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Video: extern / rest/Severin Bigler / ch media

Wir haben die «Schande von Istanbul» mit «Beni» und «Zubi» nochmals geschaut

Im November 2005 qualifiziert sich die Schweiz gegen die Türkei trotz einer 2:4-Niederlage für die WM in Deutschland. Danach kommt es zu wüsten Szenen, die als «Schande von Istanbul» in Erinnerung bleiben. Reporter-Legende Beni Thurnheer und Ex-Nati-Goalie Pascal Zuberbühler haben sich getroffen, um das Spiel nochmals zu schauen – wir waren dabei und haben einiges über die Ereignisse erfahren.

François Schmid-Bechtel und Etienne Wuillemin / ch media



«Welcome to hell». Es dauert zwar. Allein der Pass von Alex Frei wird 21 Minuten lang kontrolliert. Aber dann, am Gepäckband, beginnt der Spiessrutenlauf für die Schweizer Nati in Istanbul. Krawallbrüder kommen unseren Spielern bedrohlich nahe. «Ihr werdet noch euer blaues Wunder erleben», keift einer auf Deutsch. Zu viel für Pascal Zuberbühler. Der Goalie faucht:

«Halt die Fresse.»

«Das ist Istanbul, da kommt ihr nicht mehr raus», steht auf einem Transparent. Allein der Weg zum Bus gibt Aufschluss, was die Schweizer erwartet. Tomaten, Eier und Feuerzeuge fliegen. Als sie im Bus sitzen, sind auch Steine darunter.

Die Stimmung ist schon Tage zuvor aggressiv. Fatih Terim, der türkische Trainer, tobt schon zwei Tage vor dem Barrage-Hinspiel für die WM 2006 (2:0 für die Schweiz). «Lügen, nichts als Lügen», würden in der Schweiz über die Türken verbreitet, schimpft der Imperator. Nach dem Sieg in Bern wird Terim gegenüber Alex Frei handgreiflich. «Schuelbuebe-Züügs», sagt Frei dazu.

Die türkischen Medien sorgen dafür, dass es nicht bei «Schuelbuebe-Züügs» bleibt. «Wir zeigen ihnen die Kraft der Türkei. Wir rufen alle auf, ihre Arbeit zu machen», steht in der Zeitung «Bugün». Und «Sabah» schreibt: «Wenn jemand meint, wir müssten ihnen jetzt zeigen, was Menschlichkeit heisst, soll er still sein. Die Schweizer Mannschaft muss es bereuen, hierher gekommen zu sein.»

Die schönste Niederlage der Geschichte

Wir treffen uns mit Pascal «Zubi» Zuberbühler und TV-Legende Beni Thurnheer, der damals für SRF kommentierte, um die schönste Niederlage in der Geschichte des Schweizer Fussballs nochmals in voller Länge anzuschauen.

Bild: severin bigler

Sein Blick auf den Monitor ist gebannt. Sein Rücken kerzengerade. Zubi sitzt, als müsste er immer noch einen Gegner einschüchtern. Aber vielleicht ist der Bildschirm ja auch ein Gegner an diesem Nachmittag. «Müssen wir uns das wirklich noch einmal antun?», fragt er. Natürlich.

Beni macht es sich bequem. Fast wäre er zu spät gekommen, weil er noch ein Mittagsschläfchen gehalten hat. Nun ist er aber hellwach. Mitgenommen hat er die Akkreditierung von damals. Und ein Buch, in dem sein gesamter Kommentar zu diesem denkwürdigen Spiel transkribiert wurde.

Beni Thurnheer und Pascal Zuberbuehler schauen die Schande von Istanbul: Schweiz gegen die Türkei in der WM-Qualifikation 2005.

Bild: severin bigler

Etwas will er unbedingt loswerden. «Wir verallgemeinern hier nicht. Wir werfen nicht alle in einen Topf. Wenn wir von Türken sprechen, dann meinen wir nur Spieler und Trainer jener Mannschaft. Okay?» Selbstverständlich.

Bevor die ersten Minuten gespielt sind, hat Zubi bereits ein erstes Mal Gänsehaut. Beim Abspielen der türkischen Nationalhymne. «Wenn eine ganze Mannschaft ihre Hymne so bedingungslos singt, dann passiert mir das immer. Das löst einfach etwas aus. Ich kann nicht sagen, warum.»

Zubi wieder mitten drin

Kaum hat das Spiel begonnen, fliegt ein erster (ganz harmloser) Ball aufs Schweizer Tor. Zubi hält. «Schau, ich habe ja tatsächlich einen Ball gehalten», sagt er. Und lacht. «Komischer Goaliepulli, den du da trägst», meint Beni.

Switzerland national soccer team is seen at Sukru Saracoglu stadium in Istanbul, Turkey, Wednesday, Nov. 16, 2005, before their 2006 World Cup play-off second leg soccer match. Players are foreground left to right: Philipp Degen, Christoph Spycher, Patrick Muller, Philippe Senderos, Alex Frei, goalkeeper Pascal Zuberbuhler. Second row, left to right: Johann Vogel, Daniel Gygax, Tranquillo Barnetta, Ricardo Cabanas and Raphael Wicky. (AP Photo/Murad Sezer)

Die damalige Startelf der Nati. Bild: AP

Zubi gestikuliert. Manchmal dirigiert er die Spieler auf dem Bildschirm. Und er schreit: «Raus, raus, raus! Nein!» Er ist jetzt im Spielmodus drin.

«Sag mal, Beni, erinnerst du dich an alles, was da passiert und noch passieren wird?» – «Nein, nein. Manchmal erahne ich es. Wie ein Film, der irgendwo gespeichert ist.» - Zubi:

«In der 89. Minute gibt's doch diesen Freistoss für die Türken. Da schalten wir dann ab.»

Beni sinniert: «Die Ausganslage war schon sehr speziell. Allein, weil das Ziel die WM in Deutschland war. Einerseits ist das unser Nachbar. Andererseits wohnen etwa drei Millionen türkischstämmige Menschen in Deutschland. Beide wollten unbedingt dabei sein.»

2. Minute. Das 0:1.

Der Penalty für die Schweiz. Zubi: «Als der Schiedsrichter gepfiffen hat, kamen die Gegenstände zum ersten Mal im Akkord geflogen. Ich hätte nach diesem Abend einen Souvenirshop aufmachen können – inklusive Rolex-Uhr. Ich habe mir ständig überlegt: Soll ich auf Theater machen, auf den Boden liegen? Bringt es das wirklich? Ich habe es nicht getan. Das war wohl richtig.»

Frei schiesst. Frei trifft. Ohne jede Nervosität. Die Schweiz führt.

Bild

Bild: keystone

Wer den Penalty anschaut und sich in Erinnerung ruft, dass dieser Frei später im WM-Achtelfinal gegen die Ukraine kurz vor dem Penaltyschiessen ausgewechselt wird, dem kommen die Tränen. Der Moment, um zu sticheln? «Zubi, sag mal, wie hat Frei den Penalty gegen die Ukraine schon wieder verwandelt?» - «Hör auf! Hör auf! Auf der Playstation vielleicht.»

Weiter geht’s. «Schau mal, wie wir aussehen. Diese Trikots! Das sind ja richtige Lumpen. Viel zu breit und locker!» Zubi wechselt mühelos und innert Sekunden vom Kommentier- in den Spielmodus. Sein Fokus: Immer die Verteidigung. «Herrlich! Habt ihr das gesehen? Dieses Tackling. Astrein!» Er klatscht in die Hände.

Beni: «Ich dachte. Super ein frühes 1:0. Jetzt kann es keine grossen Probleme mehr geben. Die schiessen bestimmt keine vier Tore. Und dann…, wir kennen die Geschichte. In Spielen wie diesen fragte ich mich jeweils: Hab ich die Wende etwa heraufbeschworen, weil ich mir nach dem 0:1 so sicher war? Würde es ohne mich problemlos laufen für die Nati? Denn irgendwie ist ja immer der Reporter schuld, wenn es nicht so läuft, wie sich das die Öffentlichkeit wünscht.»

24. Minute. Das 1:1.

Zubi: «Es gibt hier eine entscheidende Frage: War es vor dem Freistoss, der zum Tor geführt hat, überhaupt ein Foul? War es nicht! Ich habe mir die Szene hundert Mal angeschaut. Und was mich am meisten nervt: Immer und immer hat es geheissen, der Schiedsrichter sei gut gewesen an diesem Abend. War er nicht! Er war eine Katastrophe. Nur weil er ein glasklares Hands im Strafraum sieht? Nein, er war Wahnsinn!»

30. Minute: Thurnheers SRF-interner Seitenhieb

Beni zieht im Live-Kommentar ein Fazit und spricht dabei «die verschwindend kleine Minderheit der Tagesschau-Zuschauer» an. Jetzt klärt er auf: «Das war ein interner Seitenhieb. Wir vom Sport fanden, macht doch die Tagesschau in der Pause. Aber das wollte man beim SRF nicht.»

Beni Thurnheer und Pascal Zuberbuehler schauen die Schande von Istanbul: Schweiz gegen die Türkei in der WM-Qualifikation 2005.

Bild: severin bigler

38. Minute. Das 2:1.

Wieder ein hoher Ball. Wieder ein Gegentor. Benis Kommentar: «Zuberbühler schaut zu.» Zubi: «Ja, Beni, da hast du Recht. Aber wie ist denn meine Startposition? Und überhaupt: War es nicht ein Offside?»

Die Chips vor Zubi werden gnadenlos vernichtet. «Esst ihr überhaupt nichts? Ich halte das nicht aus.» – «He! Das ist doch eine gelbe Karte.» – «Schön Schiri, herrlich gepfiffen!» Zubi leidet. Weil er weiss: Es leiden alle auf dem Feld. Nach dem guten Start («wir waren drin im Spiel, richtig aggressiv»), läuft immer weniger für die Schweiz. Man ahnt: Es wird ein langer Abend.

Beni bleibt gelassen. Er sagt: «Was mir auffällt: Bei keinem Schweizer Spieler hat man das Gefühl, er sei seinem Gegenspieler körperlich unterlegen. Jeder kann sich wehren. Normalerweise gibt es in einem Team immer ein, zwei Spieler, die fragil sind.»

2. Halbzeit.

Valon Behrami wird für den rot gefährdeten Philipp Degen eingewechselt. Thurnheer entfährt es:

«Läck, die Frisur.»

Angriff der Türkei. Beni kommentiert am Bildschirm: «Zuberbühler hatte Recht, nicht einzugreifen.» – «Klasse Beni, das sind mal gute Aussagen!»

Beni Thurnheer und Pascal Zuberbuehler schauen die Schande von Istanbul: Schweiz gegen die Türkei in der WM-Qualifikation 2005.

Bild: severin bigler

54. Minute. Penalty, 3:1.

Zubi: «Ja, es ist ein Foul. Aber wisst ihr was: Es beginnt wieder davor. Mit dem Scheiss-Freistoss, der keiner war!» – Beni im Kommentar: «Ich schlage vor, Zuberbühler hält, und macht alles wieder gut.» – «Danke, Beni! Sehr schön.»

Beni: «Ab diesem Zeitpunkt wurde es die Hölle. Ich dachte: Es darf doch nicht sein, dass die miese Methode der Türken aufgeht. Und es dauert noch so lang.»

Zubi, was denkst du in einem Moment wie diesem; ein Gegentor noch, und alles ist vorbei? Zubi: «Auf dem Feld? Gar nichts. Es war mir alles egal. Es zählte nur eines: dass wir uns qualifizieren. Einen anderen Gedanken habe ich nicht zugelassen. Panik? Nein, nein! Doch, ich gebe es zu, ich spüre sie. Ich schaue jetzt dann am Nebenbildschirm weiter.» Es läuft Leicester-Manchester United. «Halt den Ball, Zubi!», ruft Zubi sich selbst zu. Hat geklappt.

Beni sinniert: «Ich mag dramatische Filme, wenn ich weiss, dass sie mit einem Happy End enden. Reto Gafner, der für uns die Interviews machte, musste nach Spielschluss gegen eine Mauer filmen, damit man die Tumulte nicht mitbekam. Und wir kriegten vom türkischen Fernsehen nach dem Spiel bloss eine Totale von der Gegentribüne. Da wurde gar nicht ersichtlich, wer jetzt wen getreten hat. Ich habe erst im Nachhinein erfahren, was da passiert ist. Während der Sendung war ich quasi ahnungslos.»

62. Zuberbühler erhält Gelb.

«Zeitspiel. So früh. Jedes Detail kann jetzt zählen. Dabei wollte ich dem Schiri nur die Uhr zeigen, die nach mir geschmissen wurde. Ich habe sie dann weggekickt.»

68. Chance Alex Frei.

Zubi: «Diese eine Chance hatte ich tatsächlich noch in Erinnerung. Wir dachten alle: Den muss er doch machen. Das liessen wir Frei nach dem Spiel auch wissen. Er hat dann detailliert erklärt, wie der Ball kurz vor seinem Schuss aufgesprungen ist. Haben wir ihm nicht geglaubt. Stimmt aber.»

Zubi: «Jetzt kommt dann das Tor von Streller, oder?» Nein, noch nicht. Die Sehnsucht.

78. Minute. Streller vergibt das 3:2.

Beni: «Die darfst du nicht versieben. Die musst du machen, Streller!» – Zubi: «Pipi! Was machst du? Warum siehst du Frei nicht!»

84. Minute. 3:2.

Streller läuft aufs Tor zu. «Jetzt macht er sie, der Sauhund. Schau mal!» Zubi zeigt auf seine Arme. Hühnerhaut überall. Er schlägt die Hände vors Gesicht. «Wahnsinn!» Dann geschieht etwas, was bei ihm eigentlich nie geschieht: Zubi sagt nichts mehr. Ist sprachlos. Schaut und geniesst.

Swiss Marco Streller, center, jubilates after scoring the second goal with Tranquillo Barnetta, left, and Ricardo Cabanas, right, during the FIFA 2006 qualifying play-off second leg soccer match between Turkey and Switzerland at Sukru Saracoglu Stadium in Istanbul, Turkey, Wednesday, November 16, 2005. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Streller jubelt über seinen Treffer, der die Schweiz an die WM bringen sollte. Bild: KEYSTONE

Beni: «Das verreckteste Tor, das ich je kommentiert habe. Mir wird gerade anders. Ich kriege wieder Gänsehaut wie damals.«Was für ein Wechselbad der Gefühle

86. Minute. Huggel kommt für Streller.

Beni: «Jetzt kommt Huggel und disqualifiziert sich wenig später für die WM. Wie bitter! Dabei wurde er zehn Mal getreten und hat sich nur einmal gewehrt. Ich fand es sehr unfair, dass danach immer wieder nur das eine Bild gezeigt wurde, wie Huggel dem Türken Alpay einen Tritt in den Hintern gibt. Dabei war das ein Abwehrreflex. All die Schläge der Türken bekamen wir nicht zu sehen.»

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So aggressiv ging es nach dem Match zu und her. Video: YouTube/xJohnMorrisonKingTVx

88. Minute. Das 4:2.

Tuncay trifft zum dritten Mal. Beni zu Zubi: «Gopfertelli! Warum hast du den nicht gehalten?» – «Das kann ich genau sagen. Ich habe nie gedacht, dass der an den Ball kommt. Und ja, irgendwie muss ich den halten. Wenn ich die Finger dran kriege, muss der Ball um den Pfosten. Wie viele Mal hat man an diesem Abend gedacht, es sei jetzt alles vorbei, wir sind an der WM? Nie hat das Zittern aufgehört. Nie!»

Jetzt der Freistoss für die Türken. Ein Tor und der Traum ist vorbei. Nun gelingt es Zubi doch noch, in den Geniessermodus zu kommen. «Schau, welch herrliche Mauer! Wieder nichts!» Und jetzt: Pfeif ab! Immer wieder hat mich der Schiedsrichter ermahnt: Vorwärts! Vorwärts! Wahnsinn!»

Nachspielzeit.

Beni kramt das Buch mit seinem Livekommentar hervor und liesst daraus vor: «3 Minuten 45 noch. So lange dauert ein 1500-Meter-Lauf. Aber das ist der längste.»

Schlusspfiff.

Wie Beni sagte, sehen wir nur noch eine Totale von der Gegentribüne. Was da auf dem Platz abgeht, ist nicht auszumachen. Benis Livekommentar: «Es war der Weg durch die Hölle. Wir haben gezittert, gezittert, gezittert. Und was ist? Die Schweiz fährt an die WM, die Schweiz fährt an die WM.»

Beni weiter: «Nach dem Spiel in Istanbul kam unser Feldreporter Reto Gafner zu mir und sagte, dass selbst die Sicherheitsleute auf die Schweizer eingeschlagen haben. Fürchterlich.»

Zubi: «Bei mir war es immer so: Gehässigkeiten auf dem Platz – ich habe es geliebt. Richtig geil! Aber ausserhalb? Nein, da haben solchen Szenen einfach nichts zu suchen. Diese Momente, ich werde sie nie vergessen. Und Fatih Terim, der Trainer der Türken – ich glaube, ich habe noch nie in meinem Leben so viel Hass in den Augen eines Menschen gesehen.»

ARCHIVBILD ZUM KEYSTONE-SDA-TEXT ZUM JUBILAEUMSJAHR 2005 --- Turkish coach Fatih Terim looks sinisters at the Sukru Saracoglu Stadium in Istanbul, Turkey, Wednesday, Nov. 16, 2005, before the 2006 World Cup play-off second leg soccer match between Turkey and Switzerland. Turkey won the match 4-2 but Switzerland advanced for the World Cup finals. (KEYSTONE/Karl Mathis)

War schon vor dem Match bissig: Fatih Terim. Bild: KEYSTONE

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