Mexiko
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epaselect epa07928937 A view of vehicles on fire during a clash between armed gunmen and Federal police and military soldiers, in the streets of the city of Culiacan, Sinaloa state, Mexico, 17 October 2019. According to media reports, alleged drug cartel gunmen set up blockades and unleashed volleys of gunfire in the Mexican city of Culiacan amid rumors of the capture of Ovidio Guzman Lopez, son of imprisoned drug trafficker Joaquin 'El Chapo' Guzman Loera. The blockades set up by the gunmen, presumably from the Sinaloa drug cartel, extended to the exits of the city.  EPA/STR

Brennende Lastwagen und Autos in Culiacán. Bild: EPA

«El Chapos» Sohn wurde festgenommen – dann nahmen seine Schläger Rache an der Stadt



In Mexiko haben Sicherheitskräfte einen Sohn des in den USA inhaftierten Drogenbosses Joaquín «El Chapo» Guzmán festgenommen. Dieser sei am Donnerstag in Culiacán, der Hauptstadt des Bundesstaates Sinaloa, gefasst worden, erklärte Sicherheitsminister Alfonso Durazo.

Die Festnahme von Ovidio Guzmán López führte zu einer gewaltsamen Gegenreaktion: Schwerbewaffnete Bandenmitglieder lieferten sich in der Stadt heftige Schusswechsel mit Sicherheitskräften und sorgten für Panik in der Bevölkerung.

epa07929104 An armored vehicle with bullet impacts on the windscreen sits on a street after clashes between armed groups and Federal Forces in Culiacan, Sinaloa, Mexico, 17 October 2019. The head of the Secretariat of Security and Citizen Protection of Mexico Alfonso Durazo confirmed the capture of Ovidio Guzman Lopez, son of drug trafficker Joaquin

Spuren der Verwüstung. Bild: EPA

Ovidio und sein Bruder Alfredo sollen die Führung über einen Teil des jahrelang von «El Chapo» geführten Sinaloa-Kartells übernommen haben, nachdem ihr Vater 2017 an die USA ausgeliefert worden war. Zur Festnahme kam es nun nach Angaben von Sicherheitsminister Durazo, als eine Patrouille der Nationalgarde in Culiacán attackiert wurde.

Die Sicherheitskräfte seien aus dem Inneren eines Hauses angegriffen worden und hätten das Haus daraufhin gestürmt. Vier Verdächtige seien festgenommen worden – unter ihnen Ovidio Guzmán López, der auch Iván genannt wird.

epa07929102 Vehicles with bullet holes sit on a street after clashes between armed groups and Federal Forces in Culiacan, Sinaloa, Mexico, 17 October 2019. The head of the Secretariat of Security and Citizen Protection of Mexico Alfonso Durazo confirmed the capture of Ovidio Guzman Lopez, son of drug trafficker Joaquin

In den Strassen der Stadt herrschte stundenlang Chaos. Bild: EPA

Panik nach Gewaltaktionen

Daraufhin hätten Bandenmitglieder das Haus umstellt, was zu einem Schusswechsel geführt habe, führte Durazo aus. Auch an anderen Orten der Stadt hätten die Kriminellen «gewaltsame Aktionen» ausgeführt und damit für «Panik» gesorgt. Mehrere Polizisten wurden verletzt.

epa07929103 Authorities walk along a street during clashes between armed groups and Federal Forces in Culiacan, Sinaloa, Mexico, 17 October 2019. The head of the Secretariat of Security and Citizen Protection of Mexico Alfonso Durazo confirmed the capture of Ovidio Guzman Lopez, son of drug trafficker Joaquin

Bild: EPA

In den Strassen der Stadt herrschte stundenlang Chaos. Ein AFP-Journalist filmte schwerbewaffnete vermummte Bandenmitglieder und in Brand gesetzte Fahrzeuge. Die Behörden riefen die Bewohner von Culiacán auf, nicht auf die Strasse zu gehen.

Joaquín «El Chapo» Guzmán war im Juli in den USA zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Der langjährige Anführer des berüchtigten Sinaloa-Kartells galt einst als der mächtigste Drogenbaron der Welt. (sda/afp)

«El Chapo» ist nicht allein: Die 34 berüchtigtsten Drogenbarone Mexikos

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sheesh 18.10.2019 17:15
    Highlight Highlight Jeder der illegale Drogen wie Kokain konsumiert, soll sich bewusst sein wieviel Blut und Elend zu seinem Vergnügen nötig ist...
  • PlayaGua 18.10.2019 17:09
    Highlight Highlight Sie mussten ihn laut Medienbericht wieder frei lassen, da die Gefahr durch das Kartell zu gross war.
  • Kiro Striked 18.10.2019 14:43
    Highlight Highlight Solange wir nicht alle Drogen Legalisieren wird das immer so weitergehen und schlimmer werden.

    Legal Machen -> Abgabe in der Apotheke mit Beratungsgespräch -> Steuern drauf.

    Das würde den Drogenkartellen innert Wenigen Stunden den Wind aus den Segeln nehmen. Klar wird es immer die Leute geben die "noch extremeres" wollen. aber für den Normalen Konsumenten wäre es der Sauberste weg. und Global betrachtet, der Menschenrechtswürdigste.
    • The Destiny // Team Telegram 18.10.2019 17:21
      Highlight Highlight Würde auch auf den Strassen Platz schaffen.
  • hein-tirol 18.10.2019 12:13
    Highlight Highlight Warum will man Verbrecher solcher Art immer lebendig festnehmen?
    • Ueli_DeSchwert 18.10.2019 13:11
      Highlight Highlight Weil man sich erhofft, dadurch weitere Infos oder Namen zu erhalten.
    • Kong 18.10.2019 13:48
      Highlight Highlight De Rechtstaat muss immer den mildesten Weg wählen. Davon profitieren leider auch die wirklich Bösen.
    • Eight5 aka Zäme aka Erklärbart 18.10.2019 15:44
      Highlight Highlight Bei den wirklich Bösen sollte man als Staat eine Ausnahme machen dürfen (wie bei Terroristen oder Amokläufern, die werden ja auch sofort eliminiert wenn sie auf die Polizei oder sonstige Menschen schiessen und deren Leben gefährden).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fernrohr 18.10.2019 11:21
    Highlight Highlight Solange sich die ganze Welt die Nase pudert, blüht das Geschäft halt. Die Kartelle liefern von Koks über Amphetamine bis Oxicodon mittlerweile das ganze Partysortiment. Davon können die sich vergoldete Kalashnikovs kaufen.
  • pun 18.10.2019 10:48
    Highlight Highlight So wie ich die eingebundenen Tweets verstehe wurde el Chapos Sohn wieder freigelassen und mindestens eine Militär-Strassenblockade musste sich dem Kartell ergeben.

    Warum bindet ihr solche Tweets ein, ohne sie zu übersetzen oder kommentieren?
  • Hierundjetzt 18.10.2019 09:15
    Highlight Highlight Sieht aus wie in der Ostukraine oder in Westafrika, einfach mal im Westen 😕

    Seien wir ehrlich, Mexiko ist ein gescheiterter Staat.

    Ich mein, wenn 1000 ende von Polizisten und spezialisierten Armeeeinheiten die zur Aufklärung von Drogenverbrechen eingesetzt sind, selber das grösste Drogenkartell Mekikos gründen (die „Z“), dann läuft doch nicht nur etwas schief.

    Das ist alles nur noch imens tragisch 😤
    • Ueli Kopter 18.10.2019 09:46
      Highlight Highlight Wenn nicht mal die mächtige und reiche USA die "War against drugs" gewinnen können, was kann man von Schwellenländer erwarten?

      Kartellen sind wirklich Milliarden Dollar Konzerne, die dementsprechend ihre Gewinne verteidigen.

      Die Konsumenten geben das Geld aus, die Mexikaner, gute und böse, das Blut.
    • Johnny Geil 18.10.2019 10:42
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass die Drogenbosse bis zu 10x höhere Gehälter bezahlen können, als der Staat...
    • hopplaschorsch12 18.10.2019 11:07
      Highlight Highlight Das Smiley kannst du angesichts der unzähligen Toten im mexikanischen Drogenkrieg getrost weglassen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hamudi Dudi 18.10.2019 09:14
    Highlight Highlight Ich hätte nie gedacht, in einer Slideshow einen Drogenbaron zu sehen, der mit Nachnamen "Simental" heisst.
  • Lukas1690 18.10.2019 08:10
    Highlight Highlight bei dieser Slideshow...auf den Drogenbaron Juan Pablo Ledezma ist nicht 15 Mio $ Belohnung ausgesetzt sondern "nur" 2 Mio $ und auf den Eduardo Almanza Morales sind 1.2 Mio $ Ausgesetzt.

    nur für diejenigen die jetzt auf Mexiko auf Drogen-Boss-Jagt gehen wollen ;)
    • Sonnenbankflavor 18.10.2019 12:56
      Highlight Highlight Ach nee dann lohnt es sich ja gar nicht mehr. War schon am packen.
  • PlayaGua 18.10.2019 07:18
    Highlight Highlight "Schläger" ist eine ziemliche Verharmlosung.
    • NoTaubsi 18.10.2019 09:08
      Highlight Highlight Ja heilige Sch*isse, das ist eine Miliz!

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