DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Ja, es wurde spät in Melbourne.
Ja, es wurde spät in Melbourne.
Bild: AP/AP

Der unglaubliche Grund, weshalb Muguruza und Konta bis um 3.13 Uhr morgens spielen mussten

17.01.2019, 17:3517.01.2019, 18:01

Tennisprofis sind sich unsichere Anspielzeiten gewohnt. Lange vorangehende Matches oder Regen führen immer wieder dazu, dass Matches später stattfinden als ursprünglich geplant. Was jedoch Jo Konta und Garbine Muguruza soeben am Australian Open erleben mussten, dürfte in der Geschichte des Tennissports noch nie vorgekommen sein.

Trat ihren Arbeitstag erst nach Mitternacht an: Jo Konta.
Trat ihren Arbeitstag erst nach Mitternacht an: Jo Konta.
Bild: AP/AP

Nicht nur mussten sie so spät zum Spiel antraben wie noch keine Grandslam-Spieler zuvor, sondern auch der Grund für die nächtlichen Überstunden dürfte einzigartig sein. 

Vor dem Duell zwischen der Britin und der Spanierin waren auf der Margaret Court Arena ganze fünf Partien angesetzt. Zwei dieser Matches gingen über fünf Sätze. Kei Nishikori musste über die volle Distanz gehen, um Ivo Karlovic niederzuringen und Alex Zverev überlebte ein heroisches Comeback von Jeremy Chardy.

Zuvor wurden auf dem Court bereits zwei Frauen-Einzel durchgeführt, wobei Venus Williams gegen Alize Cornet ebenfalls in den Entscheidungssatz gehen musste, um schliesslich in die dritte Runde einzuziehen. 

So wurde es bereits 00.23 Uhr, als Garbine Muguruza und Jo Konta das Spielfeld betreten konnten. Der bisherige Rekord wurde letztes Jahr aufgestellt, als Daria Gavrilova und Elise Mertens um 23.59 Uhr aufliefen. 

Das Spiel zwischen Konta und Muguruza wurde beinahe auf Platz Nummer 3 verschoben. Doch der Court war derart zugedeckt mit Möwenkot, dass die Organisatoren sich letzten Endes dagegen entschieden.

Die Möwen sind viel gesehene Gäste an den Australian Open.
Die Möwen sind viel gesehene Gäste an den Australian Open.
Bild: AP/AP

Zu allem Überdruss lieferten sich die beiden Spielerinnen dann auch noch einen Dreisätzer, weshalb das Spiel erst um 03.13 Uhr endete. Auf die Frage, was sie jetzt machen werde, antwortete die Siegerin Murguruza: «Ich werde jetzt frühstücken gehen.» (cma)

Die besten Bilder des Australian Open 2019

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Eismeister Zaugg

TV-Rechte im Hockey: Kann das SRF bald keine Spiele mehr zeigen?

Die TV-Rechte der Hockey-Meisterschaft bleiben auch künftig bei Sunrise/UPC. Das ist längst bekannt. Aber ein wichtiger, ja entscheidender Punkt ist nach wie vor nicht geklärt: Welche Bilder darf das staatstragende Fernsehen SRF ab nächster Saison überhaupt noch senden? Zieht für Leutschenbach die «Götterdämmerung» herauf?

Seit Anbeginn unserer TV-Geschichte gilt: Ich komme im staatstragenden Fernsehen, also bin ich. Will heissen: Ein Sport, der nicht im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu sehen ist, existiert praktisch nicht.

Wer ohne diese TV-Präsenz um Werbegelder verhandelte, versäumte das Betteln. Aus einem einfachen Grund: Die privaten Sender hatten in der Vergangenheit weder die Reichweite noch die politische Bedeutung des Schweizer Radio und Fernsehens (SRF).

Bisher war daher klar: Live-Übertragungen über …

Artikel lesen
Link zum Artikel