DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Plakate von Gewerkschaften stehen vor der Einreichung der Volksinititative

Initiativen sind zu Beginn des Abstimmungskampfes häufig populär, verlieren dann aber an Rückhalt. Geht es der AHVplus-Initiative auch so? Bild: KEYSTONE

«Eher Ja» für AHV-Initiative, Grüne Wirtschaft und Nachrichtendienst-Gesetz

Würde jetzt schon, und nicht erst am 25. September abgestimmt, gäbe es dreimal ein Ja. Laut der ersten Tamedia-Umfrage steht das Stimmvolk derzeit hinter dem Nachrichtendienstgesetz und der AHV-plus-Initiative. Auch die Initiative «Grüne Wirtschaft» hätte einigermassen gute Chancen.



Am meisten Zustimmung erhält nach der Umfrage die AHVplus-Initiative der Gewerkschaften, die eine Erhöhung der AHV-Renten um 10 Prozent fordert. Total 60 Prozent der Befragten gaben an, sie wollten Ja oder eher Ja stimmen, wie die Tamedia-Erzeugnisse («Der Bund», «Tages-Anzeiger», «20 Minuten») am Freitag berichteten. 28 Prozent sind dagegen, 12 Prozent noch nicht entschieden.

49 Prozent würden dem Begehren der Grünen zustimmen, das mit einem Umbau der Wirtschaft den ökologischen Fussabdruck der Schweiz bis 2050 drastisch reduzieren will. 39 Prozent sind gegen die Initiative «Grüne Wirtschaft», 12 Prozent wissen noch nicht, wie sie stimmen werden.

Ziemlich gut sieht es auch für das neue Nachrichtendienstgesetz aus, das die Möglichkeiten des Geheimdienstes ausbauen will. Laut Umfrage liegt der Ja-Anteil derzeit bei 55 Prozent. 32 Prozent wollen das Gesetz ablehnen, 13 Prozent sind noch unentschieden. Gegen das Gesetz wurde das Referendum ergriffen.

Gerade für die Urheber der Volksinitiativen sind die Werte keine allzu guten Nachrichten. Initiativen erhalten in Umfragen oft eine hohe Zustimmung zu Beginn des Abstimmungskampfs, meist schmilzt der Ja-Anteil danach jedoch. Es braucht in der Regel ein grosses Polster, um den Vorsprung ins Ziel zu bringen. Bei Referenden gilt diese Regel nicht.

Tamedia liess die Umfrage am 8. und 9. August durchführen und von den Politologen Fabio Wasserfallen und Lucas Leemann auswerten. 11'000 Stimmberechtigte beteiligten sich. (trs)

Das könnte dich auch interessieren:

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

«Die erste Umarmung» ist Weltpressefoto des Jahres

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Nach Pariser Attentat: Politiker über Überwachung in der Schweiz

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Ehe für alle: Der Schweiz blüht im Herbst ein Regenbogen-Meer 🏳️‍🌈

Im Herbst dürfte es zur Abstimmung über die «Ehe für alle» kommen. Das Ja-Lager plant bereits eine bunte Kampagne.

Es ist nicht lange her, dass man an Balkonen, Fassaden und Zäunen landauf, landab die Flaggen für die Konzern-Initiative sehen konnte. Sie prägten das Schweizer Strassenbild während des Abstimmungskampfs im vergangenen November. Und werden zum Inbegriff einer Basiskampagne.

Seit watson am Mittwochabend berichtet hatte, dass das «Ehe für alle»-Referendum kurz vor der Unterschriften-Einreihung steht, drehen die Kampagnenräder in links-liberalen, queeren Milieus. Es wird gedacht, geplant und …

Artikel lesen
Link zum Artikel