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Die Erziehungsmassnahme von Mama Essence Evans sorgt für Diskussionen.  facebook

Mutter verlangt Miete von ihrer 5-jährigen Tochter – und kriegt viel Applaus



Die kleine Brooke hat im Dezember gerade mal ihren fünften Geburtstag gefeiert. Und muss in diesem zarten Alter schon Geld für Rechnungen an ihre Mama Essence Evans abliefern. 

«Brooke kriegt jede Woche 7 Dollar. Davon muss sie je einen Dollar für Miete, Strom, Wasser, Kabelanschluss uns fürs Essen gleich wieder zurückgeben», schreibt die Single-Mutter in einem Beitrag auf Facebook

Sie habe ihrer Tochter erklärt, dass man im realen Leben den Grossteil des Lohnes gleich wieder abliefern müsse. «Die Zahlungen bereiten euer Kind auf die Welt vor», schreibt sie weiter. 

Evans ist alles aber alles andere als eine Rabenmutter. Die fünf Dollar, die sie von ihrer Tochter kassiert, wandern auf ihr Sparkonto. «Wenn sie mit 18 ausziehen will, hat sie bereits über 3380$ Startkapital». 

Die unkonventionelle Erziehungsmassnahme geht im Netz viral. Der Beitrag wurde über 300'000 geteilt. «Das ist eine super Idee. Kinder müssen lernen, wie hart das Leben ist», schreibt eine andere Mutter. 

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Andere argumentieren, Brooke sei noch zu jung, um die Sache wirklich zu verstehen: «Lasst Kinder Kinder sein!» 

Mit den verbleibenden 2 Dollar darf das Mädchen übrigens tun und machen was sie will. 

(amü)

Katsching! Zahltag und 11 Arten mit dem Geld umzugehen

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Geld regiert die Welt

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35
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35Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Amarama 18.01.2018 13:03
    Highlight Highlight Finde ich eine super Idee und würde die vielleicht selber an meinem Kind umsetzen, so ab dem 12 Geburtstag vielleicht. vorher ist es zu früh die Kinder mit solchen Problemen zu konfrontieren.
    5 3 Melden
    • Saraina 18.01.2018 13:29
      Highlight Highlight So um den 12. Geburtstag sind hierzulande Kinder im Übertritt in die Oberstufe; haben den grössten Teil des Sexualkundeunterrichts hinter sich; rund 80% der Jungs haben schon harte Pornographie gesehen; in zwei Jahren beginnen sie mit den ersten Schnupperlehren; die Banken, welche sie seit Jahren mit Kässeli, Mützen und Sportevents bewerben intensivieren ihre Werbung; als Konsumenten werden sie seit dem Kleinkindalter umworben - aber erst jetzt sind sie alt genug, um darüber nachzudenken, dass erarbeitetes Geld auch zu einem guten Teil für die Lebenshaltungskosten weggeht?
      14 3 Melden
  • Mirischgliich 18.01.2018 12:14
    Highlight Highlight Das Wort "Erziehung" hat seit Jahrzehnten Hochkonjunktur bzw Inflation. Viele Eltern stellen entsprechend diesem Zeitgeist ihre Erziehungsmethoden zur Schau.
    Solange das Ganze ein Spiel für die kleine Brook ist: meinetwegen!
    Ich hoffe einfach, die Mutter ist gescheit genug zu merken, wenn das Mädchen einmal zu alt dafür ist, sonst geht der Schuss nach hinten los!
    Kinder kann man nicht programmieren.
    Das Zauberwort heisst "Entwicklung".
    3 1 Melden
  • Weasel 18.01.2018 11:57
    Highlight Highlight Lasst Kinder doch einfach Kind sein...erwachsen werden sie schnell genug.
    10 2 Melden
  • kupus@kombajn 18.01.2018 11:39
    Highlight Highlight Genau dasselbe habe ich auch vor einigen Jahren beschlossen. Aber mit 5 sollte man noch nicht mit solchen Dingen konfrontiert werden. Ich werde bei meiner Tochter aber erst in der Oberstufe damit beginnen. Das ist früh genug, den Umgang mit Geld zu lernen.

    Natürlich wird das TG entsprechend angepasst, so dass sie unter dem Strich gleich viel für sich hat, wie sie ohne das Ganze hätte.Und sollte sich bis dahin herausstellen, dass sie sehr gut mit Geld umgehen kann (und danach sieht es momentan aus), dann lasse ich es sein.

    btw: meine 9jährige Tochter (4. Kl.) kriegt nur CHF 4 die Woche...
    3 4 Melden
  • Ms. Song 18.01.2018 10:16
    Highlight Highlight Es ist fragwürdig, ob ein Kind in diesem Alter überhaupt schon Geld besitzen sollte. Ich würde meinem Kind vor der Einschulung kein Sackgeld geben. Ansonsten finde ich die Idee nicht schlecht. Nur zahlt das Kind ja keine Miete, sondern spart eigentlich. Die Mutter behält das Geld ja nicht für sich, sondern zahlt es auf ein Konto ein. Das ist bei Miete und co ja nicht der Fall. Fragt sich, wo denn da der Lerneffekt sein soll.
    6 12 Melden
  • funnymommy 18.01.2018 09:31
    Highlight Highlight Mein Sohn und ich fahren einmal in Jahr in ein anderes Land in die Ferien. Wir haben dafür ein Reisekässeli, in welches auch mein Mini-me ab und zu einzahlt. Kinder sollten schon früh lernen, dass solcher Luxus nicht gratis ist. Lebenshaltungskosten würde ich meinem Sohne jedoch nicht in Rechnung stellen.
    22 3 Melden
  • Reto Disk 18.01.2018 09:16
    Highlight Highlight Was will die Mutter dem Kind beibringen?

    Dass selbst mit bedingungslosem Grundeinkommen (aka: Taschengeld) die laufenden Ausgaben (Miete, etc.) bezahlt werden sollen?

    Hahaha... jetzt warte ich nur noch drauf, dass die Kleine bei der Mutter kündigt und zum Nachbarn rennt, weil sie dort 8$ Taschengeld pro Woche kriegt. lol
    39 2 Melden
  • tb.7783 18.01.2018 08:48
    Highlight Highlight Wir sprechen hier immer noch über ein Industrieland, wo es möglich ist einem Kind Sackgeld zu geben. Ob die Steuereintreiberei etwas bringt sei dahingestellt. Aber vom wirklichen Ernst des Lebens ist sowas immernoch weit entfernt.
    8 3 Melden
  • Whitebeard 18.01.2018 08:34
    Highlight Highlight Lasst Kinder doch einfach Kinder sein.. Was kommt noch? ein Vater, der seinem dreijährigen Sohn das Handeln von Cryptocurrency beibringt?
    28 8 Melden
  • Moelal 18.01.2018 08:28
    Highlight Highlight Im Alter von 5 Jahren haben die Kinder aufgrund ihres Entwicklungsstands noch kein Gefühl für abstrakte Zahlen und was Geld bedeutet und noch keine kognitive Möglichkeiten solche Zusammenhänge zu verstehen. Es ist also weder Kindsgerecht, noch sinnvoll eine solche (dümmliche) Massnahme zu ergreifen. Darauf auch noch stolz zu sein, spricht nicht wirklich für eine hohe Intelligenz der Mutter. Lasst doch Kinder Kinder sein. Wenn Ihr Nerds heranziehen möchtet, ist dies der richtige Weg. Wie sagt man doch?: das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
    32 13 Melden
  • Schnueffelix 18.01.2018 07:25
    Highlight Highlight Ich persönlich halte das für gar keine so schlechte Idee. Die Kleine wird deswegen kaum Stressbelastung haben und gewöhnt sich so eine gewisse Denkweise von klein auf an. Das kann ich nur gutheissen, schliesslich bringen wir unseren Kleinen ja auch bei, an der Strasse zu halten, zu schauen etc. lange bevor wir auch nur im Traum daran denken, den Sprössling alleine auf Wanderschaft gehen zu lassen. Alleine schon aus Prophylaxe. Von der Methodik her wendet sie so wie es aussieht eigentlich ein Lernspiel an. Ich finde die Idee unkonventionell, aber sehr interessant.
    52 12 Melden
  • DanielaK 18.01.2018 07:07
    Highlight Highlight Ich bin auch dafür, dass Kinder lernen, mit geld umzugehen. Aber ich glaube, in dem Alter bringt es wohl mehr, wenn dem Kind nicht einfach alles gekauft wird und ab und an auf die Kosten hingewiesen wird. Unsere Tochter erhält Taschengeld und lernt abzuwägen ob ihr ein Artikel wichtig genug ist oder sie doch lieber auf was anderes spart. Interessant: sie fragt im Laden reflexartig ob sie dies und jenes haben darf. Wenn ich aber sage, nein, das ist Sackgeldabteilung, schaut sie den Preis an und kauft es sich in 90% der Fälle nicht, weil sie für wichtigeres sparen will.
    50 0 Melden
  • Betty88 18.01.2018 06:55
    Highlight Highlight Die Idee ist ok aber Aussagen von Müttern wie: «Das ist eine super Idee. Kinder müssen lernen, wie hart das Leben ist» finde ich einem Kleinkind gegenüber sehr unpassend. Wie geht es den im Leben hinein wenn Sie von klein auf gesagt bekommen das Leben sei hart oder das man das meiste Geld wieder abliefern muss?
    99 9 Melden
    • öpfeli 18.01.2018 07:22
      Highlight Highlight Die Aussage "das Leben ist hart" hat eine andere Mutter geschrieben. Als Antwort auf den Post.
      Die Aussage, dass man Geld abliefern muss, wird dem Kind keinen Knacks verpassen. Es kann sein, dass sich das Kind weniger auf Materielles versteift wie viele andere Kinder. Sie lernt den Umgang mit Geld - was heute nicht mal alle Erwachsenen können. In der Schule wird sie sowas nicht lernen. Vorbildlich, dass die Mutter diesen Part aktiv übernimmt.
      24 20 Melden
    • Betty88 18.01.2018 08:18
      Highlight Highlight @öpfeli Ja ich weiss, deswegen steht in meinem Kommentar auch: Die Aussagen von MÜTTERN. Es ging auch nicht um die Aussage das man Geld abliefern muss, sondern man pauschalisiert das man als Erwachsene eh das meiste wieder abgeben muss. Ich glaube du hast mein Kommentar einfach überflogen ;)
      10 2 Melden
    • öpfeli 18.01.2018 10:17
      Highlight Highlight Du schreibst von einer Aussage gegenüber Kindern ...
      Wenn denn habe ich deinen Kommentar anderst interpretiert.
      1 0 Melden
  • öpfeli 18.01.2018 06:52
    Highlight Highlight Ich vermute (vielleicht liege ich absolut falsch damit), dass die Kleine das ganze nicht so eng sieht bzw sie das nicht so beschäftigt wie einige Kommentarschreiber hier.
    Einem Kind "den ernst vom Leben" aufzwingen sieht für mich anders aus.
    59 8 Melden
  • thelastpanda 18.01.2018 06:35
    Highlight Highlight Finde ich eigentlich eine gute Idee, auch wenn sie mit 5 Jahren sicher noch zu jung ist, das zu verstehen. Wir haben ab der Primarschule Sackgeld erhalten, in der 1. Klasse Fr. 1.00, in der 2. Klasse Fr. 2.00 und so weiter...
    46 3 Melden
    • Ohniznachtisbett 18.01.2018 06:49
      Highlight Highlight Dito
      20 1 Melden
    • Zat 18.01.2018 14:07
      Highlight Highlight Pro Woche, Monat, ...?
      1 0 Melden
    • thelastpanda 20.01.2018 23:02
      Highlight Highlight @Zat pro Woche, ganz vergessen zu erwähnen. Ab der Oberstufr gabs dann monatlich Sackgeld und auch etwas mehr, dafür mussten wir auch mehr selber zahlen (Handy, Kleider)
      0 0 Melden
  • walsi 18.01.2018 06:29
    Highlight Highlight Auf den ersten Blick hat diese Aktion einen gewissen Charme, auf den zweiten zeigt sich, dass es einfach nur ein Blödsinn ist. Die Frau soll ihr Kind dem Alter gerecht erziehen. Der Umgang mit Geld sollte bei einer fünf jährigen nur ein Randthema sein.
    200 40 Melden
  • Stachanowist 18.01.2018 04:39
    Highlight Highlight Im Alter von fünf Jahren habe ich 20 Rappen Taschengeld pro Woche bekommen, aber steuerfrei. Brooke bekommt nach Abzug der Steuern zwei Dollar, was gemäss gegenwärtigem Kurs 1.93 Franken entspricht.

    Mini-Stachanowist bekam also gerade einmal 10.36% des Taschengeldes, das Brooke für die gleiche Arbeit bei gleicher Qualifikation erhält!

    #childrenpaygap #prayforbabystachi
    415 17 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 18.01.2018 06:47
      Highlight Highlight Inflation berücksichtigt?
      54 2 Melden
    • Wald Gänger 18.01.2018 07:56
      Highlight Highlight Die Teuerung hast Du nicht berücksichtigt, aber erschütternd ist diese Lohndsiskriminierung trotzdem...
      #solidaritywitheverythingnow #youmeandeveryonetoo
      35 3 Melden
    • Whitebeard 18.01.2018 08:38
      Highlight Highlight ich hab damals garkein Sackgeld bekommen..

      #metoo #solidaritywitheverythingnow #welcometo2k18 #20rappenforwhitebeard
      #cashformyfiveyearoldme
      25 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • j0nas 18.01.2018 04:36
    Highlight Highlight Super Idee, belästigen wir jetzt schon die Kinder mit dem Ernst des Lebens? Lasst Kinder doch Kinder sein.
    202 42 Melden
    • Saraina 18.01.2018 08:27
      Highlight Highlight Vorausgesetzt, die Kinder arbeiten nicht irgendwo in der Welt in der Bekleidungsindustrie oder ernten Kakao oder Kaffeebohnen? Oder leben in Griechenland in einem nicht wintertauglichen Zelt oder in Calais auf der Strasse?

      Einige Kinder sind eben gleicher als andere...
      27 4 Melden
    • j0nas 18.01.2018 12:26
      Highlight Highlight @Saraina
      Was versuchst du mir genau zu sagen? Was hat denn die Ausbeutung von Kindern in gewissen Ländern mit dem Thema zu tun?
      1 2 Melden
    • Saraina 18.01.2018 13:22
      Highlight Highlight Kinder und der Ernst des Lebens sind so eine Sache...
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