Wahlen 2019
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Diese 18 neuen Gesichter werden im Bundeshaus für Schlagzeilen sorgen

Die Schweiz hat ein neues Parlament. Es ist grüner und weiblicher als das alte. Wir stellen die neugewählten National- und Ständeräte vor, die in den nächsten vier Jahren unter der Bundeshauskuppel auffallen dürften.



70 neue Nationalrätinnen und Nationalräte haben den Sprung nach Bern geschafft, im Ständerat sind es nach dem ersten Wahlgang bisher sechs neue Gesichter. Hier eine Auswahl von Neo-Parlamentariern, die das Zeug dazu haben, prägende Rollen in ihren Fraktionen zu spielen.

SVP

Esther Friedli (SG)

Kandidatin Esther Friedli sitzt neben Regierungsrat Stefan Koelliker, anlaesslich der Medienkonferenz der SVP St. Gallen zum zweiten Wahlgang fuer die Regierungsratswahlen, am Mittwoch, 2. Maerz 2016, in St. Gallen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Bild: KEYSTONE

Obwohl die St.Galler SVP einen ihrer fünf Sitz verlor, schaffte die studierte Politikwissenschafterin von Listenplatz 8 aus den Sprung nach Bern. Friedli ist Parteisekretärin der SVP Kanton St.Gallen und erreichte durch ihre letztlich erfolglose Kandidatur für den Regierungsrat 2016 grosse Bekanntheit. Mit Friedli ist auch der als «Haus der Freiheit» bekannte Landgasthof Sonne in Ebnat-Kappel wieder im Bundeshaus vertreten: Esther Friedli ist die Lebenspartnerin des langjährigen SVP-Präsidenten Toni Brunner, der sich 2018 aus Bundesbern zurückgezogen hatte.

Martina Bircher (AG)

Martina Bircher SVP Aargau

Seit 2014 amtiert die 35-Jährige als Sozialvorsteherin von Aarburg. Rasch wurde sie national bekannt mit ihrer harten Linie gegen Sozialhilfebezüger, insbesondere Flüchtlinge. Seit 2017 ist sie Grossrätin. In der auf 53 Köpfe geschrumpften Nationalratsfraktion der SVP ist sie eine von nur 13 Frauen. Gerade bei familienpolitischen Fragen hat sie immer wieder Distanz zur konservativen Haltung ihrer Partei markiert.

Benjamin Giezendanner (AG)

Benjamin Giezendanner, links, und sein Vater Ulrich Giezendanner im Wahlzentrum des Kanton Aargau am Sonntag, 20. Oktober 2019, in Aarau. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Bild: KEYSTONE

Seit 1991 wird der Kanton Aargau von einem Giezendanner im Nationalrat vertreten – und daran ändert sich auch nach den Wahlen 2019 nichts. Auf seinen zurücktrtenden Vater Ueli (65) folgt der 37-jährige Benjamin Giezendanner. Dieser kann in seinem Heimatkanton bereits auf eine stolze politische Karriere zurückblicken. 2001 wurde er im Alter von 18 Jahren als jüngster Grossrat gewählt und sass seither ununterbrochen im Aargauer Parlament. Im Jahr 2017 wurde er mit 134 von 135 Stimmen zu dessen Präsidenten gewählt. Seit 2017 ist Giezendanner alleiniger Geschäftsführer des familieneigenen Transportunternehmens. Er ist Vizepräsident des Aargauischen Gewerbeverbandes und bekleidet in der Armee den Rang eines Hauptmanns.

SP

Tamara Funiciello (BE)

Die zuruecktretende Praesidentin Tamara Funiciello an der ausserordentlichen Jahresversammlung der JUSO Schweiz in Trimbach, am Samstag, 31. August 2019. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Bild: KEYSTONE

Ende August gab die 29-jährige Funiciello das Juso-Präsidium nach drei Jahren an Ronja Jansen ab. Als Chefin der schlagkräftigsten Jungpartei des Landes erreichte Funiciello rasch schweizweite Bekanntheit – und wurde im Netz angefeindet wie sonst kaum eine andere Politikerin. Seit März 2018 sitzt sie im Berner Grossrat.

Jon Pult (GR)

Der Praesident Alpen-Initiative Jon Pult bei seiner Rede anlaesslich des 30. Jubilaeum des Verein Alpen-Initiative vom Samstag, 18. Mai 2019 in Goldau. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Bild: KEYSTONE

Der 35-jährige Grossrat verteidigte den Nationalratssitz der Bündner Sozialdemokratie problemlos. Pult gilt schon lange als Polittalent, dem ein Parteiamt auf nationaler Ebene zugetraut wird. Bereits mit 19 Jahren zog er ins Churer Stadtparlament ein, seit 2014 ist er Präsident der Alpeninitiative.

Pierre-Yves Maillard (VD)

Pierre-Yves Maillard, Praesident SGB, fordert an einer Medienkonferenz Lohnerhoehungen, am Freitag, 6. September 2019, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Bild: KEYSTONE

Mit Maillard kehrt ein politisches Schwergewicht in den Nationalrat zurück, dem er bereits von 1999 bis 2004 angehörte. Danach wechselte der auch unter dem Akronym «PYM» bekannte Lausanner in den Waadtländer Staatsrat, wo er als Gesundheitsdirektor rasch zum starken Mann der Regierung aufstieg. 2012 kürte die SP Maillard gar zum Bundesratskandidaten, das Parlament zog ihm aber Alain Berset vor. Im Dezember 2018 wurde er als Nachfolger von Paul Rechsteiner zum Präsidenten des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes gewählt. Maillard gab sein Regierungsamt auf und kündigte an, als Nationalrat zu kandidieren.

Wahlen 2019: Das sind die Neuen in Bern

FDP

Andri Silberschmidt

Andri Silberschmidt,  Praesident Jungfresinnige  an einer Vorstellung der Renteninitiative in Zuerich am Montag, 20. Mai 2019.  (KEYSTONE/Walter Bieri)

Bild: KEYSTONE

Der langjährige Präsident der Jungfreisinnigen Schweiz konnte einen Sprung nach vorne machen und sich einen Nationalratssitz ergattern. Seit 2018 sitzt er im Stadtzürcher Parlament. Mit seiner «Arena»-Erfahrung dürfte der erst 25-jährige Silberschmidt in der Fraktion mehr als eine Juniorenrolle anstreben.

Jacqueline de Quattro (VD)

ARCHIVBILD ZUR BUNDESRATSKANDIDATUR VON JACQUELINE DE QUATTRO --- La conseillere d'Etat vaudoise Jacqueline de Quattro parle lors d'une conference de presse de presentation des lignes directrices cantonales a l'intention des communes vaudoises concernant le redimensionnement des zones a batir suite a l'entree en vigueur de la loi sur l'amenagement du territoire revisee (LAT) ce jeudi 8 octobre 2015 a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Bild: KEYSTONE

Die in Zürich geborene, perfekt zweisprachige de Quattro sitzt seit 12 Jahren im Staatsrat des Kantons Waadt und steht dem Umweltdepartement vor. Nach dem Rücktritt von Didier Burkhalter wollte sie Bundesrätin werden. Die FDP-Fraktion nominierte aber ihre Waadtländer Nationalrätin Isabelle Moret, gewählt wurde schliesslich der Tessinier Ignazio Cassis.

Damien Cottier (NE)

Damien Cottier, ex-conseiller personnel de Didier Burkhalter, photographie lors de l’assemblee generale du Parti liberal-radical neuchatelois, PLR, FDP, pour la nomination des candidats aux elections federales 2019, ce samedi, 16 mars 2019, a la salle Cort’Agora a Cortaillod. (KEYSTONE/Adrien Perritaz)

Bild: KEYSTONE

Der neugewählte Neuenburger Freisinnige Damien Cottier kennt die Funktionsweise von Bundesrat und Verwaltung dermassen genau wie sonst kaum ein Parlamentarier. Der 44-Jährige war neun Jahre lang als persönlicher Mitarbeiter die rechte Hand von alt Bundesrat Didier Burkhalter. Seit 2018 leitet er die Sektion für humanitäre Angelegenheiten bei der Schweizer Uno-Mission in Genf. Im Februar 2019 sorgte Cottier mit einem Tweet für Schlagzeilen: Aus Anlass des Valentinstags bekannte er sich öffentlich zu seiner Homosexualität – in der Romandie für Politiker ein ungewöhnlicherer Schritt als in der Deutschschweiz. In seinem Privatleben hatte er nie ein Geheimnis aus seiner Beziehung zu Lebenspartner Victor gemacht.

CVP

Heidi Z'graggen (UR)

Möchte in den Ständerat: die Urner CVP-Regierungsrätin und frühere Bundesratskandidatin Heidi Z'graggen. (Archivbild)

Bild: KEYSTONE

Sie war die Überraschung im Bundesratsrennen im vergangenen Herbst: Die Urner Regierungsrätin Heidi Z'graggen hatte innerhalb der CVP-Fraktion genügend Support, um am Zuger Ständerat Peter Hegglin und Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter (BL) vorbei den Sprung aufs Ticket zu schaffen. In der Ausscheidung vor dem Parlament unterlag sie dann gegen Viola Amherd. Doch im Ständerat dürfte Z'graggen rasch zu einer einflussreichen Figur werden.

Charles Juillard (JU)

Charles Juillard, Vizepraesident CVP Schweiz, spricht  anlaesslich der Nominationsveranstaltung der CVP des Kantons Bern zu den Nationalratswahlen 2019, am Dienstag, 5. Maerz 2019, in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Bild: KEYSTONE

Auch Charles Juillard dürfte dazu beitragen, dass der Einfluss der CVP trotz sinkenden Wähleranteilen in Bundesbern gross bleibt. Der neue jurassische Ständerat hat als Präsident der Finanzdirektorenkonferenz bereits ein gutes Netzwerk in der Bundespolitik aufgebaut.

Marianne Binder (AG)

Marianne Binder, deputee au Parlement du canton d'Argovie, parle aux journalistes devant le Tribunal federal apres une audience publique concernant un recours dans neuf cantons contre la votation du 28 fevrier 2016 sur l'initiative populaire

Bild: KEYSTONE

Für den Ständerat, für den Marianne Binder ebenfalls kandidiert, wird es auch im zweiten Wahlgang wohl nicht reichen. Doch im Nationalrat dürfte die ehemalige Kommunikationschefin der CVP Schweiz schon bald für Schlagzeilen sorgen. Aus einer traditionsreichen Politikerdynastie kommend war Binder in den vergangenen Jahren als Grossrätin eine der bekanntesten Politikerinnen ihres Kantons.

Der Wahlsonntag in Bildern

Grüne

Marionna Schlatter (ZH)

Marionna Schlatter-Schmid, Praesidentin Gruene Kanton Zuerich im Mediencenter bei den kantonalen Wahlen in Zuerich am Sonntag, 24. Maerz 2019. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Bild: KEYSTONE

Im Zürcher Ständeratsrennen landete sie zwar nur auf dem 4. Platz, doch im zweiten Wahlgang hofft die Präsidentin der Zürcher Grünen auf die Sensation gegen den bisherigen Ruedi Noser (FDP). Den Einzug in den Nationalrat schaffte Marionna Schlatter hingegen problemlos. In der stark von der Stadtzürcher Sektion geprägten Kantonalpartei bildet die in Bäretswil aufgewachsene und in Hinwil wohnhafte Schlatter einen ländlichen Gegenpol. Bei den Zürcher Bauern respektiert man die 39-Jährige – auch wenn man keine Wahlempfehlung für sie aussprechen wollte – für ihren erfolgreichen Kampf für die Kulturlandinitiative. Schlatter kommt übrigens nicht bloss als Politikerin in den Medien zu Wort: Sie ist Pilzexpertin und bildet schweizweit kantonale Pilzkontrolleure aus.

Manuela Weichelt Picard (ZG)

Die Zuger Stadthalterin Manuela Weichelt-Picard an der Kantonsratssitzung vom Donnerstag, 25. Februar 2016, im Kantonsratssaal in Zug. Keine Deutschkenntnisse - keine Niederlassungsbewilligung: Diese Regel soll im Kanton Zug aufgeweicht werden. Die Regierung will fuer gute Steuerzahler eine Ausnahme machen und sie von der Pflicht, Deutsch zu lernen, befreien. Die umstrittene Vorlage wird heute Donnerstag im Zuger Kantonsrat diskutiert. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Bild: KEYSTONE

Mit ihrer Wahl hat Weichelt-Picard Historisches geschafft: Als erste Frau überhaupt vertritt sie den Kanton Zug im Bundeshaus. Die diplomierte Krankenschwester und Sozialarbeiterin sass ab 2007 während 11 Jahren als Sozialvorsteherin im Zuger Regierungsrat und wurde 2016 als erste Vertreterin der Grün-Alternativen zur Frau Landamman gewählt. Jetzt hat sie den 2011 verloren gegangenen Nationalratssitz für ihre Partei zurückerobert.

Mathias Zopfi (GL)

Eine der grossen Überraschungen des Wochenendes: Der Grüne Mathias Zopfi hat den Glarner SVP-Sitz erobert. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Bild: KEYSTONE

Inmitten der grünen Welle am Wahlsonntag war seine Wahl wohl die grösste Sensation: In Glarus verdrängte Mathias Zopfi den bisherigen SVP-Ständerat Werner Hösli aus dem Amt. Der 35-jährige Grüne sitzt seit 2011 im Glarner Landrat und durfte diesen im Amtsjahr 2017/18 als erster Grüner präsidieren. Zopfi gilt als bodenständiger, gemässigter Vertreter seiner Partei. Gegenüber dem «Tages-Anzeiger» sagte er, er sei wohl ein «bürgerlicher Grüner». So unterstützt Zopfi beispielsweise den Kauf von neuen Kampfjets. Im Kanton Glarus ist der Anwalt und Präsident des Jassclubs Tödi weit über die Parteigrenzen hinweg beliebt. BDP-Nationalrat Martin Landolt zollte ihm Respekt für einen «sackstarken Wahlkampf» und SVP-Landrat Peter Rothlin meinte: «Man muss ihn als Gegner würdigen, die Fähigkeit zum Ständerat hat er.»

Meret Schneider (ZH)

Die Gruene Meret Schneider verfolgt das Zwischenresultat der Eidgenoessischen Nationalrats- und Staenderatswahlen, aufgenommen am Sonntag, 20. Oktober 2019 in Zuerich.(KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bild: KEYSTONE

In Zürich sicherte sich die grüne Nachwuchshoffnung einen der sechs Nationalratssitze, welche die Partei gewann. Seit 2014 sitzt Schneider im Gemeindeparlament von Uster, seit dem März 2019 im Zürcher Kantonsrat. Bekanntheit erlangte die Umwelt- und Kommunikationswissenschaftlerin als einer der Köpfe hinter der Volksinitiative gegen Massentierhaltung. Beruflich ist sie Co-Geschäftsleiterin des Tierschutzvereins Sentience Politics.

Grünliberale

Corina Gredig (ZH)

Corina Gredig Nationalrat GLP

Sie ist eines der Gesichter des grünliberalen Wahlerfolgs mit vielen Verdiensten um ihre Partei: Sie war Generalsekretärin der Zürcher Kantonalpartei, Geschäftsführerin der Bundeshausfraktion und leitet das parteiinterne Ideenlabor «GLP Lab» seit der Gründung 2016. Im März 2018 wurde sie ins Stadtzürcher Parlament gewählt. Im vergangenen November übernahm sie gemeinsam mit Foraus-Gründer Nicola Forster das Co-Präsidium der GLP des Kantons Zürich. Gredig führte die Partei im März 2019 zu einem Sieg in den Kantonsratswahlen, bei denen sie ebenfalls ein Mandat eroberte.

Roland Fischer (LU)

Der neu gewaehlte Luzerner Nationalrat Roland Fischer, GLP, anlaesslich der Eidgenoessischen Nationalratswahlen am Sonntag 20. Oktober 2019 in Luzern. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Bild: KEYSTONE

Aus dem Kanton Luzern zieht ein Rückkehrer in den Nationalrat ein: Der Grünliberale Roland Fischer eroberte den Sitz zurück, den er bereits zwischen 2011 und 2015 innehatte. Den studierten Volkswirtschaftler zog es nach vier Jahren bei der Credit Suisse 2001 zur Eidgenössischen Steuerverwaltung, wo er zum Sektionsleiter aufstieg. Seit 2015 ist er als Dozent und Projektleiter an der Hochschule Luzern tätig. Bei seiner ersten Runde im Nationalrat machte sich der Hauptmann der Schweizer Armee rasch als Sicherheitspolitiker einen Namen. Er gehörte zu den profiliertesten Gegnern des Kampfjets Gripen, dessen Kauf 2014 in einer Volksabstimmung abgelehnt wurde.

Judith Bellaïche (ZH)

WAHLEN 2019 - NATIONALRAT - KANTON ZUERICH - Judith Bellaiche (neu), GLP. (KEYSTONE/Parteien/Handout) === HANDOUT, NO SALES ===

Bild: PARTEI

Einen gut gefüllten Rucksack an politischer Erfahrung bringt die Kilchbergerin Judith Bellaïche (Jahrgang 1971) mit. Acht Jahre sass sie in der Exekutive ihres Wohnorts, seit 2011 ist sie Zürcher Kantonsrätin. Beruflich ist sie Geschäftsführerin des Wirtschaftsverbands Swico, der Interessenvertretung der ICT- und Internetbranche. Das Recycling von Elektrogeräten ist für Bellaïche eine Herzensangelegenheit. Im Nationalrat dürfte sie vor allem bei IT-Themen rasch eine wichtige Stimme werden.

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    Alle Leser-Kommentare
  • honesty_is_the_key 23.10.2019 18:55
    Highlight Highlight 2/2
    Aber in sehr vielen Sachen habe ich extrem Mühe mit ihr. Wahrscheinlich muss frau manchmal gar provokativ unterwegs sein um etwas zu erreichen, und diesbezüglich schätze und respektiere ich sehr was Tamara Funicello macht.

    Für mich wichtige Themen ist die Geschlechtsgleichheit und alles was damit zusammen hängt. Nicht so ein Scheiss wie über einen harmlosen Song abzuzicken, oder BH's öffentlich zu verbrennen. Das wird meiner Meinung nach aus reinen Propaganda Gründen gemacht.


  • honesty_is_the_key 23.10.2019 18:37
    Highlight Highlight 1/2
    Sehr sehr Pauschal gesagt: Mehr Frauen, grüner, jünger, linker - nicht schlecht, das Resultat vom letzten Wochenende. Und damit will ich absolut nichts gegen Männer und ältere Politiker sagen. Wichtig ist weder das Geschlecht noch das Alter. Die Kompetenz, die Menschlichkeit, das Engagement, für was man einsteht, dass ist für mich entscheidend.

    Ich muss allerdings einräumen dass ich ein bisschen Mühe habe mit der Wahl von Frau Frau Funicello. Ihre politischen und feministischen Meinungen teile ich zum grössten Teil.
  • Shlomo 22.10.2019 21:22
    Highlight Highlight Schlimm das die GLP als Ingenieurs- bzw Naturwissenschaftler-Partei, unterdessen von Geistes- und Sozialwissenschaftlern unterwandert wird.
    • Zecke 23.10.2019 09:29
      Highlight Highlight Das sind sicher auch noch Reptiloide, gell.
  • leu84 22.10.2019 20:51
    Highlight Highlight Mich persönlich freut es, dass viele frische PolitikerInnen von verschiedenen Parteien nach Bern gehen dürfen. Dazu zähle ich auch neue BundespolitikerInnen höheren Alters. Schön, wenn es langjährige Mitglieder im Parlament es selber gemerkt haben, manch Parteien interne Amtszeitbeschränkung einführten oder andere nicht wiedergewählt wurden.
  • The Emperor 22.10.2019 19:42
    Highlight Highlight Und wieso werden diese neuen Gesichter für Schlagzeilen sorgen? Was gibt die Gewissheit, dass sie nicht bloss bedeutungslose HinterbänklerInnen und ParteisoldatInnen werden? Inwiefern unterscheiden sie sich diesbezüglich von den anderen Neugewählten? Wie wurde diese Auswahl getroffen? Willkür?
  • Baron Minshew 22.10.2019 17:56
    Highlight Highlight Schön wenn es mehr junge Parlamentarier hat. Trotzdem bleibe ich meiner Macke treu und wähle keine Kandidaten die, im Fall von Bern, erst 18 Monate vorher Grossrat wurden. Bei solchen Durchmärschen frage ich mich, wieso überhaupt für das kantonale Parlament kandidiert wird🤷‍♂️
  • zoink 22.10.2019 17:43
    Highlight Highlight Hoffentlich überwindet Frau Funicello ihr Pubertät noch vor dem Kapitalismus und fängt an seriöse Politik zu machen. Jetzt wo sie bei den grossen mitspielen darf wäre dies mehr als angebracht die infantile Juso Art abzulegen.
    • Shabaqa 22.10.2019 18:26
      Highlight Highlight Gähn!
    • derWolf 22.10.2019 18:44
      Highlight Highlight Wenn nicht auch egal: Frau, Links und für jede Peinlichkeit zu haben. Quasi das Pendant zu Mörgeli. Das reicht in der heutigen Zeit doch locker...
    • mirimimi 22.10.2019 19:53
      Highlight Highlight tamara ist super. wers nicht checkt was sie meint, der fühlt sich wohl selbst ertappt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Locutus70 22.10.2019 17:42
    Highlight Highlight Bei der SP und den Grünen wird es langsam Zeit für eine Männerquote :D
    • waschbär 22.10.2019 22:58
      Highlight Highlight Nö.
  • Bert der Geologe 22.10.2019 17:40
    Highlight Highlight Merke nur ich, dass Zopfi bereits Präsident der Ukraine ist?
    https://static.ukrinform.com/photos/2016_09/thumb_files/630_360_1473694804-9956.jpg
    • just sayin' 22.10.2019 18:59
      Highlight Highlight merke nur ich, dass andri silberschmid irgendwie auch in österreich politik macht?



      Benutzer Bild
  • loplop717 22.10.2019 17:35
    Highlight Highlight Seit 1991 Jahren?
    • Christoph Bernet 22.10.2019 17:53
      Highlight Highlight Danke für den Hinweis, ist korrigiert.
  • Mike Minder 22.10.2019 17:23
    Highlight Highlight Es wäre Aarburg nicht Aarberg. Auch wenn die“Burg“ auf dem Berg steht... tztztz... Qualitätsjourni ;)
    • Christoph Bernet 22.10.2019 17:54
      Highlight Highlight Danke für den Hinweis. Unter der Anstrengung eines Wahlsonntags und den Folgetagen leidet auch mal die Journalismusqualität ;-)
  • Marshawn 22.10.2019 17:16
    Highlight Highlight Bircher: „Seit 2014 amtiert die 35-Jährige als Sozialvorsteherin von Aarberg.“

    Schön wär’s. Bircher gehört (leider) zu Aarburg.
    • Christoph Bernet 22.10.2019 17:54
      Highlight Highlight Danke für den Hinweis, ist angepasst.
    • FITO 23.10.2019 08:59
      Highlight Highlight Solch Politik wie der Minirock vertritt ist weder für Aarberg noch für Aarburg erträglich, passt wohl aber besser zu der politischen Gesinnung des Kantons Aargau.
  • Sauäschnörrli 22.10.2019 17:14
    Highlight Highlight 19 Kandidaten werden vorgestellt, 11 sind Damen 8 Herren. Ist das jetzt die von Frau Obrist geforderte Gleichberechtigung in der Berichterstattung?
    • Locutus70 22.10.2019 17:43
      Highlight Highlight Seit wann geht es denen um Gleichberechtigung? :D
    • Christoph Bernet 22.10.2019 17:58
      Highlight Highlight @Sauaschörrli @Locutus70: Es wurden 38 neue Frauen und 33 neue Männer gewählt. Das relativiert das von euch beklagte Missverhältnis dieser Auswahl ein wenig. Und die Schweizer Politik und die Medienberichterstattung darüber haben bisher ja weiss Gott nicht unter einer Überrepräsentation von Frauen gelitten haben...
    • Sauäschnörrli 22.10.2019 18:24
      Highlight Highlight „42 Prozent der Kandidierenden der FDP waren Frauen, in der medialen Berichterstattung kamen sie aber nur auf 30 Prozent. Bei der CVP waren 40 Prozent der Kandidierenden weiblich und trotzdem wurden in 73 Prozent der Fälle über die CVP-Männer geschrieben.

      ...

      Frauen gehören zu 50 Prozent in die mediale Berichterstattung und zu 50 Prozent ins Parlament. Die Arbeit muss jetzt weitergehen – und nicht erst in vier Jahren.“

      https://www.watson.ch/schweiz/kommentar/190842875-die-frauen-sind-die-sieger-der-wahlen-2019-aber-das-reicht-noch-nicht

      Also setzt nicht mal watson um was es fordert.
  • Triumvir 22.10.2019 17:13
    Highlight Highlight Eva Herzog - die neue Basler SP-Ständerätin - wäre auch erwähnenswert. Denn sie ist in meinen Augen sogar eine heisse Anwärterin auf einen Sitz im Bundesrat bei einem Rücktritt der aktuellen Vertreter der SP im Bundesrat...

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