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USA - Papstbesuch: Papst würdigt in Philadelphia Beitrag von Frauen in der Kirche



Papst Franziskus hat zum Auftakt seines Besuchs in Philadelphia den Einsatz von Frauen in der katholischen Kirche gewürdigt und für eine noch stärkere Einbindung geworben. Er war am Samstag von New York nach Philadelphia geflogen, der letzten Station seiner US-Reise.

Nach der Landung fuhr er durch das weiträumig abgesperrte und mit Papstfahnen geschmückte Zentrum der Stadt zur Kathedrale «Sts. Peter and Paul», wo er die Messe feierte. «Die Zukunft der Kirche in einer sich schnell verändernden Gesellschaft» fordere «ein aktiveres Engagement» von Frauen und Laien, sagte der Pontifex am Samstag bei der Messe mit Bischöfen, Ordensleuten und Klerus. In Philadelphia nimmt Franziskus auch am Weltfamilientreffen teil, dem eigentlichen Anlass seiner Reise.

Das Kirchenoberhaupt lobte den «unermesslichen Beitrag» von Frauen, Ordensschwestern und Laien in der Kirche. Gleichzeitig betonte er, es dürfe jedoch nicht auf die «geistliche Autorität» von Priestern verzichtet werden.

Beten für die Familiensynode

Franziskus rief dazu auf, sich um die Familien zu kümmern und für die kommende Woche beginnende Familiensynode in Rom zu beten. Der Papst forderte von der Kirche «Kreativität, um sich den Veränderungen der Situationen anzupassen, indem man das Erbe der Vergangenheit nicht nur durch die Bewahrung der Strukturen (...) weiterträgt.»

Am Nachmittag (Ortszeit) sollte der Pontifex an einem Treffen für die Religionsfreiheit mit Migranten teilnehmen und vor dem Abschluss des Weltfamilientreffens eine Gebetswache mit Familien abhalten. Dort sollten auch Stars wie Andrea Bocelli und Aretha Franklin singen.

Am Sonntag folgen dann die Abschlussmesse des Weltfamilientreffens sowie ein Besuch in einem Gefängnis. Philadelphia ist die letzte Station der sechstägigen Reise des Papstes durch die USA, zuvor hatte er Kuba besucht. Am Sonntagabend fliegt er zurück nach Rom.

Zuvor hatte Franziskus Washington und New York besucht, wo er zum Abschluss seines Besuchs mit Zehntausenden Menschen im Madison Square Garden eine Messe gefeiert hatte. In der stimmungsvollen Zeremonie in der Halle in Manhattan prangerte Franziskus an, dass viele Menschen in Städten wie New York an den Rändern der Gesellschaft leben müssten. «Grossstädte verbergen die Gesichter all jener Menschen, die scheinbar keine Bürgerschaft haben oder Bürger zweiter Klasse sind», sagte er. (sda/dpa/afp)

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