Zürich
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HANDOUT - Visualisierung der Tuerme vom Architekturbuero Boltshauser (151 Wohnungen mit Gleisblick) im Baufeld F der Europaallee beim Hauptbahnhof in Zuerich. Beim Bau des neuen Zuercher Stadtteils Europaallee geht es zuegig voran. SBB und die Stadt Zuerich praesentierten am Mittwoch, 18. April 2012, zwei weitere Siegerprojekte der Architekturwettbewerbe fuer die Baufelder B und F, die kuenftig das Stadtbild beim Hauptbahnhof Zuerich praegen werden. (Visualisierung SBB) *** NO SALES, DARF NUR MIT VOLLSTAENDIGER QUELLENANGABE VERWENDET WERDEN ***

Europaallee am Zürcher Hauptbahnhof. Bild: SBB

Internetriese baut aus

Google will an der Zürcher Europaallee Büroflächen in der Grösse von zehn Fussballfeldern mieten

Google baut den Standort Zürich kräftig aus: Zusätzlich zu den bisherigen Büros auf dem Zürcher Hürlimann Areal will das US-Technologieunternehmen auch beim Hauptbahnhof einziehen.



Das US-Technologieunternehmen Google braucht in Zürich mehr Platz: Es wird in die SBB-Überbauung Europaallee beim Zürcher Hauptbahnhof ziehen. Die Büroflächen werden sich auf mehrere Gebäude verteilen, die Google zwischen 2015 und 2020 etappenweise beziehen wird.

Die bisherigen Google-Büros in Zürich befinden sich auf dem Hürlimann Areal. Diese sollen auch weiterhin erhalten bleiben. Auf dem Hürlimann-Areal arbeiten derzeit über 1500 Mitarbeiter aus 75 Nationen. Es ist das grösste Forschungs- und Entwicklungszentrum ausserhalb der USA.

50'000 Quadratmeter

Wie viele Arbeitsplätze nun in der Europaallee zusätzlich geschaffen werden, sei derzeit noch unklar, hiess es bei Google Schweiz auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Von der SBB gemietet werden voraussichtlich 50'000 Quadratmeter Bürofläche. 

Der Standort von Google in Zürich habe sich in den letzten Jahren stark entwickelt. «Die Schweiz ist ein Top-Standort für Innovation und wir freuen uns, hier weiter zu investieren», wird Patrick Warnking, Länderdirektor von Google Schweiz, in der Mitteilung zitiert. Glücklich zeigte sich Warnking über die Partnerschaften in Forschung, Lehre und Wirtschaft. Diese wolle man weiter ausbauen. 

Maps, Gmail und YouTube

Corine Mauch, Stadtpräsidentin von Zürich, begrüsste die Ankündigung: «Google gehört zu Zürich», sagte sie. «Wir freuen uns sehr, dass Google weiter in den Standort Schweiz investieren und in Zürich neue Arbeitsplätze schaffen will.»

Die Google-Mitarbeiter in Zürich arbeiten an der Google Suche, dem Kartendienst Google Maps, dem E-Mail-Dienst Gmail und dem Videoportal YouTube. Auch die sprachbasierte Suche für mobile Geräte werde in Zürich vorangetrieben, hiess es. Zudem werde am Standort Zürich der Google Kalender vollständig entwickelt. (whr/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Zeit_Genosse 14.12.2014 16:17
    Highlight Highlight Die Corinne Mauch vergisst, dass bei Google nicht viele Schweizer Arbeitnehmende einen Job erhalten, dafür die Zudienste und Zulieferservices (auch eher ausländische Arbeitnehmende) etwas Arbeit abbekommen. Trotzdem ist es zu begrüssen, nicht wegen den Arbeitsplätzen und der Wohnungsverknappung, sondern weil hier gut qualifizierte Arbeitnehmende von der ganzen Welt angesiedelt werden. Mit Multikulti kann Zürich gut umgehen und die Schweizer ICT-Unternehmen können den einen oder anderen abwerben, weil der War of Talents voll greift. Silicon Valley-Atmosphäre entsteht aber nicht.
  • Schneider Alex 14.12.2014 06:43
    Highlight Highlight Und wer bezahlt dann den notwendigen Ausbau der Infrastruktur? Das tumbe Steuervolk!
    • Schneider Alex 15.12.2014 06:59
      Highlight Highlight Ich meine die Strassen- und Bahnkapazitäten, die es für den Zugang der PendlerInnen braucht.
    • Schneider Alex 16.12.2014 06:16
      Highlight Highlight @sewi
      Grundsätzlich richtig. Besser wäre aber Baden, da gibt es noch freie Kapazitäten im Zug und auf der Autobahn in der Gegenlastrichtung. Warum muss auf Teufel komm raus alles und jedes in Zürich und am Flughafen stattfinden?
  • Stratosurfer 12.12.2014 18:32
    Highlight Highlight Beinahe hysterisch hiess es nach der Abstimmung über die Einwanderungsinitiative, dass nun ein Grossteil der internationalen Firmen abwandern würden. Offenbar hat die Schweiz trotz eingeschränkter Personenfreizügigkeit genügend andere Standortvorteile.
    • smoe 14.12.2014 19:57
      Highlight Highlight Bei Google hatte ich nie Zweifel, dass sie bleiben.

      Erstens werden sie weniger betroffen sein, da sie kaum Leute einstellen, die nicht mindestens einen Master Titel in der Tasche haben und extrem umfangreiche Job Interview Prozesse durchführen.

      Zweitens werden sie wie in der USA keine Ausgaben für Anwälte, Lobbyisten und sogenannte «Immigration Fixer» scheuen um Gesetze, die sie tangieren zu umgehen. Inländervorrang wird es bei Google nicht geben. Macht auch überhaupt keinen Sinn.
  • Luki Bünger 12.12.2014 13:32
    Highlight Highlight Mimimi Wirtschaftsstandort ...
  • Dini Muetter folgt mir uf Insta 12.12.2014 12:13
    Highlight Highlight Löift bei denen.

Facebook verbietet Zürcher Schwulen-Werbung und krebst dann zurück

Das Zürcher Gesundheitszentrum für queere Menschen Checkpoint Zürich wollte zum Welt-AIDS-Tag ein Video auf Facebook bewerben, in dem sich unter anderen zwei Männer küssen. Facebook sagte nein. Zweimal. Bis sich watson einschaltete.

Nahaufnahme. Ein männliches Gesicht mit Bart. Der Mann schminkt sich. Schnitt. Eine blonde Frau, die ernst in die Kamera blickt. Schnitt. Zwei Männer, die sich küssen. Schnitt.

Das Video geht noch weiter, aber für die Verantwortlichen bei Facebook war an diesem Punkt wohl schon klar: Dieses Video ist nicht tragbar.

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