«Alle hörten, wie der Knochen brach»: Folgenschweres Foul sorgt für Rangelei
Die kanadische Nationalmannschaft hat mit dem 6:0-Erfolg gegen Katar ihren ersten Sieg bei einer Weltmeisterschaft geholt, musste dabei jedoch einen Schockmoment verkraften. In der 51. Minute kam es zu einer unschönen Szene.
Beim Stand von 3:0 ging Kanada-Profi Ismaël Koné zu Boden, der Unterschenkel des 24-Jährigen wies nach einem Foul seines Gegenspielers Assim Madibo eine deutliche Fehlstellung auf. Über die Aussenmikrofone waren von Spielern die Worte «sein Bein ist gebrochen» zu hören, Trainer Jesse Marsch bestätigte nach der Partie: «Jeder konnte hören, wie der Knochen brach.»
#WATCH: In the 52nd minute, Canadian midfielder Ismaël Koné was stretchered off the field with an injury to his left leg. Assim Madibo was assessed a red card on the play, leaving Qatar with nine men.
— CTV News (@CTVNews) June 19, 2026
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Koné selbst hielt sich beim Anblick seines linken Beines fassungslos die Hand vor den Mund, seine Mitspieler schirmten ihn ab. Nach ersten Diagnosen erlitt Koné einen Bruch des linken Schien- und Wadenbeins. «Man fühlt natürlich tief mit ihm, und alle sind erschüttert von dem Vorfall – wegen der Art der Verletzung und auch, weil Ismaël das Herz unserer Mannschaft ist», so Marsch.
Madibo, dem der Schreck anzusehen war, musste mit Rot vom Platz. Mehrere kanadische Spieler bedrängten die Katarer – auch nach dem Spiel kam es zu einer Rangelei, die wahrscheinlich auch mit diesem Foul zu tun hatte.
Als Koné auf einer Trage an der Seitenlinie entlang abtransportiert wurde, erhob er sich noch einmal und winkte in Richtung der Fans. Das Publikum applaudierte für den 24-Jährigen, der im Team von Marsch gesetzt ist. Mitspieler Nathan Saliba präsentierte Konés Trikot nach seinem Tor zum 4:0:
Katar-Profi Madibo wurde von den Zuschauern lautstark ausgepfiffen. Es war bereits die zweite Rote Karte, die der WM-Gastgeber von 2022 in dieser Begegnung sah. In der ersten Halbzeit hatte Homem Ahmed (33. Minute) wegen einer Notbremse Rot gesehen. Die Regie zeigte während der längeren Unterbrechung zunächst keine Wiederholung von Madibos Foul gegen Koné.
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