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Lohnt sich eine Festhypothek? Bild: Shutterstock

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«Sollen wir die Hypothek für unser Haus mit einer 10-jährigen Festhypothek erneuern?»

Kurt (55): «Meine Frau Petra und ich besitzen ein Einfamilienhaus. Nun läuft die 10-jährige Festhypothek nächstes Jahr aus. Sollen wir erneut eine 10-jährige Festhypothek aufnehmen?»

Frédéric Papp / Comparis



Lieber Kurt

Die Zinssätze für Hypotheken liegen derzeit so tief wie nie zuvor. Eine langfristige Verschuldung zu niedrigen Kosten ist somit sehr attraktiv. Lasst euch aber von den tiefen Zinsen nicht blenden. Eine Erneuerung einer Hypothek will gut überlegt sein.

Umziehen oder bleiben?

Contentpartnerschaft mit Comparis.ch

Dieser Blog ist eine Contentpartnerschaft mit Comparis.ch. Die Fragen in dieser Rubrik wurden dem Kundencenter von Comparis gestellt und von Experten beantwortet. Die Antworten werden als Ratgeber in dieser Rubrik veröffentlicht. Es handelt sich nicht um bezahlten Inhalt. (red)

Mit 55 gilt es zu entscheiden, ob ihr auch als Rentner im Einfamilienhaus bleiben wollt. Habt Ihr Kinder? Sind sie eventuell bereits ausgezogen oder planen sie, das elterliche Nest bald zu verlassen? Womöglich ist das Einfamilienhaus dann zu gross für zwei Personen und ein Kauf einer altersgerechten Eigentumswohnung in Zentrumsnähe praktischer.

Die Immobilienpreise sind hierzulande in den letzten Jahren in den meisten Regionen stark angestiegen. Eventuell müsst ihr sogar eine Erhöhung der Verschuldung in Kauf nehmen. Wichtig: Die Finanzierung ist auf jeden Fall auf den Zeitpunkt des Erwerbs der neuen Wohnung abzustimmen. Eine vorzeitige Rückzahlung einer langlaufenden Hypothek ist meist viel zu teuer.

Allenfalls frühzeitig amortisieren, aber nicht zu viel

Plant ihr, den Lebensabend in der neuen Wohnung oder im bestehenden Einfamilienhaus zu verbringen, müsst ihr die finanzielle Situation auch nach der Pensionierung in Betracht ziehen. Die Grösse der Hypothek ist auf ein passendes Niveau anzupassen, damit noch genügend Geld fürs Leben bleibt. Eine Aufstockung der Hypothek nach der Pensionierung kann schwierig werden. Denn das Einkommen ist meistens tiefer als im Erwerbsleben. Die AHV-Rente sichert zusammen mit der Pensionskassen-Rente maximal 60 bis 80 Prozent des bisherigen Einkommens.

Mit Vorteil beginnt ihr frühzeitig mit der Planung des Ruhestands. Hier gibt es diverse Möglichkeiten: Neben der Rückzahlung der Hypothek kann die finanzielle Situation auch mit Einzahlungen in die 2. oder 3. Säule verbessert werden. Pensionsplanung und Immobilienfinanzierung sind komplexe Vorhaben. Eine Beratung von einem unabhängigen Finanzexperten ist deshalb oft empfehlenswert.

Viele Grüsse von Comparis.ch

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gubbe 18.10.2019 23:29
    Highlight Highlight Ich hatte einen genialen Vorschlag erwartet. War nicht so. Wer nicht sehr viel verdient, hat die AHV ~ 1'700.-. Bei einer PK Einlage von 350'000.- nochmal ~ 1'700.- monatlich. Also 3'400.- CHF pro Monat. Wer dann noch die Hälfte des Hauses, ca. 500'000.- auf 1 Mio. zahlen kann, lebt mit einem monatlichen Zins von etwa 400.- + Nebenkosten von 350.- Monatlich. Das heisst, man kann sich ein Haus ohne Rückstellungen für 750.-/mtl. leisten. Dann kommt aber die KK, Auto, Ferien und Essen. Es wird sehr knapp. Wie eben eine 2-Z-Wohnung. Aber man hat kein flüssiges Geld mehr.
  • Quill 18.10.2019 13:15
    Highlight Highlight Die AHV-Rente sichert zusammen mit der Pensionskassen-Rente maximal 60 bis 80 Prozent des bisherigen Einkommens.

    Diese Aussage war ein mal, durch die tiefen Umwandlungssätze der Pensionskassen und möglichen Fehljahre oder nicht genügend durchschnittliches Einkommen für die AHV sind wir bei einem Niveau von 50% oder tiefer. Es wäre viel Empfehlungswerter spätestens ab 55ig eine Finanzplanung zu machen. In einer Planung können neben den Hypothekar kosten auch direkt die Steuern und mögliche Risiken berechnet und aufgezeigt werden.
    Dies führt zu einem sauberen Gesamtbild
  • Sharkdiver 18.10.2019 13:13
    Highlight Highlight Rente zwischen 60-80% die Grosse Mehrheit liegt bei 60% mit der allergrössten Wahrscheinlichkeit dass dies noch auf 50% runter geht. Wer dann noch viel WEF hat, hat ev. Bald mal ein gröberes Problem.
  • Vesparianer 18.10.2019 13:02
    Highlight Highlight Heute eine 10jährige Hypothek einzugehen, ist sicher nicht falsch. Falls die Zinsen unerwartet nochmals nachgeben würden, könnte man sich nicht beklagen, da man auf so tiefem Niveau ist.

    10jährige Festhypo und in 10 Jahren (bei Pension) mit Erspartem auf Zielgrösse reduzieren.
    • YvesM 18.10.2019 13:56
      Highlight Highlight In wenigen Sätzen den besseren Tipp abgegeben, als im ganzen Artikel zusammen. 👍🏻🧐
  • p4trick 18.10.2019 11:04
    Highlight Highlight Mal durchrechnen was man in den letzten 10 Jahren dank der Fixhypothek im Gegensatz zum Libor zuviel bezahlt hat und dann nicht mehr den gleichen Fehler begehen!
    • Sharkdiver 18.10.2019 13:14
      Highlight Highlight Aktuell bekommt man 8 Jährige unter dem Preis des Libors
    • Peter R. 18.10.2019 13:20
      Highlight Highlight Wer eine Geldmarkt-Hypothek abschliesst hat zwei gewichtige Vorteile: Der Zinssatz ist tiefer und man bleibt flexibel.
    • MacB 18.10.2019 13:47
      Highlight Highlight In den letzten 10 Jahren war das Zinsniveau aber auch höher. Heute stehen wir bei den 10jährigen bereits auf Niveau Libor der letzten 10 Jahre, teilweise sogar drunter.

      Geld zurück wirst du nie erhalten, darum ist eine 10jährige zu 0.8% (wie es momentan locker möglich ist) eine ziemlich sichere Variante, da kannst du gar nicht zuviel bezahlen.

      Darum Daumen hoch für 10jährige Festhypotheken, zuminest im Moment.
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