrate Abo hat mit 4G Verbindung.
      Was wenn beim 5G das gleiche stattfindet? Grosse Investitionen, Änderung der Gesetze, viele Debatten, Studien etc. Und am Schluss stellt sich raus: 4G reicht völlig durch bessere Daten-Komprimierung!
    • xHascox 23.02.2018 11:57
      Highlight Highlight Datenkomprimierung hat Grenzen. Mit Quanten technik hat man da noch luft nach oben, aber ohne haben wir die grenze schon fast erreicht, oder wir brauchen mehr computerleistung.
      Meine meinung, gerne kommentieren
    Weitere Antworten anzeigen
  • RacKu 23.02.2018 08:44
    Highlight Highlight „Denn erstmals wäre dank 5G autonomes Fahren mit vernetzten Fahrzeugen möglich.“

    Ajä? Wie genau? Autonome Fahrzeuge tauschen dann Daten schneller aus, fahren dann aber immer noch nicht ferngesteuert. 🤯
    • Nik G. 23.02.2018 09:26
      Highlight Highlight Nein die Autos können zu eigenen Mobilen Hot Spots errichtet werden und direkt untereinander auf de Autobahn kommunizieren. Um die Daten aber an weitere Autos in möglichst Echtzeit zu senden benötigt es 5G
    • Nominator 23.02.2018 10:44
      Highlight Highlight @Nikolai G. Aber es gibt doch immer wieder technische Störungen und Netzausfälle. Und das bei 120 km/h? Will man so die Menschheit dezimieren, ohne sich die Hände schmutzig zu machen?
    • Bruno S. 88 23.02.2018 12:44
      Highlight Highlight @Nominator
      Wie ist der Stand jetzt? Gibt es etwa keine (Hirn) Ausfälle bei einigen Autofahrern und kommt es etwa nie zu Unfälle? Wurden Autos etwa nur erfunden um die Menschheit zu dezimieren?!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 23.02.2018 08:33
    Highlight Highlight Wie sehen denn die Ping Zeiten aus bei dem wunderbaren 5G?
    • Supermonkey 23.02.2018 09:12
      Highlight Highlight 1ms.. Genau darum brauchts 5G, und wrd autonomes Fahren erst möglich, da die Ping-Werte auf ein minimum sinken.
    • Posersalami 23.02.2018 09:34
      Highlight Highlight Wozu braucht ein Autonomes Auto eine schnelle Internetverbindung? Das muss ohne funktionieren, ansonsten wird es das nie geben. 100% Abdeckung ist doch eine totale Illusion.
  • Döst 23.02.2018 08:10
    Highlight Highlight Wären höhere Grenzwerte als in der Schweiz wirklich schädlich, dann müsste es im Rest der Welt schon lange statistisch nachweisbar mehr kranke Leute geben. Man kann also die Werte in der Schweiz gemäss den Grenzwerten der EU oder WHO beruhigt anpassen. Die "Feldversuche" ausserhalb der Schweiz zeigen klar kein Gesundheitsrisiko.
    • RiiseHolzchopf 23.02.2018 08:36
      Highlight Highlight 1. Gibt es in noch nicht all zu vielen Ländern 5G, in gewissen Regionen kann man froh sein, wenn man whatsapp normal benutzen kann.
      2. Ist diese Technologie noch nicht all zu lange im Einsatz, die Kurzzeitschäden scheinen sich also in Grenzen zu halten, aber wie bei so vielem in der heutigen Zeit ist man sich der Langzeitfolgen nicht wirklich bewusst.
    • coheed 23.02.2018 09:01
      Highlight Highlight So etwas kann man in so kurzen Zeitabständen gar nicht testen. Die wirklichen Folgen wird man erst Jahrzehnte danach bemerken. (Falls es welche gibt)
    • Döst 23.02.2018 09:25
      Highlight Highlight @Holzchopf: die angebliche Gesundheitsschädigung gibts ja schon seit 2G (bzw. Natel C). Die Grenzwerte wurden 1x (ziemlich willkürlich) festgelegt, unabhängig von der mobilen Generation (2G, 3G,4G, 5G...)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 23.02.2018 08:10
    Highlight Highlight Es ist eine schlecht vorbereitete Information von Swisscom zum Thema 5G, die nur den Schluss zulässt, dass man PR in eigener Sache verbreiten möchte. Es geht darum mit solchen News von den Negativschlagzeilen der letzten Wochen/Monate abzulenken. Versprich 100x schnelleres mobiles Internet und die Meute stürzt sich (positiv) darauf. Backlash: Strahlenwerte-Diskussion und nicht über Swisscom.

    Bin gespannt, welche SBB-/Postinnovation wir nächstens in den News lesen. Es ist schon beinahe interessanter zu lesen was nicht geschrieben wird.
  • _kokolorix 23.02.2018 08:04
    Highlight Highlight Warum weigern sich Staat und Swisscom kategorisch die gemeldeten Beschwerden mal in einem Doppelblindtest abzuklären? Haben die Angst, dass dabei etwas unangenehmes rauskommt? Es kann ja nicht so schwierig sein mal eine Antenne für ein paar Wochen auszuschalten und bei der umliegenden Bevölkerung Umfragen zu machen.
    Es gibt auch kein einheitliches Messverfahren um z.B. die Belastung durch DECT und Wlan der Nachbarn zu erfassen.
    Das Ganze ist ein riesiges Experiment, vergleichbar mit Gentech oder Nanopartikeln
    • Döst 23.02.2018 09:27
      Highlight Highlight Es wurden ja glaub auch schon Antennen aufgestellt und schon vor Inbetriebnahme bekamen Anwohner "gesundheitliche" Probleme wegen der Antenne...
    • Picker 23.02.2018 12:25
      Highlight Highlight @Döst: Dies stimmt, es gibt regelmässig Reklamationen (Kopfschmerzen, etc.) bei neuen Standorten, obwohl zu dem Zeitpunkt erst der Mast steht und noch keine Antenne oder anderes Equipment verbaut wurden.
    • Toerpe Zwerg 23.02.2018 13:30
      Highlight Highlight Es gibt genügend Doppel-Blindstudien zur Elektrosensibilität und das Argument geht auch andersrum: Die Bedenkenträger könnten mit einer eigenen sauberen Studie argumentieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nominator 23.02.2018 08:04
    Highlight Highlight Ich habe noch nicht einmal begriffen für was man ein Smartphone braucht, und ihr redet da von 5G. OMG. Mein Telefon ist auf 2G eingestellt und man kann damit reden und SMS versenden. Ich könnte auch 3G verwenden, aber wegen der Strahlung (Pulsmodulation) lasse ich es auf 2G solange es noch geht. Ihr werdet euch umbringen mit diesem technologischen Wahnsinn. Eure Wohnungen werden zu Mikrowellenöfen. Bald braucht es keine Heizungen mehr, der Körper wird durch die Strahlung aufgewärmt. Ich sehe, ich muss mich warm anziehen um zu überleben im digitalen Krieg.
    • Posersalami 23.02.2018 08:34
      Highlight Highlight Satire?
    • Nominator 23.02.2018 09:35
      Highlight Highlight @Posersalami Nur teilweise! Die psychischen Erkrankungen werden die physischen Beeinträchtigungen übertreffen. Ein Beispiel: Sie laufen auch im Winter noch mit Löchern in den Hosen herum.
    • _kokolorix 23.02.2018 13:45
      Highlight Highlight Die Veränderung der Grundstrahlung durch menschliche Einwirkung ist durchaus eindrücklich.
      Wer vor 100 Jahren behauptet hätte, dass das Verbrennen von Oel und Kohle dereinst das Weltklima verändert, hätte auch nur Häme und Unverständnis geerntet...
  • loplop717 23.02.2018 08:00
    Highlight Highlight Uuuh lueged ned ume de Strahlegeist gohd ume...
  • Butschina 23.02.2018 07:43
    Highlight Highlight Ich wohnte in einer Wohnung, in der Sunrise regelmässig Messungen durchführen musste weil sie am stärksten durch die Strahlung belastet war. Davon habe ich nichts gemerkt. Allerdings reagieren manche Leute wirklich darauf. Ist auch bei Wasseradern so. Ich merke nichts, andere schon. Weiss jemand wie die Fakten dazu sind?
    • EvilBetty 23.02.2018 08:12
      Highlight Highlight Die reagieren selbst drauf, wenn die Masten abgeschaltet sind ...
    • mrcharliebrown 23.02.2018 08:28
      Highlight Highlight Fakt ist, dass wasseradern unfug ist.
    • Tsunami90 23.02.2018 08:34
      Highlight Highlight Wer sich unwohl fühlen will, fühlt aich unwohl. Früher warens Wasseradern, heute Antennen.
  • Kaspar Floigen 23.02.2018 07:40
    Highlight Highlight Die Leute, die sich dort beschweren, schwören auch auf die Wirkung von Globuli. Kann man getrost ignorieren.
    • Charlie Brown 23.02.2018 09:06
      Highlight Highlight Vielleicht ist es ja wie bei den Globuli; je weniger drin desto höher „potentiert“ desto wirksamer. Das wärs ein Argument für höhere Leistung am Sendemast 😉
    • sowhat 23.02.2018 09:50
      Highlight Highlight @Kaspar: Ja, genauso macht man SVP - Anhänger. Ignorieren und dann wenn die endecken, dass sie diese Angst bewirtschaften können auf die Leute bashen.
      Und ich hatte mich gewundert, warum es soviele davon gibt. Jetzt tu ichs nicht mehr.

      Sorry, aber das ist genau der überhebliche Unsinn, der die Leute in die Fänge von Angstbewitschaftern treibt.
    • Daniel Caduff 23.02.2018 13:41
      Highlight Highlight Immer wenn ich "Globuli" lese, fällt mir diese Geschichte wieder ein.... :-D

      https://www.stern.de/gesundheit/homoeopathie--hno-arzt-zieht-globuli-aus-dem-ohr-einer-vierjaehrigen-7280438.html
  • TheDan 23.02.2018 07:40
    Highlight Highlight Es ist schon erstaunlich wie wenig aufgeklärt und objektiv der Durchschnittsbürger heute ist. Bei Mobilfunkstrahlung sollen Grenzwerte am besten gleich ganz abgeschafft werden damit das Smartphone noch mehr Daten verarbeiten kann unterwegs.

    Kommen aber Studien zum Schluss dass radioaktive Strahlung doch nicht so schlecht ist wie bisher immer behauptet dann ist das ganz sicher Teufelswerk und kann einfach nicht stimmen.

    https://bazonline.ch/wissen/natur/laenger-leben-dank-radioaktivitaet/story/22689973
  • azoui 23.02.2018 07:35
    Highlight Highlight Bereits an meinem Arbeitsplatz bestrahlen mich über 20 WLANs, div. Hidden WLANs nicht mit eingerechnet. Hinzu kommen die GSM Antennen. Ob jetzt da noch G5 hinzu kommt, macht den Braten auch nicht mehr feiss.
    • Henri Lapin 23.02.2018 13:10
      Highlight Highlight Braten ist gut
  • zeromaster80 23.02.2018 07:35
    Highlight Highlight Am liebsten unbegrenzt Menschen ins Land holen, obwohl die langfristigen Folgen für das Wohl der Bevölkerung völlig unklar sind, aber jede Form von Infrastruktur-Ausbau torpedieren.
    • almlasdn 23.02.2018 08:30
      Highlight Highlight Dieses Thema hat nichts mit dem Artikel zu tun. Das 5G Netz wäre so oder so ausgebaut worden --> neue Einnahmequelle
    • Charlie Brown 23.02.2018 08:54
      Highlight Highlight Genau. Kein 5G für Datenmigranten! Die nehmen uns nicht nur Arbeit und Frauen sondern auch noch Bandbreite weg.




      ELF
    • nödganz.klar #161 23.02.2018 12:04
      Highlight Highlight @zeromaschter

      Oh, da haben Sie aber hervorragend aufgepasst im Kommentarschreibworkshop der SVP. Gratuliere! An der nächsten Versammlung der Ortsektion erhalten Sie ein Sternchen in Ihr Führungszeugnis. Bei weiteren zwei Sternchen, erhalten Sie ein Portrait des Führers Blocher, geküsst und parfümiert von ihm selbst. Auf, Kamerad, mit vollem Elan weiterschreiben! Gegen die Masseneinwanderung!
  • peigi 23.02.2018 07:35
    Highlight Highlight Lustig: bei Handystrahlung will man eine restlose wissenschaftliche Klärung, dass Strahlung nicht schädlich ist (was streng genommen so wie gefordert nicht möglich ist).
    Wenn s aber z.B. darum geht Homöpathie in die Grundversicherung aufzunehmen argumentieren (oftmals) die gleichen Kreise, dass die wissenschaftlichen Studien (die alle im besten Fall der Homöopathie Placeboeffekte belegen) sowieso nicht gelten.
    Fazit: auch wenn man 100 jährige Langzeitstudien machen würde in denen man von tausenden Probanden jede Metrik analysiert wären die Kritiker nicht zu überzeugen...
  • Spina_iliaca 23.02.2018 07:31
    Highlight Highlight Strahlung ist nicht gleich Strahlung!
    Vor einem Ultraschall, sogar wenn schwanger hat auch niemand Angst. Auch wenn dort noch nicht abschliessend geklärt ist, dass es keine negative Folgen hat. Genau so mit Radio und Funkwellen, nur herrscht hier eine Angst vor diesen Strahlen.
    Nur ionisierende Strahlen haben geklärte negative Folgen. Also Radioaktivität, röntgen etc..
    • Charlie Brown 23.02.2018 08:55
      Highlight Highlight Wobei wir bei Ultraschall glaub nicht von Strahlen reden...
    • Pro Hater 23.02.2018 12:39
      Highlight Highlight Infraschall kann probleme verursachen ohne zu strahlen, wieso dann nicht auch ultraschall?
  • Don Alejandro 23.02.2018 07:29
    Highlight Highlight Internationale Wissenschaftler und Ärzte warnen vor den Gesundheitsrisiken durch den Mobilfunkstandard 5G und fordern ein Moratorium. Sie fordern die Überprüfung der Technologie, die Festlegung von neuen, sicheren „Grenzwerten für die maximale Gesamtexposition“ der gesamten kabellosen Kommunikation, sowie den Ausbau der kabelgebundenen digitalen Telekommunikation zu bevorzugen.
    • peigi 23.02.2018 08:38
      Highlight Highlight Quelle?
    • Don Alejandro 23.02.2018 09:29
      Highlight Highlight WHO sowie Institut für biologische Elektrotechnik Schweiz
    • Don Alejandro 23.02.2018 09:30
      Highlight Highlight @peigi: und jetzt bitte Deine Quelle zu einer Unbedenklichkeitsstudie, danke :-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • sir_kusi 23.02.2018 07:18
    Highlight Highlight Schlage vo, die ganze Handynetz-Infrasturkturnzu verstaatlichen und dann allen interessierten Anbietern zu vermieten. So braucht es nicht das dreifache an Antennen für die 3 Anbieter und zudem könnten regionalpolitische Anforderungen bzw. sog Servicepublic eingeführt werden, damit auch der abgelegenste Winkel empfang hat. Bei Strassen oder dem Strom- und Wassernetz funktioniert das ja auch.
  • DocM 23.02.2018 07:03
    Highlight Highlight 5G kommt, die Scheck an die Politiker bereits übergeben...
  • Wilhelm Dingo 23.02.2018 06:59
    Highlight Highlight Es wäre ein Schildbürgertreich, wenn die Grenzwerte erhöht würden, nur um so super schnelles Internet zu ermöglichen. Das ist in etwa so, wie wenn die Grenzwerte eines Stoffes im Trinkwasser erhöht würden weil die Fabrik nebenan sonst nicht produzieren könnten.
    • Tsunami90 23.02.2018 08:38
      Highlight Highlight Das eine ist klar Gesundheits schädlich das andere.. ., sagen wir mal, unter verdacht seit 25 jahren. Äpfel und Birnen.
    • sowhat 23.02.2018 09:55
      Highlight Highlight Nein,Tsunami, politisch ist es das Gleiche.
    • Wilhelm Dingo 23.02.2018 10:01
      Highlight Highlight @Tsunami90: nein, keine Äpfel und Birnen. Der aktuelle Grenzwert entspricht der aktuellen Risikoeinshätzung, genau gleich wie bei einem chemischen Stoff. Wenn nun egal welcher Grenzwert erhöht werden soll wegen äusseren Umständen, ist das nicht sauber und bedenklich.
  • Ökonometriker 23.02.2018 06:55
    Highlight Highlight Nullhypothese nicht verwerfbar = nicht restlos geklärt? Wir brauchen definitiv eine bessere wissenschaftliche Bildung in diesem Land.

    Wäre es denn eine Möglichkeit, wie beim Lärm statt einem Emissionsgrenzwert einen Immissionsgrenzwert zu definieren? Also nicht nur die maximale Strahlung der Antenne zu begrenzen, sondern auch die maximale Strahlung der Anwohner in ihrer Wohnung ausgesetzt sein dürfen?
    So könnten Antennen in abgelegenen Gebieten stärker strahlen als in Städten (wo es ohnehin mehr Antennen braucht da mehr Nutzer bedient werden müssen).
    • sowhat 23.02.2018 09:58
      Highlight Highlight Find ich sinnvoll, das würde dann automatisch auf mehr Antennen hinauslaufen. Bliebe zu klären, was zu tun ist wenn sich eine ehemals abgeschiedene Gegend bevölkert.
  • revillo 23.02.2018 06:44
    Highlight Highlight Sind wir mal ehrlich....bwas bringt 5G, wenn die grundsätzliche Netzabdeckung noch nicht stimmt.. ich arbeite im Aussendienst und reg mich trotz der angeblichen 98% Netzsbdeckung (gemessen vom bewohnten Gebiet) noch immer täglich über schlechte oder instabile Abdeckung (Edge) usw auf. Und das in grösseren Ortschaften. Ein sauberes und ausgebautes 4G würde völlig ausreichen. Ich streame über einen 4G Router problemlos HD Filme über den Apple TV in mein Ferienhaus.
    • a-minoro 23.02.2018 07:13
      Highlight Highlight Damit können dann halt wieder überteuerte Abos verkauft werden. Es haben ja jetzt bereits sehr viele Leute ein für ihre Bedürfnisse (hauptsächlich Streaming) überdimensioniertes Abo.
    • grumpy_af 23.02.2018 07:37
      Highlight Highlight Seht her, ich habe ein Ferienhaus!
      Es geht nicht um deine (a.k.a. Normalbürger) Bedürfnisse, sondern um das Big Picture. Und da ist 5G weit besser als 4G.
    • DailyGuy 23.02.2018 07:46
      Highlight Highlight Nein, würde es nicht. 4G ist nicht mehr ausbaufähig, sprich die Datenströme können nicht aufgestockt werden. Dies wäre wie wenn man in der ganzen Schweiz nur Strassen für Tempo 50 gebaut hätte. Man kommt ans Ziel aber es dauert viel länger. Bei 5G geht es nicht nur um Netflix und Youtube, sondern vorallem um Technologien, welche noch nicht einmal richtig kommerziell eingesetzt werden, da die schnellen Datenverbindungen fehlen.
      Und nur so btw: auch 4G wird nie auf 100% Netzabdeckung kommen, da wir so strenge Gesetze haben, dass jede Antenne Jahre braucht bis sie stehen kann bzw. darf.
  • Eine_win_ig 23.02.2018 06:43
    Highlight Highlight Wie sagt man so schön? 5er oder Weggli, beides gits nid.
    • Wilhelm Dingo 23.02.2018 07:00
      Highlight Highlight Dochdoch: 5er und Weggli mit Nebenwirkungen...
    • DaveTheBrave 23.02.2018 09:53
      Highlight Highlight Echt jetzt? So eine Chane auf ein Wortspiel und du nutzt die nicht? 5G'er oder Weggli hätte so gut gepasst :-(
    • rauchzeichen 25.02.2018 11:59
      Highlight Highlight wieso nicht? wir kriegen 5g und mehr strahlung ;) siehste, geht doch ^^
  • Evan 23.02.2018 06:39
    Highlight Highlight Ist es nicht so, dass 5G zwar möglich ist, jedoch nicht mit ganz allen Frequenzen? Es brauchte einfach mehr Antennen als wenn die Gesetzt gelockert würden.
    • Wilhelm Dingo 23.02.2018 07:01
      Highlight Highlight @Evan: das ist dann aber teurer und die Gewinne würden kleiner!
    • Evan 23.02.2018 08:49
      Highlight Highlight @Wilhelm, also genau so wie es heute schon ist. Verunmöglicht wird jedoch nichts, wie der Titel suggeriert.
  • bebby 23.02.2018 06:38
    Highlight Highlight Die Swisscom wirf nicht umhin kommen, tausende kleiner Cells einzurichten, damit 5G wirklich umgesetzt werden kann, zB in Ampelmasten. Mit stärkerer Sendeleistung wäre einzig das Towersharing möglich. Die Swisscom benutzt 5G nur als Argument, dabei geht es ihr darum Geld zu sparen.
    Notabene ist die Strahlung durch dect Telefone und Wifi und vorallem das eigene Telefon stärker als die der Antennen, weil die näher beim Körper sind, und je weniger Antennen, desto mehr strahlt das eigene Telefon.
    • Toerpe Zwerg 23.02.2018 12:27
      Highlight Highlight Wlan ist zu vernachlässigen.
  • Watcher 23.02.2018 06:33
    Highlight Highlight Superschnelles Internet. Und wer kann es sich leisten? Die wenigsten. Man hat dann 5G-Empfang gedrosselt auf 2Mbs. Zudem sind es theoretische Werte, in der Praxis sind die 'schnellen' Geschwindigkeiten plötzlich nicht mehr so schnell wie man dafür bezahlt.
    • fw_80 23.02.2018 07:05
      Highlight Highlight Ich gehe davon aus, dass auch Sunrise mit 5G vollgas geben will. Wenn du nicht das teuerste Abo wählen willst um überhaupt die maximal mögliche Geschwindigkeit zu bekommen, dann lohnt sich wohl der Blick über den Tellerrand zu Sunrise, die die Abos nicht über die Geschwindigkeit definieren.
    • Evan 23.02.2018 07:27
      Highlight Highlight Was du als gedrosselt wahrnimmst sind viele Benutzer die sich gleichzeitig die Sendeleistung einer Antenne teilen. Massive Mimo, mehr Frequenzen und höhere Datenraten werden hier in Zukunft Abhilfe schaffen. Neben geringerer Latenz ist es das, was 5G bringt.
    • grumpy_af 23.02.2018 07:38
      Highlight Highlight 2Mbit/s? Klar. Konisch, dass ich jetzt zu läppischen 25.- im Monat mit theoretischen 120Mbit/s surfen kann.
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