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US-Polizist wollte «IS» unterstützen und ging FBI-Beamten auf den Leim



Erstmals ist in den USA ein Polizist wegen mutmasslicher Unterstützung der Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») festgenommen worden. Der 36-Jährige arbeitet für die Verkehrspolizei in der Hauptstadt Washington und stand bereits seit sechs Jahren unter Beobachtung, wie das Justizministerium am Mittwoch mitteilte.

epa05453614 (FILE) A file photo dated 16 March 2016 shows a police officer taking the escalator down to the entrance to Metro Center Metro station in Washington, DC, USA. Reports on 03 August 2016 state that the Federal Bureau of Investigation (FBI) has charged a DC Metro Transit police officer with aiding so-called Islamic State (IS). Nicholas Young, 36, was arrested on the morning of 03 August by FBI agents. He faces up to 20 years in prison if convicted.  EPA/SHAWN THEW

Er hat sich den Falschen anvertraut: Dem Beamten drohen bis zu 20 Jahre Haft.
Bild: SHAWN THEW/EPA/KEYSTONE

Der Polizist soll unter anderem in Kontakt mit einem Mann gestanden haben, der später zugab, im Jahr 2012 einen Anschlag auf den Sitz des US-Kongresses geplant zu haben. Er wurde den Angaben zufolge durch eine verdeckte Operation der Bundespolizei FBI in die Falle gelockt.

FBI-Beamte hauten ihn übers Ohr

Der 36-Jährige glaubte demnach, per E-Mail mit einem früheren US-Reservesoldaten zu kommunizieren, der sich im Ausland dem «IS» angeschlossen hatte. Stattdessen hatte er es mit FBI-Beamten zu tun. Diese brachten ihn dazu, Gutscheinkarten für Mobiltelefone zu kaufen, die vermeintlich von den sunnitischen Fanatikern vom so genannten «Islamischen Staat» («IS») für die Rekrutierung genutzt werden sollten.

Dem Polizisten droht den Angaben zufolge nun eine Haftstrafe von bis zu 20 Jahren. (gin/sda/afp)

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