Wissen
Datenschutz

Testergebnisse von 400'000 österreichischen Schülern landen im Netz 

Riesiges Datenleck

Testergebnisse von 400'000 österreichischen Schülern landen im Netz 

26.02.2014, 10:2226.02.2014, 11:36

Datenpanne in Österreich: Die vertraulichen Testergebnisse von 400'000 Schülern sind versehentlich im Internet öffentlich geworden. Auf einem Server in Rumänien fanden sich neben den Ergebnissen aus der sogenannten Informellen Kompetenzmessung (IKM) der Jahre 2011 und 2012 auch die E-Mail-Adressen von 3000 Lehrern. 

Wie die Wiener Zeitung «Die Presse» schreibt, lässt sich auf Basis der 1,8 Gigabyte umfassenden Daten das Abschneiden der Schüler eines bestimmten Lehrers oder der Schule feststellen. Zudem könnten Ranglisten der besten und schlechtesten Schulen und Lehrer ermittelt werden. Nur die Namen der Schüler seien verschlüsselt.

Unterrichtsministerin Gabriele Heinisch-Hosek will die Panne «sofort und lückenlos» aufklären lassen. Wie es zu dem Datenleck kam, ist noch unklar. Bei der IKM können Schulen unverbindlich das Niveau ihrer Schüler in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch testen. In Österreich hat sich fast jede zweite Schule für IKM registriert. (tvr/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Der erste USA-Fan war Schweizer: 5 Fakten zu 250 Jahren Unabhängigkeit
Um die Abspaltung der amerikanischen Kolonien vom britischen Mutterland im Jahr 1776 ranken sich viele historische Mythen. Was das mit Thomas Jefferson und einem Basler Philosophen zu tun hat.
Interessanterweise war es ein Schweizer, der dies ändern wollte: der Basler Isaak Iselin (1728–1782). Der Philosoph und Publizist druckte im Oktober 1776 die erste vollständige deutsche Übersetzung der Unabhängigkeitserklärung in seiner Zeitschrift ab.
Zur Story