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Liveticker

Skiclub in Wengen möglicher Superspreader +++ Registrierung bei Einreise nach Österreich



Coronavirus in der Schweiz
R-Wert
Positivitätsrate
7-Tage-Ø
Verstorbene
mit Covid
7-Tage-Schnitt Tägliche Hospitalisierungen
7-Tage-Schnitt Tägliche Infektionen
7-Tage-Schnitt Tägliche Tote
Altesverteilung der Fälle: 0–29 30–59 60–99 Jahre
R-Wert Unsicherheitsfaktor

Liveticker: Corona National+International 12.01.21

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22:32
Portugals Präsident doch nicht mit Corona infiziert
Der portugiesische Präsident Marcelo Rebelo de Sousa hat sich entgegen ersten Mitteilungen doch nicht mit dem Coronavirus infiziert. Das 72 Jahre alte Staatsoberhaupt sei nach dem positiven Test vom Vortag zwei Mal negativ getestet worden, teilte das Präsidialamt am Dienstag in Lissabon mit. Obwohl er keine Symptome hatte, hatte sich Rebelo de Sousa isoliert.
epa08868792 Portugal's President Marcelo Rebelo de Sousa, during the announcement of his decision to  run again for Portugal's Head of State in the elections of 24 January 2021, in Lisbon, Portugal, 07 December 2020. Almost 72 years old, on 12 December, Marcelo Rebelo de Sousa was elected President of the Republic in the first round of elections on 24 January 2016, with 52% of the vote.  EPA/MANUEL DE ALMEIDA / POOL
Der als volksnah und beliebt geltende Politiker der konservativen Sozialdemokratischen Partei (PSD) stellt sich am 24. Januar gegen mehrere Rivalen zur Wiederwahl. Nach jüngsten Umfragen wird sich Rebelo de Sousa schon in der ersten Runde mit grossem Vorsprung durchsetzen. Wegen der Zuspitzung der Corona-Lage fordern allerdings immer mehr Politiker eine Verlegung der Abstimmung. Von den insgesamt sieben Kandidaten haben wegen der Pandemie bereits drei den Wahlkampf aus Sicherheitsgründen unterbrochen.

Die Abstimmung am 24. Januar wird die zehnte Präsidentenwahl seit der sogenannten Nelkenrevolution sein, bei der linke Militärs 1974 mit grosser Unterstützung der Bevölkerung ein autoritäres Regime stürzten und das Land in der Folge zur Demokratie zurückkehrte. (sda/dpa)
22:20
Niederlande verlängern Lockdown bis 9. Februar
Die Niederlande werden den Lockdown um weitere drei Wochen bis zum 9. Februar verlängern. Das kündigte Ministerpräsident Mark Rutte am Dienstagabend in Den Haag an. «Wir haben keine Wahl», sagte er Premier. Die Zahl der Neuinfektionen ist zwar vier Wochen nach Verhängung des Lockdowns zurückgegangen. Doch es reiche bei weitem nicht aus. Hinzu gebe es grosse Sorgen über die britische Virus-Mutation, sagte Rutte. «Die Bilder aus London sind sehr alarmierend.»
epa08933549 An empty Broerplein in Groningen, The Netherlands, 12 January 2021. The Netherlands are extending the lockdown measures until 09 February, it was announced, to curb the spread of the Sars-CoV-2 pandemic coroanvirus that cuases Covid-19. The introduction of a curfew is on the table as an option for the cabinet.  EPA/Kees van de Veen
Die Regierung schliesse auch verschärfende Massnahmen, wie eine abendliche Ausgangssperre nicht aus. Bis März wird von Auslandsreisen dringend abgeraten. «Es ist noch nicht vorbei», sagte der Premier und appellierte an die Bürgerinnen und Bürger: «Halten Sie durch.»

Seit Mitte Dezember gelten strenge Corona-Massnahmen im Land. Gaststätten und Geschäfte sind geschlossen, ebenso auch die Schulen. Persönliche Kontakte ausserhalb des eigenen Haushaltes sind auf zwei Personen am Tag begrenzt. Ursprünglich sollten die Massnahmen nur bis zum 19. Januar gelten. Die Regierung erwägt aber, die Grundschulen bereits Ende Januar wieder zu öffnen.
22:17
US-Behörden empfehlen Impfkampagne auf Personen über 65 auszuweiten
In den USA könnten schon in den kommenden Tagen Menschen über 65 Jahren gegen das Coronavirus geimpft werden. Mehrere US-Medien berichteten übereinstimmend darüber, dass die Gesundheitsbehörde CDC die Altersgruppe der zur Impfung Berechtigen ausgeweitet habe. Auf Nachfrage äusserte sich die CDC dazu zunächst nicht. Die Richtlinien an die Bundesstaaten sind unverbindlich.

Auch der New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo teilte den Bürgerinnen und Bürgern seines Bundesstaates mit, dass das Mindestalter für die Impfungen von 75 auf 65 gesenkt worden sei. «Ich bitte um Geduld, da es leider weit mehr berechtigte New Yorker gibt als Impfstoffe von der Bundesregierung», schrieb Cuomo auf Twitter.

Die Impfkampagne in den Vereinigten Staaten lief bislang langsamer an als geplant. Von landesweit mehr als 25 Millionen verteilten Dosen wurden nach CDC-Angaben bislang erst etwa knapp neun Millionen verabreicht. Die Regierung in Washington hatte 20 Millionen Impfungen in dem Land mit etwa 330 Millionen Einwohnern bereits für Ende Dezember als Ziel ausgegeben. (sda/dpa)
21:52
Portsmouth setzt Drohne zur Überwachung von Abstandsregeln ein
Die englische Hafenstadt Portsmouth setzt bei der Kontrolle der Corona-Abstandsregeln unter anderem auf eine unbemannte Drohne. Der Ratsvorsitzende der Stadt, Gerald Vernon-Jackson, erklärte am Dienstag, die Massnahme greife nicht in die Privatsphäre der Bürger ein. «Wir können Menschen nicht identifizieren, wir können niemanden aus der Nähe sehen», sagte er der Nachrichtenagentur PA zufolge. Man wolle damit nur erkennen, wie sicher oder unsicher die Situation für die Menschen sei.
epa08887796 US Navy Corpsman Roman Silvestri holds a syringe and vial containing the Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine as he prepares to administer the vaccine to a healthcare worker, at Naval Medical Center Portsmouth (NMCP) in Portsmouth, Virginia, USA, 16 December 2020. NMCP is in the first round of military treatment facilities to receive the vaccine approved by the US Food and Drug Administration (FDA) under an emergency use authorization and cleared by the US Centers for Disease Control and Prevention (CDC) for use with individuals 16 years-old and older. Nicknamed the 'First and Finest', NMCP has the distinction of being the first naval hospital in the United States.  EPA/MICHAEL REYNOLDS
Zuvor hatte es öfter Klagen gegeben, an der Küstenpromenade der Stadt seien zu viele Menschen zu nah beieinander unterwegs – wegen der extrem hohen Corona-Infektionslage in der Region ein Risiko. Auf der Aufnahme von oben habe man jedoch erkennen können, dass sich die allermeisten Menschen verantwortlich verhielten, so Vernon-Jackson. Nur an einigen Punkten sei es zu voll – dort sollen nun als Konsequenz einzelne Bänke entfernt werden, um mehr Platz zu schaffen. (sda/dpa)
20:54
Fast die Hälfte der Bulgaren lehnt laut Umfrage Impfung ab
In Bulgarien herrscht nach einer Umfrage grosse Ablehnung gegen eine Impfung gegen das Coronavirus. In der Umfrage von Gallup International sprachen sich 46 Prozent der Bulgaren gegen eine Schutzimpfung aus, lediglich 30 Prozent wollten sich impfen lassen. Unentschlossen waren noch 23 Prozent der 800 Befragten.
epa08905622 Bulgarian Minister of Health Prof. Kostadin Angelov (L) is the first patient in Bulgaria to receive the Pfizer/BioNtech COVID-19 vaccine administered by ? doctor at ?St. Anna? University Medical Center in Sofia, Bulgaria, 27 December 2020.  EPA/Borislav Troshev
Die Corona-Impfaktion mit fünf Phasen begann in dem Balkanland am 27. Dezember 2020. Eine erste Impfdose von Biontech-Pfizer erhielten Ärzte und Krankenschwestern. Ziel der Regierung in Sofia ist, dass sich 70 Prozent der Bevölkerung impfen lassen. Eine erste Lieferung von Dosen des Moderna-Impfstoffs wird an diesem Mittwoch erwartet.

Bulgariens Corona-Impfaktion wird von Verschwörungstheorien sowie weit verbreiteten Vorurteilen erschwert. 48 Prozent der Bulgaren meinen nach der Gallup-Umfrage, dass die Corona-Impfungen «Gefahren bergen». 34 Prozent hielten die Impfungen gegen das Coronavirus für «eher ungefährlich». 18 Prozent wollten keine Antwort auf diese Frage geben oder sagten, sie wüssten sie nicht. (sda/dpa)
20:46
Kulturschaffende senden offenen Brief an Guy Parmelin
Die Event- und Unterhaltungsbranche hat in einem offenen Brief Bundespräsident Guy Parmelin, Bundesrat Ueli Maurer und die Direktorin des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco), Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch, dazu aufgefordert, der Branche unter die Arme zu greifen.

Trotz der Dringlichkeit der Situation kämen Hilfe und Entschädigung zu spät, hiess es am Dienstagabend in einer Erklärung des Verbandes Artos und einem Dutzend anderer kultureller Organisationen. Fast 30'000 Menschen im Kulturbereich seien von den Folgen der Pandemie stark betroffen.
Musiker von Chor und Orchester proben die Oper von Modest Mussorgski "Boris Godunow" im Proberaum am Kreuzplatz in Zuerich, aufgenommen am Dienstag, 15. September 2020. Das Live Signal wird vom Proberaum direkt in eine der modernsten Raumklang-Anlagen ins Opernhaus uebertragen. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
Um diese Schwierigkeiten zu überwinden, fordern sie die Verantwortlichen unter anderem dazu auf, die Kriterien und Verfahren für die Auszahlung für Härtefälle landesweit zu vereinheitlichen und eine rasche Auszahlung ohne zu viele administrative Hürden zu gewährleisten. Zudem sollen die Voraussetzungen für Ansprüche gesenkt werden, damit alle betroffenen Unternehmen unterstützt werden können. Die Reserven der Branche seien nach fast einem Jahr Krise ausgeschöpft. (sda)
20:17
Portugal meldet so viele Corona-Tote wie noch nie
Portugal hat so viele Corona-Tote an einem Tag wie noch nie seit Beginn der Pandemie gemeldet. Binnen 24 Stunden seien 155 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben, teilten die Gesundheitsbehörden am Dienstag in Lissabon mit. Damit wurde die am Vortag registrierte Höchstmarke (122) um 27 Prozent übertroffen. Die Gesamtzahl kletterte auf 8080 Todesopfer.
A woman wearing a face mask walks down a street in Lisbon, Monday, Jan. 11, 2021. The COVID-19 pandemic is quickly worsening in Portugal with authorities reporting new daily highs of cases and deaths and record hospitalizations. The heavy strain being placed on the public health service has prompted the government to consider a full lockdown. (AP Photo/Armando Franca)
Am Mittwoch will die Regierung von Ministerpräsident António Costa nach einer Kabinettssitzung eine neue Verschärfung der Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie bekanntgeben. Costa hatte am Montag angekündigt, die neuen Einschränkungen würden dem Lockdown des Frühjahrs 2020 «sehr nahe» kommen. Damals war unter anderem im ganzen Land eine wochenlange Ausgangssperre verhängt worden.

Im Rahmen eines Ausnahmezustands herrschen seit dem 9. November in weiten Teilen Portugals bereits strenge Ausgehbeschränkungen und Sperrstunden, darunter auch in der Hauptstadt Lissabon und der nördlichen Metropole Porto. (sda/dpa)
19:42
Ab Freitag Registrierungspflicht bei Einreise nach Österreich
In Österreich gilt aufgrund der Corona-Pandemie ab Freitag eine digitale Registrierungspflicht. Das Gesundheitsministerium veröffentliche Dienstagabend eine entsprechende Verordnung. Ab Freitag müssen sich Reisende elektronisch registrieren, sobald sie nach Österreich reisen. Ausgenommen sind allerdings regelmässige Pendler und Transitreisende. Ausnahmen gibt es auch für familiäre Notfallsituationen, wie etwa Begräbnisse.
Icicles hang in front of an Austrian border sign at the Italian and Austrian border in Gries am Brenner, Austria, Sunday, Dec. 13, 2020. (AP Photo/Matthias Schrader)
Neben Name, Geburtsdatum und E-Mail-Adresse muss ab Freitag auch die Wohn- sowie die Aufenthaltsadresse in Österreich angegeben werden. Vermerkt wird auch das Datum der Einreise und der geplanten Ausreise. Zudem muss angegeben werden, in welchen Ländern man sich in den vergangenen zehn Tagen aufgehalten hat. Das entsprechende Online-Formular soll ab Mittwoch verfügbar sein. Das Ministerium kündigte an, die Daten nach 28 Tagen zu löschen.

Die Regelung, dass sich Einreisende nach Österreich zehn Tage in Quarantäne begeben müssen, bleibt zudem weiter aufrecht. Mit einem negativen Coronatest kann nach frühestens fünf Tagen die Quarantäne vorzeitig beendet werden. (sda/dpa)
19:41
Erbeutete Impf-Dokumente nach Cyber-Angriff im Internet aufgetaucht
Einige der bei der Cyber-Attacke auf die Europäische Arzneimittelbehörde EMA erbeuteten Dokumente sind offenbar im Internet aufgetaucht. «Die Justizbehörden haben die notwendigen Schritte eingeleitet», teilte die EMA am Dienstag in Amsterdam mit. Im Dezember waren unbekannte Hacker in das IT-System der Behörde eingedrungen und hatten Einsicht in Dokumente über Medikamente und Impfstoffe gegen das Coronavirus. Die EMA machte keine Angaben zur Art der Dokumente und sagte auch nicht, wo sie veröffentlicht worden waren.
epa08921973 (FILE) - Exterior view of the EMA headquarters in Amsterdam, The Netherlands, 18 December 2020 (reissued 06 January 2021). The European Medicines Agency (EMA) has recommended the authorization of the Moderna COVID-19 vaccine in the EU.  EPA/EVERT ELZINGA *** Local Caption *** 56572597
Die Hacker hatten Dokumente der Impfstoffhersteller Pfizer und Biontech einsehen können. In die Computersysteme der beiden Unternehmen waren die Täter aber nicht eingedrungen: Sie sind nach Einschätzung von Experten extrem gut gesichert. Die Ermittlungen dauern noch an.

Die EMA prüft Medikamente und Impfstoffe vor der Zulassung in der EU. Die Arbeit der Behörde war nach eigenen Angaben durch die Attacke nicht beeinträchtigt gewesen. Der Impfstoff von Pfizer und Biontech ist seit dem 21. Dezember in der EU zugelassen. (awp/sda/dpa)
19:18
Emirate haben mehr als eine Million Menschen gegen Corona geimpft
Im Kampf gegen das Coronavirus haben die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) bereits mehr als eine Million Menschen geimpft. Das Land sei bei der Impfstoffverabreichung im weltweiten Vergleich an zweiter Stelle, schrieb der emiratische Vizepräsident und Emir von Dubai, Scheich Mohammed bin Raschid al-Maktum, am Dienstag bei Twitter. Das Land hatte die Marke von einer Million Corona-Impfungen bereits am Sonntag überschritten. Ziel ist, im ersten Quartal 2021 die Hälfte der Bevölkerung zu impfen. In dem Land am Persischen Golf leben rund zehn Millionen Menschen.
epa08900986 A handout photo made available by the Dubai Government of Media Office shows an Emirati employee of Dubai ambulance (L) receiving the first dose of the Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine in Dubai, United Arab Emirates, 23 December 2020. The Gulf emirate of Dubai has started to give the Pfizer-BioNTech coronavirus disease (COVID-19) vaccine to people on 23 December 2020.  EPA/DUBAI GOVERNMENT MEDIA OFFICE HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES
Spitzenreiter beim Tempo der Corona-Impfungen ist nach Informationen von Oxford-Forschenden Israel. Die Website «Our World in Data», einem Projekt der Universität Oxford zusammen mit dem gemeinnützigen Global Change Data Lab, vergleicht verschiedene Staaten nach der Zahl der verabreichten Dosen pro 100 Einwohnerinnen und Einwohner. Dabei belegt Israel den ersten Platz, gefolgt von den Emiraten und Bahrain. (sda/dpa)
18:32
Glühwein und Schneebars: Skiclub in Wengen möglicher Ansteckungsherd
Nicht nur ein britischer Superspreader verursachte die starke Ausbreitung des Coronavirus in Wengen BE. Auch in einem Skiclub gab es aussergewöhnlich viele positive Fälle Das berichtete das Regionaljournal Bern Freiburg Wallis von Radio SRF am Dienstagabend. 80 Kinder von Einheimischen und Ferienwohnungsbesitzern trainierten demnach zwischen Weihnachten und Neujahr zusammen.
Two people wearing protective masks walk down the main street of the mountain village during the Coronavirus disease (Covid-19), in Wengen, Switzerland, Sunday, January 10, 2021. This year's edition of the FIS Ski World Cup in the Swiss resort of Wengen is to go ahead next weekend as planned, despite a recent rise in coronavirus cases there. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Ein Grossteil von ihnen und ihre Eltern müssen jetzt in Quarantäne. Zwei Skilehrer und mehrere Kinder seien positiv getestet worden, sagte Andreas Regez, Präsident des Skiclubs, im Regionaljournal. Die Feriengäste sind allerdings bereits abgereist und haben das Virus potenziell bereits in den Rest der Schweiz getragen. Wer das Virus in den Skiclub eingeschleppt habe, sei ihm nicht bekannt, sagte Regez. In Gondeln und Bergbahnen seien die Kinder und die Skilehrer gezwungenermassen nahe beisammen, demnach hoch sei das Ansteckungsrisiko.

Ein weiteres Ansteckungsrisiko in Wengen könnten Glühweinstände und Schneebars gewesen sein, hiess es in dem Radiobericht unter Berufung auf einen nicht namentlich genannten Feriengast. Dieser gab an, bis zu 50 Personen hätten sich an Schneebars ohne Masken und nahe beieinander aufgehalten.

Gemeinderat Karl Näpflin, der selber eine Schneebar betreibt, wies die Vermutung zurück, solche Lokalitäten könnten ein Treiber bei der Virusverbreitung gewesen sein. Er habe wie die anderen Betreiber ein Schutzkonzept gehabt und über Lautsprecher jeweils auf die Abstandsregeln hingewiesen. (sda)
17:00
Berset will Läden schliessen
Die hochansteckende britische Variante des Coronavirus breitet sich auch in der Schweiz immer weiter aus. Darum beantragt Gesundheitsminister Alain Berset in der morgigen Bundesratssitzung rasche Verschärfungen, wie Tamedia mit Verweis auf gut unterrichtete Quellen berichtet. Läden zu, Maskenpflicht am Arbeitsplatz – die geplanten Massnahmen im Detail:
Schliessung von Läden und Märkten, die keine Güter des täglichen Bedarfs verkaufen. Ausgenommen sind Lebensmittelläden, Apotheken, Optiker und Hörgeräteläden, Telecomanbieter, Reparatur- und Unterhaltsgeschäfte inklusive Wäschereien, Blumenläden, Bau- und Gartengeschäfte sowie Viehmärkte im Freien.
Maskenpflicht in allen Innenräumen, neu auch an allen Arbeitsplätzen, selbst wenn Abstände eingehalten werden.
Mehr Homeoffice: Arbeitgeber sollen ihr Personal ins Homeoffice schicken «wo immer möglich und mit verhältnismässigem Aufwand umsetzbar».

Diese Massnahmen seien das Minimum – die Schliessung von Hotels und Skigebieten sowie personenbezogener Dienstleister wie Coiffeursalons sei für die Zukunft nicht ausgeschlossen, schreibt Tamedia weiter.
Bundesrat Alain Berset desinfiziert seine Haende, am Ende einer Medienkonferenz des Bundesrates zur aktuellen Lage im Zusammenhang mit dem Coronavirus, am Mittwoch, 6. Januar 2021, in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
15:56
Indien will bis Juli rund 300 Millionen Menschen gegen Corona impfen
Indien hat mit dem Versand von Millionen Corona-Impfdosen in grosse Städte begonnen. Damit soll am Samstag die laut Premierminister Narendra Modi «weltgrösste Impfaktion» beginnen. Zunächst sollen nach Behördenangaben 30 Millionen Mitarbeiter vor allem im Gesundheitsbereich gepikst werden. Dann sollen bis Juli 270 Millionen Menschen über 50 Jahre sowie Risikogruppen an die Reihe kommen. Damit wären im Sommer rund ein Viertel der 1,3 Milliarden Einwohner Indiens, dem zweitbevölkerungsreichsten Land der Welt, geimpft. Nach Angaben von Luftfahrtminister Hardeep Singh Puri wurden am Dienstag 5,65 Millionen Impfdosen vom weltgrössten Impfstoffhersteller Serum Institute in der Stadt Pune in die Hauptstadt Delhi sowie in zwölf weitere Metropolen transportiert.

In Indien werden nach örtlichen Angaben rund 60 Prozent der Impfstoffe weltweit hergestellt. Viele der Impfstoffe gehen in ärmere Länder – für diese Staaten werden die Produkte aus Indien auch jetzt von grosser Bedeutung sein.
A health worker shows a box containing COVID-19 vaccine inside a cold storage at Civil Hospital in Ahmedabad, India, Tuesday, Jan. 12, 2021. On Jan. 16 India will start the massive undertaking of inoculating an estimated 30 million doctors, nurses and other front line workers, before attention turns to around 270 million people who are either aged over 50 or have co-morbidities. (AP Photo/Ajit Solanki)
Für die Impfaktion hat Indien Zehntausende Menschen trainiert und die Impfstoffverteilung in Übungsrunden durchgespielt. Das Land stützt sich dabei auch auf seine Erfahrungen mit regelmässigen Impfkampagnen etwa gegen Polio. Das grosse Land mit einem schwachen Gesundheitssystem steht aber – wie etliche andere ärmere Länder auch – vor grossen Herausforderungen, etwa bei der Einhaltung der Kühlketten.

In Indien wurden bisher mehr als 10,4 Millionen Corona-Infektionen verzeichnet. Nur in den USA gab es bislang mehr Fälle. (sda/dpa)
15:54
Mittlerweile mehr als 500'000 nachgewiesene Corona-Fälle in Schweden
In Schweden sind mittlerweile mehr als eine halbe Million Coronavirus-Infektionen nachgewiesen worden.

Seit dem Beginn der Pandemie wurden 506'866 Corona-Fälle sowie 9667 damit in Verbindung stehende Todesfälle registriert, wie am Dienstag aus aktualisierten Zahlen der schwedischen Gesundheitsbehörde Folkhälsomyndigheten hervorging. Das entspricht etwa jedem 20. Einwohner des skandinavischen EU-Landes. Bis Sonntag wurden knapp 80'000 Menschen im Land gegen Corona geimpft.
People roam a shopping centre in Gothenburg, Sweden, as the temporary pandemic law is put in place by the Swedish government to restrict public contact, Sunday Jan. 10, 2021.  A maximum of one person is permitted per 10 square meters in stores, gyms and other indoor premises from Sunday. (Adam Ihse / TT via AP)
Seit Ende Oktober stiegen die täglichen Neuinfektionszahlen bei den Schweden wieder stark an. Kurz vor Weihnachten erreichten sie vorerst ihren Höhepunkt; über die Feiertage wurde weniger getestet.

Schweden befinde sich in einer kritischen Phase, in der die Zahl der verfügbaren Plätze in den Krankenhäusern beinahe erreicht worden sei, sagte Staatsepidemiologe Anders Tegnell am Dienstagnachmittag in Stockholm. Es sei deshalb extrem wichtig, sich an die Empfehlungen der Behörden zu halten. Dazu zählt unter anderem das ausreichende Abstandhalten, die Vermeidung neuer Kontakte, gründliches Händewaschen und die Bitte, zu Hause zu bleiben, wenn man sich krank fühlt. (sda/dpa)
15:51
Ukraine lehnt russischen Corona-Impfstoff «Sputnik V» ab
Die Ukraine will den russischen Corona-Impfstoff «Sputnik V» nicht zulassen und auf andere Impfstoffe warten. Die Regierung in Kiew hält das Mittel gegen das Coronavirus für nicht ausreichend klinisch getestet.

«Russland denkt nicht an die Gesundheit der Ukrainer. Es denkt an das Aufzwängen seiner propagandistischen Stempel und Ideologien», sagte Aussenminister Dmitri Kuleba am Dienstag dem Fernsehsender 1+1. Es gebe keine abschliessenden medizinischen Gutachten zur Wirksamkeit des Vakzins, sagte er. Viele Länder, darunter etwa Ungarn, Serbien und Argentinien, setzen hingegen auf «Sputnik V».
epa08658396 Ukrainian Foreign Minister, Dmitri Kuleba, signs bilateral agreements with Spanish Foreign Minister, Arancha Gomez Laya (not pictured), during their meeting at the Palace of Viana in Madrid, Spain, 10 September 2020. Kuleba is on a one-day official visit to Spain.  EPA/Luca Piergiovanni
Damit ist für die krisengeschüttelte und völlig verarmte Ukraine ein Impfstart nicht in Sicht. Das Land hofft zwar auf Unterstützung der Weltgesundheitsorganisation und auf einen chinesischen Impfstoff. Jedoch rechnen Experten nicht vor März mit dem Start der Immunisierungen.

Zuvor war bekannt geworden, dass ein Unternehmen in der ostukrainischen und russischsprachigen Grossstadt Charkiw Ende 2020 die Zulassung von «Sputnik V» beantragt hatte. Die Behörden dürften das aber kaum genehmigen. Die Beziehungen der beiden Länder sind seit Russlands Annexion der ukrainischen Schwarzmeerhalbinsel Krim im Jahr 2014 zerrüttet.

In der Ukraine gibt es zum zweiten Mal einen Lockdown, der vorerst noch bis Sonntag kommender Woche gilt. Ukrainischen Amtsärzten zufolge hat das osteuropäische Land jedoch den Höhepunkt der derzeitigen Infektionswelle hinter sich. Auch in der Statistik des Gesundheitsministeriums gehen die Krankenhauseinweisungen wegen Infektionen mit dem Coronavirus sowie die Sterbefälle seit Mitte Dezember stetig zurück. Bisher haben sich mehr als 1,1 Millionen Menschen in der Ukraine mit dem Coronavirus infiziert. Mehr als 20'000 Menschen starben mit dem Virus. (sda/dpa)
15:30
So viele Tote in England und Wales in einem Jahr wie zuletzt 1918
A grave is empty next to graves with fresh flowers on them at the Valle de Chalco municipal cemetery amid the new coronavirus pandemic, on the outskirts of Mexico City, Friday, Oct. 30, 2020. Mexican families traditionally flock to local cemeteries to honor family members who died as part of the "Day of the Dead" holiday, every Nov. 1 and 2, but according to authorities cemeteries will be closed this year to help slow the spread of COVID-19. (AP Photo/Marco Ugarte)
In England und Wales sind im vergangenen Jahr so viele Menschen gestorben wie zuletzt im Jahr 1918, dem Jahr der Spanischen Grippe.

Zwischen Januar und Dezember gab es in den Landesteilen 608 002 Todesfälle, wie aus vorläufigen Zahlen hervorgeht, die die britische Statistikbehörde am Dienstag veröffentlichte. Das sind mehr als in jedem Kalenderjahr seit 1918 - damals waren 611 861 Tote gezählt worden. Allerdings sind die Zahlen über so lange Zeiträume schwierig zu vergleichen, da sich die Grösse und die Altersstruktur der Bevölkerung deutlich verändert haben.

Vergleicht man die Todeszahlen von 2020 für England und Wales mit dem Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019, so starben knapp 76 000 Menschen mehr. Zum Ende des Jahres standen fast die Hälfte aller Todesfälle in den Krankenhäusern von England und Wales in Zusammenhang mit dem Coronavirus. In ganz Grossbritannien sind seit Beginn der Pandemie bereits mehr als 80 000 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben, damit gehört das Land zu den am schwersten von der Pandemie getroffenen in Europa. (sda/dpa)
15:20
Hätte die Person in Wengen in Quarantäne sein müssen?
«Die Regelung war klar», sagt Nartey. Die Person hätte in Quarantäne sein müssen.

Wie wirksam sind nun die Impfstoffe gegen das mutierte Virus?

«Es gibt noch nicht genügend Studien dazu», wiederholt Girard.

Die Pressekonferenz ist beendet.
15:16
Wie können Tests intensiviert werden?
Schnelltests werden bereits ja eingesetzt, um Ausbrüche frühzeitig festzustellen, antwortet Mathys. Schlussendlich sei es aber Entscheidung des Bundesrats wie die Teststrategie umgesetzt würde. Man werde aber bestimmt bald konkreter informieren können.

Bezüglich der Gefährlichkeit der neuen Variante: In Grossbritannien habe man ja stärkere Massnahmen, aber die Fallzahlen steigen trotzdem. Muss man kapitulieren?

«Kapitulieren muss man sicher nicht», sagt Mathys. Die Mechanismen seien noch nicht ganz geklärt. Es brauche bessere und sichere Massnahmen. «Es wird eine Herausforderung. Die Situation ist besorgniserregend.» Man müsse ganz klar über weiterführende Massnahmen nachdenken.
Nartey führt an, dass man im Beispiel Wengen sagen müsse, dass ein Grossteil der Verbreitung im privaten Rahmen stattgefunden habe. «Der Arbeitsalltag und auch der private Rahmen spielt die grösste Rolle.»
15:09
Wann werden die nächsten Impfstoffe zugelassen?
«Ich habe versucht dieser Frage auszuweichen», gibt Girard zu. Es könne Wochen dauern. Aber es hänge von den Daten ab, die ihnen von den Impfstoff-Herstellern vorlägen. Es sei sehr schwierig abzuschätzen.

Sind die Kantone vorbereitet zum Impfen? Ist das Virus in Wengen tatsächlich auf die Virus-Variante aus Grossbritannien zurückzuführen?


Die Kantone wussten, dass sie bereit sein müssen, um in grossen Volumen zu impfen, erklärt Nartey. Es wird aber nicht überall gleich schnell und gleich viel geimpft werden. Zu Wengen: Es gäbe noch nicht zu allen Fällen eine Bestätigung der Virus-Variante. Gestern habe es sechs bestätigte Fälle des Virus gegeben. Aber mit grosser Wahrscheinlichkeit handle es sich bei allen Fällen um die Virus-Variante.


Stehen Änderungen in den Test-Strategien an?
Mathys bestätigt. Man sei in Diskussion mit den Kantonen. Man sehe gewisse Möglichkeiten in Altersheimen und in Schulen flächendeckender zu testen.
14:59
Was sagen sie den Restaurants, obwohl die Fallzahlen zurückgehen?
Bisher habe eine Stagnation der Fallzahlen herbeigeführt werden können, so Mathys. Wenn die Massnahmen jetzt gelockert würden, dann würden die Fallzahlen bestimmt werden ansteigen. Vor allem vor dem Hintergrund, dass sich die neuen Varianten noch schneller verbreiten.

36 Mutationen betreffen eine neue Variante. Was bedeutet das genau?
Es geht nicht darum, dass das eine neue Variante sei, betont Mathys. In diesen Fällen sei lediglich eine genaue Zuordnung zu den beiden Varianten noch nicht möglich gewesen.

Wie viele Details beinhalten die Impf-Zahlen?
Man arbeite noch an diesem Monitoring, sagt Kronig. Die Impfung sei Sache der Kantone. Ihnen stünde ein IT-Tool zur Verfügung. Aufgrund des Datenschutzes werden keine personifizierten Zahlen übermittelt. Nebenwirkungen und Vorerkrankungen seien meldepflichtig bei Swissmedic.
14:51
Man muss kollektiv Verantwortung übernehmen
Im Tessin können sich Menschen ab 85 Jahren, in Graubünden ab 75 Jahren impfen. Wieso dieser Unterschied?

Es könne lokale logistische Unterschiede geben, welche zu einer anderen Priorisierung der Gruppen führen, antwortet Nartey.

Wenn Leute wissen, dass eine Impfung kommt, dann halten sie sich weniger an Massnahmen, sagt eine Studie. Sind Sie besorgt darum?
Ja, auf jeden Fall, sagt Kronig. Man wolle so schnell wie möglich impfen, aber die Massnahmen müssten unbedingt weiter eingehalten werden. Sonst werde die Wirkung der Impfung reduziert. Die Menschen müssen geduldig sein und kollektiv Verantwortung übernehmen.

Inwiefern hat die Virus-Variante in Wengen Massnahmen überwinden können, die das andere Virus nicht konnte?
Das müsse noch abgeklärt werden, sagt Nartey. Bisher habe es keine Hinweise darauf gegeben, dass die Schutzkonzepte nicht eingehalten worden seien. Aber kleine Lücken werde es wohl gegeben haben.

Werden die in der Schweiz produzierten Impfstoffe in der Schweiz bleiben?
Die Schweiz produziert international, antwortet Kronig. Der Wirkstoff, der von Lonza produziert wird, wird in Visp und in den USA hergestellt. Der Impfstoff von Visp geht nach Spanien, wird dort abgefüllt und geht dann nach Belgien, von wo aus er verteilt wird.
14:41
Wieviele Dosen werden bis Sommer geliefert?
Man habe 7.5 Millionen Dosen bei Moderna und 3 Millionen Dosen bei Biontech gesichert, antwortet Kronig. Man arbeite daran, dass diese Dosen möglichst bald geliefert werden. Die Lieferung in Höhe von einer Million im Februar sei gesichert.

Was ist genau der Unterschied der Zulassung zwischen Pfizer und Moderna?

Die beiden sind gleich und befristet zugelassen, so Girard. Diese Befristung beruhe darauf, dass sie nicht wissen, wie lange die Schutzwirkung sei. Es fehlten noch Studien zur Sicherheit, aber das Nutzen-Risiko-Verhältnis sei gut. Aber so könne der Impfstoff nur befristet zugelassen.

Kann zwischen den Impfstoffen gewählt werden?
Berger antwortet, dass es bei den beiden Impfstoff keinen Unterschied machen würde, welchen Impfstoff man bekommt. Zudem wird es so sein, dass die Impfzentren wohl entweder den einen oder anderen Impfstoff haben werde. Es vor allem wichtig, möglichst viele Menschen zu impfen, egal mit welchem Impfstoff.
14:36
Die Schweiz wird für die Impfstrategie kritisiert. Was sagen sie dazu?
Der Vorwurf der Impf-Verzögerung sei falsch. Die Impfstoffe seien nur wenig später nach der EU zugelassen worden.

Wie werden die Impfstoffe die Virus-Varianten vorbeugen?
Girard antwortet, dass es zu früh sei, dies zu beantwortet. Man gehe aber davon aus, dass ein gewisser Schutz gewährleistet sei.

Wieso haben sie nicht erwähnt, dass der 7-Tage-Schnitt der Fallzahlen tiefer ist als vergangene Woche?
Die Zahlen seien nach wie vor mit Vorsicht zu geniessen, sagt Berger. Aber die Fallzahlen gingen nicht nach unten, sondern stagnierten weiterhin auf hohem Niveau. Die gute Nachricht sei vor allem der Rückgang der Hospitalisationen und Todesfälle.
14:32
«Wengen ist ein Lehrbeispiel»
Nartey erklärt, dass mit dem neuen Impfstoff in den Kantonen auch neue Impfstrategien entwickelt werden müssen. Weiterhin sei es aber wichtig, die anderen Massnahmen zu befolgen.
Die Virusvarianten seien in den Kantonen unterschiedlich eingetroffen. Einige Kantone seien aber bereits stärker betroffen.
In Wengen musste aufgrund der Risiko-Evaluation das Lauberhorn-Ski-Rennen abgesagt werden. Man unternehme alles mögliche, um weitere Fälle aufzudecken. «Es ist ein ernormer Aufwand – es ist ein 7 Tage/7 Nächte Aufwand.» Sie gehe davon aus, dass sie in Wengen bald eine Verlangsamung der Virusverbreitung erreichen.
«Wengen ist ein Lehrbeispiel.» Man konnte fast alle Fälle auf eine Person zurückführen, die aus Grossbritannien eingereist ist. Nach wenigen Tagen habe sich das Virus bereits sehr schnell verbreitet.
Die Fälle der neuen Variante des Coronavirus würden sich sehr schnell verbreiten. Auch wenn eigentlich davon ausgegangen werde, dass ein gutes Schutzkonzept vorhanden sei, fänden Ansteckungen statt.
14:27
4% der Bevölkerung können geimpft werden
Morgen vormittag werden 200'000 Impfdosen von Moderna eintreffen, so Nora Kronig. Bisher seien die Impfungen gut verlaufen. Die einzige Problematik seien bisher die Wartezeiten gewesen, die sei aber nicht nur in der Schweiz so. Eine Million Dosen werden noch im Februar geliefert werden.
Nächste Woche werde die dritte Lieferung von Biontech mit 126'750 Impfdosen eintreffen. Somit werde man einen Bestand von 560'750 Impfdosen haben, mit denen 4% der Bevölkerung geimpft werden können.

Christoph Berger stellt die aktualisierte Impfempfehlung des BAG vor. Diese Empfehlung sei um den zweiten Impfstoff von Moderna erweitert worden. Die Impfempfehlung beinhalte auch detaillierte Empfehlungen für Menschen mit Allergien, sowie für schwangere Frauen.
Drei Punkte sind Berger wichtig: 1. Es müssen so viele gefährdete Menschen wie möglich geimpft werden. 2. Alle anderen Massnahmen müssen weiterhin eingehalten werden. 3. Auch Kontakte müssen weiter reduziert werden, um die Verbreitung des Virus einzudämmen.
14:21
Berset: Erste 200'000 Impfdosen von Moderna bis Mittwoch geliefert
Eine erste Lieferung von 200'000 Dosen des Covid-19-Impfstoffs von Moderna für die Schweiz wird bis Mittwoch eintreffen. Dies teilte Gesundheitsminister Alain Berset am Dienstag auf Twitter mit.

Der Impfstoff geht an die Armeeapotheke, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag mitteilte. Die Armeeapotheke verteilt das Vakzin an die Kantone.

Zusammen mit dem Impfstoff von Pfizer/Biontech, den Swissmedic am 19. Dezember 2020 zugelassen hat, stünden in der Schweiz im Januar rund eine halbe Million Impfstoffdosen bereit, so das BAG.

Weitere Lieferungen würden in regelmässigen Abständen folgen. Die Impfstoffverfügbarkeit in der Schweiz werde damit in den nächsten Monaten ansteigen. «Bis im Sommer sollen sich alle impfen lassen können, die dies möchten», schrieb das BAG. (sda)
14:19
Moderna Impfstoff ist sicher
Man bemühe sich jetzt darum, Zeit zu kaufen, um die Verbreitung des Virus zu verhindern. Aus diesem Grund habe man ein kantonales Überwachungssystem etabliert.
«Wir stehen vor einer Situation, in der sich die Fallzahlen ohne Massnahmen rasch und deutlich steigern werden», sagt Mathys.

Philippe Girard ergreift das Wort. Der Moderna-Impfstoff werde für eine beschränkte Zeit zugelassen. Der Impfstoff wird zweimal in einem Abstand von einem Monat verabreicht. Klinische Tests von Moderna haben auch Menschen über 65 Jahren eingeschlossen. Nach der Untersuchung der zur Verfügung gestellten Daten gehe man davon aus, dass die Impfung sicher sei. Die Nebenwirkungen könnten mit der einer Grippe-Impfung verglichen werden. Allergiker, sowie schwangere Frauen sollten sich nicht impfen lassen. Um die Risiken einschätzen zu können, werden die Nebenwirkungen.
14:12
Derzeit sind 127 Fälle von Mutationen in der Schweiz bekannt
Patrick Mathys beginnt die Pressekonferenz nicht mit guten Neuigkeiten: «Die Situation in der Schweiz hat sich einmal mehr nicht in die gewünschte Richtung entwickelt.» Die Fallzahlen stagnierten weiterhin auf hohem Niveau und der R-Welt liege über 1. Wenigstens schienen die Hospitalisationen und Todesfälle abzunehmen, so Mathys. Aufgrund des R-Werts sei wohl nicht mit einer Abnahme der Fallzahlen zu rechnen. Der Rückgang der Hospitalisationen und der Todesfälle sei schwierig zu erklären. Es könne aber damit zusammenhängen, dass die Menschen um Weihnachten vorsichtiger waren.

Die Positivitätsrate stagniert ebenfalls auf hohem Niveau – derzeit fallen 16.2% der Tests positiv aus.
Bisher sind 127 Fälle von Mutationen in der Schweiz bekannt. Bei 86 Fällen handelt es sich um die Variante aus Grossbritannien, bei 41 aus Südafrika und bei 36 Fällen war eine genaue Zuordnung nicht möglich.
Erfreulich sei, dass nun variantenspezifische PCR-Tests etabliert wurden. Neu entdeckte Fälle von Mutationen lassen sich nicht mehr auf Aufenthalte in die entsprechenden Länder zurückführen, betont Mathys.
Im alten Jahr betrug der Anteil der Virusvarianten 0.4%. Dieser ist nun in der ersten Woche des neues Jahres auf 1.4% gestiegen. Mathys verweist auf die Situation in Irland, wo die Fallzahlen. Dies könnte auch in der Schweiz passieren, warnt er.
13:32
2851 neue Fälle
In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) innerhalb von 24 Stunden 2851 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 98 neue Todesfälle und 147 Spitaleinweisungen. Die Positivitätsrate für die vergangenen zwei Wochen lag bei den PCR-Tests bei 16,2 Prozent und bei den Antigen-Schnelltests bei 13,6 Prozent.


Vergangene Woche wurden 4020 neue Fälle, 98 Todesfälle und Spitaleinweisungen vermeldet.

Die Positivitätsrate für die vergangenen zwei Wochen lag am Dienstag bei 15,4 Prozent. Im gleichen Zeitraum wurden pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner 494,89 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag am 1. Januar bei 1,00.

Seit Beginn der Pandemie wurden in der Schweiz und in Liechtenstein 3'900'061 Tests auf Sars-CoV-2 durchgeführt, den Erreger der Atemwegserkrankung Covid-19, wie das BAG weiter mitteilte. Insgesamt gab es 487'357 laborbestätigte Fälle von Ansteckungen mit dem Coronavirus.

20'183 Personen mussten bisher wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital behandelt werden. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung belief sich auf 7793. Aufgrund der Kontakt-Rückverfolgung befanden sich laut Angaben des BAG 26'076 Menschen in Isolation und 33'470 Menschen in Quarantäne. Zusätzlich befanden sich 5928 Personen in Quarantäne, die aus einem Risikoland heimgekehrt waren.

(pit)
13:22
Corona-Impfstoff von Moderna in der Schweiz zugelassen
Die Arzneimittelbehörde Swissmedic hat einen zweiten Corona-Impfstoff für die Schweiz zugelassen. Sie gab am Dienstag grünes Licht für den Wirkstoff des US-Herstellers Moderna. Er wird auch im Wallis bei Lonza produziert. Die Schweiz sicherte sich 7,5 Millionen Dosen.
epa08931947 Registerd Nurse Stacey Lane displays a vial of the Covid-19 vaccine shot manufactured by Moderna, after she delivered shots to Police Chief Willam Brooks and Fire Chief George Morrice, at the Norwood Public Safety Complex in Norwood, Massachusetts, USA, 11 January 2021, on the first day for first responders to receive vaccinations in Massachusetts as part of the state wide rollout of the COVID-19 doses.  EPA/CJ GUNTHER
Swissmedic habe den auf einer mRNA-Plattform basierenden Impfstoff von Moderna (Covid-19 mRNA Vaccine Moderna) «nach sorgfältiger Prüfung aller eingereichten Daten zur Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität in der Schweiz befristet zugelassen», schrieb Swissmedic am Dienstag.

Dies sei geschehen, nachdem zusätzlich zur internen Begutachtung das unabhängige Expertengremium HMEC (Human Medicines Expert Committee) an einer ausserordentlichen Sitzung die Einschätzung von Swissmedic zum Nutzen-Risiko-Verhältnis gestützt habe.

Damit erfülle ein zweiter Covid-19 Impfstoff die hohen Anforderungen an Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität und könne ab sofort in der Schweiz eingesetzt werden. Die Zulassungsstudien hätten 14 Tage nach der zweiten Impfung eine hohe Wirksamkeit von 94 Prozent gezeigt.

Der Covid-19 Impfstoff von Moderna darf Personen ab 18 Jahren gemäss den Arzneimittelinformationen sowie den offiziellen Impfempfehlungen des Bundes verabreicht werden. Die Impfung besteht aus zwei Dosen, die geschultes medizinisches Personal Impfwilligen im Abstand von einem Monat intramuskulär verabreicht.
13:21
Bund informiert um 14 Uhr
Folgende Fachexperten des Bundes informieren an der heutigen Pressekonferenz um 14 Uhr:

Philippe Girard, Stv. Direktor Swissmedic und Leiter Bereich Bewilligungen

Nora Kronig, Vizedirektorin, Leiterin Abteilung Internationales, Bundesamt für Gesundheit BAG

Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit, Bundesamt für Gesundheit BAG

Linda Nartey, Kantonsärztin Bern, Vizepräsidentin der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte

Christoph Berger, Präsident, Eidgenössische Kommission für Impffragen EKIF
13:14
Tiroler Gemeinde: Verdacht auf Corona-Mutation nach Skilehrer-Kurs
In Österreich haben sich möglicherweise 17 weitere Menschen mit der in Grossbritannien aufgetretenen Coronavirus-Mutation angesteckt. Zum Grossteil handele es sich um britische Staatsbürger, die im Dezember an einer Skilehrer-Ausbildung in Jochberg in Tirol teilgenommen hätten, teilte das Bundesland am Dienstag mit.

Auffälligkeiten beim positiven PCR-Test würden nun überprüft. Ein Ergebnis solle in einer Woche vorliegen, hiess es. Unterricht mit Schülern habe nicht stattgefunden. Die Regierung rief die Bürger der 1600-Einwohner-Gemeinde nahe Kitzbühel auf, sich vorsorglich einem PCR-Test zu unterziehen. Bisher waren vier Fälle dieser Mutation in Österreich bekannt. (sda/dpa)
12:30
Corona-Fallzahlen in Wengen steigt rapide
epa08931741 An advertising poster for the ski races is pictured in the street of the mountain village during the Coronavirus disease (Covid-19), in Wengen, Switzerland, Monday, January 11, 2021. The FIS Ski World Cup races in the Swiss resort of Wengen scheduled for 15th-17th January 2021 are been cancelled due to 'the current circumstances with the Covid-19 pandemic' as communicated by the organisers, SwissSki. The races, announced the International Ski Federation (FIS) would take place in Kitzbuhel, Austria.  EPA/JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Innerhalb von 24 Stunden sind in Wengen zehn weitere Corona-Infektionen registriert worden. Das sagte die Berner Gesundheitsdirektion am Dienstagmittag zur Berner Zeitung.

Seit Weihnachten zählt der Touristenort damit bereits 70 Fälle. Dies in einem Dorf mit nur rund 1000 Einwohnern. Allerdings steigt die Zahl der Aufenthalter mit den Wintersportlern jeweils stark an.

Zudem wurde bekannt, dass gegen 30 Corona-Infektionen auf einen einzigen britischen Touristen zurückzuführen sind. Die Behörden gehen davon aus, dass der Mann die hochansteckende britische Mutation des Coronavirus nach Wengen gebracht hat.
12:20
Wegen Virusmutation: Irland steht neu auf der Quarantäneliste
epa08878788 (FILE) - A view on a part of Dublin Port and the city in the background in Dublin, Ireland, 29 March 2019 (issued 12 December 2020). Brexit negotiations continue in Brussles before the 13 December deadline before Britain leaves the EU on 01 January 2021.  EPA/AIDAN CRAWLEY
Noch bevor die neue Quarantäneliste diesen Freitag in Kraft trifft, hat das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) auch Irland per sofort auf diese Liste gesetzt, wie aus einer am Dienstag verschickten Mitteilung der Bundeskanzlei hervorgeht. Dies, weil sich in Irland die Virusmutation ausbreitet, die deutlich ansteckender sein soll. Aus gleichem Grund sind bereits das Vereinigte Königreich und Südafrika auf dieser Liste. Wer aus Irland in die Schweiz reist, muss sich in Quarantäne begeben.

Ab dem Freitag gilt das auch für Reisende aus den Niederlanden, Dänemark, Panama und Tschechien. Weiterhin auf der Liste befinden sich Andorra, Georgien, Kroatien, Litauen, Luxemburg, Montenegro, San Marino, Schweden, Serbien, Slowenien, Südafrika, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten von Amerika. Ebenfalls auf der Liste befinden sich weiterhin das Bundesland Sachsen in Deutschland und die Region Venetien in Italien. (CH Media)
12:12
GlaxoSmithKline testet weiteren Antikörper als Covid-19-Medikament
Der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline und die US-Firma Vir Biotechnology wollen ein zweites Antikörper-Mittel zu Behandlung von Covid-19-Patienten testen. Die neue Studie, in der das Mittel zur Behandlung von milden bis moderaten Covid-19-Erkrankungen erprobt werden soll, solle im ersten Quartal beginnen, teilten die beiden Unternehmen am Dienstag mit.
FILE - This April 28, 2010 file photo shows British drugmaker GlaxoSmithKline's headquarters in London. Hundreds of GlaxoSmithKline's 17,000 U.S.-based employees will lose their jobs by the end of 2015 under the pharmaceutical industry's latest restructuring. (AP Photo/Kirsty Wigglesworth, File)

Es wäre damit der zweite Antikörper aus der Kooperation der beiden Arzneimittelhersteller, der zum Einsatz bei Covid-19 getestet wird. Der erste befindet sich gegenwärtig in zwei fortgeschrittenen klinischen Studien. Auch andere Unternehmen testen Antikörper zur Covid-19-Behandlung, darunter Regeneron, Eli Lilly, Roche und AstraZeneca. (awp/sda/reu)
11:37
Referendum gegen Covid-19-Gesetz eingereicht
Der Verein «Freunde der Verfassung» hat am Dienstag das Referendum gegen das Covid-19-Gesetz bei der Bundeskanzlei in Bern eingereicht. Es seien knapp 90'000 Unterschriften zusammengekommen, sagte der Sprecher des Vereins, Christoph Pfluger.

Das Referendum will verhindern, dass notrechtliche Kompetenzen des Bundesrates während der Pandemie nachträglich legitimiert und bis Ende 2021 verlängert werden. Das Covid-19-Gesetz ist bereits in Kraft.
Der "Verein Freunde der Verfassung" hat am Dienstag die Unterschriftensammlung f
Das Covid-19-Gesetz sei unnötig, finden die Urheber des Referendums. Der grösste Teil des Gesetzes befasse sich nämlich mit Finanzierungsleistungen, die der Bundesrat auch ohne notrechtliche Kompetenzen mit Bundesbeschlüssen regeln könnte. Ausserdem könnte der Bundesrat bei einem erneuten Aufflammen der Pandemie wieder Notverordnungen erlassen.

Nach Ansicht der «Freunde der Verfassung» wird mit dem Covid-19-Gesetz ein Obligatorium mit schwach geprüften Impfstoffen möglich.
Medikamente könnten im Schnellverfahren zugelassen werden. Der Souverän werde so zum Versuchskaninchen degradiert. Der Bund bestreitet dies vehement.

Die Abstimmung könnte voraussichtlich erst im Juni 2021 stattfinden. Dann wäre das Gesetz bereits neun Monate in Kraft. (sda)
10:54
Corona-Krise: Malaysia suspendiert das Parlament
Malaysias König Sultan Abdullah hat nach steigenden Corona-Zahlen den Ausnahmezustand ausgerufen. Damit ist das Parlament in dem südostasiatischen Land zum ersten Mal seit 1969 suspendiert.

Zudem erhält die Armee grössere Befugnisse. Versuche der Opposition, eine Neuwahl auszurufen, sind zunächst gestoppt.

Der umstrittene Premierminister Muhyiddin Yassin, der seit März 2020 im Amt ist und nur über eine knappe Mehrheit im Parlament verfügt, versicherte in einer Fernsehansprache, dass er im Amt bleibe und es sich nicht um einen Militärputsch handele. Er erklärte, durch den Ausnahmezustand könnten auch die schweren Überschwemmungen nach wochenlangen Regenfällen in weiten Landesteilen besser unter Kontrolle gebracht werden.

Der Notstand, der der Regierung weitreichende Befugnisse einräumt, soll bis zum 1. August gelten – es sei denn, die Pandemie könne früher unter Kontrolle gebracht werden, so der Premier. Sobald es sicher sei, Wahlen abzuhalten, werde dies auch getan, sagte Muhyiddin.


Erst am Montag hatte die Regierung in sechs der 13 Bundesstaaten einen Lockdown angeordnet.
Die Massnahmen sollen am Mittwoch in Kraft treten und zunächst für zwei Wochen gelten. Die Bürger in den betroffenen Regionen müssen soweit wie möglich im Homeoffice arbeiten und dürfen sich nur noch in einem Radius von zehn Kilometern von ihren Wohnungen bewegen. Restaurants dürfen nur noch Essen ausser Haus anbieten oder ausliefern.
epa08883290 Former Malaysia Prime Minister Mahathir Bin Mohamad  speaks to journalists during press conference in Kuala Lumpur, Malaysia, 14 December 2020. Tengku Razaleigh also UMNO veteran claimed that current prime minister Muhyiddin Yassin is not a legitimate prime minister.  EPA/FAZRY ISMAIL
Malaysia verzeichnet derzeit zwischen 2000 und 3000 Neuinfektionen am Tag. Dies ist eine deutliche Steigerung zu den vergangenen Monaten. Insgesamt haben sich bis heute rund 138'000 Menschen in dem Land mit seinen knapp 32 Millionen Einwohnern infiziert. Mehr als 550 Menschen sind in Verbindung mit dem Virus gestorben. (sda/dpa)
10:17
Einreise nach England nur noch mit Corona-Test und Pflichtquarantäne
Einreisen nach England sind bald nur noch mit einem negativen Corona-Test möglich. Die neue Regel soll am Freitagmorgen (4.00 Uhr Ortszeit; 5.00 Uhr MEZ) in Kraft treten und auch für britische Staatsbürger gelten, wie das Verkehrsministerium in London mitteilte. Der Test darf demnach bei Verlassen des Herkunftslandes höchstens 72 Stunden alt sein und muss bereits vor Abreise von der Airline, Bahngesellschaft oder dem Schiffsbetreiber kontrolliert werden.
FILE - In this Dec. 20, 2020, file photo, passengers queue for check-in at Gatwick Airport in West Sussex, England, south of London. The United States will require airline passengers from Britain to get a negative COVID-19 test before their flight, the Centers for Disease Control and Prevention announced late Thursday, Dec. 24. The U.S. is the latest country to announce new travel restrictions because of a new variant of the coronavirus that is spreading in Britain. (Gareth Fuller/PA via AP)
Unabhängig vom Testergebnis müssen sich zudem alle Einreisenden für zehn Tage in Quarantäne begeben. Ausnahmen von der Testpflicht gelten unter anderem für Kinder bis zehn Jahren und Passagiere, die aus anderen Teilen des Vereinigten Königreichs einreisen, sowie Lkw-Fahrer. Dadurch soll der Warenfluss sichergestellt werden. Britischen Staatsbürgern, die sich nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt haben, ist eine Heimreise ausdrücklich verboten.

Britische Grenzbeamte sollen dem Ministerium zufolge stichprobenartig kontrollieren, ob die Testregeln eingehalten werden.
Bei Verstössen werden demnach mindestens 500 Pfund (umgerechnet etwa 600 CHF) Geldstrafe fällig, zudem sollen auch Transportunternehmen zur Kasse gebeten werden. Medienberichten zufolge ist damit zu rechnen, dass andere Landesteile in den kommenden Tagen ebenfalls ihre Einreiseregeln verschärfen werden.

«Die Regeln werden wahrscheinlich bis zum Ende des derzeitigen Lockdowns gelten»
, kündigte der parlamentarische Staatssekretär im Verkehrsministerium, Robert Courts an. Allerdings sollten die Massnahmen schon vorher auf den Prüfstand gestellt werden.
(sda/dpa)
9:47
Astrazeneca beantragt Zulassung von Corona-Impfstoff in der EU
Der schwedisch-britische Pharmakonzern Astrazeneca hat eine Zulassung seines Corona-Impfstoffes bei der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) beantragt. Die Bewertung des Vakzins werde «in einem beschleunigten Zeitrahmen» erfolgen, teilte die EMA am Dienstag in Amsterdam mit. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen begrüsste die Ankündigung als gute Nachricht. Die EMA werde die Sicherheit und Wirksamkeit beurteilen. «Sobald der Impfstoff eine positive wissenschaftliche Beurteilung erhält, werden wir mit vollem Tempo daran arbeiten, die Nutzung in Europa zuzulassen», schrieb von der Leyen am Dienstag auf Twitter.

Der Konzern entwickelte das Vakzin gemeinsam mit der renommierten Universität Oxford. Anders als die Impfstoffe der Mainzer Firma Biontech und des Pharmakonzerns Pfizer sowie der US-Firma Moderna gehört das britisch-schwedische Präparat nicht zu den sogenannten mRNA-Impfstoffen. Die Europäische Union hat bereits Hunderte Millionen Dosen bei Astrazeneca bestellt. Insgesamt wurden weltweit schon Milliarden Dosen dort in Auftrag gegeben.

Der vielversprechende Wirkstoff AZD1222 beruht auf der abgeschwächten Version eines Erkältungsvirus von Schimpansen. Es enthält genetisches Material eines Oberflächenproteins, mit dem der Erreger Sars-CoV-2 an menschliche Zellen andockt. Das Mittel wirkt zweifach: Es soll sowohl die Bildung von spezifischen Antikörpern als auch von T-Zellen fördern – beide sind für die Immunabwehr wichtig.
epa08931900 A nurse prepares a dose of the Oxford/AstraZeneca Covid-19 vaccine at the NHS vaccine mass vaccination centre that has been set up in the grounds of Epsom Race Course, in Surrey, Britain 11 January 2021. The UK government has announced that mass vaccination centres will start operating from 11 January in London, Newcastle, Manchester, Birmingham, Bristol, Surrey and Stevenage.  EPA/DOMINIC LIPINSKI / POOL
Anfangs hatte das Unternehmen mit seinem Impfstoff auch Kritik einstecken müssen: So gab es Bedenken zum Studiendesign, und die hohe Wirksamkeit des Mittels war von einigen Experten auch bezweifelt worden. Der Konzern legte daraufhin mit weiteren Untersuchungen nach. Ein grosser Vorteil des Impfstoffes ist: Er kann den Angaben zufolge bei Kühlschranktemperaturen von zwei bis acht Grad aufbewahrt werden.

Die EMA beurteilt und überwacht Arzneimittel für den europäischen Markt, auch für Corona-Impfstoffe. Die Behörde verlegte wegen des Brexits schon im Frühjahr 2019 ihren Sitz von London nach Amsterdam.
Grossbritannien setzt den Impfstoff bereits seit gut einer Woche ein. (sda/dpa)
9:41
Swissmedic warnt bereits vor Corona-Impfstoffen im Internet
Swissmedic warnt vor Betrügern, die im Internet Corona-Impfstoffe verkaufen. Entsprechende Angebote seien im Internet bereits zu finden.

Es liege aber auf der Hand, dass es sich dabei um Fälschungen handle, schreibt Swissmedic auf seiner Website. Der bereits zugelassene Impfstoff müsse bei minus 70 Grad Celsius in einer ununterbrochenen Kühlkette transportiert werden. Es sei daher klar, dass ein solches Produkt nicht einwandfrei über das Internet bezogen werden könne.
epa08931929 The Covid-19 AstraZenaca vaccine at Robertson House in Stevenage, Hertfordshire, Britain 11 January 2021. The UK government has announced that mass vaccination centres will start operating from today in London, Newcastle, Manchester, Birmingham, Bristol, Surrey and Stevenage.  EPA/JOE GIDDENS / POOL
Zudem seien die Impfstoffe in der Regel flüssige Stoffe, die von einer Fachperson mit einer Spritze verabreicht werden müssten. Wer sich gegen das Coronavirus impfen lassen wolle, solle sich bei der entsprechenden kantonalen Behörde melden.

Das Problem von gefälschten Arzneimitteln und Impfstoffe besteht aber nicht nur in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Kriminellen, welche Fälschungen im Internet anbieten, würden sich als Arzt oder Online-Apotheke ausgeben mit dem Ziel, möglichst schnell viel Geld zu verdienen. Die Produkte enthielten aber keine oder gar gefährliche Stoffe, welche die Gesundheit gefährden können. Oftmals werde nach einer Vorauszahlung auch einfach nichts geliefert.

Wer Arzneimittel benötige, solle sich an den Arzt oder die Ärztin respektive an eine Apotheke wenden. (sda)
9:35
Portugals Präsident kurz vor Präsidentenwahl mit Corona infiziert
Der portugiesische Präsident Marcelo Rebelo de Sousa ist nur knapp zwei Wochen vor der Wahl eines neuen Staatschefs positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der 72-Jährige tritt bei der Wahl wieder an. Der Politiker der konservativen Sozialdemokratischen Partei (PSD) leide unter keinen Symptomen, aber die Infektion bringe den Wahlkampf durcheinander, meldete die Nachrichtenagentur Lusa am Dienstag.
epa08868797 Portugal's President Marcelo Rebelo de Sousa, during the announcement of his decision to  run again for Portugal's Head of State in the elections of 24 January 2021, in Lisbon, Portugal, 07 December 2020. Almost 72 years old, on 12 December, Marcelo Rebelo de Sousa was elected President of the Republic in the first round of elections on 24 January 2016, with 52% of the vote.  EPA/MANUEL DE ALMEIDA / POOL
Die Wiederwahl des als volksnah und beliebt gelten Rebelo de Sousa bei der Abstimmung am 24. Januar gilt als wahrscheinlich. Von den insgesamt sieben Kandidaten für das höchste Staatsamt hätten drei ihren Wahlkampf aus Sicherheitsgründen unterbrochen, schrieb die Agentur weiter. Ob und wie eine geplante Diskussionsrunde der Kandidaten stattfinden könne, sei zurzeit offen.

Die Abstimmung am 24. Januar wird die zehnte Präsidentenwahl seit der sogenannten Nelkenrevolution sein, bei der linke Militärs 1974 mit grosser Unterstützung der Bevölkerung ein autoritäres Regime stürzten und das Land in der Folge zur Demokratie zurückkehrte. (sda/dpa)
7:40
Israel: Höchststand bei Corona-Neuinfektionen seit Pandemiebeginn
Ungeachtet eines dritten Corona-Lockdowns sind die Infektionszahlen in Israel auf einen neuen Höchststand geklettert. Das israelische Gesundheitsministerium teilte am Dienstag mit, binnen 24 Stunden seien 9589 neue Fälle registriert worden. Das ist der höchste Stand seit Beginn der Pandemie. Insgesamt überschritt die Zahl der bisher Infizierten im Land die Marke von einer halben Million. Der Anteil der positiven Tests lag bei 7,6 Prozent.

In Israel läuft seit mehr als drei Wochen eine intensive Impfkampagne. Mit 1,8 Millionen sind bereits mehr als 20 Prozent der Bürger gegen das Coronavirus geimpft worden. Insgesamt hat das kleine Mittelmeerland mehr als neun Millionen Einwohner. Die Regierung will bis Ende März alle Bewohner des Landes impfen, die älter als 16 Jahre sind.
epa08931681 A woman receives a COVID-19 vaccine shot from an ultra-Orthodox Jewish male nurse during a full lockdown in Jerusalem, Israel, 11 January 2021. Although Israel is one of the first countries to have received vaccines and has so far vaccinated almost two million of its around nine million citizens, the rate of infection with the Sars-CoV-2 coronavirus is rising drastically and Israel enter a full closure of two weeks.  EPA/ABIR SULTAN
Israel hofft darauf, dass die Zahl von 1027 Schwerkranken wegen der Beschränkungen und der Impfkampagne in Kürze sinkt. Mehr als zwei Drittel der über 60-Jährigen im Land haben bereits die erste Impfdosis erhalten. In dieser Woche sollen ausserdem alle Lehrkräfte geimpft werden.

In keinem anderen Land wird nach Informationen von Oxford-Forschern so schnell gegen Corona geimpft wie in Israel. Eine Grafik auf der Website «Our World in Data» vergleicht verschiedene Staaten nach der Zahl der verabreichten Dosen pro 100 Einwohner. Dort hatte Israel am Montag mit 21,38 Dosen je 100 Einwohner weiter klar die Nase vorn. In absoluten Zahlen gerechnet führen allerdings China, die USA und Grossbritannien. (sda/dpa)
7:07
Grösster Corona-Ausbruch seit Monaten: China weitet Lockdown aus
FILE - In this April 7, 2020, file photo, workers in protective suits walk past the Hankou railway station on the eve of its resuming outbound traffic in Wuhan in central China's Hubei province. China says a group of experts from the World Health Organization are due to arrive Thursday, Jan. 14, 2021, for an investigation into the origins of the coronavirus pandemic. A one-sentence announcement from the National Health Commission on Monday, Jan. 11, said the experts would be meeting with Chinese counterparts but gave no other details.(AP Photo/Ng Han Guan, File)
Nach dem grössten Ausbruch des Coronavirus in China seit Monaten haben die Behörden die Ausgangssperren für Millionen von Menschen vor den Toren Pekings ausgeweitet. Nach den 18 Millionen Einwohnern der Metropolen Shijiazhuang und Xingtai sollen auch die fünf Millionen Bewohner des Verwaltungsbezirks von Langfang südlich der chinesischen Hauptstadt für sieben Tage nicht vor die Tür, wie die Stadtregierung am Montag verkündete.

Nachdem China das Virus seit dem Sommer nach offiziellen Angaben weitgehend im Griff und das Leben sich längst normalisiert hatte, sind die Behörden höchst alarmiert. Bisher wurden rund 500 Infektionen in der Provinz Hebei nachgewiesen, die Peking umschliesst. Die Gesundheitskommission berichtete dort am Dienstag von 40 neuen Fällen. Am Vortag waren es 82 Infektionen in Hebei gewesen und 103 landesweit – die höchste Tageszahl in China seit Juli.

Auch wenn die Zahlen im Vergleich zu anderen Ländern gering sind, reagieren die Behörden sofort mit strikten Massnahmen, die sich als wirksam erwiesen haben: Ausgangssperren, Massentests, Unterbrechung der Transportverbindungen, Quarantäne und Kontaktverfolgung.
Auch gelten durchgehend strenge Einreisebeschränkungen. Wegen des Ausbruchs wurde auch die Jahrestagung des Provinzparlaments von Hebei verschoben, die am 25. Januar stattfinden sollte. (sda/dpa)
6:13
Corona-Regeln gebrochen? Boris Johnson unter Druck wegen Radausflugs
epa08932187 (FILE) - London Mayor Boris Johnson cycles along Oxford Street after attending an engagement with the Queen in the Cross Rail in Bond street in London, Britain, 23 February 2016 (Reissued 11 January 2021). Criticism of British Prime Minister Boris Johnson rose after he was spotted cycling in the Queen Elizabeth Olympic park in Stratford, east London, seven miles away from n10 Downing street where he resides. The British government guidelines to reduce the spread of the COVID-19 coronavirus says 'you should not travel outside your local area.'  EPA/FACUNDO ARRIZABALAGA *** Local Caption *** 52605442
Der britische Premierminister Boris Johnson droht wegen eines möglichen Bruchs der Corona-Regeln unter Druck zu geraten. Der konservative Politiker war am Wochenende mit seinem Fahrrad im Olympia Park im Osten der britischen Hauptstadt gesichtet worden – mehr als elf Kilometer von seiner Dienstwohnung in der Downing Street entfernt. Nach den Lockdown-Regeln soll man sich jedoch nur im lokalen Umfeld bewegen.

Für Johnson kommt die Debatte zur Unzeit: Angesichts hoher Fallzahlen versucht die Regierung gerade alles, um die Menschen zu besserer Einhaltung der Regeln zu bewegen. Gesundheitsminister Matt Hancock führte bei einer Pressekonferenz am Montagabend aus, ein ausgedehnter Spaziergang über elf Kilometer sei in Ordnung.

Die Regierung wollte sich jedoch zunächst nicht dazu äussern, ob Johnson mit dem Rad von seinem Wohnsitz aus zum Olympia-Park gefahren war oder mit dem Auto dorthin gebracht wurde. Wie weit man sich im Lockdown mit dem Auto von der eigenen Wohnung entfernen darf, war in den vergangenen Tagen Thema erbitterter Diskussionen in dem Land gewesen. (sda/dpa)
3:35
Einreise nach England nur noch mit Corona-Test und Pflichtquarantäne
Einreisen nach England sind bald nur noch mit einem negativen Corona-Test möglich. Die neue Regel soll am Freitagmorgen (4 Uhr Ortszeit; 5 Uhr MEZ) in Kraft treten und auch für britische Staatsbürger gelten, wie das Verkehrsministerium in London mitteilte. Der Test darf demnach bei Verlassen des Herkunftslandes höchstens 72 Stunden alt sein und muss bereits vor Abreise von der Airline, Bahngesellschaft oder dem Schiffsbetreiber kontrolliert werden.

Unabhängig vom Testergebnis müssen sich zudem alle Einreisenden für zehn Tage in Quarantäne begeben. Ausnahmen von der Testpflicht gelten unter anderen für Kinder bis zehn Jahren und Passagiere, die aus anderen Teilen des Vereinigten Königreichs einreisen. Britischen Staatsbürgern, die sich nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt haben, ist eine Heimreise ausdrücklich verboten.

«Die Regeln werden wahrscheinlich bis zum Ende des derzeitigen Lockdowns gelten», kündigte Verkehrsminister Robert Courts an. Allerdings sollten die Massnahmen schon vorher auf den Prüfstand gestellt werden. (sda/dpa)
2:25
WHO: Expertenteam beginnt Suche nach Ursprung des Virus in Wuhan
Das internationale Expertenteam zur Untersuchung des Ursprungs des Coronavirus wird seine Arbeit nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Wuhan beginnen. China hatte für die Anreise der Experten nach langen Verzögerung am Montag grünes Licht gegeben. Sie sollen am Donnerstag eintreffen. In Wuhan wurden die ersten Fälle von Infektionen mit dem damals neuen Virus vor gut einem Jahr bekannt. Bislang war unklar, wie frei sich die internationalen Experten bewegen können und wann eine Reise nach Wuhan stattfinden würde. Zunächst müssen die Einreisenden allerdings in China eine zweiwöchige Quarantäne absolvieren.

«Die Studien beginnen in Wuhan, China, um die mögliche Infektionsquelle bei den frühen Fällen zu identifizieren», sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Montag. «Wissenschaftliche Fakten werden zu Hypothesen führen, die die Basis für weitere, langfristige Studien sind.» Die Erkenntnisse seien wichtig, um mit ähnliche Bedrohungen in der Zukunft besser fertig zu werden.

China hatte die Reise der internationalen Experten im Auftrag der WHO immer wieder hinausgezögert. Die Regierung fürchtet, als Schuldiger für die Pandemie angeprangert zu werden. Chinesische Behörden streuen seit Monaten Zweifel, ob das Virus überhaupt aus China stammt. (sda/dpa)
2:13
Coronavirus bei Gorillas im Zoo von San Diego festgestellt
Members of the gorilla troop at the San Diego Zoo Safari Park in Escondido, Calif., are seen in their habitat on Sunday, Jan. 10, 2021. Several gorillas at the zoo have tested positive for the coronavirus in what is believed to be the first known cases among such primates in the United States and possibly the world. It appears the infection came from a member of the park's wildlife care team who also tested positive for the virus but has been asymptomatic and wore a mask at all times around the gorillas. (Ken Bohn/San Diego Zoo Safari Park via AP)
Im Zoo von San Diego (US-Staat Kalifornien) sind Gorillas positiv auf Coronavirus getestet worden. Mittels Stuhlprobentests sei die Infektion bei zwei Tieren, die gehustet hätten, festgestellt worden, teilte der Zoo am Montag mit. Es sei nicht auszuschliessen, dass weitere Tiere in der Gruppe infiziert seien, hiess es.

Die Gorillas befinden sich gemeinsam in Quarantäne. Sie würden essen und trinken und es gehe ihnen abgesehen von Husten und leichten Beschwerden gut, sagte Zoo-Leiterin Lisa Peterson in einer Mitteilung. «Wir hoffen auf eine vollständige Genesung».

Es wird vermutet, dass sich die Tiere trotz Sicherheitsvorkehrungen des Zoos bei einem asymptomatischen Mitarbeiter angesteckt haben. Die Einrichtung ist seit Anfang Dezember für Besucher geschlossen. (sda/dpa)
2:11
Weniger Einzahlungen in die dritte Säule wegen Corona-Pandemie
In der Schweiz hat jede fünfte Erwerbsperson im letzten Jahr weniger oder gar kein Geld in die dritte Säule (3a) der Altersvorsorge investiert. Kurzarbeit und Entlassungen wegen der Corona-Pandemie führten laut einer Umfrage zu einem Rückgang der Einzahlungen.

Insgesamt gaben 53 Prozent der befragten Personen an, eine 3a-Vorsorgelösung zu haben, wie der Online-Vergleichsdienst Comparis am Dienstagmorgen bekanntgab. Die repräsentative Umfrage erfolgte Ende November 2020 unter 1044 Personen in allen Regionen der Schweiz.

Von jenen, die über ein 3a-Konto verfügten, gab jede fünfte Person an, im letzten Jahr weniger oder gar nicht in die Säule 3a eingezahlt zu haben. Total 43 Prozent der Befragten gaben als Begründung an, sie hätten ein tieferes Einkommen. (sda)
0:27
Moderna-Impfstoff sollte mindestens ein Jahr lang wirken
epa08931947 Registerd Nurse Stacey Lane displays a vial of the Covid-19 vaccine shot manufactured by Moderna, after she delivered shots to Police Chief Willam Brooks and Fire Chief George Morrice, at the Norwood Public Safety Complex in Norwood, Massachusetts, USA, 11 January 2021, on the first day for first responders to receive vaccinations in Massachusetts as part of the state wide rollout of the COVID-19 doses.  EPA/CJ GUNTHER
Der Corona-Impfstoff des US-Biotechnologiekonzerns Moderna sollte nach Angaben des Unternehmens mindestens ein Jahr lang wirksam sein. Moderna will dieses Jahr zwischen 600 Millionen und einer Milliarde Dosen des Impfstoffs ausliefern. Moderna arbeitet bei der Produktion des Impfstoffes mit dem Schweizer Unternehmen Lonza zusammen. (sda)
22:57
EU-Parlament darf Impfstoffvertrag mit Curevac einsehen
Die EU-Kommission will Europaabgeordneten Einblick in den Liefervertrag mit dem Impfstoffhersteller Curevac geben. Dies kündigte Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides am Montag an und entsprach damit Forderungen aus dem Parlament. Der Grünen-Abgeordnete Rasmus Andresen äusserte die Erwartung, dass weitere Verträge offengelegt würden.
epa08921955 (FILE) - The Moderna COVID-19 vaccination at LAFD Station 4 in Los Angeles, California, USA, 28 December 2020 (reissued 06 January 2021). The European Medicines Agency (EMA) has recommended the authorization of the Moderna COVID-19 vaccine in the EU.  EPA/Gary Coronado / POOL
Die sechs EU-Verträge mit Herstellern von Corona-Impfstoffen sind bisher vertraulich, weil sie Geschäftsgeheimnisse enthalten. Das Europaparlament fordert seit Wochen, Details offenzulegen. «Wir werden die Verträge nun sichten und dabei besonders die Produktionskapazitäten, den globalen Zugang und die Haftungsfragen in den Blick nehmen», erklärte Andresen.

Die EU-Kommission hat für die 27 Mitgliedsstaaten bis zu 2,3 Milliarden Impfstoffdosen bestellt. Derzeit sind die Mittel jedoch knapp, weil sie erst nach und nach geliefert werden sollen. (sda/dpa)
22:12
Libanon ruft wegen Corona Notstand aus
Wegen weiter stark steigender Corona-Infektionszahlen hat der Libanon den Gesundheitsnotstand ausgerufen und den Lockdown noch einmal verschärft. Die Regierung beschloss am Montag nach eigenen Angaben eine elftägige vollständige Ausgangssperre, die am Donnerstag beginnen soll. Schliessen müssen auch die Supermärkte, die nur noch tagsüber einen Lieferdienst anbieten dürfen. In vielen Geschäften kam es bereits am Montag zu grossem Andrang (im Bild: Supermarkt in Beirut) und teilweise Chaos, weil sich die Menschen mit Lebensmitteln eindecken wollten.
People line up to enter a supermarket, in Beirut, Lebanon, Monday, Jan. 11, 2021. Panic buyers swarmed supermarkets after reports the government planned to also order them shut in the tightened lockdown. Long lines formed outside chain supermarkets, sparking fear the crowds could further spread the virus. (AP Photo/Bilal Hussein)
Erst am vergangenen Donnerstag war in dem Land am Mittelmeer ein weitreichender Lockdown mit einer Ausgangssperre nach Einbruch der Dunkelheit in Kraft getreten. Krankenhäuser klagen über einen Mangel an freien Betten auf den Intensivstationen. Vor den Kliniken müssen Patienten teilweise lange auf eine Behandlung warten.

Über Weihnachten und Neujahr hatte die Regierung die Beschränkungen gelockert. So durften Restaurants und Bars wieder öffnen. Die Regierung ist nach ihrem Rücktritt nach der Explosion nur noch geschäftsführend im Amt. Die Bildung eines neuen Kabinetts stockt. (sda/dpa)
21:02
Künftiger US-Präsident Biden bekommt zweite Dosis der Corona-Impfung
Der künftige US-Präsident Joe Biden hat die zweite Dosis seiner Impfung gegen das Coronavirus bekommen. Biden liess sich das Präparat am Montag in Newark in seinem Heimat-Bundesstaat Delaware vor laufenden Kameras verabreichen. Der Demokrat hatte sich bereits die erste Dosis der Impfung Ende Dezember öffentlich geben lassen, um für Vertrauen in die Impfstoffe zu werben. Seine oberste Priorität im neuen Amt werde sein, die Impfungen im Land voranzutreiben, sagte Biden am Montag. Am 20. Januar wird der Demokrat als neuer US-Präsident vereidigt werden.
President-elect Joe Biden receives his second dose of the coronavirus vaccine at ChristianaCare Christiana Hospital in Newark, Del., Monday, Jan. 11, 2021. The vaccine is being administered by Chief Nurse Executive Ric Cuming. (AP Photo/Susan Walsh)
Joe Biden
Seit Mitte Dezember werden in den USA Menschen mit dem Corona-Impfstoff der Unternehmen Pfizer und Biontech geimpft. Kurz darauf folgte der Impfstoff des Unternehmens Moderna, der inzwischen ebenfalls in den Vereinigten Staaten verabreicht wird. In der Bevölkerung ist jedoch Skepsis gegenüber den Impfstoffen verbreitet, die im Eiltempo entwickelt wurden. Daher mühen sich prominente Politiker und Wissenschaftler nach Kräften, Vertrauen der Bürger in die Sicherheit und Effektivität der Vakzine zu bilden – unter anderem dadurch, dass sie sich öffentlich selbst impfen lassen. (sda/dpa)
20:42
Südafrika schliesst im Kampf gegen Corona die Landgrenzen
Im Kampf gegen eine weitere Ausbreitung des Coronavirus riegelt Südafrika mit sofortiger Wirkung seine Landgrenze ab. Alle 20 Grenzübergänge zu den Nachbarstaaten sollten bis zum 15. Februar geschlossen bleiben, sagte Präsident Cyril Ramaphosa am Montagabend in einer Rede im Fernsehen. Ausnahmen gebe es lediglich für Versorgungstransporte, Diplomaten, Heimkehrer aus dem Ausland und einige bestimmte Pendler.
People pass a sign at Groote Schuur Hospital in Cape Town, South Africa, indicating a COVID testing station Tuesday, Dec. 29, 2020. South African President Cyril Ramaphosa has declared the wearing of masks compulsory and has reimposed a ban on the sales of alcohol and ordered the closure of all bars and beaches as part of new restrictions to help the country battle a resurgence of the coronavirus, including a new variant. (AP Photo/Nardus Engelbrecht)
Seine Regierung habe sich zu diesen Massnahmen entschlossen, da Südafrika aktuell eine massive Zunahme an Infektionen registriere. «Viele Menschen haben sich innerhalb einer kurzen Zeit infiziert, und das setzt das Gesundheitssystem unter Druck», sagte Ramaphosa.

Aktuell werden rund 15'000 Covid-19-Patienten in den Kliniken behandelt, knapp ein Drittel davon mit Sauerstoffgeräten. Insgesamt haben sich in Südafrika bereits über 1,2 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. (sda/dpa)
20:07
WHO-Chef Tedros: «Ihr habt vielleicht die Nase voll, aber das Virus nicht»
«Ihr habt vielleicht die Nase voll davon, das immer wieder zu hören, aber das Corona-Virus hat die Nase nicht voll von uns.», sagt der WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus (im Bild) am Klimagipfel «One Planet Summit» in Paris am Montag, nachdem er die Schutzmassnahmen gegen eine Infektion wiederholt hat: Hände desinfizieren, Abstand halten, Räume lüften und Maske tragen. (sda/dpa)
FILED - Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht bei einer Pressekonferenz. Photo: Sven Hoppe/dpa
18:58
In Polen öffnen Grundschulen und Promis werden bevorzugt geimpft
In Polen sollen Grundschüler der Klassen 1 bis 3 ab dem 18. Januar wieder in Klassenräumen unterrichtet werden. Zu dieser Lockerung der bisherigen Corona-Regeln habe man sich entschieden, da der Fernunterricht für diese Altersgruppe wenig effizient sei und eine Belastung für die Eltern bedeute, sagte Bildungsminister Przemyslaw Czarnek am Montag in Warschau.

Alle weiteren Einschränkungen des öffentlichen Lebens zum Schutz gegen eine Ausbreitung des Coronavirus sollen vorerst auch über den 17. Januar hinaus bestehen bleiben, sagte Gesundheitsminister Adam Niedzielski. Seit dem 28. Dezember gilt in Polen ein verschärfter Lockdown.
epa08913198 Vaccination against COVID-19 is administered to medical and administrative staff with the Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine at the University Clinical Center in Gdansk, Poland, 31 December 2020. Poland has organised vaccination points that will be able to vaccinate up to 98.5 percent of the population against Covid-19. Medical personnel will be the first group to get the jabs, followed by senior citizens and uniformed services.  EPA/ADAM WARZAWA POLAND OUT
Wie die anderen EU-Länder hat Polen nach Weihnachten mit den Corona-Impfungen begonnen. Seitdem wurden rund 200'000 Menschen geimpft, vor allem medizinisches Personal. Für Debatten im Land sorgt ein Skandal um Prominente, die vor dem Jahreswechsel in der Warschauer Medizinischen Universität bevorzugt geimpft worden waren. Gesundheitsminister Niedzielski forderte den Rektor der Uni-Klinik nun zum Rücktritt auf. Er sehe keine Grundlage mehr für eine Zusammenarbeit. (sda/dpa)
18:23
Niederländische Kommune testet alle 60'000 Einwohnenden
Die niederländische Kommune Lansingerland hat alle 60'000 Einwohnenden zu einem Corona-Test aufgerufen. Nach einem Infektionsausbruch der britischen Virus-Variante sollen alle Bürgerinnen und Bürger über zwei Jahre getestet werden, teilten die Gesundheitsbehörden am Montag mit. Es ist der erste Massentest in den Niederlanden. Die Kommune im Norden von Rotterdam will ab Mittwoch täglich rund 5000 Personen testen.
epa08874324 The high volume laboratory of Eurofins in Rijswijk, The Netherlands, 10 December 2020. In the test laboratory ten thousand coronavirus tests will be analysed per day.  EPA/ROBIN VAN LONKHUIJSEN
Die Gesundheitsbehörden und das Rotterdamer Universitätskrankenhaus erhoffen sich eine bessere Übersicht über die Verbreitung des Virus und der Mutationen. Bürgerinnen und Bürger, die positiv getestet werden, sollen mindestens zehn Tage zu Hause bleiben. In der Region waren bisher 35 Infektionen mit der britischen Variante registriert worden. Die meisten hatten Verbindungen zu einer Grundschule in dem Ort Bergschenkhoek. (sda/dpa)
17:55
Junger Mann stirbt nach Corona-Kontrolle durch belgische Polizei
Ein junger Mann ist in Belgien nach einer Corona-Kontrolle durch die Polizei aus ungeklärter Ursache gestorben.
epa08928305 A Police officer close the road to the ski resort near the 'Baraque de Fraiture', in the Ardennes, Belgium, 09 January 2021. 'The Baraque de Fraiture' site and the 'Hautes Fagnes' are banned for tourists to avoid large gatherings and put a halt to the wide spread of covid19.  EPA/JULIEN WARNAND
Wie die Brüsseler Staatsanwaltschaft am Montag mitteilte, habe die Polizei am Samstagabend eine Gruppe in der Hauptstadt kontrolliert, die sich trotz geltender Corona-Beschränkungen versammelt hatte. Der junge Mann sei daraufhin geflohen, aber schnell gefasst und zum Verhör zur Polizeistation gebracht worden. Dort habe er das Bewusstsein verloren und sei wenig später im Krankenhaus gestorben.

Die Staatsanwaltschaft ordnete der Mitteilung zufolge unter anderem eine Autopsie des Toten an. Auch solle Material von Überwachungskameras an der Polizeiwache sowie dem Ort der Festnahme untersucht werden. (sda/dpa)
17:22
Russland testet "Light-Version" von Corona-Impfstoff "Sputnik V"
Russland hat mit Tests einer «Light-Version» seines Corona-Impfstoffs «Sputnik V» begonnen. Das Gesundheitsministerium in Moskau erteilte nach eigenen Angaben vom Montag die Erlaubnis dafür.
A medical worker, right, prepares a shot of Russia's Sputnik V coronavirus vaccine in Moscow, Russia, Wednesday, Dec. 30, 2020. Russia's Health Ministry has allowed a domestically designed coronavirus vaccine to be given to people older than 60. Sputnik V's developers have said data suggests the vaccine was 91% effective, a conclusion based on 78 coronavirus infections among nearly 23,000 participants. That's far fewer cases than Western drugmakers have accumulated during final testing before analyzing how well their vaccine candidates worked. (AP Photo/Pavel Golovkin)
Mit den klinischen Studien solle in den nächsten Monaten herausgefunden werden, wie sicher das Mittel sei und wie gut es wirke. 150 Freiwillige beteiligten sich an den Tests.

Nach früheren Angaben soll «Sputnik Light» zwar weniger lange Schutz bieten, dafür aber schneller wirksam sein. Normalerweise sind bei einer Impfung mit «Sputnik V» zwei Injektionen nötig, und die Immunität soll sich erst innerhalb von 42 Tagen bilden. In Russland laufen die Impfungen gegen das Coronavirus seit einem Monat. Mehr als 1,5 Millionen Menschen sind demnach schon geimpft worden. (sda/dpa)
17:18
Wann kommt der Modern-Impfstoff
Swissmedic sei unabhängig bei ihrem Zulassungsverfahren, betont Berset. Aber die Zeichen seien sehr gut. Berset könne derzeit aber keinen genauen Zeitpunkt nennen. Bis alle Menschen, die das wollten, geimpft seien, dauere es Zeit. «Es braucht Geduld», sagte Berset.

Sars-Cov-2, Covid-19, Coronavirus – die wichtigsten Begriffe
Coronaviren sind eine Virusfamilie, die bei verschiedenen Wirbeltieren wie Säugetieren, Vögeln und Fischen sehr unterschiedliche Erkrankungen verursachen.

Sars-Cov-2 ist ein neues Coronavirus, das im Januar 2020 in der chinesischen Stadt Wuhan identifiziert wurde. Zu Beginn trug es auch die Namen 2019-nCoV, neuartiges Coronavirus 2019 sowie Wuhan-Coronavirus.

Covid-19 ist die Atemwegserkrankung, die durch eine Infektion mit Sars-Cov-2 verursacht werden kann. Die Zahl 19 bezieht sich auf den Dezember 2019, in dem die Krankheit erstmals diagnostiziert wurde.

Die wichtigsten Fakten zum Coronavirus: Symptome, Übertragung, Schutz.

Coronavirus: Was du wissen musst

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