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Justiz

Krebskranker Junge Ashya darf zur Behandlung nach Prag



This is a an undated handout file photo issued by Hampshire Police on Monday Sept. 1, 2014 of Ashya King, who has a brain tumour and was taken by his parents from hospital without the consent of his doctors.  Critically-ill 5-year-old boy Ashya King driven to Spain by his parents, Brett and Naghemeh, against doctors' advice is receiving medical treatment for a brain tumor in a Spanish hospital as his parents await extradition to Britain, police said Sunday Aug. 31, 2014. Officers received a phone call late Saturday from a hotel east of Malaga advising that a vehicle fitting the description circulated by police was on its premises. Both parents were arrested and the boy, Ashya King, was taken to a hospital, a Spanish police spokesman said. (AP Photo/Hampshire Police)

Fall Ashya: Jetzt darf der Junge von Spanien nach Tschechien ausreisen: Ein Londoner Gericht hat grünes Licht gegeben. Bild: AP/Hampshire Police

Die Eltern des fünfjährigen britischen Jungen Ashya dürfen ihren Sohn zur Krebsbehandlung nach Prag bringen. Sie hatten das schwerkranke Kind Ende August ohne Einverständnis der Ärzte aus einem südenglischen Spital nach Spanien gebracht.

Dort wollen sie ihr Ferienhaus verkaufen, um Ashya eine moderne Behandlungsmethode im Kampf gegen seinen Hirntumor zu finanzieren, die in England nicht angeboten wurde. Weil der Fünfjährige ohne angemessene Behandlung in Lebensgefahr ist, hatten die Behörden eine internationale Fahndung eingeleitet.

Prager Klinik will ein Flugzeug schicken

Die Eltern wurden gefasst und verbrachten mehrere Tage in einem spanischen Gefängnis, bis Grossbritannien auf öffentlichen Druck hin die Vorwürfe zurücknahm.

Am Freitagabend entschied ein Gericht in London nun, das Ehepaar dürfe den Sohn für die Therapie nach Tschechien bringen. Über eine Spendenseite sind umgerechnet rund 70'000 Franken für die Behandlung zusammengekommen.

Statt der bisher angewandten Strahlen- und Chemotherapie wollten Ashyas Eltern eine Behandlung mit Protonen versuchen, wie sie in Tschechien und den USA verfügbar ist. Das Zentrum für Protonentherapie in Prag erklärte sich bereit, schnellstmöglich ein Flugzeug nach Spanien zu schicken und Ashya abzuholen. (erf/sda/dpa/afp)

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