Fussball
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa08019592 Head coach Jose Mourinho (C) of Tottenham Hotspur and Harry Kane (R) of Tottenham Hotspur react after the English Premier League soccer match between West Ham United and Tottenham Hotspur in London, Britain, 23 November 2019.  EPA/WILL OLIVER EDITORIAL USE ONLY. No use with unauthorized audio, video, data, fixture lists, club/league logos or 'live' services. Online in-match use limited to 120 images, no video emulation. No use in betting, games or single club/league/player publications

Jose Mourinho war trotz Sieg nicht vollends zufrieden mit seinem Tottenham-Debüt. Bild: EPA

Die gewohnt selbstbewusste Rückkehr des «Special One» in die Champions League

José Mourinho gestaltete sein Debüt als Trainer der Tottenham Hotspur in der Meisterschaft erfolgreich. Zieht der Portugiese mit seinem neuen Klub am Dienstag in der Champions League nach, stehen die Spurs vorzeitig in der K.o.-Phase.



Am Samstag hatte das Warten ein Ende. Nachdem die Premier League elf Monate ohne José Mourinho stattfand, oder je nach Betrachtung stattfinden musste, kehrte «The Special One» als Trainer von Tottenham Hotspur auf die grosse Bühne des englischen Fussballs zurück. Die Rückkehr in seinen «natürlichen Lebensraum», wie Mourinho die Coaching-Zone bezeichnet, glückte mit einem 3:2 gegen West Ham United.

Mehr noch als die Premier League dürfte der extrovertierte Portugiese die Champions League als sein Habitat betrachten. Die Rücksiedlung in die Königsklasse des 56-Jährigen, der in London vom entlassenen Argentinier Mauricio Pochettino übernommen hat, steht am Dienstag an. Drei Punkte benötigt der Finalist der Vorsaison im ersten Heimspiel unter Mourinho gegen Olympiakos Piräus, um Leader Bayern München in der Gruppe B in die Achtelfinals zu folgen. Zweifel daran, dass es drei Punkte werden, existieren in England kaum; auch wenn sich die Londoner im Hinspiel in der griechischen Hafenstadt mit einem 2:2 haben begnügen müssen.

Das schmucklose Ende von Mourinhos letztem Engagement bei Manchester United hat zwar etwas am Selbstvertrauen genagt, dennoch denkt der Portugiese noch immer in grossen Dimensionen. «In dieser Saison werden wir nicht mehr Meister, aber für die nächste möchte ich nichts ausschliessen», liess er nach dem gelungenen Start in der Premier League verlautbaren. In der Königsklasse steht Tottenham noch ein Heimsieg von der K.o.-Phase entfernt, wie weit der Weg danach gehen kann, wissen sie in London seit letzter Saison ganz genau.

epa08024256 Tottenham Hotspur's manager Jose Mourinho attends a training session of the team ahead of the UEFA Champions League group B soccer match between Tottenham Hotspur and Olympiacos Piraeus at the Spur's training ground in London, Britain 25 November 2019. The match takes place at the Tottenham Hotspur stadium on 26 November 2019  EPA/NEIL HALL

Jose Mourinho will auch mit Tottenham in der Champions League weit kommen. Bild: EPA

Und mit dem «Special One» als Trainer wäre sogar für dieses Szenario vorgesorgt. Als ein Reporter bei seiner Vorstellung in London von Mourinho wissen wollte, ob der verlorene Champions-League-Final gegen Liverpool (0:2) zum Bruch bei den Spurs geführt hat, meinte dieser: «Ich weiss es nicht, ich habe nie einen Champions-League-Final verloren.»

Bleibt nur Gruppe C spannend?

Neben Tottenham stehen Real sowie Stadtrivale Atlético Madrid und Manchester City vor der vorzeitigen Qualifikation für die Achtelfinals. Während dem englischen Meister in Gruppe C daheim gegen Schachtar Donezk die vermeintlich einfachste Aufgabe bevorsteht, müssen sich Atlético und Real mit den jeweiligen Gruppenersten duellieren. Entschärft wird die an sich schwierige Ausgangslage für die Teams aus der spanischen Hauptstadt dadurch, dass ihre Gegner bereits qualifiziert sind.

epa07852150 Juventus' forward Cristiano Ronaldo (L) in action against Jose Gimenez (R) of Atletico Madrid during the UEFA Champions League group D soccer match between Atletico Madrid and Juventus played at Wanda Metropolitano stadium in Madrid, Spain, 18 September 2019.  EPA/EMILIO NARANJO

Ist Ronaldo wieder fit für den Kracher gegen Atlético? Bild: EPA

Für Juventus Turin geht es im Heimspiel gegen Atlético immerhin noch um den Gruppensieg. Paris Saint-Germain, das in Madrid gegen Real antritt, kann sich in Spanien sogar eine Niederlage leisten, ohne von der Spitze verdrängt zu werden. Gestalten Tottenham, City, Real und Atlético den Dienstagabend siegreich, droht der Champions League ein gewaltiger Spannungsabfall.

In drei der vier Gruppen A bis D wären bei diesem Szenario vor der abschliessenden 6. Runde am 11. Dezember sämtliche Achtelfinal-Plätze bereits vergeben. Einzig in Gruppe C, in der mit François Moubandje und dem derzeit verletzten Mario Gavranovic bei Dinamo Zagreb sowie Remo Freuler bei Atalanta Bergamo ein Schweizer Trio engagiert ist, bliebe hinter Manchester City noch ein Platz in den Achtelfinals zu besetzen. (zap/sda)

Die Mehrfach-Torschützen in der Champions League

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • alles auf rot 26.11.2019 18:22
    Highlight Highlight Dass alle Entscheidungen in den Gruppen schon feststehen ist ein Ausblick in die Zukunft der Champions League nach der Reform.
    Die Grossen bleiben unter sich.
    Und dann soll man sich jedes Jahr voller Spass und Spannung anschauen, wie die immer gleichen 4 Mannschaften das unter sich ausmachen und ab und zu mal eine aus dem erweiterten 8 bis 12er Kreis etwas weiter kommt als erwartet?

    Man sollte in den Flieger steigen und denen eins tätschen.
    🕯

Die Nati spendet fürs Pflegepersonal und singt für die Schweiz – ja, auch Petkovic!

Das Schweizer Nationalteam hat ein Zeichen der Solidarität gesetzt. Mit einer Spende an den Schweizer Berufsverband der Pflegefachpersonen unterstützen die Fussballer den Kampf gegen des Coronavirus.

In einem in den sozialen Medien kursierenden Video macht die Schweizer Nationalmannschaft auf ihr Engagement aufmerksam. Die Spende soll «für die Anschaffung von dringend benötigtem Schutzmaterial» für Pflegende eingesetzt werden, wie der Schweizerische Fussballverband (SFV) auf Facebook schrieb.

Um …

Artikel lesen
Link zum Artikel