DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Experten rätseln über die Ursache der Massenstrandung. 
Experten rätseln über die Ursache der Massenstrandung. 
Bild: screenshot twitter/MichaelFieldNZ

145 Grindwale qualvoll verendet – Massenstrandung bleibt Rätsel

26.11.2018, 03:3026.11.2018, 12:07

Auf einer neuseeländischen Insel sind mehrere Dutzend Grindwale gestrandet und teils qualvoll verendet. Insgesamt wurden übers Wochenende bis zu 145 Tiere an einem einsamen Strand von Stewart Island an Land getrieben, der südlichsten Insel des Pazifikstaates.

Nach Angaben der Umweltschutzbehörde DOC vom Montag war etwa die Hälfte der Wale schon tot. Die anderen mussten eingeschläfert werden. Über den Grund für die Massenstrandung wird gerätselt.

Die Herde war am Samstagabend von einem Wanderer entdeckt worden, der in der einsamen Küstenregion unterwegs war. Anfangs wurde versucht, die noch lebenden Wale zurück ins offene Meer zu bugsieren – jedoch ohne Erfolg. Schliesslich entschloss man sich, auch die restlichen Tiere zu töten. Experten vermuten, dass ein Leittier verletzt oder krank wurde, seinen Orientierungssinn verlor und die anderen ihm dann folgten. Möglicherweise gerieten die Wale aber auch in eine Strömung oder wurden von Haien angegriffen.

Grindwale – auch Pilotwale genannt – werden bis zu acht Meter lang und erreichen ein Gewicht von bis zu drei Tonnen. In Neuseeland kommt es immer wieder vor, dass sich Wale an Strände verirren. Im Februar vergangenen Jahres waren sogar mehr als 300 Wale gestrandet. (sda/dpa)

Zwei Orcas besuchen Surfer in Norwegen:

Video: srf

Ein Pottwal hüllt sich in eine Kotwolke:

1 / 12
Ein Pottwal hüllt sich in eine Kotwolke
quelle: catersnews / / 1037168
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Wahl in Tschechien: Regierungschef Babis erleidet Niederlage

Bei der Parlamentswahl in Tschechien haben zwei liberal-konservative Oppositionsbündnisse überraschend die Mehrheit errungen. Der populistische Regierungschef Andrej Babis musste nach Auszählung fast aller Stimmen eine Niederlage einräumen. Der Multimilliardär gratulierte seinem Kontrahenten Petr Fiala am Samstagabend zu einem «tollen Endspurt».

Die ANO von Babis kam nach letzten Ergebnissen nur auf 27,1 Prozent und voraussichtlich 72 Mandate. Die Oppositionsbündnisse kamen gemeinsam auf …

Artikel lesen
Link zum Artikel