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Democratic presidential candidate, former Vice President Joe Biden speaks at Alexis Dupont High School in Wilmington, Del., Tuesday, June 30, 2020. (AP Photo/Patrick Semansky)
Joe Biden

Bild: keystone

Analyse

5 Gründe, warum Joe Biden nicht zu alt ist

Gerade wegen seines Alters ist der ehemalige Vize der ideale Herausforderer von Präsident Trump.



«Ja, aber er ist doch viel zu alt.» Dieser Einwand folgt wie das Amen in der Kirche, wenn man über Joe Bidens Chancen in den kommenden Präsidentschaftswahlen diskutiert – und ich habe längst aufgehört, die entsprechenden Wortmeldungen in den Kommentarspalten zu beachten.

Ja, Biden ist 77 Jahre alt, und das ist nicht übersehbar. Er verheddert oft seine Sätze, bringt Geschichten durcheinander, ist nicht wirklich ein feuriger Redner. Doch er hat in den Vorwahlen mehr als 20, teils hervorragende und mit Ausnahme von Bernie Sanders erheblich jüngere Rivalen ausgestochen. Er führt derzeit in den Meinungsumfragen mit rund zehn Prozentpunkten vor dem amtierenden Präsidenten. Biden mag nicht mehr der Jüngste sein, aber er hat offensichtlich vieles richtig gemacht. Aber was?

1. Persönlichkeit

Im Gegensatz zu Donald Trump mögen die Menschen Joe Biden. Er kommt aus einfachen Verhältnissen und kann mit einfachen Leuten umgehen. Vor allem hat er etwas, was Trump nie haben wird: Empathie.

Dahinter steht ein tragisches Schicksal. Biden hat seine erste Frau und seine Tochter bei einem Autounfall verloren. Vor fünf Jahren starb einer seiner Söhne an Krebs. Biden spricht darüber, rührend, aber ohne Pathos. Das kann mehr bedeuten als die geschliffenste Rede.

2. Politische Ereignisse

Auf die Frage eines jungen Reporters, was den Ausgang von Wahlen beeinflusse, antwortete der ehemalige britische Premierminister Harold MacMillan mit dem legendären Zitat: «Ereignisse, mein Junge, Ereignisse».

Die politischen Ereignisse haben es in den vergangenen Monaten gut gemeint mit Joe Biden. Ursprünglich wollte das Trump-Team ihn mit den Verstrickungen seines Sohnes Hunter in der Ukraine angreifen. Diesen Plan können sie spülen, genauso wie die Absicht, die Russland-Affäre mit umgekehrten Vorzeichen wieder aufleben zu lassen.

epa08373881 Residents carry away boxes of food as members of the Forward Support Company 101st Engineering Battalion Massachusetts Army National Guard distribute food at a temporary food pantry location in Chelsea, Massachusetts, USA, 20 April 2020. With the closure of all but essential businesses to stop the spread of the corona virus, many Chelsea residents are un-employed and are in need of donated food to feed their families.  EPA/CJ GUNTHER

Soldaten der Nationalgarde verteilen Essen in Chelsea (Bundesstaat Massachusetts). Bild: EPA

Das alles überragende und wohl matchentscheidende Ereignis ist die Coronakrise geworden – und da macht Trump eine miserable Figur. Das Virus stammt zwar aus China, das Versagen ist jedoch hausgemacht. Während es in Europa gelungen ist, die Infektionskurve zu glätten, steigt sie in den USA wieder an. In einzelnen Bundesstaaten wie Arizona, Texas oder Florida – alle republikanisch regiert – droht die Epidemie gar ausser Kontrolle zu geraten.

Das Versagen der Trump-Regierung hat den Amtsinhaber angreifbar gemacht bei einem zentralen Wählersegment: den weissen Alten. Selbst republikanischen Senioren scheint Biden vertrauenswürdiger zu sein als Trump. Sie fürchten, dass die Wirtschaft auf ihre Kosten vorschnell geöffnet worden ist.

Typisch die Aussage eines gewissen Patrick Mallon, 73, in der «New York Times»: «Die meisten der (infizierten) Jungen werden überleben, aber sie werden ihre Eltern und ihre Grosseltern anstecken – und, es tut mir leid, wir sind genauso wichtig wie die jüngere Generation.»

Biden hat Trumps Schwachpunkt erkannt und seine Strategie darauf ausgerichtet. Im Gegensatz zu Trump trägt er demonstrativ eine Maske, und im Gegensatz zu Trump verspricht er nicht, das Virus werde bald verschwinden, sondern er bereitet die Amerikaner auf eine schwierige Erholungsphase vor.

3. Die Wirtschaft

Eine boomende Wirtschaft hätte Trumps wichtigster Trumpf im Wahlkampf sein sollen. Nun steckt die US-Wirtschaft in der schlimmsten Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg. Eine rasche Erholung ist wenig wahrscheinlich geworden. «Wir sehen derzeit ein paar Dinge, die uns Sorgen bereiten und die darauf hindeuten, dass die Erholung holpriger ausfallen wird als erwartet», sagt Raphael Bostic, ein hoher Beamter der US-Notenbank, in der «Financial Times».

Einige dieser Dinge sind direkt auf die von Trump und der Grand Old Party forcierte, voreilige Aufhebung des Lockdowns zurückzuführen. Inzwischen müssen in einzelnen Gegenden einige der strengen Lockdown-Regeln wieder eingeführt werden.

Zudem läuft Ende Juli die Arbeitslosen-Unterstützung aus. Ebenso drohen Massenausweisungen aus Wohnungen, weil die Menschen ihre Mieten nicht mehr bezahlen können. Bisher hat die Trump-Regierung keine Antworten auf diese sozialpolitisch explosiven Probleme gefunden.

4. Wahlen werden in der Mitte gewonnen

Biden werde es nie gelingen, den Enthusiasmus der Jungen zu wecken, ist ein oft gehörter Einwand. Doch mit diesem jugendlichen Enthusiasmus ist kein Blumentopf zu gewinnen. Das hat Bernie Sanders auf die schmerzhafte Art erfahren müssen. Als es galt, die Stimme abzugeben, waren die Jungen nicht da.

Zudem ist es ein weit verbreiteter Irrtum, zu glauben, dass Junge und Progressive die Wahlen entscheiden werden. Die «blaue Welle» bei den Midterms 2018 gab es tatsächlich. Doch nicht Progressive wie Alexandria Ocasio-Cortez waren dafür verantwortlich. Es waren Gemässigte, die in grosser Zahl republikanische Sitze im Abgeordnetenhaus erobert haben.

FILE - In this March 8, 2020, file photo Rep. Alexandria Ocasio-Cortez, D-NY., speaks at a campaign rally for then-Democratic presidential candidate Sen. Bernie Sanders, I-Vt., in Ann Arbor, Mich. Now it’s Ocasio-Cortez’s turn to defend her record and battle accusations that she’s lost touch with her district. In 2018, the New York Democrat ousted a veteran lawmaker in a primary. Now, the 30-year-old democratic socialist faces a primary challenge from a former Republican who says Ocasio-Cortez is a celebrity who isn't paying enough attention to her district in the Bronx and Queens(AP Photo/Paul Sancya, File)
Alexandria Ocasio-Cortez

Progressive wie Alexandria Ocasio-Cortez waren nicht matchentscheidend bei den Midterms. Bild: keystone

Um ihre Politik auch durchsetzen zu können, brauchen die Demokraten eine Mehrheit im Senat. Das bedeutet, dass es ihnen gelingen muss, in teils konservativen Gebieten republikanische Senatoren zu schlagen. Mit der Galionsfigur Biden haben sie eine realistische Chance, auch in Bundesstaaten wie Montana und Georgia zu punkten.

5. Wandlungsfähigkeit

Ursprünglich ist Biden als eine Version von Obama 2.0 angetreten. Gelingt es, den Wüterich Trump aus dem Weissen Haus zu jagen, werde alles wieder wie früher und damit gut, so seine Botschaft noch vor Jahresfrist.

Corona und die Rassenunruhen haben das geändert. Biden tritt nun mit dem progressivsten Wahlprogramm an, das je ein Demokrat vorgelegt hat. Er will zwar keine Einheits-Krankenkasse, aber er will Obamacare – die Reform des Gesundheitswesens seines Vorgängers – weiter ausbauen und für alle erschwinglich machen. Er will auch keinen Green New Deal, aber er will, dass die USA spätestens 2050 kein CO2 mehr in die Atmosphäre blasen.

James Carville, a political commentator known for leading former President Bill Clinton's 1992 presidential campaign, smiles as Democratic presidential candidate Sen. Michael Bennet, D-Colo., background, speaks to members of the media before a campaign stop at the Spotlight Room at the Palace, Saturday, Feb. 8, 2020, in Manchester, N.H. (AP Photo/Andrew Harnik)
Michael Bennet,James Carville

Fest von Bidens Sieg überzeugt: James Carville. Bild: AP

Biden müsse endlich aus seinem Bunker treten und aktiver werden, monieren seine Kritiker. Das wird er auch bald. Doch derzeit verhält er sich sehr klug und handelt nach der Devise: Nimm keinem die Schaufel weg, der sein eigenes Grab gräbt.

Während Trump sich mit seinen immer offener rassistischen Tweets in immer grössere Schwierigkeiten bringt, bereitet Biden in Ruhe seinen Angriff in den kommenden Monaten vor. Er ist dabei auf gutem Weg, so gut, dass der ehemalige demokratische Wahlstratege James Carville lachend erklärt: «Diesmal können es nicht einmal wir verkacken.»

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232Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Meierli 08.07.2020 19:53
    Highlight Highlight Eigentlich reicht ein Grund alleine nach den letzten 3.5 Jahren. Weg mit Trump.
  • Parasit 08.07.2020 11:41
    Highlight Highlight Biden wäre ein besserer Präsident als Trump selbst wenn sein Hirn in einem Glas vor ihm auf dem Tisch stehen würde.
  • Bounty7 08.07.2020 09:49
    Highlight Highlight Das ist wie eine Wahl zwischen Lepra und Cholera
    • Ludwig van 09.07.2020 09:25
      Highlight Highlight Biden ist ein vernünftiger Mittekanditat. Wenn das Lepra ist, was wäre dann gesund?
  • stadtzuercher 08.07.2020 07:56
    Highlight Highlight Biden, der Kandidat von Wallstreet und der Happy few. Angereichert mit einer schwarzen weiblichen Vizekandidatin, damit der Neoliberalismus mehrheitsfähig wird.
    • Ludwig van 09.07.2020 09:26
      Highlight Highlight Aha, der Kandidat der Wallstreet, der die Bankenregulierungen wieder einführen wird, die von Trump abgeschafft wurden.

      Hört endlich auf mit diesem Nonsense.
  • Graf Zacharias von Zitzewitz 08.07.2020 01:05
    Highlight Highlight Er ist nicht zu alt, weil Löpfe es sagt und er Trump nicht mehr im weissen Haus sehen will. Ach ja und... IMPEACHMENT!

    Nun aber ernsthaft; Beide ‚Kandidaten‘ sind eigentlich zu alt und zu ‚detached’ für den Posten und sollten den Platz der nächsten Generation überlassen. Weder die Reps, noch die Dems haben einen brauchbaren Kandidaten am Start. Just my two cents.
  • ray c 07.07.2020 23:03
    Highlight Highlight Nun Biden ist dement, Trump nicht.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 08.07.2020 12:14
      Highlight Highlight Beweise dafür?
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 08.07.2020 13:56
      Highlight Highlight Nicht blitzen, argumentieren.
      Oder bin ich hier Mal wieder gewissen ganz besonderen Persönchen auf die Zehen getreten?
    • ray c 08.07.2020 18:41
      Highlight Highlight @bambus seine auftritte sind beweis genug, aussetzer am laufmeter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • John Henry Eden 07.07.2020 22:40
    Highlight Highlight Trump ist crazy, Biden scary.

    Das Amt zu verlosen wäre die bessere Wahl.
    • Wiedergabe 07.07.2020 23:06
      Highlight Highlight Gegenüber Trump wäre sogar ein 4-jähriger Government-Shutdown die bessere Wahl.
    • Wolk 08.07.2020 07:18
      Highlight Highlight Verlosen. Genau wegen solcher Strategielosigkeit gewinnt am Ende Trump.
  • Wolk 07.07.2020 22:12
    Highlight Highlight Lauter Experten der US-Innenpolitik hier.
  • Wolk 07.07.2020 22:08
    Highlight Highlight Das kleinere Übel. Will man Trump loswerden, wird man um Biden nicht herumkommen. Klar ist er alt. Aber ev in der Lage, auf Berater zu hören.
    • Realtalk 07.07.2020 23:28
      Highlight Highlight Leider falsch, wenn man die Aussenpolitik der USA unter Trump betrachtet, muss man zu Schluss kommen dass er der beste POTUS seit langer langer Zeit ist. Ich berufe mich hier auf Taten nicht auf Worte.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 08.07.2020 12:15
      Highlight Highlight Welche Taten?
      Ausser viele heisser Luft kam da bisher nichts.
    • Miimiip! aka Roadrunn_er 08.07.2020 13:12
      Highlight Highlight @realtalk
      Taten von Trump?!? Ach ja, die Kurden im Stich lassen die massiv gegen den IS gekämpft haben?
      Drohnenabgriffe forciert und die Anzahl der zivilen Opfer verschweigen?
      Mit Ländern einen ungerechten Handelskrieg führen der nichts bringt? Also wenn du der Meinung bist das der orange Clown in der Aussenpolitik gut war, ist dir (sorry) nicht mehr zu helfen...🤦🏽‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wurstbrot 07.07.2020 22:00
    Highlight Highlight Was für ein armseliges Land, das nur Greise als Präsidentschaftskandidaten nominiert. Bei Reagan hiess es 1980 schon, dass er zu halt sei. Da war der gute Ronny erst jugendliche 69 Jahre alt. Und Biden jetzt 77? WTF? Sanders wäre sicher ein Superpräsident aber der ist noch älter.
    • Meierli 08.07.2020 19:58
      Highlight Highlight Tja, kein zweiter Obama in Sicht mit erst Mitte 40ig. Frauen ausgenommen mit Klobuchar oder der noch 5 Jahre jüngere Kamala Harris. Eine davon wird Vize. Hat bei Bidens Alter also die minimale Chance erste Präsidentin zu werden.
  • ETH1995 07.07.2020 21:53
    Highlight Highlight " Doch er hat in den Vorwahlen mehr als 20, teils hervorragende und mit Ausnahme von Bernie Sanders erheblich jüngere Rivalen ausgestochen."

    Nein, da waren ausser Bernie Sanders keine hervorragenden (nach US Präsidenten Massstab) Kandidaten dabei
  • John Galt 07.07.2020 20:56
    Highlight Highlight Sorry Herr Löpfe, er ist zu alt.

    Die Demokraten haben einfach niemand besseren gefunden.
    • Wolk 07.07.2020 22:10
      Highlight Highlight Es wird in den USA bestimmt einen Demokraten geben, den du besser findest. Ev wurde der sogar gefunden. Aber nicht nominiert. Dafür gibt es Gründe.
  • Realtalk 07.07.2020 19:54
    Highlight Highlight Ein Grund weshalb er zu alt ist, er ist 77 Jahre.
  • Sotschidemokrat alias Tropenkopf 07.07.2020 18:42
    Highlight Highlight Eine Marionette wie Sie im Lehrbuch steht.
  • Vanessa_2107 07.07.2020 18:32
    Highlight Highlight Angenommen nun Biden ist neuer Präsident, erleidet einen tödlichen Hirnschlag (bei manchen Kommentaren hat man eh das Gefühl, die denken, er sterbe bald). Also, danach wird der oder die VP PräsidenIn, wird danach auch wieder ein neuer Vize gewählt, nehme ich an? Oder "rutscht" jemand nach? Kann mich da jemand erhellen.
    • Shabaqa 07.07.2020 23:57
      Highlight Highlight Es rutscht niemand nach. Der Präsident bestimmt einen neuen VP, der allerdings vom Kongress bestätigt werden muss. Eine Volkswahl gibt es nicht bis zu den nächsten ordentlichen Präsidentschaftswahlen. Im Grunde genommen handelt es sich also um eine Wahl im Parlament auf Vorschlag des Präsidenten.
    • goschi 08.07.2020 00:11
      Highlight Highlight second in Command ist der Vizepräsident, der wird auch explizit dafür gewählt.

      Danach als 3. wäre es die/der Mehrheitsführerin des Kongresses (aktuell Nancy Pelosy) und danach wird es langsam etwas komplexer.

      Aber die Nachfolgeregelung ist sehr genau geregelt, auch mit wenns und abers und danns.
    • Knacker 08.07.2020 08:16
      Highlight Highlight Beim Tod oder Rücktritt des Präsidenten rückt der Vizepräsident nach, bis 1967 wurde ein neuer Vize wird bei der nächsten Präsidentschaftswahl gewählt. Es konnte deshalb passieren dass das Vizepräsidentenamt einige Jahre unbesetzt bleibt. Ein Zusatzartikel der Verfassung änderte diesen Umstand und ermöglichte es einem ins Amt nachgerückten Präsidenten einen neuen Vize zu ernennen, ohne Wahl.
  • Joe 'Barack America' Biden 07.07.2020 18:31
    Highlight Highlight Es gibt nur einen Grund, warum er euch nicht mehr zu alt ist: Bernie hat verloren.

    Das alleine machte Biden hier wieder jung und beliebt.
  • Vanessa_2107 07.07.2020 18:00
    Highlight Highlight Mein Gott das Alter ist doch kein Problem. Sollte es in einem worst case ein Problem werden, wird er sicher einen- oder eine gute VP gewählt haben (Kamala Harris, Stacey Abrams, Elizabeth Warren, Hillary Clinton (!) (her mit den Blitzen)!
    • BVB 07.07.2020 18:46
      Highlight Highlight Hillary als VP? LMAO. Vorallem wird dann die Chance dass Trump gewählt wird höher.
    • swisskiss 07.07.2020 19:13
      Highlight Highlight Vanessa_2107: Man wählt nicht einen Präsidenen, um vom Vize geführt zu werden. Alter IST ein Thema, wenn dieses Amt ernst nimmt. Das Trump ein Viertel seiner Amtszeit mit golfen verbringt und die tägliche Arbeit erst ab 11.30 beginnt, ist auch seinem Alter geschuldet.

      Sonst mal die Bilder von Obama 2008 mit 2016 vergleichen, um zu erkennen, wie aufreibend dieser Job sein kann.

      btw. Tammy Duckworth, Senatorin von Illinois , doppelt amputierte Veteranin und Lieblingsfeindin von Tucker Carlson, wird momentan hoch gehandelt fürs VP Amt. Aber tippe immer noch auf Harris.
    • Vanessa_2107 08.07.2020 09:29
      Highlight Highlight James, aha und die Person, die die Pillen vertauschen würde, wäre Hillary? Verrückt was man dieser Frau alles zutraut. Hasst man diese fähige Politikerin eigentlich vor allem, weil sie so though und eine Frau ist?
  • Kontrovers 07.07.2020 17:57
    Highlight Highlight Biden ist ein lieber älterer Herr, sicher wesentlich umgänglicher als Donald Trump.
    Er ist aber eine Marinette, lässt sich vorschreiben, dass der Vize zwingend eine Schwarze ist. Ob sie dann für das Amt als Präsidentin qualifiziert ist, scheint bei den Dems nebensächlich. Die Vorstellung, dass Joe aus gesundheitlichen Gründen schon in 1-2 Jahren zurücktreten muss, wird viele abhalten, ihm seine Stimme zu geben. Dann wären wir wieder zurück auf Feld 1 (2016) Nicht Donald wird gewählt, sondern Hillary (Joe) wird verhindert! Aber vielleicht bekommt jetzt Löpfe finally doch noch recht!
  • tagomago 07.07.2020 17:33
    Highlight Highlight Und schon wieder liegt Löpfe komplett daneben. Ersten: Biden IST zu alt. Nicht wegen seines Alters, sondern wegen seiner offensichtlichen Senilität. Zweitens: Ihn als progressiv zu bezeichnen ist doch ein blanker Hohn! Er wird eine komplett Republikanische Politik führen: Die Banken grösser machen, die Kriege ausweiten auf Iran und Venezuela, weiter nach Öl in der Arktik suchen, Fraking, Freihandelsabkommen welche die Arbeiter weiter knüppeln und die Gesundheitsversorgung für die reichen ausbauen. Löpfe schreibt vom rechten Rand aus!
    • Vanessa_2107 07.07.2020 21:23
      Highlight Highlight Mr. Tagomago allwissend, sagst du uns gerade die Zukunft voraus? Wie wir auf gut Berndeutsch sagen, "hesch du jez dire Schnure grad e ganz e grosse Mupf gä". Selbstverständlich kannst du uns deine Behauptungen auch irgendwie untermauern, "süsch isch das alles nur dumms, dohäregrednigs Gchnur".
    • tagomago 07.07.2020 23:07
      Highlight Highlight Klar kann ich das untermauern. Das war die Beschreibung von Obamas Politik welche ja Biden weiterführen will.
    • Dodo1 08.07.2020 08:29
      Highlight Highlight Schwache Antwort tagomago. Also "Grossi Schnurre, nüt dehinger."
  • BetterTrap 07.07.2020 17:17
    Highlight Highlight Korrektur: Er ist zu alt. http://R
  • Amarillo 07.07.2020 16:25
    Highlight Highlight Wie hat doch kürzlich ein anderer "Experte" gemeint: Es kann auch 3 Tage vor dem entscheidenden Moment noch etwas passieren, das alle Prognosen über den Haufen wirft, ob nun pro oder kontra Trump. Zudem würde gerade in Europa sehr vieles an Trump "festgemacht", worauf er in Wirklichkeit nicht viel Einfluss habe, weil dies in die Kompetenz der Staaten oder Städte fällt. Das hindert Trump natürlich nicht daran, Unsinn zu erzählen. Aber die "Wähler" dort wüssten eben, wer in Wirklichkeit in der Verantwortung stehen würde. Item, nach den letzten Wahlen muss man vorsichtig sein mit Prognosen...
  • iudex 07.07.2020 16:09
    Highlight Highlight Der eine Kandidat verlässt das Weisse Haus spätestens mit 78, der andere mit 86 Jahren. Beide viel zu alt.
    • Wiedergabe 07.07.2020 16:47
      Highlight Highlight Bei der AKTUELLEN Wahl geht es darum, ob der Kandidat beim Ende der Amtsperiode 78 oder 81 alt sein soll.
      Heuer wird Biden für einen Term gewählt, nicht 2.
    • iudex 07.07.2020 16:55
      Highlight Highlight https://www.duden.de/rechtschreibung/spaetestens
    • Wiedergabe 07.07.2020 17:34
      Highlight Highlight Sie haben nun nachvollziehbar aufgezeigt, dass sie 'spätestens' korrekt geschrieben haben.
      Können sie jetzt noch aufzeigen, warum das Alter von Biden am Ende seiner möglichen zweiten Amtszeit bei der aktuellen Wahl seiner ersten Amtszeit eine Rolle spielen soll? Warum ist es ein Nachteil für Biden, dass er noch einen zweiten Term machen könnte?
      Sie nehmen sie Altersdiskussion von 2024 vorweg, resp. Transferieren sie fälschlicherweise ins 2020.
  • Kaspar Floigen 07.07.2020 16:08
    Highlight Highlight «Diesmal können es nicht einmal wir verkacken.»
    Famous last words.
  • Kreasty 07.07.2020 15:53
    Highlight Highlight Sanders ausgestochen?

    Der wurde nur wiedermal von seinen Partei"kollegen" hintergangen.

    Jemanden ins Amt wählen der eventuell dreck am Stecken hat, ist auch nicht die Lösung, aber hat ja schon bei Trump so gut geklappt.

    Das ganze Politiksystem müsste dort drüben Überarbeitet werden, die Auswahl zwischen 2 Leuten für so ein Land ist einfach katastrophal.
    • _zauberlehrling 07.07.2020 16:51
      Highlight Highlight Sanders ist nicht in der Demokratischen Partei, soweit ich weiss.
    • Wiedergabe 07.07.2020 17:39
      Highlight Highlight Präzisieren sie bitte 'hintergangen' im Bezug auf Biden?
      Vor 4 Jahren hatten die Leute nicht nur die Wahl zwischen Trump und Clinton, sondern aus einer Fülle von Kandidaten. Dass das Duell nicht Sanders vs Kasich hiess ist die Schuld der Wähler selbst - gleiches gilt fürs 2020.
      Aber ich stimme ihnen zu, das politische System der angeblich besten Demokratie der Welt ist wohl das schlechteste der Welt!
      Wahlen an einem Dienstag und Briefwahl nicht flächendeckend...
    • Kreasty 08.07.2020 07:57
      Highlight Highlight Nunja Sanders ist zwar nicht wie andere Kandidaten in der Demokratischen Partei, aber für eine Wahlchance muss er sich zu einen der zwei bekennen.

      Zudem wurde in einigen Bundesstaaten Sanders mit Mehrheit für die Kandidatur gewählt, wurde aber beim Kopf an Kopf mit Hillary übergangen. Es gibts Demokraten welche sich daran gestört haben, aber gross ans Licht kams nicht bzw hats niemand Interessiert, man wollte einfach eine gemeinsame Front gegen Trump. Die Wähler sind NIE Schuld.... Wenn du 2 Köche hast, der eine setzt dir altes Brot und der andere versalzene Suppe vor, was nimmst du?
  • Gopfidam 07.07.2020 15:25
    Highlight Highlight Grund Nr. 6

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  • blueberry muffin 07.07.2020 15:20
    Highlight Highlight Biden ist auch nicht Mitte, sondern ziemlich klar rechts.

    Und die Jungen gewinnen keine Wahlen, weil die Gen Z und Y zusammen nur knapp so gross wie die Boomer sind.

    Darum muss der Wandel auch von der Strasseherbei geführt werden.
  • GetReal 07.07.2020 15:09
    Highlight Highlight Was uns hier als "Analyse" verkauft wird, ist ein Meinungsbeitrag, wie immer bei Herrn Löpfe. Die Leserinnen hier wissen, wie abgrundtief er Trump hasst und will, dass Biden gewinnt - insofern ist das zwar nachvollziehbar - aber trotzdem, in seriösem Journalismus, stünde "Meinung" hier, und nicht "Analyse".
  • Junge Schnuufer 07.07.2020 15:04
    Highlight Highlight Grund 1: er lebt noch
    Grund 2: der Gegenkandidat ist Trump
    • Shabbazz 07.07.2020 15:19
      Highlight Highlight Genau das ist ja auch so traurig, gemäss Umfrage meinten ja 70% der Bidenwähler, sie wählen Biden weil sie gegen Trump sind und nur 30% meinten sie wählen Biden weil Biden ein guter Kandidat ist...
      Falls das stimmen sollte und falls Biden optimistisch geschätzt 60% der Stimmen erhält, wären eigentlich nur 18% der Wähler für die Person Biden gewesen, 42% gegen Trump und 40% für Trump (oder halt einer der viele alternativen Kandidaten)...
    • bruuslii 07.07.2020 17:25
      Highlight Highlight shabazz: es gibt sicher auch wähler, die trump nur wählen, damit kein demokrat gewählt wird.

      meine these lautet: im endgültigen wahlkampf in den usa wird nicht der kandidat gewählt, den man sich wünscht (in der regel ist der schon bei den vorwahlen rausgefallen, "the winner takes it all"), sondern man wählt GEGEN den kandidaten, den man auf gar keinen fall im amt haben will, egal wie "beschissen" der eigene kandiat empfunden wird.

      reps werden also auf jeden fall trump wählen und dems auf jeden fall biden. am schluss geht es nur um die untenschlossenen.
  • Nelson Muntz 07.07.2020 14:56
    Highlight Highlight Der alte Mann nennt einen anderen nicht zu alt 🤪🤣
  • Dory has left the Matrix 07.07.2020 14:55
    Highlight Highlight Biden, eine weitere Marionette des Establishments. Und bevor mir jetzt all die Trump Fans zustimmen.. Der Donald gehört genauso zum Establishment. Er wurde die letzten 30 Jahre sorgfältig herangezüchtet, nur ist er selbst entweder zu dumm dies zu merken oder ein durchtriebenes Genie. Dokus zum Thema: 'Where is my Roy Cohn' oder 'The Family'
    • Ana64 07.07.2020 15:47
      Highlight Highlight Wer sagt dass Etablishment nicht gut ist? Wer soll US– President werden und eine Weltmacht regieren? Ein Alternativer etwa? Oder ein Penner?
    • Dory has left the Matrix 07.07.2020 16:14
      Highlight Highlight @Ana64: Jaja, Hauptsache der Rubel rollt gell... auch wenn er seit ca. 100 Jahren in die gleichen Taschen kullert. #1 Waffen, #2 Menschen, #3 Drogen/Meds
      never let a good crisis go to waste
    • Ana64 07.07.2020 17:49
      Highlight Highlight Tja... Drogen werden verkauft solange es hirnlose Junkies gibt... ohne Junkies kein Drogenhandel... jetzt zu welcher sozialen Schicht gehören schwer süchtige? Zu akademischer Elite? .. vielleicht vereinzelt.. aber die Mehrheit gehört sicher zu keinem Establishment. Ich weiss es ist politisch " inkorrekt" aber leider es ist so. Punkt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • what_else? 07.07.2020 14:32
    Highlight Highlight Biden ist in der Tat zu alt (ebenso Trump). Er wird gewinnen weil Trump die Coronakrise versemmelt hat. Er hat sich leider gegen besser Kandidaten durchgesetzt, weil die Vorwahlen durch Geld entschieden werden und nicht surch Persönlichkeiten oder Argumente. Der Amerikanische Wahlprozess ist undemokratisch. Die Demokraten haben es wieder einmal verpasst einen guten Kandidaten aufzubauen, der auch längere Zeit regieren wird und der sich gegen eine republikanische Mehrheit in einem der Häuser durchsetzen könnte.
  • Lowend 07.07.2020 14:30
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
    • IZO 07.07.2020 14:48
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • GetReal 07.07.2020 15:06
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • uicked 07.07.2020 14:28
    Highlight Highlight Aber er ist auch nicht gut. Nur die bessere Lösung.
  • Bruno Zehr 07.07.2020 14:20
    Highlight Highlight Herr Löpfe schreibt seit 3.5 Jahren AntiTrump, ohne dass je eingetreten ist, dass sich an des Donalds Position etwas geändert hätte. Nun schreibt Herr Löpfe ProBiden. GuteNacht USA...
  • versy 07.07.2020 14:16
    Highlight Highlight Der längerfristige Erfolg der Biden-Wahl wird wohl beim Vize liegen. Obama hat Biden aufgebaut/mitgenommen.
    Es wäre nun schön, wenn Biden eine jüngere (falls möglich Afroamerikanerin oder Latino) Frau zu seiner Vizepräsidentin machen würde. Durch die (hoffentlich) gewonnene Popularität während der Präsidentschaft von Biden könnte es dann bei den nächsten Wahlen eine demokratische Frau an die Spitze schaffen.
    • IZO 07.07.2020 14:50
      Highlight Highlight Wieso so viele Blitze?
    • Auric 07.07.2020 15:12
      Highlight Highlight Wieso? wer will den Rosa Luxemburg Cortez an den Hebeln der Macht?
    • dustin' brothman 07.07.2020 16:04
      Highlight Highlight @Auric
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  • Oigen 07.07.2020 14:15
    Highlight Highlight "Doch er hat in den Vorwahlen mehr als 20, teils hervorragende und mit Ausnahme von Bernie Sanders erheblich jüngere Rivalen ausgestochen."

    hat er? oder wurden die anderen verloren?
    so wie bei clinton/sanders vor 4 jahren?
  • Goldjunge Krater 07.07.2020 14:13
    Highlight Highlight Grüsel-Biden ist vor allem wegen seinem Umgang mit Frauen untragbar!
    • Philipp Löpfe 07.07.2020 14:34
      Highlight Highlight Das ist Donald wirklich viel besser...
    • Lowend 07.07.2020 14:39
      Highlight Highlight Sie meinen wohl eher Trump, der sich in seinem Protzpalast Mar al Lago auch mal mit jungen Frauen und pädophilen Straftätern ablichten liess?

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    • Wiedergabe 07.07.2020 14:40
      Highlight Highlight Manche Kommentare sind zwangsläufig als Satire zu verstehen...
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  • De-Saint-Ex 07.07.2020 14:06
    Highlight Highlight Wird auch darauf ankommen, wen er als Vize nominiert...
    Auf alle Fälle kann man hoffen, dass sein Wahlkampfteam die Trump-Parodieen, die viel mehr Studien über diesen Mann sind, von Sarah Cooper genau studiert. Sie zeigt auf eindrückliche Weise auf, wie hoffnungslos unsicher dieser Mann eigentlich unterwegs ist. Fataler weise (für ihn und GOP) versucht er dies zu kaschieren indem er einfach (obwohl jeweils nicht den Hauch einer Ahnung) drauflosplappert und so die verrücktesten und bizarrsten Aussagen macht.
    Für Unterhaltung bis November ist jedenfalls gesorgt.
  • der nubische Prinz 07.07.2020 14:05
    Highlight Highlight Hä das sind doch keine Argumente? Ja, er wird vermutlich gewinnen. Aber zu alt ist er trotzdem für ein solches Amt. Nur weil er gewinnen wird heisst das noch lange nicht er sei der richtige. Siehe Trump.
  • raph124 07.07.2020 14:03
    Highlight Highlight Objektiv betrachtet ist er klar zu alt für das Amt, es ist ein Armutszeugnis der demokratischen Partei dass es nicht gelang einen jüngeren, dynamischen und progressiven Kandidaten zu nominieren. Bidens politisches Kapital besteht darin nicht Trump zu sein, sowie aus seiner Zeit als Obamas Vize. Auch wenn Biden die Wahl im Herbst gewinnen sollte müssen die Demokraten mit Blick auf die Wahlen in vier Jahren ihr Konzept dringend überdenken und einen Kandidaten mit dem Format eines Obamas aufbauen.
    • @BlackStar 07.07.2020 14:17
      Highlight Highlight Alte, weisse, greise Männer.
      Es ist ein Armutszeugnis für die USA, dass die beiden grossen Parteien nicht in der Lage sind, eine/n Kandidat/in im Alter von 50 Jahren für dieses Amt zu portieren.
    • Wiedergabe 07.07.2020 14:26
      Highlight Highlight Ich stimme ihnen ein Stück weit zu.
      Muss aber ergänzen, dass ich es vor 4 Jahren das noch grössere Armutszeugnnis von der GOP fand, dass die Trump nominierten.
      Ein Kasich holt nur 10% der Stimmen von Trump...
    • raph124 07.07.2020 17:43
      Highlight Highlight @wiedergabe, natürlich ist Trump das politische Armutszeugnis schlechthin und eigentlich eine Bankrotterklärung der GOP, genau deshalb wäre der Zeitpunkt für die Demokraten ideal gewesen mit einem guten Kandidaten eine ähnliche Aufbruchsstimmung wie 2008 zu erzeugen. Und bitte duze mich doch, sonst komme ich mir noch so alt wie Biden vor ;)
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  • felixJongleur 07.07.2020 13:55
    Highlight Highlight Ich denke viele Wählende, vor allem auch Afroamerikaner, haben Biden in den Vorwahlen die Stimme gegeben da man Ihnen suggeriert hat, dass er die einzig sichere Option gegen Trump ist. Zudem haben ja alle anderen zu Gunsten von ihm verzichtet (er hat sie NICHT ausgestochen, das zu behaupten ist einfach nur unredlich) und Sanders hat ihn nie richtig angegangen. Ich bin nach wie vor überzeugt dass die Bedingungen aktuell perfekt wären für einen Sanders, aber der ist halt nur in seinen Reden ein Revolutionär und nickt sonst ab was die Führung vorgibt.
  • Grohenloh 07.07.2020 13:52
    Highlight Highlight Alles richtig. Aber deshalb ist er trotzdem zu alt.
    Ich bin mit Herrn Löpfe meist einer Meinung. Aber ist das jetzt nicht ein bisschen eine geistige Einengung, mit den Argumenten, warum Biden besser ist, das völlig andere Argument, dass er zu alt ist entkräften zu wollen? Er kann doch zu alt sein und trotzdem besser als Trump.
  • Roaming212 07.07.2020 13:50
    Highlight Highlight Nur ist Biden genau so ein Frauengrapscher wie Trump. Und beide sind viel zu alt, daher besser keiner von beiden.
    Play Icon
    • Wiedergabe 07.07.2020 14:14
      Highlight Highlight Um fair zu bleiben:
      Biden greift nicht an die Genitalien mit sexuellen Absichten, so wie es Trump selbst zugegeben hat.
      Solche Dinge auf die selbe Ebene zu stellen, ist widerlich und ungeheuer stark voreingenommen!
      Das mag ihre persönliche Meinung sein, anständig oder ausgewogen ist sie keineswegs!
    • Roaming212 07.07.2020 14:49
      Highlight Highlight Ja genau, bleiben sie nur bei Ihren naiven Ansichten. Wenn Sie glauben das ist harmlos dann viel Glück in dieser Welt! Als würden man einem Mädchen so an die Hüfte fassen!
    • SeboZh 07.07.2020 14:59
      Highlight Highlight Die Mädchen wirken recht angewidert... Und der ängstliche Blick mancher Mutter sagt vieles aus. Vor der Kamera aber fasst er nicht in den Intimbereich... Schnüffelt nur an haaren und betoucht die Mädchen so dass einem nur vom zusehen schon schlecht wird. Stell dir mal vor, was da ohne Kamera abgeht
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  • Grohenloh 07.07.2020 13:45
    Highlight Highlight Herr Löpfe:
    Sie begründen, dass Biden allemal besser ist als Trump. Dass das richtig ist, ist völlig klar. Fast alle sind besser für die USA als Trump.
    Deshalb kann er trotzdem zu alt sein. Ich finde den Titel deshalb nicht gelungen.
  • greeZH 07.07.2020 13:44
    Highlight Highlight Nicht unbedingt zu alt aber halt mental nicht mehr wirklich gesund. Und der Andere wars noch nie. Schöne Aussichten.
  • SeboZh 07.07.2020 13:41
    Highlight Highlight Wunschträume darf man noch haben. Da aber joe mindestens soviele Skandale wie Donald hinter sich hat im Leben und bei den schwarzen Wählern auch nicht sehr beliebt ist, wird das ganze spannend. Habs bereits einmal gesagt, Trump wird wohl auch 2020 wieder gewinnen...auch wenn das nicht meinen Hoffnungen entspricht. Soviel Bezug zur Realität sollte man schon noch haben, auch im Jahr 2020.

    #truth over facts um bei Bidens Worten zu bleiben
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    • Watchdog2 07.07.2020 13:56
      Highlight Highlight Team SeboZh!
    • swisskiss 07.07.2020 14:03
      Highlight Highlight SeboZh:" Da aber joe mindestens soviele Skandale wie Donald hinter sich hat im Leben..." So unwissend kann man nicht sein! Von Biden sind keine Beziehungen zur Mafia bekannt.
      Hier wird Dir geholfen:
      https://en.wikipedia.org/wiki/Legal_affairs_of_Donald_Trump
      1800 Prozesse als Angeklagter, 300 Prozesse mit Geldzahlungen eigestellt und mehr als 3 Dutzend rechtskräftige Verurteilungen.

      Die 5 grössten Imnobillienunternehmer New Yorks zusammen, haben nicht mal halbsoviele Prozesse hinter sich wie Trump.
    • Eiswalzer 07.07.2020 14:09
      Highlight Highlight Mmmh, also meines Wissens ist doch Biden VOR ALLEM bei schwarzen Wählern ziemlich beliebt (im Gegensatz zu Sanders und Co...)?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hillary Clinton 07.07.2020 13:40
    Highlight Highlight Joe Biden ist ein korrupter Berufspolitiker.

    Joe Biden ist ein Rassist.

    Joe Biden ist dement.
    • Wiedergabe 07.07.2020 14:17
      Highlight Highlight ...und Joe Biden ist trotzdem bei Weitem der bessere Kandidat

      (obwohl alle 3 Aussagen trumpsche Wahlkampfslogans sind und daher stark angezweifelt werden müssen)
    • Hillary Clinton 07.07.2020 14:44
      Highlight Highlight @Wiedergabe

      Alle 3 Aussagen sind wahr.
    • Eiswalzer 07.07.2020 14:58
      Highlight Highlight Hillary Clinton:
      Donald Trump ist ein korrupter, betrügerischer Immobilien-Heini, der es ohne Papi zu nichts gebracht hätte.

      Donald Trump ist nachweislich ein Frauenhasser und Rassist.

      Donald Trump zeigt deutlich antidemokratische und psychopathische Züge und hat in 4 Jahren höchstens auf dem Golfplatz mal etwas “geschafft”.

      Alle diese Aussagen sind wahr. Genauso, dass sämtliche Verfehlungen Bidens die Waage nicht mal leicht in Bewegung setzen, auf welcher die Missetaten Trumps das Gegengewicht bilden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eyeore 07.07.2020 13:37
    Highlight Highlight Herr Löpfe Biden als auch Trump sind zu alt und Bernie wäre es auch. Ich sehe bei beiden die Möglichkeit, dass sie innerhalb der Amtsdauer sterben oder wegen gesundheitlichen Problemen aus dem Amt genommen werden müssen. Deshalb wird bei dieser Wahl der Vize eine grössere Rolle spielen als auch schon.
    Amerika ist echt nicht zu beneiden, bei dieser Wahl. Biden soll Andrew Yang als Vize nehmen dann kann dieser nach spätestens 4 Jahren einige nötige Revolutionen durchführen.
    • swisskiss 07.07.2020 14:13
      Highlight Highlight Eyeore: Manchmal schon schwierig. Da legt Löpfe haarklein dar, wieso nur ein moderater Demokrat die nötigen Stimmen in der Mitte der US Wähler holen kann und Du schwafelst von Revolution.

      Wenn aber Rechte von dieser Revolution träumen (was immer man sich in der eigenen ideologischen Enge darunter vorstellen mag) wird laut protestiert.

      Ein Präsident ist immer noch auf die Legislative angewiesen, wenn grundlegende Aenderungen erfolgen sollen. Da ist zu hoffen, dass bei den Wahlen der Senat an die Dems geht, damit Gingsburg mit 87 Jahren endlich vom supreme court zurücktreten kann.
    • Eyeore 07.07.2020 15:15
      Highlight Highlight Revolution heisst in diesem Sinn die Grundlage zu schaffen, dass auch die USA in der neuen Welt ankommt.
      - Gesundheitssystem überarbeiten
      - Krankenkasse einführen für alle
      - Infrastruktur aufbessern
      - ÖV lancieren
      - Grundausbildung aufbessern
      - Sozialsystem verbessern

      Es muss ja nicht eine zweite Schweiz, Schweden oder so sein. Es wäre schon toll, wenn man an den unteren europäischen Durchschnitt anknüpfen könnte.

      Und mir ist auch klar, dass die Bevölkerung nach heutigem Stand noch nicht soweit ist. Wenn die aber weiter wartet, wird die USA bald wie ein Entwicklungsland enden.
  • Resistance 07.07.2020 13:35
    Highlight Highlight An was man sieht das er zu alt ist, wie er kinder und junge frauen berührt und küsst... für mich dadurch unwählbar!
    • Wiedergabe 07.07.2020 14:17
      Highlight Highlight Leider hat die Unwählbarkeit vor 4 Jahren keine Rolle gespielt.
    • The Destiny // Team Telegram 07.07.2020 19:22
      Highlight Highlight @Wiedergabe, two wrongs don't make a right.
    • Wiedergabe 07.07.2020 23:27
      Highlight Highlight Destiny, what about a small wrong ist better than a huge one?
    Weitere Antworten anzeigen
  • De-Saint-Ex 07.07.2020 13:32
    Highlight Highlight Woran das wohl liegen mag, dass jeweils am Nachmittag in erster Linie Trump-Fans hier unterwegs sind... 🤔 ?
    • felixJongleur 07.07.2020 14:00
      Highlight Highlight Ist man bei dir schon ein Trump Supporter wenn man sich kritisch gegenüber einem Kriegsverbrecher wie Biden äussert?
    • De-Saint-Ex 07.07.2020 14:23
      Highlight Highlight ............. einem „Kriegsverbrecher“.... das soll „kritisch“ sein? Come on....
    • SeboZh 07.07.2020 14:39
      Highlight Highlight Kriegsverbrecher ist schon ein bisschen übers Ziel hinaus geschossen. Aber unschuldig am Irakkrieg ist er ja keineswegs.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 07.07.2020 13:29
    Highlight Highlight Biden ist mit 77 zu alt. Aber Trump mit 74 auch.
    Die sind beide nicht mehr so schnell im Kopf und es gäbe sicher fähigere Kandidaten. Aber das US-Wahlsystem ist eben so wie es ist...
    Ich möchte ja nicht sarkastisch sein aber es ist gut möglich, dass man in dieser Wahl defakto den Vizepräsidenten wählt.
  • Ernstli 07.07.2020 13:28
    Highlight Highlight Biden ist nun mal alt. Und wird älter und älter. Geistig und körperlich gehts rasant runter.
    • Rabbi Jussuf 07.07.2020 14:00
      Highlight Highlight Könnte eine Taktik der Dems sein. Biden wählen lassen, danach übernimmt der oder die ungewählte Vize.
  • Shabbazz 07.07.2020 13:22
    Highlight Highlight Biden hat vorallem einen Trumpf und das ist Trump selber!! Ansonsten wüsste ich echt nicht was mir an Biden sympathisch sein soll. Und seine Ansagen zur Co2 Ausstoss ist ein tolles Marketing, aber etwa ähnlich realistisch wie Trumps Mauer, welche Mexiko bezahlt...
    Naja, mal schauen wer das Rennen macht, viel ändern wird sich meiner Meinung nach unter Biden nicht. Ausser das mit der Obamacare sehe ich wenig das Biden ändern wird...ausser der Aussendarstellung vom Präsidenten.
  • solo31 07.07.2020 13:20
    Highlight Highlight "In einzelnen Bundesstaaten wie Arizona, Texas oder Florida – alle republikanisch regiert – droht die Epidemie gar ausser Kontrolle zu geraten." moll, in von Dems regierten States wie NY und Cali läuft das Corona Management ideal. Führen zwar die Landesinterne State "Rangliste" an, aber das Jerry Picking hier ist sicher angebracht. Qualitätsnews auf CNN Niveau, merci.
    • De-Saint-Ex 07.07.2020 13:29
      Highlight Highlight Wenn Du „Qualität“ à la Fox erwartest, bist Du hier wohl tatsächlich lätz?
    • SeboZh 07.07.2020 13:34
      Highlight Highlight Stimmt de-saint-ex... Aber cnn als gradmesser für guten Journalisumus ist genau so kaputt wie Fox

      Play Icon
    • Amboss 07.07.2020 13:51
      Highlight Highlight @solo31: "Jerry Picking"... Hahaha. Sooooo geil!!! Ich lach mich schlapp. Und ich hab echt noch gefragt welcher Jerry da gemeint ist....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mike the Bike 07.07.2020 13:13
    Highlight Highlight Biden ist nicht zu alt, sondern untragbar! Die Machenschaften um seinen Sohn, der in der Ukraine Geld für nichts bekam. Seine Dünnhäutigkeit und Aggressivität wenn unbequeme Fragen aufkommen. (Er hat mehrfach Wähler beschimpft). Zudem ist er immer wieder äusserst verwirrt und schafft ohne sein Team oder seine Frau keinen graden Satz!
    Bei einem Rededuell wird ihn Trump dermassen auseinandernehmen, dass uns Biden nur noch Leid tun wird...
    • Wiedergabe 07.07.2020 13:56
      Highlight Highlight Aus Sicht Boulevard/Unterhaltungsindustrie hätten sie Recht.
      Aus objektiver, realistischer und politischer Sicht reden sie einfach Trumps Schlammschlacht-Unsinn nach.
      Die Frage wird wiederum sein, was wollen die US-Amerikaner: Jemanden der fähig ist oder jemanden der Andere ganz gut beschimpfen kann.
  • Cpt. Jeppesen 07.07.2020 13:12
    Highlight Highlight Ich bin absolut dafür, dass Trump weg muss. Aber dieses Hochjubeln von Biden halte ich für falsch. Biden war sein Leben lang Berufspolitiker. Er ist ein Opportunist, deshalb konnte er sich so lange halten. Unter Obama wurde er Vice, weil er die weisse Wählerschaft rechts der Mitte ansprechen sollte. Und dort ist er politisch verortet.
    Der Affordable Care Act ist für viele eben nicht affordable. So lange Pharma den Preis diktiert wird er es auch nie
    CO2 neutral in 2050? Alle Versprechen die nicht innerhalb einer Legislatur erledigt werden sind eine Luftnummer
    Biden ist Establishment, wie Trump.
  • The Destiny // Team Telegram 07.07.2020 13:08
    Highlight Highlight Biden ist halb Senil genau wie Trump, es ist eine Schande dass man zwischen zwei Senilen Greisen wählen muss!

    Die Demokraten hatten soviele jüngere Kandidaten in den Vorwahlen, waren das alles nur Mauerblümchen die den Anschein von Demokratie geben sollten?
    • Wiedergabe 07.07.2020 23:31
      Highlight Highlight Fragen sie das am Besten die demokratischen Wähler..!
    • The Destiny // Team Telegram 08.07.2020 01:32
      Highlight Highlight @Wiedergabe, Wähler werden von Medien und Twitter etc beeinflusst, fragen Sie die DNC weshalb sie Biden möchten.
    • The Destiny // Team Telegram 08.07.2020 01:33
      Highlight Highlight Tulsi gabbard würde mehrfach bei Twitter/Google unterdrückt...
  • Watchdog2 07.07.2020 13:07
    Highlight Highlight Wetten dass, Joe Biden in den nächsten Tagen/Woche ausgewechselt wird?
    Den Demokraten ist er schon "verleidet".
    Der grösste Anteil seiner Partei, glaubt nicht mehr an den alten Mann.
    Ausgewechselt wird mit NYs Cuomo!
    • Wiedergabe 07.07.2020 14:00
      Highlight Highlight Jep, worum wetten wir?
      Ich sage, er wird gegen Trump im November antreten. Es gibt in gewissen Bundesstaaten Fristen die bereits abgelofen sind.
      Ich glaube, dass mit dem "verleiden" ist eine grauenhaft unpräzise Ferndiagnose.
    • Rabbi Jussuf 07.07.2020 14:03
      Highlight Highlight Wenn, dann dürfte das noch ein Weilchen dauern, so dass der Wunschkandidat ohne Vorwahlen eingesetzt werden kann. Bis dahin wird man wohl Biden stützen.

      Ist durchaus eine mögliche Taktik der Demokraten.
    • swisskiss 07.07.2020 14:33
      Highlight Highlight Watchdog2: " Es spielt das Zürcher Kammerorchester" Super! Und gegen wen?

      So kompetent ist Dein Beitrag. Ein Kandidat kann nicht ausgewechselt weden, der von der Partei offiziell zum Kandidaten fürs Amt nominiert wurde. Punkt!

      Mach Dich zuerst mal schlau, bevor Du hier wetten willst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wiedergabe 07.07.2020 13:01
    Highlight Highlight Grund Nummer 6:
    Er ist bei der Wahl 77, der Gegenkandidat 74.
    Entweder sind beide zu alt oder gar keiner!
    • Froggr 07.07.2020 13:55
      Highlight Highlight Warum? 5 Jahre sind also nichts? Alles klar
    • Wiedergabe 07.07.2020 14:09
      Highlight Highlight Ich sage, 3,5 Jahre (das war jetzt nicht sooo schwer zurechnen) sind bei 70+ nichts, ja.
      Und sie sagen, dieser Unterschied sei matchentscheidend und ein 3,5 Jahre jüngerer Biden eine Top-Wahl - jung und dynamisch?
      Alles klar...
    • Score 07.07.2020 14:52
      Highlight Highlight Ja und nein. Nicht vergessen sollte man folgendes. Trump tritt zur Wiederwahl an, das heisst nach spätestens vier weitern Jahren, mit 78, ist fertig.

      Biden wird 14 Tage nach der Wahl 78 Jahre alt und bleibt dann möglicherweise Acht Jahre lang Präsident (also bis 86).

      Der Unterschied ist von daher betrachtet grösser als man auf den ersten Blick meint...

      Aber, und dieser Meinung bin ich auch, ich finde beide zu Alt. Und bei Biden kann ich mir noch weniger vorstellen das er noch 8 Jahre lang so top Fit sein wird wie es nötig ist für einen Präsidenten. Besser wirds ja kaum mehr...
    Weitere Antworten anzeigen
  • MartinZH 07.07.2020 12:58
    Highlight Highlight Biden ist zu alt..! 🙄

    Da tritt ein 77-Jähriger (im nächsten Jahr 78-Jähriger) das Amt des US-Präsidenten an und macht das bis er 82 Jahre alt ist. Bravo! 👏

    Dieser Mann soll dann voller Elan das Land "retten" (Pandemie, Wirtschaft und Gesellschaft). Ist das nicht etwas zu viel verlangt?

    Mag ja sein, dass Biden noch ein rüstiger Senior ist. Aber 4 Jahre lang, beinahe rund um die Uhr, voll durcharbeiten und dabei noch zu reüssieren, kann man sich fast nicht vorstellen und ist auch nicht zweckmässig.

    Die Welt von 2021-2025 ist um einiges dynamischer, als zu Zeiten von Reagan und Adenauer. 😉
    • Eiswalzer 07.07.2020 13:12
      Highlight Highlight Dasselbe trifft auf Trump noch vielmehr zu... Der ist alt UND komplett unfähig. Und leider müssen wir wohl konstatieren, dass keiner der jüngeren Demokraten wirklich eine Chance auf die Wahl gehabt hätte. In 4 Jahren könnte das anders aussehen, je nach Konstellation...
    • Wiedergabe 07.07.2020 13:18
      Highlight Highlight Würde mich interessieren, ob Biden eine App auf seinem Smartphone installieren kann.
      Sein um 7 Jahre jüngeres CH-Pendant ist ja dazu nicht in der Lage, dem scheinen die Zeiten bereits zu "dynamisch" zu sein.
      Und wer weiss, ob Reagan und Adenauer damals bereits ihre Telefone schon nicht mehr selber bedienen konnten..?
    • Kanuli 07.07.2020 13:23
      Highlight Highlight Trump ist 74. Ich sehe da nicht so einen Unterschied. In dem Alter kommt es auf 3 oder 4 Jahre nicht mehr an ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • who cares? 07.07.2020 12:58
    Highlight Highlight Sorry, aber nebst diesen hübschen politischen und PR-Überlegungen, wurde die biologische Seite ausser Acht gelassen. Biden redet wirres Zeug und befindet sich so wie es aussieht in einer Vorstufe zur Demenz. Möchte nicht wissen, wie das in 2-3 Jahren aussieht.
    • Wiedergabe 07.07.2020 14:04
      Highlight Highlight Er redet wirres Zeug?
      Und das wissen wir jetzt dank Trump - er hat uns die Augen geöffnet..!
      Vor 4 Jahren als Vize von Obama kam nämlich niemand auf den Gedanken, Biden rede wirres Zeugs. Das wird "zufälligerweise" erst jetzt behauptet da er gegen Trump antritt.
      Oder vielleicht hat sich zufälligerweise ausgerechnet jetzt sein Zustand verschlechtert. Glauben wir an trumpsche Zufälle?
    • who cares? 07.07.2020 15:19
      Highlight Highlight @Wiedergabe, glaub mir, ich möchte nichts lieber, als dass Trump abgewählt wird im Herbst.

      4 Jahre können einiges ausmachen bezgl. gesundheitlichem Zustand.
    • SeboZh 07.07.2020 15:35
      Highlight Highlight @wiedergabe... Nein man sieht, hört und merkt es, wenn man die rosa brille ablegt
      Play Icon
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  • Theo Rehtisch 07.07.2020 12:53
    Highlight Highlight «Diesmal können es nicht einmal wir verkacken.»

    Habe ich bei den Wahlen 2016 auch gedacht.
  • Sapere Aude 07.07.2020 12:53
    Highlight Highlight Nichts für Ungut, aber gegen Trump in der momentanen Verfassung würde praktisch jeder reale Chancen haben. Das alleine ist Bidens Glück. Ansonsten beinhaltet die "Analyse" von Löpfe in erster Linie die Talking Points der demokratischen Parteielite. Was Löpfe eindrücklich damit untermauert, dass er sich auf James Carville als Experten beruft, der in den letzten Jahren in der Regel immer falsch lag. Biden wird wohl nur vier Jahre machen. Der VP von Biden wird als Nachfolger nominiert und wird dann wohl gegen Tucker Carlson antreten müssen.
    • Eiswalzer 07.07.2020 13:10
      Highlight Highlight Nicht unbedingt... Es ist, wider ursprünglichem Erwarten, seit Corona evtl plötzlich ein Vorteil, dass mit Biden ein alter weisser Mann gegen Trump antritt. Noch vor 6 Monaten hielt niemand für wirklich möglich, dass Trump gegen irgendeinen der demokratischen Kandidaten verlieren könnte. Jetzt könnten aber die gemässigten Wechselwähler und die älteren (weissen) Amerikaner umschwenken. Bei Sanders oder Buttigieg glaube ich wären die Chancen selbst jetzt deutlich kleiner
    • Sapere Aude 07.07.2020 13:31
      Highlight Highlight @Eiswalzer der jetzige Meinungsumschwung bei den älteren Semester lässt sich mit Trumps miserablen Krisenmanagement während der Pandemie erklären. Sie sind direkt betroffen von Corona und Trump unternimmt rein gar nichts, um sie zu schützen.
    • Eiswalzer 07.07.2020 13:48
      Highlight Highlight Ja natürlich. Dennoch sind diese älteren Wähler eher mitte-rechts anzusiedeln und wählen sicherlich selten jemanden ganz “links” (Sanders) oder einen jungen Schwulen (Buttigieg)....
    Weitere Antworten anzeigen
  • ELMatador 07.07.2020 12:52
    Highlight Highlight So weit ich mich erinnere haten gewisse Präsidenten bzw Kandidaten sehr progressive Ansätze (JFK, Robert Kennedy, FDR).

    Will Biden gewinnen, so muss er sich einen guten Stück von Sanders und Warren abschneiden. Ansonsten riskiert er dasselbe wie Hillary Clinton, namentlich, von Trump Links und rechts überholt zu werde. Ob Trump seine Versprechen einhalten wird. müssen wir hier nicht diskutieren, leider wird aber die Gesellschaft nicht von Tatsachen sondern von schönen Versprechen überzeugt.
  • Eiswalzer 07.07.2020 12:46
    Highlight Highlight Jap, Joe könnte eben dort punkten, wo die Wahlen gewonnen werden: In der Mitte bei Swingwählern, bei Minderheiten und bei älteren Amerikanern. Wenn die Jungen nicht in zu grosser Zahl von der Wahl fernbleiben. Das Alter ist in gewissem Sinne ein “Problem”, aber warum sollte es das bei Trump nicht sein??? Der Typ ist mit 74 unwesentlich jünger...

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