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Nach einer mehrmonatigen Testphase lanciert Threema die neue Videoanrufe-Funktion. screenshot: threema

Threema kann jetzt auch Videotelefonie – mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung



Threema lanciert eine neue Funktion, auf die vermutlich zahlreiche Nutzer des Schweizer Messengers schon lange gewartet haben: Ab sofort ist mit der Threema-App für Android und iOS auch Videotelefonie möglich, inklusive Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. So «haben Sie volle Gewissheit, dass nur Ihr Gegenüber Sie sehen und niemand sonst auf das Video zugreifen kann», schreibt Threema im Firmenblog.

Einen Videoanruf tätigt man, indem man einen gewöhnlichen Anruf startet und dann auf das Kamera-Symbol oben rechts tippt, um die Video-Übertragung einzuschalten. «Dem Gesprächspartner steht es frei, seine Kamera zu einem beliebigen Zeitpunkt ebenfalls einzuschalten oder sie ausgeschaltet zu lassen», schreibt Threema. Es seien also auch Einweg-Videoanrufe möglich.

Videoanrufe nach Threema-Art

Video: watson

Während eines Gesprächs kann wie bei anderen Anbietern normal weitergechattet werden. Android-Nutzer können die App verlassen und Videoanrufe im «Bild-im-Bild»-Modus weiterlaufen lassen. Um Videoanrufe tätigen zu können, muss die App zunächst aktualisiert werden.

Threema als Alternative zu WhatsApp war von Anfang an auf Datenschutz ausgelegt und benötigt für die Nutzung weder eine Telefonnummer noch irgendwelche anderen personenbezogenen Daten.

Übrigens: Wer keine Videoanrufe erhalten möchten, kann die Funktion unter «Einstellungen --> Threema-Anrufe» --> «Videoanrufe zulassen» deaktivieren.

(oli)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ueli der Knecht 11.08.2020 19:19
    Highlight Highlight "So «haben Sie volle Gewissheit, dass nur Ihr Gegenüber Sie sehen und niemand sonst auf das Video zugreifen kann», schreibt Threema im Firmenblog."

    Schön wär's. Aber leider falsch.

    Jeder, der den privaten Schlüssel kennt, kann die Videos und -Nachrichten entschlüsseln. Die Benutzer überlassen die Verwaltung des privaten Schlüssels Threema. Daher kennt Threema den privaten Schlüssel, ohne den es gar nichts entschlüsseln könnte. Ausserdem kennt auch das darunter liegende Betriebssystem (Google, Apple, ...) den privaten Schlüssel.

    Mind. Threema und der Handylieferant können alles mithorchen.
    • NiemandVonNirgendwo 12.08.2020 08:02
      Highlight Highlight In der Theorie hast du absolut recht. Doch dieses Problem stellt sich bei jedem Betriebssystem. Die privaten Schlüssel liegen immer irgendwo auf der Festplatte. Somit gibt es immer ein kleines Restrisiko. Threema besagt, dass sie den private Schlüssel nicht kennen. Dieser ist nur auf dem Gerät. Dieser Aussage glaube ich.

      Es kann sein, das der Private Schlüssel verschlüsselt auf dem Filesystem liegt. Dies könnte theoretisch mit irgend einem beliebigen Hash passiert sein, denn die App bei der Installation erstellt und für die Entschlüsselung nutzt.
  • Hoci 11.08.2020 17:50
    Highlight Highlight Cool ich mag Threema.
  • Hoku 10.08.2020 18:34
    Highlight Highlight Thanks Threema Team!

    Anstatt Facebooks WhatsApp viel lieber „Whassup“ or Watson auf Threema 😉👍

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