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Nicht mehr gebrauchte Frequenzen für das Antennenfernsehen könnten für das 5G-Netz umgenutzt werden. bild: Matt Reiter / Unsplash

Im Netz kursieren Verschwörungstheorien über das 5G-Netz – 14 Fakten, die du kennen musst

Die wichtigsten Fragen und Antworten zum neuen 5G-Netz.



Die Schweizer Mobilfunkanbieter rühren die Trommel für das Mobilfunknetz der 5. Generation. Sunrise und Swisscom gehören weltweit zu den ersten Mobilfunkfirmen mit einem 5G-Netz. Salt zieht in der zweiten Jahreshälfte nach.

Doch was die einen freut, verunsichert andere: Wie viele neue Antennen braucht es? Steigt mit 5G die Strahlenbelastung? Kann das neue Netz gar Krebs verursachen?

Nebst Warnrufen von seriösen Ärzten kursieren im Internet auch abstruse Verschwörungstheorien, die nur ein Ziel haben: Angst schüren. In einem Video wird etwa behauptet, das 5G-Netz habe bei einem Test in den Niederlanden dazu geführt, dass Hunderte gesunder Vögel plötzlich tot vom Himmel gefallen seien. Das ist Blödsinn.

Im Folgenden beantworten wir die drängendsten Fragen zum neuen Mobilfunkstandard 5G.

Was ist 5G?

5G ist der neue Mobilfunkstandard der fünften Generation, der das 3G- und 4G-Netz ergänzen wird. Konsumenten können nur mit neuen, 5G-fähigen Geräten von schnellerem Internet profitieren (zunächst zehn bis 20 Mal schneller als LTE). So lassen sich im besten Fall ganze Filme in wenigen Sekunden herunterladen oder Videos und Games in 4K- oder gar 8K-Auflösung streamen.

Animiertes GIF GIF abspielen

So schnell ist 5G im Alltag (Download einer 300 MB grossen Datei. Im besten Fall sind laut Swisscom 2000 Mbit/s möglich). gif: t-online

Im 5G-Netz können sich bis zu 1 Million Geräte pro Quadratkilometer ins Mobilfunknetz einloggen. Das sind 100 Mal mehr als heute. Die spürbarsten Vorteile dürfte 5G privaten Nutzern daher überall dort bringen, wo viele Menschen zusammenkommen und gleichzeitig online sein wollen.

Weit wichtiger als für Private ist das 5G-Netz für die Wirtschaft, da es für mehrere Zukunftstechnologien relevant werden dürfte. Das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) erwähnt unter anderen folgende Anwendungen:

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Beispiel einer künftigen 5G-Anwendung: Augmented-Reality-Brillen zeigen Infos zum Verkehr, Gebäuden etc. in Echtzeit an. Video: YouTube/SunriseSpots

Diese neuen Technologien brauchen nicht zwingend ultraschnelles Internet, aber sehr stabile Verbindungen – und das 5G-Netz soll zwei bis drei Mal resistenter gegen Störungen sein als das 4G-LTE-Netz. Selbstfahrende Autos zum Beispiel wären auch ohne 5G möglich, aber ein Autopilot, der sich nur auf lokale Sensoren verlassen müsste, wäre weniger sicher als ein Autopilot, der zusätzlich in Echtzeit Verkehrsinformationen erhält.

Was am Ende die «Killeranwendung» für 5G sein wird, muss sich erst noch weisen.

Welche Vorteile bringt 5G?

Der zentrale Vorteil des 5G-Netzes ist, dass es sich intelligent an den jeweiligen Erfordernissen der Geräte bzw. Anwendungen im Netz ausrichten kann.

Ein Netflix-Stream in sehr hoher Bildqualität verlangt zum Beispiel eine schnelle Datenübertragung, bei der Steuerung von Drohnen, Robotern in Fabriken oder der Vernetzung selbstfahrender Fahrzeuge werden hingegen nur kleine Datenmengen übertragen, die aber mit möglichst geringer zeitlicher Verzögerung ankommen müssen.

In einer Fertigungshalle wiederum kann 5G besonders viele Dinge und Maschinen gleichzeitig verbinden und in der Warenlogistik ist eine stromsparende Anbindung sehr vieler Elemente (z.B. Container) an das 5G-Netz zentral.

Je nach Anwendung (Netflix, autonome Fahrzeuge etc.) sind andere Eigenschaften des 5G-Netzes wichtig.

Infografik 5G

Der Ort einer Anwendung im Dreieck zeigt, welche 5G-Eigenschaft wie wichtig ist. grafik: watson (lea senn) / quelle: IEEE

Konkret bietet das 5G-Netz folgende Vorteile:

Wann / wie schnell bekommt die Schweiz 5G?

Die Schweiz gehört mit den USA, Südkorea und China weltweit zu den ersten Ländern, die 5G lancieren. Swisscom betont, man wolle das neue Netz ähnlich schnell wie das 4G-Netz aufbauen und damit 99 Prozent der Bevölkerung erreichen. Stand heute (Mai 2019) gibt es allerdings erst eine sehr lückenhafte Abdeckung. Eigentlich könnte es nun aber sehr schnell gehen: Swisscom, Sunrise und Salt haben die notwendigen 5G-Frequenzen bereits relativ günstig ersteigert und sind mit dem Resultat zufrieden, sprich es drohen keine langwierigen juristischen Auseinandersetzungen.

Aufgrund der strengen Strahlenschutzgrenzwerte in der «Verordnung über nichtionisierende Strahlung» könnte der Bau eines flächendeckenden 5G-Netzes trotzdem mehrere Jahre dauern. Zudem wird es nicht so schnell sein, wie dies technisch möglich wäre. Denn in der Praxis bremst ein ungelöstes Dilemma den Ausbau.

Was Swisscom und Co. nur ungern sagen: Für ein leistungsfähiges 5G-Netz müssen die Sendeleistungen der bisherigen Mobilfunkstandorte erhöht (Strahlungsschutzgrenzwert gelockert) oder neue Antennen gebaut werden. Swisscom allein erstellt rund 300 Antennen pro Jahr. Die Telekomfirmen möchten aber auch die Sendeleistung erhöhen, da dies viel schneller und günstiger geht, als neue Antennenstandorte zu realisieren, die durch absehbare Einsprachen jahrelang verzögert würden.

Das Parlament hat die Erhöhung des im internationalen Vergleich tiefen Strahlenschutzgrenzwertes 2018 abgelehnt. Das 5G-Netz kann trotzdem gebaut werden, etwa mit vielen kleinen Antennen, gegen die keine Einsprache erhoben werden kann. Das neue Netz wird für absehbare Zeit aber nicht so schnell sein, wie es technisch möglich wäre.

Weil der 5G-Netzausbau so oder so nur schrittweise erfolgt, gibt es kurzfristig nur ein lückenhaftes 5G-Netz. Der Bund schreibt Swisscom, Sunrise und Salt lediglich vor, dass bis spätestens am 31. Dezember 2024 mindestens die Hälfte der Bevölkerung abgedeckt sein muss.

Welche Regionen profitieren zuerst vom neuen Netz?

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Diese Karte zeigt auf die Adresse genau, wo das 5G-Netz von Sunrise verfügbar ist. bild: sunrise

Wie bei jeder Generation werden die Mobilfunknetze der drei Provider schrittweise aufgerüstet:

Da die bestehenden Mobilfunk-Antennen insbesondere in stark besiedelten Regionen stark ausgelastet sind und die Leistung aufgrund der aktuellen Strahlenschutzverordnung vorerst nicht erhöht werden darf, erhalten ländliche Regionen den Vorrang.

Macht 5G den Internet-Anschluss zu Hause überflüssig?

Nein. Glasfaser ist und bleibt schneller als 5G. In Städten und Agglomerationen wird weiterhin das Glasfasernetz vorherrschen, nur in dünn besiedelten Gebieten machen Internet-Anschlüsse via 5G wirtschaftlich Sinn. So soll 5G laut Sunrise helfen, ländliche Orte mit langsamen Kupferkabelnetzen, sprich ohne Glasfasernetz, mit einer schnelleren Internetverbindung zu versorgen.

Sunrise hat bereits ein Abo angekündigt, das Internet für zu Hause via 5G-Netz offeriert. Der Werbeslogan «Glasfaser durch die Luft» ist allerdings eine Mogelpackung, da die maximale Bandbreite im Mobilfunknetz auf alle Nutzer einer Funkzelle verteilt wird, während Glasfaser-Kunden eine zugesicherte Bandbreite haben. Damit die Bandbreite mit weniger anderen Kunden geteilt werden muss, müssten viele kleine Funkzellen realisiert werden. Das wiederum ist teuer, zumal jede Antenne einen Glasfaseranschluss braucht.

Internet über 5G ist also nur in wenig dicht besiedelten Regionen ohne schnelle Glasfaser-Anbindung eine Option.

Ist an den Panik-Videos und -Schlagzeilen gegen 5G etwas dran?

Nein.

Das kommende 5G-Netz nutzt vorerst nur Frequenzen, die im Bereich der bisherigen Mobilfunk- und WLAN-Frequenzen liegen. Es wird also in den gleichen Frequenzbereichen betrieben wie die Vorgängertechnologien.

Diese Frequenzen wurden früher bereits jahrzehntelang für die Verbreitung von Radio- und Fernsehsignalen via Funktürme genutzt (Antennenfernsehen). Als sie im Zeitalter des Kabelfernsehens frei wurden, wurden sie dem Mobilfunk zugeteilt. Kommt hinzu: In den USA und Asien werden die gleichen Frequenzen seit vielen Jahren für das Handynetz eingesetzt, ohne dass Vögel vom Himmel gefallen oder die Krebsrate gestiegen wäre. «Mit allen diesen Frequenzen hat man weltweit bereits viele Jahre lang Erfahrung bezüglich der Strahlung gesammelt», schreibt das BAKOM.

Aufsehen erregte jüngst auch eine Studie, bei der 7000 Ratten und Mäuse lebenslang täglich über neun Stunden der Mobilfunkstrahlung ausgesetzt wurden. Die Tiere entwickelten signifikant mehr bösartige Tumore. Da die Strahlungsintensität deutlich höher war, als dies im Alltag beim Menschen der Fall ist, lässt sich daraus nicht folgern, dass Handystrahlung das Krebsrisiko beim Menschen erhöht.

Um es nochmals ganz deutlich zu sagen: Die eigentlich kritisierten und für Menschen potenziell gefährlichen Frequenzen stehen in der Schweiz für den Mobilfunk in den nächsten Jahren gar nicht zur Verfügung.

Ist 5G für Menschen gefährlicher als bisherige Mobilfunk-Netze?

Unbestritten ist, dass das Mobilfunknetz laufend verdichtet wird. Symptome wie Kopfschmerzen oder Schlafstörungen treten deswegen nicht häufiger auf. Einzige Ausnahme: Menschen, die sich selbst als empfindlich für elektromagnetische Strahlung beschreiben.

Laut BAKOM ist bislang nur ein für den Menschen schädlicher Effekt von Mobilfunkstrahlung zweifelsfrei nachgewiesen worden: Die Erwärmung des Körpergewebes. Dies betrifft die Strahlung des Handys, wenn es direkt am Körper gehalten wird. Hinweise auf ein erhöhtes Krebsrisiko gibt es keine, heisst es beim Bund mit Verweis auf Erkenntnisse der Weltgesundheitsorganisation.

An dieser Einschätzung ändert sich vorerst nur wenig, weil Swisscom, Salt und Sunrise für das 5G-Netz nur Frequenzen ersteigern durften, die seit Jahren als unbedenklich gelten. Ärzte warnen jedoch davor, dass das 5G-Netz in einer zweiten Phase zusätzlich mit hochfrequenten Millimeterwellen betrieben werden soll, deren Folgen für Menschen noch unklar seien. Andere Wissenschaftler entgegnen, dass auch diese höheren Mobilfunk-Frequenzen keine Mutationen auslösen könnten. Dies im Unterschied zu weit ernergiereicheren UV- oder Gamma-Strahlen.

Wird der Strahlenschutz für das 5G-Netz aufgeweicht?

AktivistInnen warnen mit Masken, welche Mobiltelefone darstellen, gegen den Ausbau des Mobilfunknetzes auf den 5G Standard, am Rand der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Dienstag, 5. Maerz 2019 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Aktivisten demonstrierten Anfang März vor dem Bundeshaus gegen das 5G-Netz. Bild: KEYSTONE

Der Schweizer Strahlenschutzgrenzwert ist rund zehn Mal strenger als im umliegenden Europa, bzw. als der von der Weltgesundheitsorganisation WHO vorgegebene Wert. Das gilt laut BAFU allerdings «nur für Orte, an denen sich Personen regelmässig während längerer Zeit aufhalten. Hier soll die Langzeitbelastung möglichst niedrig gehalten werden.» Gemeint sind Wohnungen, Büros, Schulen, Kinderspielplätze etc. Vorerst ändert sich daran auch nichts. Der bislang für 3G und 4G geltende Grenzwert gilt auch für 5G.

Derzeit prüft aber eine Arbeitsgruppe mit Vertretern des BAKOM, der Telekombranche und Ärzten, wie gross der Spielraum ist, den Grenzwert zu erhöhen. Die entscheidende Frage ist, ob der erwartete Nutzen des 5G-Netzes eine Lockerung rechtfertigt. Der Bericht soll bis Mitte 2019 vorliegen. Danach liegt der Ball bei Bundesrat und Parlament.

Das Eidgenössische Parlament hat bereits vor einem Jahr einen Antrag zur Lockerung hauchdünn abgelehnt, aber die Mobilfunkanbieter drängen weiter darauf. Sie argumentieren, zwei Drittel ihrer Antennen hätten keine ausreichenden Reserven für 5G, in Städten seien gar 90 Prozent der Sendeanlagen am Limit.

Da der Bund zugleich vorschreibt, dass Antennenstandorte möglichst von allen drei Netzbetreibern gemeinsam genutzt werden müssen, um einen Antennenwald zu verhindern, läuft vieles auf eine Erhöhung des bislang strengen Strahlenschutzgrenzwertes hinaus. In der Zwischenzeit bauen die Mobilfunkfirmen ihre Netze weiter still und leise mit leistungsschwachen, meist im öffentlichen Raum nicht sichtbaren Kleinantennen aus.

Wie viele neue Antennen werden für das 5G-Netz benötigt?

Das hängt davon ab, ob und wie stark der bislang im internationalen Vergleich strenge Strahlenschutzgrenzwert gelockert wird. Das Parlament hat diesbezügliche Bestrebungen bislang blockiert. Die Telekommunikationsbranche rechnet daher damit, dass rund 15'000 neue leistungsstarke Antennen nötig sind, wenn der aktuelle Grenzwert bleibt. Zum Vergleich: Bislang gibt es in der Schweiz 18'823 leistungsstarke Antennen mit einer Sendeleistung von mindestens 50 mW.

Die neuste 5G-Technologie, Kasten Mitte links, an einer Antenne der Sunrise fotografiert beim Standort Oerlikon am Tag vor dem eigentlichen Medienevent am Dienstag, 26. Juni 2018, in Zuerich. (PPR/Aladin Klieber)

Eine 5G-Antenne in Zürich-Oerlikon. Bild: PPR

Da leistungsstarke, gut sichtbare Antennen kaum ohne Einsprachen erstellt werden können, baut die Swisscom vermehrt kleine, schwächere Antennen, die etwa als Schachtdeckel im Boden gut getarnt sind. Gegen diese schwach strahlenden Antennen sind keine Einsprachen möglich. Strahlen-Experte Sven Kühn von der ETH erklärte den Grund dafür im «Tages-Anzeiger» mit einem simplen Vergleich: «Ein Handy mit Maximalleistung strahlt etwa genauso viel in den Körper, wie wenn man auf der Schachtantenne sitzt und diese auch bei Maximalleistung betrieben wird.»

Der Mobilfunkbranche ebenfalls zum Vorteil gereichen könnte, dass Sunrise vor zwei Jahren 2239 Antennenmasten an die spanische Firma Cellnex verkauft hat. Cellnex stellt diese Antennen nun auch Swisscom und Salt zur Verfügung. Auch weitere von Cellnex gebaute Antennen stehen künftig allen Mobilfunkanbietern zur Verfügung, was Doppelspurigkeiten reduziert.

Wie verändert sich die Strahlenbelastung mit 5G?

Das lässt sich aktuell noch nicht genau sagen, da die politische Diskussion um den Strahlenschutzgrenzwert längst nicht abgeschlossen ist. Wird der Grenzwert aufgeweicht, würde die Strahlenbelastung im Einflussbereich einer Antenne maximal um den Faktor 3,5 steigen.

Klar ist aber auch, dass die Strahlenbelastung aufgrund des steigenden Datenverkehrs auch unabhängig von 5G zunehmen kann. Auch die 3G- und 4G-Netze sind immer stärker ausgelastet, da unser mobiler Datenverbrauch stetig wächst. Swisscom beruft sich auf Studien in der Schweiz, die zeigen, dass die Belastung in den letzten Jahren trotzdem nicht messbar gestiegen ist. Das liege daran, dass neue Mobilfunk-Antennen und Smartphones gleichermassen effizienter arbeiten. Eine Antenne funkt ein modernes Smartphone nur dann gezielt an, wenn es effektiv genutzt wird. Die Strahlenbelastung nimmt zwar durch die gestiegene Handy-Nutzung zu, da die 5G-Technologie viel effizienter als das alte 2G-Netz arbeitet, bleibe die durchschnittliche Belastung aber etwa gleich.

Das Risiko ist also eher das Handy direkt am Körper (insbesondere alte, stark strahlende 2G-Geräte) und weniger die Mobilfunk-Antenne.

Theoretisch könnte ein gut ausgebautes und stabiles 5G-Netz in Verbindung mit modernen, effizienten Smartphones, die Strahlenbelastung für Menschen sogar wieder reduzieren. Denn je besser die Verbindung ist, desto weniger muss die Antenne im Handy strahlen. Das Problem: Dieser positive Effekt dürfte im Alltag durch die stetig steigende Datennutzung wieder ausgeglichen werden.

Ist es beim Handy-Kauf sinnvoll, auf einen tiefen Strahlungswert zu achten?

Der SAR-Wert gibt an, wie viel Strahlungsleistung (Watt) vom menschlichen Körper (Kilogramm) maximal aufgenommen wird, wenn es etwa beim Telefonieren direkt am Ohr gehalten wird. Wichtiger als das Maximum ist jedoch die gesamte Belastung und da gilt die Faustregel: Je moderner das Handy, desto besser.

«Bezüglich gesundheitlicher Auswirkungen bei langfristiger Belastung durch hochfrequente Strahlung von Mobiltelefonen bestehen noch Unsicherheiten», hält das Bundesamt für Gesundheit (BAG) fest. Kurzfristige negative gesundheitliche Auswirkungen seien keine zu erwarten. Wer auf Nummer sicher gehen will, schaut beim Handy-Kauf trotzdem auf den SAR-Wert.

Der empfohlene SAR-Wert der Weltgesundheitsorganisation liegt seit 1998 bei 2 Watt/kg. Dieser Grenzwert muss von allen Handys, die in der Schweiz verkauft werden, eingehalten werden. Neuere, strengere Grenzwerte stufen Smartphones allerdings meist erst ab einem Wert unter 0,6 als gesundheitlich weitgehend unbedenklich ein.

Gut zu wissen: Bei einer guten Verbindungsqualität strahlt das Handy weniger als bei einer schlechten. Die Strahlung tritt insbesondere dann auf, wenn das Mobiltelefon sendet, im Ruhezustand ist die Strahlenbelastung klein. Und die Strahlung nimmt mit der Distanz zum Gerät rasch ab.

Ein modernes Handy mit tiefem SAR-Wert zu nutzen bringt also mehr, als eine Wohnung möglichst weit weg von einer Mobilfunk-Antenne zu suchen. Letzteres kann gar kontraproduktiv sein: In der Nähe einer Antenne hat man eine ideale Verbindungsqualität und somit eher eine geringere Strahlenbelastung (massgebend ist das Handy, nicht die Antenne).

Welche Handys strahlen am meisten / wenigsten?

Wer auf Nummer sicher gehen will, kann ein Smartphone kaufen, das einen SAR-Wert von unter 0.6 Watt/kg hat. Viele neue Modelle erfüllen diesen strengen Grenzwert bereits, wie die folgende Tabelle zeigt:

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Das in der Schweiz beliebte iPhone XS kommt auf einen SAR-Wert von 0.99 W/kg, beim iPhone X sind es 0,92 W/kg. Das iPhone 8 mit 1,32 W/kg und das iPhone 7 mit 1,38 W/kg schneiden deutlich schlechter ab.

Auf der Webseite des deutschen Bundesamts für Strahlenschutz kann man mit Hilfe der Suchfunktion nach Handy-Modellen suchen und bekommt den SAR-Wert angezeigt.

Gibt es schon 5G-Handys?

Ja. Die ersten 5G-fähigen Smartphones sind das Oppo Reno 5G bei Swisscom und das Xiaomi Mi Mix 3 bei Sunrise. Huawei lanciert mit dem Mate 20 X Ende Mai ein 5G-Handy.

Wirklich attraktiv wird ein teures 5G-Gerät bei uns erst, wenn das entsprechende Handy-Netz grossflächig ausgerollt wird (frühestens Ende 2019).

Ob bzw. wie viel teurer die Abos werden, lässt sich noch nicht abschliessend sagen. Swisscom verspricht, dass man kein zusätzliches 5G-Abo kaufen muss, um das 5G-Netz nutzen zu können. Allerdings müssen Kunden, die die maximale Geschwindigkeit wollen, eine 10 Franken teure 5G-Option zum Abo hinzukaufen. Bei Sunrise gibt es diese 5G-Option für 10 Franken ebenfalls.

Geld verdienen werden die Mobilfunkanbieter mit 5G anfangs eher mit Firmenkunden, da für diese der neue Mobilfunkstandard zunächst weit mehr Vorteile bietet (siehe «Welche Vorteile bringt 5G»?).

Warum werben Swisscom und Co. schon jetzt mit 5G?

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Sunrise wirbt in Zürich für das kommende 5G-Netz. bild: watson

Swisscom sagt, man wolle «den Nutzen greifbar machen». Offenbar geht es aber auch darum, Druck auf die Politik auszuüben, den Strahlenschutzgrenzwert doch noch aufzuweichen und so den Weg für leistungsstärkere 5G-Antennen freizumachen. Was die Mobilfunkanbieter nicht sagen: Sinkt der Strahlenschutzgrenzwert, braucht es weniger Antennen, sprich Swisscom und Co. können beim Infrastrukturausbau sparen. Kritiker bezeichnen die Lockerung des Strahlenschutzgrenzwerts deshalb als versteckte Subvention für die Mobilfunkanbieter.

Je intensiver 5G beworben, je mehr Menschen ein 5G-fähiges Gerät besitzen und je sichtbarer der Nutzen wird, desto eher findet sich im Parlament eine Mehrheit im Sinne von Swisscom und Co.

Die Mobilfunkfirmen werden (künftig) argumentieren, sie hätten schon viel ins 5G-Netz investiert, die Kunden könnten ohne raschen Ausbau ihre 5G-Smartphones nicht nutzen und neue Technologien wie selbstfahrende Autos seien ebenfalls auf das 5G-Netz angewiesen. Kurz: Ohne raschen Ausbau gerate die Schweizer Wirtschaft ins Hintertreffen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Kaspar Floigen 22.03.2019 16:26
    Highlight Highlight Ich finde wir sollten einen gut Schweizerischen Kompromiss machen. Strahlenschutzwerte werden reduziert, dafür müssen Swisscom, Sunrise und Salt unentgeltliche Aluhüte zur Verfügung stellen.
  • Tobias Oetiker 22.03.2019 10:59
    Highlight Highlight Hier noch der Link zu meinem Artikel aus dem wohl ettliche informationen zu diesem hier stammen (inkl titelbild) https://medium.com/@oetiker/5g-und-die-reali%C3%A4t-811034ef1aab
    • Oliver Wietlisbach 22.03.2019 12:11
      Highlight Highlight Ja, das ist so. Dein Blog-Artikel war und ist im Kapitel "Macht 5G den Internet-Anschluss zu Hause überflüssig?" verlinkt.
  • moimoimoi 22.03.2019 08:50
    Highlight Highlight Die wichtigste Frage wurde ausgelassen. Schützen mich Globuli besser als mein Aluhut?
    • DemonCore 22.03.2019 09:22
      Highlight Highlight Alles Quatsch. Du brauchst die Dienste eines qualifizierten Rutengängers und eine dreilagige Kupfermatte.
  • Willy.Hufschmid 22.03.2019 08:19
    Highlight Highlight Das wird für den Endkunden in den ersten 5 Jahren teuer werden, sowohl bei der HW wie beim Abo.
  • whatthepuck 22.03.2019 08:12
    Highlight Highlight Der Bericht enthält Fakten statt nur Gerüchte, aber neutral ist er deswegen nicht. Ich bin nicht gegen 5G (bringt ja eh nix, weil es sowieso kommt), aber man kann einen Bericht nicht als neutral bezeichnen, wenn man merkt, dass der Autor der Technologie ganz klar offen und positiv gegenüber steht. Neutral ist dann das falsche Wort. Vielleicht wäre informativ besser. :)

    Zur Strahlung: Die Sendeleistung der Antennen nehmen wir aus ästhetischen Gründen (keine grossen Antennen an den Telefonen wie früher) ja bewusst in Kauf. Schade ist, dass man nicht mal wählen kann.
  • grumit 21.03.2019 23:37
    Highlight Highlight Nachdem ich eine Kurzwellenantenne an der Grundstückgrenze aufgestellt hatte, hat mein Nachbar über Kopfschmerzen, Haarausfall und Schlaflosigkeit geklagt. Was er nicht wusste: es ist eine reine Empfangsantenne.
    Manchmal machen auch die Angstmacher krank.
    • moimoimoi 22.03.2019 08:46
      Highlight Highlight Bei mir war es eine Mitarbeiterin. Jahrelang hatte sie Migräne. Als eine Antenne gebaut wurde, war der Schuldige an den Schmerzen schnell gefunden.
  • Don Alejandro 21.03.2019 20:40
    Highlight Highlight Mich nervt nur die Unbekümmertheit. Ich sage nicht 5G ist schädlich, nur fehlt eine klare Langzeitstudie die die Unbedenklichkeit wissenschaftlich attestiert.
    • Ich hol jetzt das Schwein 21.03.2019 23:23
      Highlight Highlight Die Frequenzen, die für 5G genutzt werden, wurden früher für's Fernsehen via Antenne genutzt. Also seit ca. den 1950er Jahren. Wäre das lang genug für dich?
    • Alienus 22.03.2019 20:38
      Highlight Highlight Jesus,. Vollkommen falsch gedacht.

      Denn in den 1950er Jahren waren diese Frequenzbereiche noch nicht vegan!
  • Truthspitter 21.03.2019 19:43
    Highlight Highlight Super Bericht, ich gebe euch in den nächsten Jahrzehnten gerne Bescheid über den Verlauf meines heranwachenden Hirntumors. Bis bald!
  • dmark 21.03.2019 19:39
    Highlight Highlight Soweit, so gut. Nur hat auch die schnellste Drahtlosverbindung immer noch den einen Feind - nämlich den Empfang.
    Und da kommt es darauf, wie flächendeckend letztendlich das Netz aufgestellt sein wird, bevor man sich 5G schön reden kann.
  • Alnothur 21.03.2019 17:28
    Highlight Highlight "Die Sensoren und Assistenzsysteme in Autos sind beispielsweise darauf angewiesen"

    Dann werden sie hoffentlich nicht zugelassen.
  • Share 21.03.2019 17:17
    Highlight Highlight Es war einmal das Blaulicht. Dieser Umstand war schnell korrigiert. Über kaum eine andere Unsicherheit im Umgang mit Maschinen und Technologien wurde so umfassend und schnell informiert. Es überwiegen Nutzen und die Möglichkeiten des Informationsaustauschs, der rege stattfindet.
    T.S. Elliot schreibt: This is the way the world ends Not with a bang but a whimper.
    Drei Grad Celsius sind zuviel. Mimimimi
  • Dini_muetter 21.03.2019 17:05
    Highlight Highlight Der wichtigste Punkt wurde aber ausgelassen. Und zwar was 5G wirklich ist und was es nicht ist! Ich referenziere direkt zum Wikipedia Artikel zu 5G, dem ich jedem ans Herz lege. Informiert euch selber! 5G besteht aus mehreren Frequenzbändern. Die propagierten hohen Geschwindigkeiten sind nur möglich mit den "Frequency range 2" Bändern die bis 24 Ghz gehen können. Und da liegt auch die Kritik hinter 5G! Sie liegt nicht in der uns altbekannten Frequency Range 1, welche vom Speed eh kaum Verbesserungen mit sich bringt... Schade diesen wichtigen Punkt deckt der Artikel eben nicht ab...
    • Midnight 22.03.2019 08:37
      Highlight Highlight Doch tut er. Es wird ja beschrieben, dass in der Schweiz vorerst nur bereits genutzte Frequenzen weiterverwendet werden. Erst wenn zusätzliche Frequenzen (in dem Fall also bis 24GHz) vom Bund genehmigt sind, werden die höheren Geschwindigkeiten erreicht.

      Nur weil die Spezifikation von 5G Frequenzen bis 24GHz erlaubt, heisst das noch lange nicht, dass man eben jene Frequenzen auch nutzen muss! Tscheggsch?
    • Dini_muetter 22.03.2019 10:55
      Highlight Highlight Guter Kommentar, danke. Habe den Part nicht gelesen.

      Ja, natürlich muss man die Frequenzen bis 24ghz nicht nutzen. Aber alle die "Angst" vor 5G haben oder Gegner dessen sind, sorgen sich um ebenso diese Frequenzen und das geht in der ganzen Diskussion gerne mal unter... Eigentlich geht es immer unter... Weil in den Köpfen ist 5G=Böse...
  • Pointer 21.03.2019 16:57
    Highlight Highlight Oh, die Aluhütler wurden auf den Artikel aufmerksam und kommen nun aus ihren Löchern gekrochen.
  • Hans Jürg 21.03.2019 16:30
    Highlight Highlight Wir werden alle sterben!



    Irgendwann an Irgendwas.
    • Pointer 21.03.2019 17:57
      Highlight Highlight Das war aber jetzt ein heftiger Spoiler!
    • Spooky 22.03.2019 05:59
      Highlight Highlight Du willst mir nur Angst einjagen.
    • moimoimoi 22.03.2019 08:48
      Highlight Highlight Das glaube ich nicht!
  • Todesstern 21.03.2019 15:56
    Highlight Highlight Aaah! 5G schnell wo ist mein Aluhut?

    Guter Sachlicher Artikel 👍
  • Paternoster 21.03.2019 15:24
    Highlight Highlight und wegen diesem Müll dürfen wieder 7000 Tiere sterben.
    Soviel zur notwendigen Forschung zum Wohle der Gesundheit des Menschen
    • birdiee 21.03.2019 16:14
      Highlight Highlight Was ist müll und beleg deine Aussage doch mal mit Quellen?
    • Paternoster 21.03.2019 16:45
      Highlight Highlight Quelle nicht weit scrollen, Artikel oben, Rattenversuche=Tierversuche, nein? Und Müll ist in diesem Fall mein persönliches Synonym für Einstellung zu immer mehr immer schneller mit daraus folgendem arroganten Selbstverständnis. Ein Ersatz für Wohlfahrt.
    • birdiee 21.03.2019 22:17
      Highlight Highlight Immer schneller und immer mehr ist ein Teil vom Fortschritt. Ob das insgesamt jetzt gut oder schlecht ist bzw. ob daraus ein arrogantes Selbstverständnis folgt, ist deine persönliche Ansicht.
      Bezüglich der Ratten hast du recht. Was wäre eine Alternative dafür? Mit pflanzlichen Organismen testen oder es komplett sein lassen oder direkt in einer Stadt am Menschen ausprobieren?
  • Ökonometriker 21.03.2019 15:16
    Highlight Highlight Warum sollte ich Glasfaser-Speed brauchen? Ich streame bereits Full-HD über 4G, mit 5G ist dann die Latenz tief genug, dass man auch beim Shooter-Gamen keinen Unterschied zur Glasfaser mehr merkt.
    • Pointer 21.03.2019 15:53
      Highlight Highlight Reden wir dann nochmal drüber, wenn deine 100 Nachbarn das auch machen.
    • Ökonometriker 21.03.2019 17:42
      Highlight Highlight @Pointer: beim eMBB Max bedeutet das 200 Mbit pro Person, was mir immer noch zum Streamen reicht.
      Da ich aber im Stadtzentrum in Zürich wohne und bereits heute mit 4G keinerlei Probleme habe, verstehe ich nicht ganz, warum sich die Situation mit 5G sollte...
    • x4253 21.03.2019 20:17
      Highlight Highlight Neben der Geschwindigkeit bietet 5G eine wesentlich bessere Latenz.

      Btw.

      Stell dich mal zur Rush Hour and die Hardbrücke und versuche dann einen Film in Full HD zu streamen...
  • Raymond007 21.03.2019 15:09
    Highlight Highlight Einfach ein grosses Kompliment an Oliver Wietlisbach - ein toll aufbereiteter möglichst neutral gestalteter Artikel. Wirklich gut gemacht - so habe ich das Gefühl, das Thema 5G breit gefächert verstanden zu haben. Vielen Dank!! ...und einmal mehr versteht es Watson ein spezifisches Thema toll gebündelt und von hoher Qualität dem Leser zur Verfügung zu stellen!
  • Nonti 21.03.2019 14:48
    Highlight Highlight "Die 5G-Strahlenbelastung ist für den Menschen ungefährlich".
    >> Mag sein, aber wie sieht es bei Insekten/Bienen aus? Die sind für die Umwelt, also auch für den Menschen (überleben)wichtig.

    "Das lässt sich aktuell noch nicht genau sagen, da […] Diskussion um den Strahlenschutzgrenzwert längst nicht abgeschlossen ist. "
    >> Aha, zuerst 5G, dann die Diskussion?

    "Wird der Grenzwert aufgeweicht, würde die Strahlenbelastung […] maximal um den Faktor 3,5 steigen."
    >> Was ist das denn für eine Aussage? Was/wie hoch ist der Faktor 3,5?

    Ein blasser Artikel ohne deutlichen Informationsgehalt.
    • Neruda 21.03.2019 15:37
      Highlight Highlight Bis jetzt haben wir in Europa generell nach dem Motto "Zuerst testen, wenn ungefährlich, zulassen" gehandelt. Nun wechseln wie hier zum Amerikanischen Modell "Zuerst Sauerei anrichten und dann Milliardenabfindungen zahlen". Nur ist das gemeine Volk hier der Dumme, ohne Sammelklagemöglichkeit.
    • kick 21.03.2019 16:43
      Highlight Highlight Faktor 3.5 des aktuellen CH Grenzwertes.
      Der EU Grenzwert ist ca 10 mal so hoch wie der in der CH (Faktor 10). Allerdings würde er gemäss Aussage mit Faktor 3.5 steigen und nicht mit Faktor 10 was dem EU Grenzwert entsprechen würde.
      Aussage ist sehr wohl da. Und zwar ziemlich fundiert.
  • Normi 21.03.2019 14:33
    Highlight Highlight Das lustigste was ich gefunden habe war dass jemand 5g mit den Kräften vergleichen het die auf einen Kampfpiloten wirken 🙈😂😂
    • DonChaote 21.03.2019 15:13
      Highlight Highlight @normi
      Ja aber die piloten würden die 5g ja auch nicht dauerhaft aushalten, ohne entsprechenden schutzanzug... es scheint also wirklich gefährlich zu sein. Ich meine die piloten sind doch speziell trainiert, wir ottonormalidioten nicht ;)
  • Zwingli 21.03.2019 14:31
    Highlight Highlight Meine kleine eigene Verschwörungstheorie ist, dass durch die höhere anzahl Antennen lassen sich durch den Staat genauere Bewegungsprofile erstellen.
    • Dini_muetter 21.03.2019 16:29
      Highlight Highlight Wenn du wirklich immer noch denkst, der "Staat" erstellt Bewegungsprofile dann tust du mir sehr leid... Follow the money... follow the power... Google, Facebook & Co erstellen mehr als nur Bewegungsprofile von dir. Der "Staat" ist sowas von machtlos, funktioniert er doch langsam und träge und muss sich tatsächlich noch an geltendes Recht halten...
    • Ökonometriker 21.03.2019 22:14
      Highlight Highlight @Dini_mueter: gem. BÜPF muss Dein Mobilfunkanbieter Deine Aufenthaltsdaten min. 6 Monate speichern. Der Staat erhält in einem Strafverfahren darauf Zugriff.
      Bei den Mobilfunkanbietern haben zudem zahlreiche Leute ständig Zugriff darauf. Es braucht nur einen, der sich moralisch korrumpieren lässt...
  • LaktoseintoleranterVeganerLGBT 21.03.2019 14:10
    Highlight Highlight Trittst im Morgenrot daher,
    Seh'ich dich im Strahlenmeer
    • Neruda 21.03.2019 15:38
      Highlight Highlight Gell, steht sogar in unserer Nationalhymne, also her mit den Srahlen!! 😂
  • Stichelei 21.03.2019 14:00
    Highlight Highlight Die Akzeptanz von Verschwörungstheorien ist umgekehrt proportional zu der fachlichen Kompetenz im betreffenden Wissensgebiet. Da die Realität stets komplexer wird, erstaunt es nicht, dass folglich auch die Verschörungstheorien ins Kraut schiessen. Auch hier gilt: Wer nichts weiss, muss alles glauben.
    • bebby 21.03.2019 15:12
      Highlight Highlight Dem stimme ich voll zu. Es gibt aber auch das umgekehrte: Je komplexer das Thema, desto schneller wird entschieden vice versa. Das ist bei Volksabstimmungen so wie an Sitzungen. Ueber die einfachsten Dinge wird am längsten diskutiert.
      Deshalb gilt der Lifehack: die wichtigen und schwierigen Entscheidungen immer ans Ende einer Agenda setzen.
    • Neruda 21.03.2019 15:39
      Highlight Highlight Das ist doch nur eine weitere Verschwörungstheorie von dir Stichelei! 😁
    • Doradal 21.03.2019 16:11
      Highlight Highlight @Bebby Deinen Lifehack versteh ich nicht ganz: die schwierigen Entscheidungen erfordern ja einen langen Entscheidungsprozess. Nun soll das am Ende einer Agenda angesetzt werden? Dort hat ja niemand mehr Zeit, Lust und Geduld um die richtige Entscheidung zu treffen, oder sehe ich das falsch?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Simon Probst 21.03.2019 13:54
    Highlight Highlight "Es ist gut für die Wirtschaft" - somit gibt es kein entkommen. danach habe ich aufgehört zu lesen.
    • Grohenloh 21.03.2019 14:34
      Highlight Highlight Herr Probst:
      Ich hoffe, Sie bekommen Ihren Lohn nicht von der Wirtschaft.
      Falls nein: Dann bekommen Sie Ihren Lohn höchstwahrscheinlich von der öffentlichen Hand. Diese wird wiederum von Steuereinnahmen gespiesen, die von der Wirtschaft und den von der Wirtschaft Bezahlten kommen. Ohne Wirtschaft würden wir alle verhungern.

      (Und ja, ich finde es stossend, dass jemand mehr als 1 Mio. im Jahr verdient. Alles drüber würde ich einziehen. Das ändert aber nichts dran, dass unsere Löhne ausschliesslich von der Wirtschaft generiert werden. Und: wenn wir konsumieren sind wir auch die Wirtschaft
    • Bangarang 21.03.2019 15:00
      Highlight Highlight Zumindest schützt Dein Aluhut vor der Strahlung.
    • Bangarang 21.03.2019 15:23
      Highlight Highlight @Grohenloh: Grundsätzlich gebe ich Ihnen recht, aber meine Kohle will ich nicht einziehn lassen ....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Meitlibei 21.03.2019 13:54
    Highlight Highlight Endlich mal ein Bericht der nicht von einem Aluhut Träger geschrieben wurde. Sachlich und viele Punkte auch kritisch hinterfragt. Gefällt mir.
    • LaRage95 21.03.2019 22:33
      Highlight Highlight Schön wie sie Leute mit anderer Meinung als Aluhut-Träger diffamieren. Eigentlich wirft der Artikel weitere Fragen auf, aber scheint ja der Mehrheit so mal schon zu reichen, was geschrieben wird....
  • bebby 21.03.2019 13:52
    Highlight Highlight Danke für die Fakten.
    Ironie der Geschichte ist auch, je weniger Antennen wir haben, desto schlechter der Empfang und desto stärker muss ein Handy strahlen.
    Will man sich also vor der Strahlung schützen (wieso auch immer), dann verzichtet man am besten auf ein Handy. Das ist vermutlich auch aus anderen Gründen gesünder :-)
    • LaRage95 21.03.2019 22:31
      Highlight Highlight Vor Strahlung schützen kann man sich ja auch ohne Handy nicht mehr... Wir wissen einfach noch nicht was die Folgen der ganzen Strahlung sind. Aber ich gebe sicher Recht das es gesünder wäre darauf zu verzichten :-)

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